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Fahrstunden - große Angst auf der Autobahn!

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Gast

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Hallo,

ich hab nun bereits fast alle Fahrstunden hinter mir, außer den vorgeschriebenen Fahrstunden auf der Autobahn und einer Nachtfahrt.

Also ich hatte letzte Woche und diese Woche 2 Autobahn-Fahrstunden, die ich aber schnell abbrechen musste. Ich finde es einfach so unangenehm neben diesen ganzen LKWs zu fahren. Da fühle ich mich so eingeengt, dass ich Angst und Übelkeit bekomme.
(PS: Ja, in Fahrstühlen hab ich auch Angst - außer sie sehen durch Spiegel größer aus oder sind gläsern. Eine Therapie bzgl. der Platzangst in Aufzügen hat damals nichts gebracht, war vor 2 Jahren). Die anderen Fahrten haben alle ohne Probleme geklappt.

Ich hab nun sehr viel Geld für ausgegeben für den Führerschein. Nun habe ich Angst, dass ich die Fahrstunden auf der Autobahn nicht bestehe. Zudem brauche ich den Führerschein bis Anfang November, damit mein derzeitig befristeter Vertrag verlängert wird bzw. genauer gesagt, in einem unbefristeten umgewandelt wird. Wäre schade, wenn ich wegen der Angst auf der Autobahn dann noch meinen Job verliere! (Auf der Arbeit muss ich dann zu Kunden (festgelegten anderen Betrieben) fahren, allerdings wären keine Autobahnfahrten dafür nötig).

Habt ihr Vorschläge was ich machen kann? Mein Fahrlehrer konnte mir bei dieser Frage nicht weiterhelfen.
 
zusätzliche Autobahnfahrstunden nehmen?

Als Fahranfänger muß man erst mal "gucken" lernen. Also bei mir war es am Anfang so, daß ich auf ALLES Acht gegeben habe...bzw. "litt" ich an einer Art Reizüberflutung. Mein Hirni wußte nicht, was zuerst bearbeiten. Irgendwann lernt das Gehirn, wichtig und unwichtig zu unterscheiden.

Selbstverständlich sind LKW´s wichtig. Wichtiger ist, auf Deine Spur zu bleiben und Dich auf Dich zu konzentrieren. Die LKW Fahrer überholen, wenn Du als kleine PKW Schnecke auf der rechten Spur kriechst. Einquetschen ist im Grunde genommen unmöglich unter normalen Bedingungen.

Die sehen Dich und werden dementsprechend sich verhalten.

Ich fahre lieber Autobahn. Landstraße habe ich Angst vor Wildwechsel.

Also:

Übung macht den Meister und sonst mußt Du eben noch einige Autobahnfahrstunden zusätzlich nehmen, nur so überwindet man die Angst.

Wenn Du nach bestandener Prüfung Dein eigenes TüvTüv hast, fahre am besten erstmal Sonntag Morgen und steigere es bis zur Hauptverkehrszeit.

Größter Fehler, wenngleich auch verführerisch:

Vermeidungsstrategie! Die Angst wird nur größer und mächtiger

Alles Gute

Kolya
 
Ich finde Autobahnfahren auch viel einfacher als Landstraße, da keine engen Kurven, kein Gegenverkehr, keine überraschenden Hindernisse, aber denkt jeder anders.

Ja, gehe offen damit um und nimm vielleicht zusätzliche Stunden. In der Fahrprüfung wird das gar nicht immer abgefragt und wenn, dann nur ein kurzes Stück. Wenn du den Schein hast, dann fahre vielleicht mal zu Zeiten, an denen nicht so viel Verkehr ist oder Sonntags, wie der gute Tipp schon gegeben wurde.
 
Bitte den Fahrlehrer um eine Fahrt zu einer Zeit, an der wenige LKW unterwegs sind. Da würde sich natürlich Sonntags anbieten. Aber es hilft auch eine Zeit, die fern vom Berufsverkehr ist .... dein Fahrlehrer wird schon wissen wann bei euch etwas weniger los ist.

Und dann soll er zu Anfang einen Streckeabschnitt raussuchen die nicht so viel befahren ist. Vielleicht kann er die Fahrt ja mit anderen Schülern kombinieren.

Und dann üben, üben, üben. Da wirst du wohl mit 2 Stunden nicht auskommen, aber die Hauptsache ist, du wirfst die Flinte nicht ins Korn.

Wichtig sind kleine Schritte und Erfolgserlebnisse. Das ist der Job deines Fahrlehrers. Wenn er dazu keine Lust haben sollte, wende dich an den Leiter der Fahrschule und bitte um einen anderen Lehrer.

Lass nicht locker, ich bin mir sicher du schaffst das 🙂
 
Das IST auch unangenehm, keine Frage, und auch nach 30 Jahren unfallfreien Fahrens bin ich ungern neben den Brummis gedüst!

Das aber sollte dein Fahrlehrer echt auch wissen - wenn nicht, bitte wechseln, denn dann fehlt ihm jede Empathie für Fahranfänger!!!
 
Huhu,

das ist ja nun schon der vierte Fahrlehrer. Ich hatte davor schon dreimal gewechselt, da ich zunächst mit Schalten und Lenken nicht klar gekommen bin. Das hab ich bei ihm nun geschafft. Nun ja, ist also auch schon die vierte Fahrschule, in der ich bin. Eine weitere gibt es vor Ort nicht, so dass ich nicht mehr wechseln kann. (Auswärtige Fahrschule wird vom ortsansässigen Amt nicht erlaubt, obwohl mir zwei vorhergehende Fahrlehrer eine Ferienfahrschule empfohlen hatten - allerdings in einem anderen Ort, was hier vor Ort aber vom Amt nicht genehmigt wird.) Ein weiterer Wechsel fällt also flach.
(Es sind hier alles kleine Fahrschulen, die auch jeweils nur einen Fahrlehrer haben)

Nun, auch die zwei letzten Fahrstunden haben nichts gebracht am Freitag und Donnerstag. Musste erneut abbrechen. Wie gesagt, wieder alles voller LKWs. Und am Wochenende will der Fahrlehrer ja nicht, machen die anderen hier im Ort aber auch nicht. Und nachmittags fahren, geht beruflich nicht. Bin ja noch in Probezeit, da hat er mir gleich gesagt, dass ich nur für Nachtfahrten frei bekomme und alles andere bzgl. Fahrschule in den Morgenstunden erledigen muss (Ich beginne ja erst um 12 oder 14 Uhr mit der Arbeit, dafür dann halt bis nachts).
 
das ist ja nun schon der vierte Fahrlehrer

der 5te Fahrlehrer wird Dir die Angst auch nicht nehmen können :wein:. Das kannst nur Du.

Wie gesagt, es ist ein reine Kopfsache. Hast Du meinen Beitrag gelesen?

Gibt es im Netz nicht irgendwelche gute Ratschläge?

Manchmal kann es nur ein Gedanke sein.

Oder viell. doch Therapie?

Viell. solltest du auch Pause machen, wenn Du keine Gelegenheit hast, Dich der Angst zu stellen 😕

Auf jeden Fall ein ernstzunehmendes Thema.

Und es ist auch ein fürchterliches Gefühl. Bei mir kam es aber glücklicherweise nach der Prüfung als ich ohne Lehrer im Auto saß, so daß ich behutsam daran arbeiten konnte.

Kolya
 
Ja, du hast unter anderem geschrieben "wichtiges/unwichtiges" unterscheiden, etc.

Therapie. Therapien haben bei mir nie so wirklich geholfen - Meine Platzangst ist immer noch da, trotz Therapie von 2 1/2 Jahren. Und ich würde ja gerne auch mal zu Zeiten, in denen es leerer ist, auf die Autobahn. Ich kann es überhaupt nicht haben, wenn man sich eingeengt fühlt. Und genau dieses eingeengte Gefühl hab ich mit dem Auto auch, wenn ich zwischen den LKWs bin. Mit der Auffahrt und dem Einfädeln hab ich keine Probleme. Das klappt wunderbar. Aber sobald dann mal LKWs anfangen zu überholen ... Da geht, es dann gar nicht mehr. Alles viel zu eng, wenn neben mir noch ein dicker Laster fährt.

Aber wie gesagt - geht nicht, da die Fahrlehrer hier im Ort am Wochenende nicht arbeiten wollen. Und wochentags halt wegen meinen Arbeitszeiten nicht, wenn ich von 12/14 bis gegen Mitternacht im Büro sitze. Und morgens so zwischen 7 und 11 Uhr (die einzigen Zeiten, die ich derzeit für Fahrschule Zeit habe halt) hab ich hier noch keine wirklich gute Zeit entdeckt, wo es mal leerer ist.

(Am Wochenende ist es das definitiv, ich wohne ja direkt an der Autobahn - aber tagsüber unter der Woche eher sehr selten)
 

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