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Familie

  • Starter*in Starter*in Unregistriert1
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U

Unregistriert1

Gast
Bitte nicht gleich verurteilen.
Also, mein Vater der leidet unter Alkoholismus, bzw. er ist trockerner Alkoholiker und Depressionen. Mein Großvater litt auch schon darunter und auch diverse von meinen Onkels väterlicherseits und Geschwister von meiner mutter.
von meiner Freundin der Vater, bei dem fällt mir je besser ich ihn kennenlerne desto mehr auf, wie seltsam er ist. Nach aussen hin, ist er ganz normal.
Er erzählt dauernd von irgendwelchen Kriegen oder KZ oder sontwas (ohne damit in seiner Biographie etwas zu tun gehabt zu haben, dazu ist er viel zu jung) und es scheint ihm zu gefallen darüber zu reden.
Meine Freundin hat er früher grün und blau gehauen, wenn sie etwas falsch gemacht hatte, und dann hat er noch vor seinen Freunden damit geprahlt wie toll er das gemacht hat. Mir ist ganz anders geworden, als sie mir das erzähzlt hat.
Ausserdem sitzt er die ganze Zeit in der Kneipe mit Leuten, die total unterstes intellektuelles Level sind und er hasst alle Leute redet immer nur schlecht über andere Menschen. Ist gemein zu seiner Frau und hasst alle Bekannten seiner tochter.

Meine Freundin und ich, wir haben jetzt uns, aber ich hab ja auch Depris und alkoholismus und ich weiss nicht wie ich es sagen soll.
ich fühl mich schuldig, weil ich ihr nix besseres bieten kann als schon wieder sowas.
Ich versuch mir immer zu sagen, dass ich aber ganz besonders kämpf, dann für immer gesund bin und wir ein wundervolles Leben führen werden, aber es ist voll schrecklich. Ich muss immer daran denken, was ist, wenn wir mal Kinder haben, was wir ihnen dann in die wiege legen.
Vielleicht sollten wir beide mit anderen Partnern Kinder kriegen und sie hätten noch eine Chance normal zu werden, aber wir lieben uns wie die Pest.
Vielkleicht sollte wir auch garkeine Kinder kriegen, aber dann lohnt es sich für mich nicht mehr zu kämpfen.
 

Hallo Unregistriert1,

schau mal hier: Familie. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo Unregistriert1,

Du bist doch eigentlich auf gar keinem so falschen Weg... natürlich kannst Du weder Deine Familie noch ihre irgendwie rückwirkend austauschen, aber ihr gemeinsam könnt JETZT etwas ändern. Kämpfen lohnt sich immer, für Dich, für sie, für Eure Zukunft (egal wie diese nun konkret aussieht). Und Du kannst ihr sehr wohl was Besseres bieten, Du kannst ihr zeigen, dass Du Dich nicht einfach mit Deiner Lage abfindest, sondern sie änderst! Was spricht denn gegen eine Therapie? So wie Du Eure Beziehung schilderst, würde sie doch voll mitziehen und Dich unterstützen, wo sie könnte, wenn ich es richtig verstanden hab.
Das mit den Kindern:
Es ist richtig, dass ein gewisser "Hang" zu Suchtverhalten und/oder Depressionen auch vererbt werden kann, das ist aber so minimal, dass man das wirklich außer Acht lassen kann. Wenn Du Dich aus der Situation befreist, in der Du ja gar nicht sein möchtest und ihr Euch liebt, steht "gesunden" Kindern überhaupt nichts im Wege. Du musst Dich selbst nur unbedingt vorher schon losgesagt haben!
Mensch, ich versteh Dich nicht... Ihr beide habt so tolle Vorraussetzungen: Ihr liebt Euch und ihr werdet Euch gegenseitig viel besser verstehen können mit Euren Gefühlen, Ängsten, Sorgen und auch kleine Erfolgserlebnisse besser teilen können als es mit anderen Partner der Fall wäre - und dazu habt ihr die große Chance es endlich anders zu machen, als ihr es kennengelernt habt! Dann fangt es an! Nicht morgen, sondern jetzt!

Gel06
 
Kann ich mich nur anschließen!
Warum sollte Dich jemand verurteilen können?
Bist Du noch nicht trocken?
Ist bestimmt mit das härteste,was ein Mensch zu schaffen hat.
Naja..mit der Vererbung und den Anteilen habe ich eher eine krassere Meinung..Die Gene sind oft nicht zu überlisten.
Aber😀u hast das Problem erkannt,wenn Dein Vater es geschafft hat,trocken zu sein/bleiben:SPITZE!!!
Vorsorglich zum Blauen Kreuz..zu Selbsthilfegruppen.Lebenslang ohne Alk.

Möglichst kühlen Abstand zu ihrem Vater.Ihr wißt doch ,was Ihr anders machen wollt! All die erlebten Dinge hinterlassen Spuren.Sie schiebt Erinnerungen nicht weg.
Habt den Mut zu Therapie..vergeßt nie die Gefahr...aber:
LIEBE SCHAFFT ALLES!!!!
Und mit dem Nachwuchs...genauso: warum nicht?
Bis es soweit ist,habt Ihr Zeit,ruhigen freundlichen Alltag zu trainieren!
Und..ich bin mir sicher,daß es nicht mehr ewig dauern wird,bis die "ANTISUCHTPILLE" auch anwendungsbereit ist. Zumindest hat man sowohl schon lokalisiert,welche Gene verantwortlich scheinen für "NEIGUNG ZU ALKOHOLISMUS" ,als auch Medikamente in der Erprobung,die Süchte beherrschen helfen sollen.

Bei solchen "Vätern" kann man immer nur der Familie wünschen,eine schnelle Total-Trennung zu schaffen.

Herzlichster Gruß von der
Micky
 
ich weiss auch nicht. Ich hab halt angst, dass es schon zu spät ist und alles nichts mehr bringt 🙁, weil wir eh "verflucht" sind, durch unsere Gene.
 
Ne ne ne!!
Laß Dir sowas nicht einreden!
Wenn Ihr es wollt,kommt Ihr da richtig raus!
Hey,Ihr liebt Euch doch!
Da schafft man alles!
Gruß und Umarmung!
Micky
 
nicht, dass Du die verfluchtenen Gene als Argument vor Dir selber nimmst, um nichts anzufangen??? Immer schön ehrlich vor sich selber bleiben...

Gel06
 

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