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Familienbetrug

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Familiensachen

Das Familienrecht dient dem rechtlichen Interessenausgleich der Familien oder eingetragenen Lebenspartnerschaften untereinander. Familienrechtsstreitigkeiten sind vorwiegend Rechtsstreitigkeiten zwischen Eheleuten, geschiedenen Ehepartnern, Kindern und Eltern. Beispiele sind Ehescheidung, Unterhalt, Sorgerechtsverfahren, Güterrecht, Hausrat, Kindschaftssachen.

Von Ehebetrug spricht man, wenn ein (oder beide) Ehegatten ein gesetzliches Ehehinderniss verschweigen.
Der Ehebetrug ist nur noch in der Form der Bigamie (Doppelehe) gemäß § 172 StGB strafbar.
Der Heiratsschwindel, d.h. die Heirat unter Vorspiegelung falscher Tatsachen mit der Absicht der rechtswidrigen Verschaffung eines Vermögensvorteils ist als Betrug gemäß § 263 StGB strafbar.

Scheidung / Ehescheidung
Rechte und Pflichten, die sich durch Verehelichung oder die Gründung eines gemeinsamen Haushalts begründen, sind in der Praxis umfangreich und weitreichend. Dies trifft besonders dann zu, wenn der Partnerschaft ein Kind oder mehrere Kinder entspringen. Folge: Eine Auflösung der Gemeinschaft zieht in den meisten Fällen Streitigkeiten nach sich, die vor allem dann das Potenzial einer menschlichen Tragödie oder eines "Rosenkrieges" beinhalten, wenn die Partner seelisch und finanziell viel in die Beziehung "investiert" haben.
Die Gesamtscheidungsrate beträgt in Österreich zwischen 40 und 50 Prozent. Dies betrifft zunehmend auch Partnerschaften, die bereits viele Jahre bestehen. Zu den besonderen Problematiken dieser Scheidungen gehören die Vermögensaufteilung, die Bewertung von Karriereverzicht und Leistungen im Zusammenhang mit der Kindererziehung und die Altersversorgung. Bezüglich der seelischen Belastung gilt die Faustregel: Je länger eine Ehe bis zur Trennung gedauert hat, umso schwieriger ist die Situation für jenen Partnerteil, der von den Aktionen des anderen "überrascht" worden ist.Tipps unter 02361 9065542 oder 0174 2540891
  • Nicht immer ist gewährleistet, dass eine einvernehmliche Scheidung für beide Partner fair verläuft. Suchen Sie sich im Zweifelsfall einen erfahrenen Scheidungsanwalt oder einen auf Scheidungsfragen spezialisierten Mediator – die Weichenstellungen anlässlich der Scheidung können erhebliche Auswirkungen auf ihre weitere Lebensqualität haben.
  • Kommen Sie seelisch nicht gut mit der Situation zurecht, konsultieren Sie einen Lebensberater. Mehr dazu siehe Stichwort Coaching.
  • Einsichten für Ihre Beziehungsproblematiken bzw. Antwort auf die Frage, warum Ihnen Ihr Partner "dies angetan" hat, können so genannte Familienaufstellungen geben.
  • Österreich zählt zu den wenigen Ländern Europas, in denen Ehebruch insofern bei Scheidungsprozessen relevant ist, da ein Urteilsspruch "schuldig geschieden" entscheidende Auswirkungen auf die Pensionsansprüche des betrogenen Partners und die Höhe der Unterhaltszahlungen hat. Dazu siehe auch die Stichwörter Detektei / Detektiv und Beweismittel, Beschaffung / Beweismittelbeschaffung
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