Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
E

EuFrank

Gast
FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

Hallo Leser!

Aus Zeitgründen verweise ich zunächst beispielhaft auf den folgenden Beitrag: Hartz-IV-Debatte: Westerwelle unter Druck | Politik | ZEIT ONLINE

Daraus ein Zitat:
Der hessische FDP- Vorsitzende Jörg-Uwe Hahn:
"Es gab ein Denkverbot für die Zeit nach dem 27. September 2009 (dem Tag der Bundestagswahl), und das kam vom Parteivorsitzenden. Das war ein Fehler."
 
AW: FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

Ja, man fragt sich überhaupt, was die Wähler dieser Schrumpfpartei heute so denken? Was ist aus all den Versprechungen der FDP geworden? Die Steuern werden nicht gesenkt, das Gesundheitssystem bleibt das alte, mit der Verlängerung der AKWs tun sich alle schwer, die Solarförderung ( ! ) bleibt fast unverändert. Die Gelben.........
Allerdings, wenn unser Wirtschaftminister Freund Brüderle sein
"Schneral Moto" in die Runde spuckt - das ist was für wirkliche Satiriker. Klar, sie haben die Hoteliers und Bordelliers ein wenig entlastet. Aber das wars dann auch schon.
Frau Merkel sollte sich ihre Mehrheiten zukünftig bei den Grünen holen.
 
AW: FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

Finde ich nicht. Und korrupt bestimmt nicht.
 
AW: FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

Ist zwar Off-topic, aber auch mal meine Meinung zu den Grünen:

Sicher finden sich unter den Grünen immer noch (ein wenig mehr) Anhänger "grüner Themen". Dies dürfte in noch stärkerem Maße auch auf die Wähler zutreffen.

Allerdings halte ich die Grünen inzwischen für eine etablierte Partei, in der es wie in eigentlich allen etablierten Parteien hauptsächlich um Postengeschacher und Eigeninteressen geht. Der anfängliche Idealismus ist doch weitestgehend verloren gegangen. Ich würde die Grünen nicht mehr wählen.
 
AW: FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

Hallo Leser!

Aus Zeitgründen verweise ich zunächst beispielhaft auf den folgenden Beitrag: Hartz-IV-Debatte: Westerwelle unter Druck | Politik | ZEIT ONLINE

Daraus ein Zitat:
Der hessische FDP- Vorsitzende Jörg-Uwe Hahn:

Ich hoffe bis 2013 auf eine rechts-kapitalistische Partei in Deutschland wie sie momentan Geert Wilders in den Niederlanden anführt. Er liegt in den Umfragen so ganz nebenbei bemerkt vorne und hat gute Chancen auf den Posten des Ministerpräsidenten.
Die FDP ist zwar hierzulande nach wie vor das kleinere Übel, aber mir würde es wahrlich schwer fallen, sie 2013 noch einmal zu wählen.
 
AW: FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

Ist zwar Off-topic, aber auch mal meine Meinung zu den Grünen:

Sicher finden sich unter den Grünen immer noch (ein wenig mehr) Anhänger "grüner Themen". Dies dürfte in noch stärkerem Maße auch auf die Wähler zutreffen.

Allerdings halte ich die Grünen inzwischen für eine etablierte Partei, in der es wie in eigentlich allen etablierten Parteien hauptsächlich um Postengeschacher und Eigeninteressen geht. Der anfängliche Idealismus ist doch weitestgehend verloren gegangen. Ich würde die Grünen nicht mehr wählen.

Deutschland ist zu einer Parteiendemokratie verkommen, Parteien machen zum Wohle von Parteien Politik, nicht zum Wohle der Menschen und der Res Publica.
Wir brauchen ein Mehrheitswahlrecht.
 
AW: FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

Naja, ich hab sie nicht gewählt, die Gelben...

Wenigstens kommen durch diese ganze Hartz-Debatte auch mal ein paar Dinge und Ansichten dahingehend zur Sprache, die mir vernünftig erscheinen.

Westerwelle, Koch & Co.: Der falsche Streit - n-tv.de

Sätze wie:

"Wenn man in Deutschland schon dafür angegriffen wird, dass derjenige, der arbeitet, mehr haben muss als derjenige, der nicht arbeitet, dann ist das geistiger Sozialismus", sagt FDP-Chef Guido Westerwelle. Sinken die Löhne, wird Hartz IV gekürzt. So einfach ist das.
oder

Es ist ohnehin nicht genug Arbeit für alle da, besser gesagt: nicht genug Arbeit im Sinne traditioneller sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Das ist zwar nicht unbestritten. Es bleibt dennoch wahr.
oder

Hartz IV garantiert, dass Langzeitarbeitslosigkeit weiterhin als individuelles Versagen, nicht als gesellschaftliches Problem diffamiert werden kann. Für die Politik ist das eine erhebliche Entlastung: Sie kann über Regelsätze streiten statt über Problemlösungen.
Solch ein Streit wäre jedoch aller Ehren wert. In fast allen Parteien wird über das bedingungslose Grundeinkommen diskutiert. Diese Debatte gehört in die Parteitage und ins Parlament.
Es kommt zumindest was in Gang....

Danke Westerwelle.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

Hallo vanDark!

Der von Dir zitierte Beitrag hat was 🙂!

http://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Der-falsche-Streit-article725091.html meinte:
"Wenn man in Deutschland schon dafür angegriffen wird, dass derjenige, der arbeitet, mehr haben muss als derjenige, der nicht arbeitet, dann ist das geistiger Sozialismus", sagt FDP-Chef Guido Westerwelle. Sinken die Löhne, wird Hartz IV gekürzt. So einfach ist das.
Wenn man HartzIV an die Löhne koppelt und die Löhne sinken, dann geht HartzIV bald auf 0 oder in den negativen Bereich!!!

In fast allen Parteien wird über das bedingungslose Grundeinkommen diskutiert. Diese Debatte gehört in die Parteitage und ins Parlament.
Leider kann ich überhaupt nicht erkennen, dass dieses Thema in den Parteien diskutiert wird.

Es ist eine Frage des Menschenbildes. Westerwelle meint: "Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein." Das liberale Menschenbild, heißt es im jüngsten Wahlprogramm der FDP, beruht "auf freier Selbstbestimmung". Das gilt wohl nur für die dekadente Oberschicht.

 
AW: FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

Das Traurige an solchen StammtischThemen ist ja, dass man immer eine relativ große Bevölkerungsgruppe hinter sich hat.

Habe auf einer Seite der Tagesschau eine Umfrage zum Thema "Hat Westerwelle mit seiner HartzIV-Kritik Recht?" gesehen. Dort stimmten 60% mit Nein und immerhin 38,4 % mit Ja.

Um mit seinem Unheil fortfahren zu können, benötigt ja Westerwelle nur ca. zehn Prozent. Das Unheil besteht übrigens u. a. darin, dass er das Volk spaltet. Wer die Schwächsten links liegen läßt, befördert die Krankheit des gesamten Volkskörpers. Die Taliban sollen mit Geld umgestimmt werden, die HartzIV-Bezieher meint man wohl mit Geldentzug aushungern zu können. Nur gut, dass unser Rechtssystem noch halbwegs funktioniert, wie man an dem jüngsten Urteil über HartzIV ablesen kann!
 
AW: FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

Also auch auf die Gefahr hin dass ich hier jetzt von einigen gesteinigt werde, ich sympathisiere immer mehr mit den Linken. Gerade in Sachen Arbeitslosengeld II und Armut ist diese Partei eine messerscharfe Opposition die ich nicht mehr missen möchte, allen voran Frau Wagenknecht.

Eine sehr gute Rede zu dem Thema hier von ihr:


YouTube - Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: Bundesregierung auf Crashkurs in die nächste große Krise


Man kann von der Linken sicher halten und sagen was man will, aber sie legen den Finger immer in die Wunde! 🙄


Liebe Grüße


Chaky
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben