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"Fortsetzung" mein Freind schläft nicht gern mit mir

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sunflower

Gast
Ein liebes Hallo an alle, gibt was "Neues" zu berichten:

Ich dachte immer, dass ich ein Problem damit habe, dass mein Freund nicht mit mir schlafen will (oder kein Interesse daran zeigt). Genau genommen habe ich auch ein Problem damit. aber seit ich mich mit diesem Thema hier austausche muss ich feststellen, dass das „Problem,“ weshalb ich mich so schrecklich fühle, viel tiefer sitzt.

Ich habe kein Vertrauen mehr zu meinem Freund (ich fühle mich so verletzt) ich weiß noch nicht mal mehr, ob ich Ihn noch liebe.

Muss jetzt hier erstmal etwas aus der Vergangenheit erzählen um besser darstellen zu können, was eigentlich los ist.

War mit meinem Freund vor 4 Jahren für 6 Wochen zusammen (hatte mich damals Hals über Kopf total verliebt in Ihn) Ihm ging es genauso und wir hatten ne super tolle Zeit.
(Bitte uns nicht für verrückt erklären weil wir nur 6 Wochen zusammen waren, aber wir hatten damals ernsthaft daran gedacht zu heiraten.(Ich weiß durchaus, dass zu einer Ehe viel mehr gehört als sich „nur“ sehr lieb haben und ich weiß auch, dass nicht immer alles einfach und „rosa-rot“ in einer Ehe ist, sondern das man durchaus durch einige „Krisen des Alltags“ „gemeinsam“ durch muss) Es hat „alles“ gepasst und ich war super glücklich aber trotzdem hab ich „kalte Füsse“ bekommen und habe mich von Ihm getrennt. (ich habe nicht an meine Gefühle geklaubt: Nach dem Motto: Die „wahre Liebe“ gibt es nicht, muss alles ein Traum sein und lieber jetzt eine Ende als verletzt zu werden). Ich konnte Ihn nie vergessen, es ist kein morgen vergangen an dem ich nicht aufgewacht bin und nach 5 Minuten sehr traurig war, weil er nicht mehr zu meinem Leben gehörte. Wir haben ab und an miteinander telefoniert und immer wenn ich merkte, da sind mächtig viel Gefühle auf beiden Seiten habe ich denn Kontakt abgebrochen. (ich hat so Angst, dass es wehtun wir, wenn ich diese „Liebe“ zulasse).
Nach 2 Jahren haben wir uns als „Freunde“ getroffen um noch mal über uns zu reden und es ist das passiert, weswegen ich Ihm so aus dem Weg gegangen bin. Ich hatte zittrige Knie und „Schmetterlinge“ in meinem Bauch als wir nun da saßen und redeten. Als wir uns an diesem Abend verabschiedeten, war so weit alles geklärt. Wir haben ein paar mal telefoniert uns ab und an getroffen (spazieren gehen, nen „Kaffee“ trinken ect.. Und haben uns locker über alles möglich unterhalten (auch über die Vergangenheit). Eines Abends dann beim verabschieden hat er mich „gepackt“ und geküsst. Ab da war es nicht mehr möglich unsere Gefühle zu verdrängen. Seit diesem Abend war klar, das da in Zukunft mehr sein wird als nur „Freunde“.
Wir sind nun seit 2 Jahren zusammen. Nun könnte man sagen, dass bei uns der „Alltag“ eingekehrt und deswegen ist „es“ ruhiger geworden ist. Aber so sehe ich das nicht weil was Seltsames passiert ist.
Nach ca. 4 Wochen hat sich mein Freund abrupt geändert. Womit ich wieder beim eigentlichen Thema bin.
Es fing an, dass mein Freund nicht mehr mit mir geschlafen hat (am Anfang fand ich das auch nicht komisch, weil wir 4 anstrengende Wochen (Ihr wisst was ich meine) hinter uns hatten und außerdem gibt es ja in einer Beziehung auch noch mehr als „nur Sex“. Es verging ne Weile und ab und an wollte ich aber er nicht (fand ich auch noch normal) hab mir also gar nichts dabei gedacht und auch kein Stress gemacht oder Ihn bedrängt nichts der gleichen, ich war glücklich. Irgendwann fing mein Freund dann an, mir Sachen aus der Zeit zu erzählen, wo wir getrennt waren. (Die ganzen Geschichten mit den anderen Frauen (warum er mir das dann erzählt hat und nicht bevor wir wieder zusammen waren verstehe ich bis heute nicht.
Ich versteh noch nicht mal, warum er es mir erzählt hat.) Ich war zum Teil echt geschockt aber ich beruhigte meine Gedanken damit, dass wir ja nicht zusammen waren und dass es ok ist ein ausschweifendes „Sexleben“ zu haben. Nach und nach erzählte er mir immer mehr Dinge und ich fühlte mich nicht gut dabei, kam mir obwohl wir nicht zusammen waren in der Zeit irgendwie „betrogen“ vor. Kam halt auch noch dazu, dass zwischen uns nicht lief. Ich fing an, an mir selbst zu zweifeln (wahrscheinlich waren die anderen Frauen besser).
Irgendwann fing ich an zu fragen, warum zwischen uns nichts läuft. Ich hörte dann so Dinge wie ich hab Stress wegen der Arbeit und ich bin erschöpft ich bin müde. Zu der Zeit ist mein Freund auch noch in eine andere Wohnung gezogen und er hat gesagt, dass Ihn das ziemlich fertig macht. Also war ich ruhig. Nach dem Umzug wurde es nicht besser, es gab immer einen „guten Grund“ warum wir nicht miteinander geschlafen haben. Nach nun 2 Jahren kann ich so nicht mehr weiter machen, ich weiß, dass eine Beziehung nicht nur aus „Sex“ besteht, aber ich bin es leid immer wieder vertröstet zu werden (liegt nicht an Dir: sagt er) aber an was liegt es???? Mir fehlt diese körperliche Nähe.

Letzte Woche hat er mir gesteckt, dass ich Ihm damals „das Herz gebrochen habe“ als ich Ihn verlassen hab.
Hält er mich deswegen so auf „Abstand zu seinen Gefühlen“? und hat er überhaupt, wenn das der Grund dafür ist, das „Recht“ nach zwei Jahren damit anzukommen? Wir haben doch bevor wir wieder zusammen gekommen sind über alles geredet außerdem habe ich meiner Meinung nach, in den letzten zwei Jahren „genug bewiesen“ das ich nicht mehr „davon laufe“.

Ich versteh das alles nicht. Vielleicht könnt Ihr das als Außenstehende besser „Bewerten“ als ich.

Lieben Gruss und für jede „Rückantwort“ dankbar.

Sunflower
 
Uff. Eine lange Geschichte. Aber es ist gut, dass du dabei bist, unter der Oberfläche zu graben. Dass der Grund für das Problem für heute vielleicht im gestern liegt.

Nach der Lektüre deines Beitrages habe ich mal nachgedacht, bin jedoch zu keinem greifbaren Resultat gelangt. Warum dein Freund heute so zu dir und mit dir ist? Liegt es daran, dass du ihn damals verletzt hattest und er es dir heute so zurückgibt? Unbewusst?

Keine Ahnung. Ich weiss es wirklich nicht. Ich weiss aber, dass die momentane Lage dir sehr weh tut. Dass es dir mehr als zu schaffen macht. Dass es dich in eine Verzweiflung an dir selbst und in eine Krise stürzt.

Was kannst du tun, um wieder da heraus zu kommen? Im Moment fällt mir nur ein, dass du dringend mit ihm reden musst. Erklär ihm einfach alles. Wie du dich fühlst. Was du empfindest. Und erklär ihm deinen Gedankengang, den du uns hier mitgeteilt hast. Und sage ihm, dass du so nicht mehr weitermachen kannst.

Sollte sich nichts ändern, oder vielleicht kann er es nicht ändern, fürchte ich, dass du den letzten Schritt machern musst. Dich von ihm trennen. Zumindest mal auf Zeit. Vielleicht versteht er dann ebenfalls, dass er sich ändern muss, wenn er noch eine Chance für eure Beziehung will.

Liebe Grüsse

Adler
 
Aus einem ähnlichen Verhalten raus hat mein Freund kürzlich mich abgesägt - will Dir da jetzt aber auch jeine Angst machen -

Er hat gesagt (besser gesagt geschrieben - reden von Angesicht zu Angesicht kann er ja nicht), dass er sich immer tierisch gefreut hat, wenn ich gesagt hätte ich komme abends vorbei, aber je näher der Abend kam, desto mehr hätte die Lust auf mich abgenommen und wenn ich dann da war, war sie auf einmal abrupt weg. Nicht immer, aber schon öfters mal. Er konnte sich das selbst nicht erklären (das dann analog zu Deinem Schatzi...), aber er konnte nicht so richtig an mich ran. Ich saß dann da, wollte mich nur bissel ankuscheln und hätte mich auch gegen eine Betonwand kuscheln können, so wenig REaktion kam von ihm. Ihm hat das wohl schon immer Leid getan, mich so verprellen zu müssen, aber es hätte nicht an mir gelegen...

Tolles Feeling sag ich Dir. Wenigstens im Bett dann hat es immer geklappt...

Du musst wirklich versuchen rauszufinden, ob und was da los ist, sonst kann das irgendwann mal nicht so gute Folgen haben.

Gibt es denn Situationen, wo er anders, aufmerksam, lieb und glücklich mit Dir erscheint? Aus denen kannst Du vielleicht ableiten, was ihm sonst vielleicht zu fehlen scheint.

Scheiße ist das mit diesen unreifen kleinen Mittzwanzigern!!! Vor allem, wenn sie Ihre Gefühle nicht artikulieren können und Du ständig versuchen mußt aus Ihnen rauszulesen, was los ist!!!

Kann Dich gut verstehen.

Liebe anteilsvolle Grüße von der Wina!!!
 
die antwort ist

ich muss dir die wahrheit erzählen, auch wenn sie in deinem fall besonders unangenehm, und, man müsste schon fast sagen, eigentlich beinhart ist

aber kannst du damit leben

das ist die frage

ich meine sonst

kannst du als trostpreis leben? du bist sein trostpreis, sunflower

er wollte andere frauen, oder zumindest eine

eine wollte er, seine traumfrau

die übrigen geschichten entspringen seiner phantasie und bilden die onanistischen eigenlegenden eines jeden mannes, die man seinen enkelkindern erzählt um sie kleinzuhalten und sich selber zu krönen

aber diese eine, die war die wahre, und - wie sollte es anders sein - er bekam sie nicht

gute frauen bekommt man nämlich nie, sunflower, das weiss jeder mann, niemals, zeitlebens nicht, man dürstet ewig und dürstet ins leere, man kriegt sie nicht, man kriegt nur die mittelmässigen, was dann auch schnell dazu führt, dass im bett langeweile, überdruss und ekelgefühle dominieren

dass er dir das nicht frankheraus verraten kann und sich von einem lügenmärchen ins andere flüchtet, leuchtet unter diesem gesichtspunkt ein

durfte ich es verraten?
 
Hallo!!!!???? Das ist schon bischen krass zement!!! Das klingt eher als ob Du einen Hass auf alles hast!!!!

Wenn das das Problem wäre, würde er sich anders verhalten. Man sollte hier nicht versuchen, andere auf deren Kosten zu verletzen. Und Dein Beitrag macht schon so ein bißchen den Eindruck!! Ehrlich!

Umd selbst wenn Du so denkst, sollte man es etwas anders formulieren!! Ehrlich, echt!!!!
 
@zement:Schönen Dank für Deine „erlichen Worte“ auch wenn Sie hart sind, so denke ich doch, dass Du in Worten das rübergebracht hast, was ich denke oder noch besser, wie ich mich fühle in meiner Beziehung.

Fakt ist jedenfalls ICH BIN NICHT SEINE TRAUMFRAU.
Wollte auch kein „Traum“ sein, sondern real für Ihn.
Ich wollte glauben, dass eine Frau in der Realität was Schöneres für einen Mann und für eine dauerhafte Bindung ist..

Das ich zur Zeit bestenfalls „mittelmäßig“ bin stimmt, den dadurch das ich aus „Schuldgefühl“ heraus nicht sehen wollte was wirklich los ist hat mich Stück für Stück „mittelmäßiger“ werden lassen.

Hab die letzten Tage viel nachgedacht und mir ist klar, dass es so nicht mehr weiter gehen wird (weil mich das total fertig macht).

Die Hoffnung, dass „Wir“ glücklich werden, wird von dem Schmerz und der Leere, die ich empfinde verdrängt.

Bin einfach sehr traurig.

Danke nochmal an ALLE, die mir durch Ihre Anteilnahme geholfen haben,mein Problem zu erkennen.

Lieben Gruß
sunflower
 
AW: hallo Zement,

Das ist ein spannendes Thema für so einen verregnten Herbsttag . . .

aber wie meinst du das jetzt mit der Traumfrau, Zement? Ist das eine reale Traumfrau oder Eine, die aus der Fantasie entstanden ist?
DIE Eine, die einen Mann in jeder Beziehung glücklich macht - die heilige Hur' ?

Und wenn ein Mann eine Frau findet, die seinen Vorstellungen entspricht . . . ändern sich dann mit dem Alltag die Vorstellungen?
Fragen über Fragen . . .
Ich wäre froh, wenn du mehr über das Seelen- und Sexleben von Männern verraten würdest!

Hat Sunflowers Freund sich in dieses ausschweifende Sexleben gestürzt, weil er wenigstens seine Triebe befriedigen wollte - wenn schon das Herz nicht bekam, was es brauchte?

Oder erzählt er nur Geschichten um zu sagen: ich konnte Mal!

Aber was ich mich beim Durchlesen der beiden Threads noch gefragt habe und nun sunflower frage: Sag Mal, schläfst DU eigentlich gern mit ihm?

Grüße von der neugierigen Brigitte
 
alles ist sinnlos

wie sollte man sich in ein "sexleben" stürzen können

nur frauen können das (und tun es nicht), denn sie sind lebende begierdeamphoren und so schwer und unmöglich zu bekommen, geheiligt euer name, während ein mann im frauenauge unsichtbar und zeitlebens nichtig und nichts ist und staub und kot, wenn sie sich nicht rein zufällig zu "verlieben" entschliesst, was in einem männerleben durchschnittlich alle tausend schaltjahre einmal geschieht oder weniger

"man" stürzt sich also nicht in ein "sexleben" (das nur in film und fernsehen existiert und propagiert wird) sondern behauptet das und phantasiert und masturbiert in allesgläubige frauenohren hinein, oder wenn schon, dann stürzt man sich in eine sexLEERE, die wiederum höchst real ist und mich seit dem ersten atemzug bis zum seligen letzten begleiten und ersticken wird
 
Uff. Was für eine Frustration und was für ein Fatalismus spricht da aus dir Zement. Hast zwar einen guten Schreibstil, ist aber krass und knallhart.

Du musst ja noch mehr enttäuscht worden sein als meine Wenigkeit? Ich bin im Moment ebenfalls leicht frustriert, weil ich die letzten Monate dummdreist behandelt worden bin. Aber heute lass ich mir meine Laune davon nicht mehr verderben.

Wenn es heute nacht ist, wird es morgen bestimmt wieder hell. Auch für dich. Sag doch mal was denn mit dir los ist?

@Sunflower : Wie geht es dir? Hab einige Zeit nichts mehr gelesen von dir.

Gruss an alle

Adler
 
Hab am Wochenende viel nachgedacht und die „Geschichten“ hier auf dieser Seite verglichen. Finde in einigen Dingen, meine eigene Situation bzw. meine Gefühle wieder.

Ich frage mich, ob es an „uns“ liegt, dass wir „uns“ so schlecht fühlen?
Viele hier versuchen eine Antwort von dem Menschen zu bekommen, der Ihnen „wehgetan“hat (Ich auch).
Machen wir uns vielleicht zu viel Gedanken über diesen Menschen (Warum tut Er/Sie das?)?
Machen wir uns zu wenig Gedanken über uns selbst? (Außer vielleicht über unsere Schuldgefühle oder unser „eigenes versagen“?)

Ich hab in den letzten Monaten viel mit meinem „Freund“ gesprochen. Ich hab Ihm erklärt wie ich mich fühle, was ich denke. Ich habe Ihn gefragt, wie er die ganze Situation beurteilt und wie er sich fühlt.
Ich habe meistens keine Antwort bekommen die mich weiter gebracht hat (außer, das er es sich auch anders wünschen würde und das vielleicht alles an den Umständen liegt und das bestimmt alles besser wird irgendwann und das er mich liebt.)
Diese Antworten haben mich fast verrückt gemacht, denn nichts davon hat wirklich eine Lösung mit sich gebracht und die Tatsache, dass er „mich liebt“ hat mich allein auch nicht glücklich gemacht.
Dann hab ich zufällig diese Seite gefunden und hab „meine Problem“ aufgeschrieben. Durch „eure“ Antworten ist mir dann klar geworden, dass das „Problem“ ein ganz anderes ist, als ich dachte.

Ich denke mittlerweile, dass ich mich so schlecht fühle liegt daran, dass ich lange Zeit versucht hab raus zu finden, wie ich „sein muß“ dass wir glücklich sind.(oder besser gesagt was ich tun muß, damit ich auch dass von Ihm zurück bekomme was mich glücklich macht.)
Bei meiner „Suche“ hab ich mich immer mehr selbst verloren (verbogen) und hab mich selbst dafür verantwortlich gemacht, dass ich nicht glücklich bin (nach dem Motto, er gibt mir nicht dass, was ich brauche, also muß ich wohl immer noch nicht „gut genug“ für ihn sein).
Ich hab mich „schlecht“ dafür gefühlt, dass ich Lust hatte, mit meinem Freund zu schlafen.
Ich hab mich sogar mit den „anderen Frauen“ verglichen (was hat die, was ich nicht habe? oder was hat sie anderes gemacht?)
Oh sch…. Wie konnte ich mich nur selbst so minderwertig machen?
Mein eigenes Ego hat darunter sehr Schaden genommen.

Ich hab angefangen immer weniger über Ihn, dafür immer mehr über mich selber nachzudenken.
Dabei ist mir dann bewusst geworden, dass es nicht „schlimm“ ist, wenn ich gerne mit meinem Freund schlafe. (Übrigens ist mir absolut bewusst, dass zu einer „guten Beziehung“ mehr als nur Sex gehört aber mir ist mittlerweile auch bewusst, dass es für mich zu einer guten Beziehung dazugehört und dass ich deswegen kein „ schlechter Mensch“ bin)

Ich muß lernen, dass mein Freund so ist wie er ist. Wenn trotz aller Gespräche eine Veränderung in unsere Beziehung nicht möglich ist (weil jeder Mensch halt ist, wie er ist)
Muß ich einsehen, dass wir nicht zusammen passen, weil wir einfach zu verschieden sind
zu wenig gleiche Interessen haben (und das nicht nur im Bett).

Es ist schwer für mich, dass nach 2 Jahren einzusehen und vor Allendingen es zu akzeptieren, aber ich fühle mich durch diese Einsicht ein wenig besser (freier).

Bleibt aber immer noch der Schmerz, „etwas aufzugeben“ was ich doch liebe (oder tu ich das vielleicht gar nicht mehr, sondern lieb ich vielleicht nur noch die Erinnerung an das was war?) Um diese Frage mir selbst zu beantworten, werde ich noch viel nachdenken müssen und mich bestimmt wieder auf dieser Seite sehen lassen.

Ich wünsche jedem der das hier ließt und sich in irgendeiner Weise „angesprochen“ fühlt, dass „wir“ es irgendwann wieder als schön empfinden, wenn wir morgens aufstehen und die Sonne scheint.

Lieben Gruß
sunflower
 
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