Mir geht es oft ähnlich. Ich versinke sehr in meiner Phantasie und in tiefgründige Gedanken. Man muss sich auch bewusst machen das es so etwas wie eine objektive Realität wirklich nicht gibt. Außer die Physikalischen Gesetze vielleicht, doch selbst da kann man philosophieren ob sie nur durch unsere Wahrnemung und unser Bewusstsein Existent sind. und durch unser Abstraktes denken wir diese als Gültig erachten und wir selbst das Universum sind und sich alles auf sich selbst zurückführt und bla...bla..bla... du weist schon worauf ich hinaus möchte XD. Zudem ist eine Vorstellung auch nicht weniger real als die physische Welt, denn Gedanken sind auch nur schwingungen wie auch Materie in Gewisser weise. Und was du wahrnemen kannst ist real, nur auf anderen ,,Ebenen" eventuell. denn Wahrnemung ist wirklich ein zweischneidiges Schwert, souzusagen. Denn dein Gehirn ,,halluziniert" sozusagen deine Wahrnemung. Und durch seine eigenen Gedanken erschafft man sich seine eigene ,,Realität" b.z.w. wie man dinge betrachtet. Allerdings kann man recht gut sogenannte Reality Checks anwenden die auch ein wichtiger bestandteil des luziden Träumens sind. Du kannst zum beispiel hochspringen und dir vorstellen das du fliegst. Doch in der Realität funktioniert das nicht. Du solltest also die physikalischen gegebenheiten auf die Probe stellen und ein kritisches denken aufbauen. Zudem helfen auch achtsahmkeits Übungen und auch ein engerer Kontakt zu deiner Intuition. Dennoch könnte ein ,,Realitätsverlust" anzeichen für eine Psychose sein. Allerdings halte ich von Diagnosen nicht so viel da jeder verschieden ist und es oft nicht einfach ist eine Diagnose richtig zu stellen. Außerdem ist die Vorstellungskraft, meiner Meinung nach das wichtigste was man hat. Und nur weil es viele nicht verstehen b.z.w. nutzen und auf ihr Altagsbewusstsein beschränkt sind, heist es nicht das es etwas schlechtes ist 😉 Trotzdem würde ich wenn es dich wirklich belastet, ohne mit dem hintergedanken was andere davon halten wirklich versuchen Reality checks zu machen und Achtsahmkeitsmeditation zu praktizieren. Allerdings kann meines Wissens nach Meditation Psychosen begünstigen da es die Dopamin ausschüttung beeinflusst und der Dopamin Haushalt bei Psychosen gestört ist. Und auf jeden fall Stress vermeiden. Denn Stress kann auch zu psychosen führen, zumindest ist das Risiko höher wenn man mit Stress nicht so gut umgehen kann und recht sensibel ist, wie es zum teil auch bei mir der Fall ist. Allerdings brauchst du dir, denke ich keine Sorgen machen, da ich nicht weis was in letzter Zeit in deinem Leben so vor geht und ob du noch andere anzeichen einer Psychose erfülltst, und ich auch zudem kein Psychologe bin. Es kann aber, was wahrscheinlich eher der Fall ist sein, das du einfach nur über eine sehr gute Vorstellungskraft verfügst und einfach die veranlagung hast dich darin zu verlieren. Und dies ist auch meiner Meinung nach etwas gutes, da mir das auch oft passiert gerade wenn ich nachts draußen spaziere und ich dies auch gerne Bewusst tue und mich sozusagen in ,,psychedelische" Zustände begebe und ich daraus viel Energie und Ideen schöpfe. Allerdings hatte ich auch Momente wo ich in trance artige leicht dissoziative Zustände geraten bin, wo ich extremen Stress ausgeliefert wahr, dies dient wahrscheinlich als selbstschutz vor emotionalen trauma. Die Frage ist auch, ob du bewusst deine Vorstellungskraft nutzt oder ob es einfach von alleine geschieht, das diese mit dir ,,durchbrennt". Doch wenn es dich wirklich sehr belastet und es dir wahrhaftig nicht mehr gelingt, dich in der Realität zu festigen würde ich eventuell doch einen Psychologen aufsuchen. Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen, auch wenn ich nur von meinen eigenne Erfahrungen erzählt habe 🙂