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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Fast keine Worte mehr, alles unglaublich dumm.

Herr Flug

Aktives Mitglied
Hallo, da melde ich mich mal wieder und zur Abwechslung mal mit einer anderen Art von Problem.
Der Beruf, oder besser gesagt; der fehlende Beruf.

Ich bin nun leider etwas länger Arbeitslos, da mich eine schwere Phase in meinen Leben dazu genötigt hat, mich nach meiner Ausbildung erst mal auf mich selbst zu konzentrieren (Therapie)
Nun kann ich mich aber bester Gesundheit erfreuen und würde deswegen auch gerne wieder arbeiten gehen.

Ich bin als Kaufmannsgehilfe ausgebildet (leider nur überbetrieblich)
Zudem habe ich auch einige Erfahrungen in sozialen Bereichen gesammelt.
Dazu kommen noch etliche Praktika in anderen Bereichen:
- Hauswirtschaft
- Beratung
-Vertrieb

Nun wurde ich in eine Maßnahme gesteckt....obwohl das nicht ganz richtig formuliert ist, ich bin freiwillig in diese Maßnahme gegangen, da ich halt etwas in Gang setzen wollte.
Diese Maßnahme hat sich zur Aufgabe gemacht, Leute mit gewissen Einschränkungen (gesundheitlicher Natur) auf den Arbeitsmarkt zu bringen.

Zuerst hat sich das Konzept, auf die der oben beschriebene Plan gründete sehr gut angehört. Durch ein Praktikum sollte das Leistungsvermögen des Teilnehmers ausgelotet werden und zwischen Arbeitssuchenden und den betreffenden Betrieb eine Verbindung schaffen. Dann sollte dieses Praktikum in eine Arbeitsstelle übergehen.

So weit, so schön gesagt und trotzdem stinkt es.

Den nun werden auf einmal andere Worte gesprochen. So wurde ich heute zum "Naseweis" degradiert.
Meine Ausbildung sei nicht genug, für den jetzigen Arbeitsmarkt und überhaupt ist alles was ich mir beruflich vorstelle wohl utopisch.
Eine Meinung die ich nicht teile, meine beruflichen Vorstellungen, zielen darauf ab, in dem Beruf zu arbeiten den ich gelernt habe und wenn dies auf Grund einer schwierigen Lage auf dem Arbeitsmarkt nicht möglich ist, sind auch schon andere Ideen in mir gekeimt, einen Job zu finden.

- Verkäufer in einem Buchladen, da ich mich viel mit Literatur befasse, würde dies in mein Interessengebiet fallen, diese Idee wurde damit abgeschmettert das in Buchläden kein Job zu finden ist...

- Bürogehilfe, leichte Bürotätigkeit wäre mir nicht zu "niedrig" auch solche Jobs würde ich machen, vorzugsweise in sozialen Einrichtungen, "dort ist alles voll" war die Aussage...

Immer wird mir ein Stoß versetzt, ich bin hoch Motiviert, möchte unbedingt was machen und wenn ich mit einer Idee komme, wird diese schlecht geredet.
Nun kommen so aussagen wie; "stellen sie sich darauf ein lange keinen Job zu finden, sie werden lange Praktikant sein."
Sowas ist demotivierend.

Ich bin mir bewusst das heut zu Tage, der Arbeitsmarkt hart umworben ist, und mir ist vollkommen klar das ich Abstriche machen muss was meine Wünsche anbelangt, aber es kann doch nicht sein, das jede Idee von mir so abgeschmettert wird.
Und alles widerspricht sich was dort gesagt wird. In der einen Woche wird gesagt; für Schule sind sie zu alt, kommen sie in einen Beruf. In der nächsten; Wie wäre es wenn sie ein Studium nachholen?

Nun ging es sogar so weit das ich eine Bewerbung an einen Betrieb geschickt habe, dessen Arbeitsbereich weit unter meinen Kompetenzen steht.
Nichts des so trotz, würde ich auch diesen Job machen.
Und genau darauf scheint die Maßnahme wirklich abzuzielen, denn nicht nur ich werde ohne Berücksichtigung meiner Fähigkeiten und Interessen, irgendwo rein gedrängt, so geht es anderen Leuten dort auch.

Wie kann ich den Menschen in dieser Maßnahme vermitteln, das ich mehr in meinen Leben möchte als irgendwas zu machen,
und nur deswegen in dieser Maßnahme bin, da ich dachte genau dabei wird mir geholfen?

Fühle mich auf jeden Fall, nicht wirklich ernst genommen.
Wer hat Ideen, ich habe keine mehr.

Herr Flug
 
Hallo, da melde ich mich mal wieder und zur Abwechslung mal mit einer anderen Art von Problem.
Der Beruf, oder besser gesagt; der fehlende Beruf.

Ich bin nun leider etwas länger Arbeitslos, da mich eine schwere Phase in meinen Leben dazu genötigt hat, mich nach meiner Ausbildung erst mal auf mich selbst zu konzentrieren (Therapie)
Nun kann ich mich aber bester Gesundheit erfreuen und würde deswegen auch gerne wieder arbeiten gehen.

Ich bin als Kaufmannsgehilfe ausgebildet (leider nur überbetrieblich)
Zudem habe ich auch einige Erfahrungen in sozialen Bereichen gesammelt.
Dazu kommen noch etliche Praktika in anderen Bereichen:
- Hauswirtschaft
- Beratung
-Vertrieb

Nun wurde ich in eine Maßnahme gesteckt....obwohl das nicht ganz richtig formuliert ist, ich bin freiwillig in diese Maßnahme gegangen, da ich halt etwas in Gang setzen wollte.
Diese Maßnahme hat sich zur Aufgabe gemacht, Leute mit gewissen Einschränkungen (gesundheitlicher Natur) auf den Arbeitsmarkt zu bringen.

Zuerst hat sich das Konzept, auf die der oben beschriebene Plan gründete sehr gut angehört. Durch ein Praktikum sollte das Leistungsvermögen des Teilnehmers ausgelotet werden und zwischen Arbeitssuchenden und den betreffenden Betrieb eine Verbindung schaffen. Dann sollte dieses Praktikum in eine Arbeitsstelle übergehen.

So weit, so schön gesagt und trotzdem stinkt es.

Den nun werden auf einmal andere Worte gesprochen. So wurde ich heute zum "Naseweis" degradiert.
Meine Ausbildung sei nicht genug, für den jetzigen Arbeitsmarkt und überhaupt ist alles was ich mir beruflich vorstelle wohl utopisch.
Eine Meinung die ich nicht teile, meine beruflichen Vorstellungen, zielen darauf ab, in dem Beruf zu arbeiten den ich gelernt habe und wenn dies auf Grund einer schwierigen Lage auf dem Arbeitsmarkt nicht möglich ist, sind auch schon andere Ideen in mir gekeimt, einen Job zu finden.

- Verkäufer in einem Buchladen, da ich mich viel mit Literatur befasse, würde dies in mein Interessengebiet fallen, diese Idee wurde damit abgeschmettert das in Buchläden kein Job zu finden ist...

- Bürogehilfe, leichte Bürotätigkeit wäre mir nicht zu "niedrig" auch solche Jobs würde ich machen, vorzugsweise in sozialen Einrichtungen, "dort ist alles voll" war die Aussage...

Immer wird mir ein Stoß versetzt, ich bin hoch Motiviert, möchte unbedingt was machen und wenn ich mit einer Idee komme, wird diese schlecht geredet.
Nun kommen so aussagen wie; "stellen sie sich darauf ein lange keinen Job zu finden, sie werden lange Praktikant sein."
Sowas ist demotivierend.

Ich bin mir bewusst das heut zu Tage, der Arbeitsmarkt hart umworben ist, und mir ist vollkommen klar das ich Abstriche machen muss was meine Wünsche anbelangt, aber es kann doch nicht sein, das jede Idee von mir so abgeschmettert wird.
Und alles widerspricht sich was dort gesagt wird. In der einen Woche wird gesagt; für Schule sind sie zu alt, kommen sie in einen Beruf. In der nächsten; Wie wäre es wenn sie ein Studium nachholen?

Nun ging es sogar so weit das ich eine Bewerbung an einen Betrieb geschickt habe, dessen Arbeitsbereich weit unter meinen Kompetenzen steht.
Nichts des so trotz, würde ich auch diesen Job machen.
Und genau darauf scheint die Maßnahme wirklich abzuzielen, denn nicht nur ich werde ohne Berücksichtigung meiner Fähigkeiten und Interessen, irgendwo rein gedrängt, so geht es anderen Leuten dort auch.

Wie kann ich den Menschen in dieser Maßnahme vermitteln, das ich mehr in meinen Leben möchte als irgendwas zu machen,
und nur deswegen in dieser Maßnahme bin, da ich dachte genau dabei wird mir geholfen?

Fühle mich auf jeden Fall, nicht wirklich ernst genommen.
Wer hat Ideen, ich habe keine mehr.

Herr Flug

Willkommen im Club. Diese Maßnahmen bringen nur eins, dass du Zeit verlierst. Ich mache mein Abitur nach bin auch schon 27 und hoffe endlich, dass ich mit meinen Zeugnis punkten kann. Ich habe sogar in Englisch ne 2-3 und ich bin total schlecht drin. Ich brauche aber einen Nebenjob, jetzt können Sie es sich vielleicht denken, dass mich keiner nimmt, weil flexibel und co . ICH KOTZ im Strahl.
 
Guten Morgen Herr Flug,

Was hält dich davon ab, dir selbst etwas zu suchen und die Aussagen in der Maßnahme entweder bestätigt zu sehen oder das Gegenteil zu beweisen?

Die Maßnahmen sollen helfen, aber das tun die eher selten. Selbst ist diein Frau/der Mann....

Ich meine das gar nicht als Vorwurf. Kann ja sein, dass dich das Vertrauen in die Maßnahme oder etwas anderes abhält.
 
Hallo!

Natürlich ist deine Lage bescheiden, aber wie du bereits selbst festgestellt hast, ist der Arbeitsmarkt ziemlich schwierig. Zu deinen Ideen:

Ich finde super,dass du Ideen hast!!! Das ist echt schön ein super Anfang!!
Überlege dir, welchen Beruf du willst und forsche nach, welche Ausbildung du dazu brauchst....

Denn:

Bei uns muss man zB. Eine Bibliothekarausbildung haben um in einem guten Buchgeschäft zu arbeiten.

Und unsere Sekretärin (ich bin im Sozialbereich tätig) hat Pädagogik studiert....

Mir ist schon klar, eine Ausbildung oder ein Studium lässt sich nicht aus dem Ärmel schütteln.

Vielleicht solltest du versuchen,dich außerhalb der Maßnahme zu bewerben?
Gute Bewerbungsunterlagen wirst du ja dank der Maßnahme haben?

Alles alles gute!
Johanna
 

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