Mina25
Mitglied
Hallo,
ich schreibe hier, weil es mir wirklich nicht gut geht und ich das Gefühl habe meine Ängste und Sorgen mal aufzuschreiben zu müssen.
Seit langem schon leide ich immer wieder unter Depressionen, ausgelöst durch schlimme Ereignisse oder Erlebnisse (Mobbing in der Schule, Nichtgeliebt werden der Mutter, Tod des Vaters, Verlust von Freunden).
Immer wieder habe ich es geschafft, meine Probleme "auszuschlafen" und wieder zu kämpfen. Aber nie wurde auch nur eine Sache wirklich richtig verarbeitet.
Im Juni wurde ich von meinem Arbeitgeber gekündigt, weil ich unter einem Burnout litt und mich krankschreiben ließ. Mit dem Burnout kam auch wieder eine Depression, die jetzt schon seit guten 3 - 4 Monaten anhält und die ich einfach nicht loswerde. Denn diesmal kann ich nicht einfach alles wieder in eine Schublade verbannen und es "ausschlafen". Ich habe auf Anraten meines Hausartzes eine Psychologin und einen Psychiater aufgesucht und eine Therapie begonnen.
Jetzt ist es 03:24 Uhr morgens, mein Freund schläft. Er muss früh aufstehen und zur Arbeit gehen und ich bin wieder alleine. Wirkliche Freunde habe ich nicht. Meine Mutter sagt, die Tabletten die ich vom Psychiater bekommen habe würden mich krank machen und ich würde mich da in etwas "hineinsteigern". Aber sie hat auch schon früher gedacht, ich sei einfach nur eine faule Sau (so drückte sie sich immer aus, wenn ich es mal wieder nicht geschafft hatte aus dem Bett zu kommen).
An manchen Tagen läuft es ganz gut, dann schaffe ich es um ca. 11 Uhr aufzustehen, einzukaufen, ein wenig die Wohnung sauber zu machen. Ich habe jetzt angefangen Gitarre zu lernen, das hilft auch etwas. Aber an anderen Tagen geht es mir einfach schlecht. Ich habe Bauchschmerzen, kann nicht schlafen, muss ständig nachdenken und weinen. Ich fühle mich so alleine. Andere haben kaum Verständnis für meine Lage.
Man müsse ja nur etwas machen, den Tag verplanen und nicht grübeln. Aufhören mit dem Jammern. Das ist nicht so einfach...
Ich habe Angst, das es meinem Freund irgendwann zu viel wird. Er hat Verständnis für mich, sagt nichts wenn ich mal etwas nicht schaffe. Auch nicht wenn ich ne ganze Woche lang nichts schaffe. Aber er macht sich Sorgen um mich, dass merke ich. Ich will ihm nicht zur Last fallen. Sein Job ist anstrengend und ich jetzt auch noch. Was mach ich nur, wenn er nicht mehr da ist? Dann bin ich ganz alleine! Das würde ich nicht aushalten. Ständig habe ich Angst ihm könnte etwas passieren...
Manchmal bekomme ich Wutanfälle, mache Dinge kaputt wie z. B. mein Fahrrad und tue mir dabei natürlich selber weh. Ich mag auch nicht mehr raus gehen. Die Menschen draußen nerven mich. Und ich könnte es auch nicht ertragen, alleine im Park zu sitzen. Zwar sind dort sehr viele Leute, aber ich wäre doch alleine. Ich konnte so etwas noch nie geniessen. Aber der Kontakt zu anderen fehlt mir schon sehr. Mein Job fehlt mir auch.
Wie konnte er mich nur kündigen? Alles lief so toll, endlich mal. Und jetzt ist alles wieder kaputt. Ich habe mich so sehr angestrengt. Habe meinen Job gut gemacht, bin einmal krank und werde gefeuert, nach 2 Jahren! Am Dienstag hab ich eine Verhandlung vorm Arbeitsgericht... wie ich das aushalten soll, weiß ich noch nicht....
Kennt das jemand?
Mina
ich schreibe hier, weil es mir wirklich nicht gut geht und ich das Gefühl habe meine Ängste und Sorgen mal aufzuschreiben zu müssen.
Seit langem schon leide ich immer wieder unter Depressionen, ausgelöst durch schlimme Ereignisse oder Erlebnisse (Mobbing in der Schule, Nichtgeliebt werden der Mutter, Tod des Vaters, Verlust von Freunden).
Immer wieder habe ich es geschafft, meine Probleme "auszuschlafen" und wieder zu kämpfen. Aber nie wurde auch nur eine Sache wirklich richtig verarbeitet.
Im Juni wurde ich von meinem Arbeitgeber gekündigt, weil ich unter einem Burnout litt und mich krankschreiben ließ. Mit dem Burnout kam auch wieder eine Depression, die jetzt schon seit guten 3 - 4 Monaten anhält und die ich einfach nicht loswerde. Denn diesmal kann ich nicht einfach alles wieder in eine Schublade verbannen und es "ausschlafen". Ich habe auf Anraten meines Hausartzes eine Psychologin und einen Psychiater aufgesucht und eine Therapie begonnen.
Jetzt ist es 03:24 Uhr morgens, mein Freund schläft. Er muss früh aufstehen und zur Arbeit gehen und ich bin wieder alleine. Wirkliche Freunde habe ich nicht. Meine Mutter sagt, die Tabletten die ich vom Psychiater bekommen habe würden mich krank machen und ich würde mich da in etwas "hineinsteigern". Aber sie hat auch schon früher gedacht, ich sei einfach nur eine faule Sau (so drückte sie sich immer aus, wenn ich es mal wieder nicht geschafft hatte aus dem Bett zu kommen).
An manchen Tagen läuft es ganz gut, dann schaffe ich es um ca. 11 Uhr aufzustehen, einzukaufen, ein wenig die Wohnung sauber zu machen. Ich habe jetzt angefangen Gitarre zu lernen, das hilft auch etwas. Aber an anderen Tagen geht es mir einfach schlecht. Ich habe Bauchschmerzen, kann nicht schlafen, muss ständig nachdenken und weinen. Ich fühle mich so alleine. Andere haben kaum Verständnis für meine Lage.
Man müsse ja nur etwas machen, den Tag verplanen und nicht grübeln. Aufhören mit dem Jammern. Das ist nicht so einfach...
Ich habe Angst, das es meinem Freund irgendwann zu viel wird. Er hat Verständnis für mich, sagt nichts wenn ich mal etwas nicht schaffe. Auch nicht wenn ich ne ganze Woche lang nichts schaffe. Aber er macht sich Sorgen um mich, dass merke ich. Ich will ihm nicht zur Last fallen. Sein Job ist anstrengend und ich jetzt auch noch. Was mach ich nur, wenn er nicht mehr da ist? Dann bin ich ganz alleine! Das würde ich nicht aushalten. Ständig habe ich Angst ihm könnte etwas passieren...
Manchmal bekomme ich Wutanfälle, mache Dinge kaputt wie z. B. mein Fahrrad und tue mir dabei natürlich selber weh. Ich mag auch nicht mehr raus gehen. Die Menschen draußen nerven mich. Und ich könnte es auch nicht ertragen, alleine im Park zu sitzen. Zwar sind dort sehr viele Leute, aber ich wäre doch alleine. Ich konnte so etwas noch nie geniessen. Aber der Kontakt zu anderen fehlt mir schon sehr. Mein Job fehlt mir auch.
Wie konnte er mich nur kündigen? Alles lief so toll, endlich mal. Und jetzt ist alles wieder kaputt. Ich habe mich so sehr angestrengt. Habe meinen Job gut gemacht, bin einmal krank und werde gefeuert, nach 2 Jahren! Am Dienstag hab ich eine Verhandlung vorm Arbeitsgericht... wie ich das aushalten soll, weiß ich noch nicht....
Kennt das jemand?
Mina
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