trauriges Herzl
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Mal wieder sitze ich hier, bin wütend, enttäuscht, traurig und fühle mich so hilflos. Wie kann ein Mensch nur so sein? Es ist nicht das erste Mal, dass ich mir diese Frage in dieser Situation stelle, aber es ist jetzt ein Punkt erreicht, an dem einfach mal alles raus muss.
Seit dem Tod meines Onkels vor über 11 Jahren hat sich meine Tante so verändert. Sie ist egoistisch, arrogant und ignorant geworden. Fies und gemein trifft es wohl auch. Bisher hatte ich einen recht guten Draht zu ihr, klar ich bin erwachsen, hatte eine Ausbildung, mit der man angeben konnte und war in vielen Dingen einer Meinung mit ihr. Mich konnte sie einfach immer vorzeigen, so wie man das im Zoo mit Affen macht... Nur den Rest der Familie, den hat man immer fein unter den Tisch gekehrt. Meine Mutter macht ihrer Meinung nach alles falsch, was die Erziehung betrifft und zu meinem Bruder hatte sie noch nie ein wirklich tolles Verhältnis. Er ist 11 Jahre alt und zugegeben etwas schwierig, was aber einfach auch mit seiner Hochbegabung geschuldet ist. Er ist eben leicht unterfordert und braucht etwas mehr Aufmerksamkeit, was nicht heißt, dass sich immer alles um ihn drehen muss, aber man muss sich eben auch mal mit ihm beschäftigen. Das passt ihr nicht und hat ihr auch noch nie gepasst. Immer hackt sie auf ihm rum, das kenn ich ja nun schon. Aber der Hit war die Äußerung von ihr über ihn, als er bei einem Rechenwettbewerb den 1. Platz belegt hat. Da muss sie wohl gesagt haben "Ist ja auch kein Wunder, das Kind ist doch eh ein kleiner Autist" 😱
Das alles und mehr erfahre ich immer von meiner Oma. Sie selber hat auch unter meiner Tante zu leiden, nichts kann sie ihr recht machen, es ist ja schon falsch, wie sie zur Tür herein kommt. Auch auf ihr hackt sie immer rum, obwohl sie eigentlich weiß, wie schlecht es meiner Oma geht. So richtig ans Licht gekommen ist das alles erst Montag, als meine Oma einen Termin beim Psychologen und Neurologen hatte. Ich habe sie begleitet und war mit im Sprechzimmer und da hat meine Oma das erste Mal über ihre Gefühle gesprochen. Ich war so fix und alle, hätte heulen können, war wütend auf alle, die ihr so weh getan haben, aber ich habe mich zusammen gerissen, ihr zu liebe. Zuhause erzählte mir meine Oma noch Weiteres und ich musste ihr versprechen, dass ich meiner Tante nichts sage, was ich weiß, klar sie hat Angst und das nicht wenig.
Nur was soll ich jetzt machen? Ich habe das Gefühl, ich muss meine Oma schützen, denn allein kann sie das nicht. Meine Mutter ist auch nicht so stark, dass sie ihrer Schwester Stand halten kann, die Einzige bin ja ich. Ich versuche jetzt wieder in die Nähe von meiner Oma zu ziehen, um ihr bei alltäglichen Sachen helfen zu können und um sie zu unterstützen wo es nötig ist.
Es mag vielleicht blöd klingen, aber ich fühle mich momentan einfach in der Verantwortung. Ich bin die Einzige, die stark genug ist gegen sie zu halten und ihr Widerstand zu geben. Für mich selber habe ich beschlossen den Kontakt abzubrechen, es tut mir einfach zu sehr weh, wie sie bei mir über meine Familie spricht und das muss ich mir nicht weiter antun. Recht machen kann ich ihr auch nichts mehr, meine Lehre ist zu primitiv, meinen Freund kennt sie nicht und sie würde ihn eh nicht akzeptieren und wirkliches Interesse an mir hat sie doch auch nicht mehr. Ihre Freunde und mein Ex Freund, den sie vorzeigen kann sind doch wichtiger als wir.
Warum schreibe ich das hier eigentlich? Vielleicht in der Hoffnung, dass es mir danach besser geht. Vielleicht auch in der Hoffnung, dass mir jemand einen Rat geben kann, denn ich weiß nicht, was ich als nächstes tun soll...
Seit dem Tod meines Onkels vor über 11 Jahren hat sich meine Tante so verändert. Sie ist egoistisch, arrogant und ignorant geworden. Fies und gemein trifft es wohl auch. Bisher hatte ich einen recht guten Draht zu ihr, klar ich bin erwachsen, hatte eine Ausbildung, mit der man angeben konnte und war in vielen Dingen einer Meinung mit ihr. Mich konnte sie einfach immer vorzeigen, so wie man das im Zoo mit Affen macht... Nur den Rest der Familie, den hat man immer fein unter den Tisch gekehrt. Meine Mutter macht ihrer Meinung nach alles falsch, was die Erziehung betrifft und zu meinem Bruder hatte sie noch nie ein wirklich tolles Verhältnis. Er ist 11 Jahre alt und zugegeben etwas schwierig, was aber einfach auch mit seiner Hochbegabung geschuldet ist. Er ist eben leicht unterfordert und braucht etwas mehr Aufmerksamkeit, was nicht heißt, dass sich immer alles um ihn drehen muss, aber man muss sich eben auch mal mit ihm beschäftigen. Das passt ihr nicht und hat ihr auch noch nie gepasst. Immer hackt sie auf ihm rum, das kenn ich ja nun schon. Aber der Hit war die Äußerung von ihr über ihn, als er bei einem Rechenwettbewerb den 1. Platz belegt hat. Da muss sie wohl gesagt haben "Ist ja auch kein Wunder, das Kind ist doch eh ein kleiner Autist" 😱
Das alles und mehr erfahre ich immer von meiner Oma. Sie selber hat auch unter meiner Tante zu leiden, nichts kann sie ihr recht machen, es ist ja schon falsch, wie sie zur Tür herein kommt. Auch auf ihr hackt sie immer rum, obwohl sie eigentlich weiß, wie schlecht es meiner Oma geht. So richtig ans Licht gekommen ist das alles erst Montag, als meine Oma einen Termin beim Psychologen und Neurologen hatte. Ich habe sie begleitet und war mit im Sprechzimmer und da hat meine Oma das erste Mal über ihre Gefühle gesprochen. Ich war so fix und alle, hätte heulen können, war wütend auf alle, die ihr so weh getan haben, aber ich habe mich zusammen gerissen, ihr zu liebe. Zuhause erzählte mir meine Oma noch Weiteres und ich musste ihr versprechen, dass ich meiner Tante nichts sage, was ich weiß, klar sie hat Angst und das nicht wenig.
Nur was soll ich jetzt machen? Ich habe das Gefühl, ich muss meine Oma schützen, denn allein kann sie das nicht. Meine Mutter ist auch nicht so stark, dass sie ihrer Schwester Stand halten kann, die Einzige bin ja ich. Ich versuche jetzt wieder in die Nähe von meiner Oma zu ziehen, um ihr bei alltäglichen Sachen helfen zu können und um sie zu unterstützen wo es nötig ist.
Es mag vielleicht blöd klingen, aber ich fühle mich momentan einfach in der Verantwortung. Ich bin die Einzige, die stark genug ist gegen sie zu halten und ihr Widerstand zu geben. Für mich selber habe ich beschlossen den Kontakt abzubrechen, es tut mir einfach zu sehr weh, wie sie bei mir über meine Familie spricht und das muss ich mir nicht weiter antun. Recht machen kann ich ihr auch nichts mehr, meine Lehre ist zu primitiv, meinen Freund kennt sie nicht und sie würde ihn eh nicht akzeptieren und wirkliches Interesse an mir hat sie doch auch nicht mehr. Ihre Freunde und mein Ex Freund, den sie vorzeigen kann sind doch wichtiger als wir.
Warum schreibe ich das hier eigentlich? Vielleicht in der Hoffnung, dass es mir danach besser geht. Vielleicht auch in der Hoffnung, dass mir jemand einen Rat geben kann, denn ich weiß nicht, was ich als nächstes tun soll...