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Fragebogenauswertung und Inhaltsverzeichnis Masterarbeit

thehalfbloodprincess

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

ich schreibe gerade meine Masterarbeit und bin fast fertig damit. Ich habe zwei Dinge, bei denen ich mir unsicher bin, und hoffe, dass mir hier vielleicht jemand weiterhelfen kann.
Ich habe eine qualitativ dominierte Mixed-Methods-Untersuchung durchgeführt, in der das Verhalten und Erleben von 6 Kindern während der Durchführung eines Intelligenztests untersucht wird. Als Instrumente hatte ich ein Leitfadeninterview, die Tonaufnahme der Testdurchführungen (also die spontanen Äußerungen der Kinder währenddessen), einen teilstrukturierten Beobachtungsbogen (strukturierter Teil mit Likertskala und unstrukturierter Teil für freie Beobachtungen) und einen Elternfragebogen zu sprachbiografischen Merkmalen.
Ich habe das Interview, die Tonaufnahmen und die freien Beobachtungen mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Meine erste Frage bezieht sich auf den strukturierten Teil (Likertskala). Hier habe ich eine Tabelle erstellt, in der die Ausprägungen pro Fall dargestellt werden. Im Text habe ich dann in jeder Einzelfallanalyse die Ergebnisse verbal mit eingebaut (z.B. bei Fall 1 zeigten sich teilweise Konzentrationsschwierigkeiten). Ist das für eine vorrangig qualitative Untersuchung ausreichend, da die quantitativen Daten ja eher ergänzend und zur Kontextualisierung dienen sollen? Oder macht es Sinn, trotzdem Werte wie Median oder Spannweite zu berechnen? Ich frage mich halt, ob das bei einer Stichprobe von 6 überhaupt sinnvoll ist.
Meine zweite Frage bezieht sich auf die Nummerierung des Inhaltsverzeichnisses. Meine Betreuerin hat mir geraten, Buchstaben und Zahlen dafür zu nutzen. Also so:

1 Einleitung
A Theoretische Grundlagen
2 [Theoriekapitel]
3 [Theoriekapitel]
4 [Theoriekapitel]
B Empirische Untersuchung
5 Methodologie
C Ergebnisse
6 Ergebnisse
7 Diskussion
8 Fazit

Ich habe es mir von ihr schon mehrfach erklären lassen, aber irgendwie stehe ich immer noch auf dem Schlauch. Vor allem verstehe ich nicht, warum die Ergebnisse als "Teil C" bezeichnet werden sollen. Sie gehören ja auch zur empirischen Untersuchung. Gleichzeitig meinte sie, dass es keinen "Teil D" geben soll, aber dass das Fazit nicht zum Ergebnisteil gehört (was mir einleuchtet). Für mich wäre es irgendwie logischer, nur in A und B zu unterteilen, aber vielleicht verstehe ich das System ja grundlegend falsch...

Ich freue mich über jede Hilfe zu einer oder beiden Fragen.

Vielen Dank schonmal!
smiling smiley
 
Ich denke, bei der Hilfe zu einer Master-Arbeit ist das Forum überfordert. Die Betreuerin weiß das sicher eher.

Ich bin zwar auch Akademikerin, habe aber nur Klausuren und mündliche Prüfungen absolviert, mit Untersuchungen kenne ich mich leider nicht aus.

Viel Glück!
 
Oje, da werden Erinnerungen wach – meine Frau und unser Großer hatten genau solche Sachen auch in ihren Facharbeiten. Ich kann dir nur raten, da nochmal mit deiner Betreuerin in ein Gespräch zu gehen und genau zu notieren, was sie für richtig hält. Denn es gibt wohl nicht "die eine richtige" Methodik, sondern mehrere.

Für die Fragen zum Inhaltsverzeichnis gilt das Gleiche – was die Prof für richtig hält, ist richtig 🙂
 
Ich denke das mit Buchstaben und Zahlen; die Kategorie mit Zahlen und die Unterthemen mit Buchstaben markiert werden.

6 Personen sind keine große Schnittmenge. Ist es nicht sinnvoller es so zu gestalten?
4/6 Kindern hatten Konzentrationsschwierigkeiten
5/6 ...... hatten Angst
2/6 ...... xyz
Und dann daraus ein Gesamtresümee zu verfassen.
 
Ehrlich gesagt ist deine Struktur ziemlich klar: A für den Rahmen, B für die empirische Arbeit, C für die Ergebnisse… so verliert niemand den Überblick. Bei kleinen Datensätzen (z.B. 6 Fälle) habe ich in meiner Arbeit auch nur eine einfache Tabelle genutzt, keine unnötigen Statistiken, weil es eher um Kontext ging. Beim Schreiben schweift man ja manchmal ab , ich bin neulich sogar bei Ideen gelandet, um ein abgestimmtes Mutter-Tochter-Outfit kaufen zu können also passende Familien- oder Mutter-Tochter-Outfits. Hat zwar nichts mit Methodik zu tun, aber half kurz beim Kopf frei kriegen. Deine Logik passt auf jeden Fall.
 
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