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Freund bricht alles ab und ist faul

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Mein Freund (20) bricht gerade sein 2. Studium ab, weil es ihm keinen Spaß macht.
Er hat vorher Jura studiert und nun hat er es mit Geschichte versucht.

Seine Mutter weiß es und unternimmt nichts dagegen. Er bekommt eher noch alles in den Hintern geschoben.
Sein Vater hat bereits mit ihm geredet, aber er sieht ihn kaum, weil seine Eltern getrennt leben.

Ich habe ihm auch schon gesagt, dass er sich doch wenigstens bewerben soll, weil es mit der Zeit immer schwieriger für ihn wird, auch alterstechnisch. Vor allem bei seinem Lebenslauf...


Gibt es irgendwelche Folgen von seinem Verhalten, die ihm zum Verhängnis werden könnten.
Ich möchte ihn warnen, da ich selber bereits seit über 10 Jahren in der Arbeitswelt tätig bin und weiß, dass man es mit der Zeit immer schwieriger hat, was man in jungen Jahren noch nicht so sieht.
 
Gerade als junger Mensch - damit meine ich Dich auch - will man doch das Beste aus seinem Leben machen.

Wie siehst Du Dich denn in einer Beziehung mit einem Mann, der den Zug nicht erwischt hat und auf staatlicher Hilfe angewiesen ist.

Du willst in Urlaub fahren, Länder bereisen und er sitzt zuhause😕

Du bist nicht seine Mama, aber Du solltest gucken, was DU von einer Beziehung erwartest.

Schon klar, Geld ist nicht alles, aber es sind Bez. aus wirtschaftlichen Gründen kaputt gegangen bzw. ist es daran gescheitert, daß der ein Part in der Beziehung seine Verantwortung nicht wahrgenommen hat.

In einer Bez. hat man entweder zwei Hände oder gar keine Hand. Soll heißen, daß DU seine Defizite nicht auffangen kannst.

Ich möchte ihn warnen, da ich selber bereits seit über 10 Jahren in der Arbeitswelt tätig bin und weiß, dass man es mit der Zeit immer schwieriger hat, was man in jungen Jahren noch nicht so sieht.

Kannst Du gerne machen. Der Erfolg hängt nicht von der Argumentation ab, sondern ob er Deine guten Ratschläge annehmen will oder nicht.

Wie alt bist Du eigentlich, wenn Du schon 10 Jahre im Berufsleben bist? Doch mind. 26 J. alt, oder?

Wie gesagt, Du bist nicht seine Mama...

Seine Mutter weiß es und unternimmt nichts dagegen

Was soll sie denn machen? Er ist 20 und somit erwachsen. Hoffentlich dreht sie ihm den Geldhahn zu. Wenn nicht, dann weißt Du, was Du Dir da für einen Mann (Mann?) geangelt hast.

Für mich ist das nix mehr. Ich spreche aus Erfahrung. Leider habe ich mir mit solchen Männer auch viel Lebenszeit vergeudet. Nie wieder ein Mann, der keine Verantwortung übernehmen kann

Kolya
 
Zuletzt bearbeitet:
Was soll ich in anderen Ländern? Ich habe kein Verlangen nach sowas.
Mir reicht es, wenn ich anständige Möbel habe, mein Kühlschrank gutes Essen beinhaltet und ich mir Zuhause ein kleines Paradies aufbauen kann.
Es genügt mir, wenn ich meine Wohnung etwas dekorieren kann und mir eigene Projekte finanzieren kann.
Ich bin ein Arbeitstier.
Wenn ich Urlaub mache, dann meistens so, dass ich Zuhause bin und frei schaffe.
Ich möchte das Zeichnen erlernen und Musik spielen können und ich backe und koche gerne.
Zudem werkele ich auch gerne herum. Wer an IKEA-Möbeln verzweifelt, der kann mich anrufen.

Ich bin 26. Es gibt auch Frauen, die älter sind als ihre Männer.

Er muss nicht viel verdienen, aber er muss in der Lage sein, sich um sein Leben zu kümmern.
Haushaltstechnisch kann er das. Er wohnt alleine in einer Studentenbude. Allerdings muss er bald wieder zu seiner Mutter ziehen, weil in seinem Wohnhaus nur Studenten leben dürfen.

Und wenn er nicht arbeiten kann, dann ist das auch nicht schlimm.
Er hat einen GdB von 100, ich habe einen GdB von 70 und dann wird das schon mit dem Geld.
Man kann ja einiges von der Steuer absetzen.

Er kann dann den Haushalt machen, den ich bin trotz meiner Arbeitshaltung ein sehr unordentlicher Mensch.
Nur das Kochen übernehme ich wohl weißlich.
Kinderbetreuung wird meine Sache sein. (Allerdings erst, wenn sie groß sind. Ich muss ja für die Arbeit ausschlafen.)
Hauptsache er hält die Wohnung sauber. Und fahren kann er auch, was ich nicht kann. Sehr vorteilhaft zum einkaufen.
Nach meinem Studium, werde ich hoffentlich genug für 2 oder mehr verdienen.

Ich muss ihn nur noch zur Hochzeit überreden. Er haut bei dem Wort immer ab.
 
Klar kann das Folgen haben. Es kommt aber darauf an, was er daraus macht. Er ist immerhin erst 20 und ich finde nicht, dass er deshalb zwangsläufig "den Zug nicht erwischt hat und auf staatlicher Hilfe angewiesen ist".

Was hat er denn dazu zu sagen? Hat er einen Plan für seine weiteren Berufsweg oder studiert er einfach vor sich her? Wie stellt er sich seine Zukunft vor?
 
Dein Freund ist 20 und du hast seine Zukunft schon komplett verplant.

Weiß er überhaupt, dass du in bereits in der Rolle des Hausmanns und Familienvaters siehst?

Er ist ein großes Kind und muss erst erwachsen werden.

Ist doch klar, dass er bei Gesprächen über Heirat abhaut.

Warum willst du dir so einen unreifen Bengel an's Bein binden?
 
Du willst kochen, die Kinder betreuen UND nebenbei für alle genug verdienen? 😕
Und ihn auch noch zur Heirat drängen, mit der du dir echt ein Loch ins Knie schießen würdest, sorry?
Warum macht man das???
Wie kommt er zu einem GdB von 100?

Wo die Liebe hinfällt. Wenn ich noch länger warte bin ich zu alt. Die meisten in meinem Alter haben bereits Kinder.
Zudem sind wir beide Autisten. Unsere Kinder werden es also höchstwahrscheinlich zu 99% auch sein.
Die Erbverteilung ist allerdings noch nicht erforscht.
Und ihr Nichtautisten schließt uns doch immer aus und beschimpft uns, wir sollen unsere Behinderung "einfach vergessen" oder erkennt sie erst gar nicht an. Bei solchen Aussagen bedarf es keiner weiteren Worte.

Er ist auch Epileptiker. Daher hat er einen GdB von 100.
Da ein GdB nicht aussagt, wie schwer man behindert ist, sondern wie viele Berufe man dadurch nicht ausüben kann, zumindest theorethisch, bekommt man für Epilepsie dafür meistens 100.


Meine Mutter hat es jahrelang auch nicht anders gemacht.
Meine Oma auch nicht. Sie hatte mit 21 ein uneheliches Kind geboren. Mein Opa war zudem auch noch Gastarbeiter.
Daher musste sie schnell heiraten, damit meine Mutter nicht in die Obhut des Staates kam. Damals galten andere Gesetze.
Meine Uroma war allein erziehend. Sie hatte 6 Kinder.
Meine Ururoma war ohne Mann selbstständig, das schon am Anfang des 20. Jahrhunderts (Wo mein Ururopa abgeblieben war, wissen wir nicht. Hat wahrscheinlich die Flucht ergriffen, weil meine Ururoma sehr autoritär war. Auch im Altersheim noch.). Sie hatte ebenfalls 6 Kinder.
Meine andere Uroma war ebenfalls alleinerziehend und auch selbstständig.

Die Frau ist bei uns Familienernährerin, Kindererzieherin und meistens auch Betreuerin und sie beschützt die Familie.
Zu ihren Aufgaben gehören auch das Hauswirtschaften, die sozialwirtschaftliche Absicherung und das soziale Ansehen zu bewahren.
Sie hat sich darum zu kümmern, dass es ihrem Ehemann gut geht.

Beim Mann wird davon ausgegangen, dass er nicht im Stande ist, diese Aufgaben erwartungsgemäß zu erfüllen.
Er hat eher körperliche Aufgaben zu erfüllen. Also schwere Sachen tragen und im Angriffsfall einzuschreiten.
Zudem darf er das Autofahren übernehmen (davon ausgegangen, man kann sich ein Auto heutzutage leisten).
 
Ich verstehe jetzt Dein Problem nicht ganz. Du beschwerst Dich, dass Dein Freund alle Studien abbricht und nichts rechtes macht. Aber gleichzeitig sagst Du, das ist ja alles gar nicht so schlimm, es wird schon finanziell gehen. Zudem sagst Du auch, dass Dein Freund durch seine Krankheit kaum vernünftig arbeiten kann und zu 100 Schwerbehindert ist. Wo ist dann das Problem? Dann ist es doch im Grunde egal, ob er ein Studium zu Ende bringt oder nicht. Aber er ist ja auch erst 20 Jahre alt. Hat ja noch Zeit.

Das Du Dich als Autist so ausgeschlossen fühlst, tut mir leid. Leider ist die Gesellschaft so, dass alles was anders ist abgelehnt wird. Wer nicht dem Mainstream entspricht wird ausgeschlossen. Das kenne ich leider auch. Ich habe in meiner Familie auch zwei Autisten.
 
Öhm, bevor du dieses "Prachtstück " heiraten willst, rate ich dir zu einem Gang zum Therapeuten, denn bei dir scheint wirklich einiges im Argen zu liegen, und das ist nicht auf deinen Autismus bezogen, sondern gilt den Mechanismen welche in deiner Familie wirken.

Und du solltest vom Leben das du nur einmal lebst, ( gegenteiliges ist noch nicht bekannt) etwas mehr erwarten dürfen. Auch wenn deine ganzen weiblichen Vorfahren die Familie ganz alleine ernährt haben, musst du es doch nicht genauso machen, oder?
Das Leben ist lang und kann mitunter ganz schön hart werden.🙂
 
Als ich 20 wurde und immernoch keine abgeschlossene Ausbildung gehabt hatte, weil sich nichts ergeben hatte, sagte man mir, ich sei zu alt für sowas. Ich solle dann eher so arbeiten gehen.

Ich will ja nicht, dass er arbeiten geht. Aber er soll zumindest etwas gelernt haben als Absicherung. Was ist, wenn ich mal krank werde? Ich habe keine Rentenversicherung mehr, da diese aufgrund finanzieller Notlagen aufgelöst wurde.
Es existiert auch keine Lebensversicherung. Ich kann nur meine Hinterbliebenen mit der abgeschlossenen Sterbeversicherung entlasten.
Hoffe daher auch, dass ich um die 50 sterben werde. Das Alter hat keine Zukunft für mich.

Ich war bereits bei zig Therapeuten.

Jeder sagte mir, dass ich ausziehen soll.
Das wäre auch eine Lösung. Hätte man genügend Geld dafür.
Das habe ich nicht.
Meine Ersparnisse reichen nicht. Eine Arbeit habe ich im Moment nicht und werde ich spätestens 2020 haben.
Und das Amt verweigert mir die Leistungen.

Jedoch kann ich zu dem Thema anfügen, dass meine Mutter nicht leicht ist.
Sie hat chronische Depressionen, hat mir viele Steine in den Weg gelegt (hat mich unter anderem daran gehindert, arbeiten zu gehen) und tut alles als psychisch krank ab, was nicht nach ihrer Pfeife tanzt.
Zudem hat sie gegen alle etwas, die anders sind. Gegen Ausländer, gegen Behinderte, gegen Arbeitslose usw.

Da ich keine Lust mehr habe auf diese ewigen Zänkereien, nur weil ich nicht so bin, wie meine Mutter es wünscht, füge ich mich dem.
Außerdem lenkt mich die Arbeit von meinem Kummer ab.
Das geht mittlerweile so weit, dass ich bis tief in die Nacht lerne.
 
Mein Freund darf arbeiten, wenn er möchte. Er muss es nicht, das war etwas unglücklich ausgedrückt. Sorry dafür.
Liegt damit zusammen, dass bei uns die Frau "regiert" und daher auch immer zuerst nach ihren Entscheidungen geschaut wird.

Er ist in einem Wohnprojekt für Autisten, aber die können ihn auch nicht zwingen.
In meiner Umgebung gibt es sowas nicht. Ich bin derzeit ortsgebunden.
Wo wir übrigens wieder bei dem Anfangspunkt wären:"Woher nehme ich das Geld für einen Umzug?"
Wenn ich daran erinnern darf, meine Ersparnisse reichen nicht. Ich habe derzeit keinen Beruf, frühestens 2020 und das Amt will nicht zahlen.


In meiner Umgebung ist es nun mal leider so, dass Asperger-Autisten sich anzupassen haben und so tun sollen, als ob ihr Autismus dann fort sei, weil sich die Menschen hier nicht damit beschäftigen wollen.
Das hat nichts mit keiner Ahnung zu tun, dass ist eben so.
Oder meinst du mir macht das Spaß?

Man ist eben in meinem Gebiet noch nicht so weit.
 

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