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Fahrradfahren

Bumlicker

Neues Mitglied
Hey Leute,

nach langen hin und her habe ich mich für einen Mountenbike Urlaub in der Eifel entschieden. Leider fehlt mir da noch das richtige rüstverkzeug. Könnt Ihr mir da vieleicht was empfehlen aber auch welche orte man besuchen kann?🙂
 
A

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Re: Fahrradfahren
Hallo Bumlicker,

schau mal hier:
Fahrradfahren. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Mh, also ich bin ja ein "Naturfreak" - also könnte ich Dir jetzt nur Tipps bezüglich wunderschöner Natur(spektakel) geben, weiß nun aber nicht, ob dich so etwas direkt interessiert.

z.B. : - die Teufelsschlucht und die Wasserfälle in Irrel
- der Klidinger Wasserfall (in Kliding 😀 )
- in Hillesheim gibt es mehrere Vulkane, auch interessant
- das Teufelsloch in Bollendorf (Bollendorf ist aber insgesamt sehr ansehnlich für Naturliebhaber)

Und es gibt in der Eifel massenhaft viele Burgen. Da bin ich dann aber eher etwas spezial und gucke mir lieber Burgruinen an, die irgendwo verlassen und geheimnisvoll in der weiten Natur stehen. 🙂
Aber falls dich Burgen interessieren, musste dich mal informieren, da gibt es echt viele!

Ich war auch noch in Mendig in einem "Felsenkeller", war eigentlich auch ganz interessant.

Ansonsten kann ich dir nicht viel weiterhelfen. Es gibt aber wirklich viel Sehenswertes, auch Bauwerke, Museen, Schlösser, Bergwerke, Kloster - falls dich so etwas interessiert. Findest du sicher im Internet was zu.

LG, wakemeupinside :blume:
 
Hallo,



wenn ich das jetzt richtig verstanden habe geht es darum das Du Dir ein MTB zulegen willst - na dann bin ich ja in meinem Thema!


Ich bin absoluter Alltagsmountainbiker - kein Führerschein (34,m) - kein Moped - kein Auto - ein Purist aus Überzeugung.


Ich machs kurz:

Ein MTB sollte in der Regel universal sein, d.h. stabil (belastbar), zuverlässig (Federelemente, Schaltungen, Gelenke), schnell (leicht, steif) und tourentauglich vor allem auch mal abseits der Straße gut funktionieren.



Ungeordnetes Wissen aus Erfahrungen in Stichpunkten:


Bautenzugverlegung:

- Wenn die Schaltzüge oben auf dem Rahmen (Oberrohr) liegen kann man das Bike sehr bequem tragen, für Pendeler die viel mit der Bahn fahren ein Pluspunkt.

- Wenn die Schaltzüge unter dem Rahmen (Oberrohr) liegen, kann man relativ bequem auch mal auf dem rahmen sitzen, für Winterfahrer (spezielles Niedergewichthandling mit abgesetzten Beinen bei rutschiger Piste/Straße) und Leute die viel an Ampeln (ganzjährig - Großstadt) stehen ein Pluspunkt.

- Seitlich (Oberrohr) verlegte Bautenzüge sind optimal.

- Im Rahmen verlegte "ideale" Bautenzüge erschweren eigene Reperaturen/Umbauten.



Gangschaltung:

- es kommen eigentlich nur klassische Schaltungen Shimano oder Scram (Dualpull Hebel - 18 bis 30 Gang) an das MTB, alles andere (Nabensch., Hydraulik, Getriebe, Riemen... ist spezialisiertes "Spielzeug" mit anderen negativen Eigenschaften z.B.: hohes Gewicht bei Rohloffnaben).

- eine Shimano XT 2012 ! komplett ! 30 Gang mit Scheibenbremsen (6Loch oder Schimano Centerlock) ist z.B.: eine gute, leichte und zuverlässige Gangschaltung/Ausrüstung für ein MTB und mit inkl. sporttauglichen Scheibenbremsen ein absoluter preiswerter (Preis/Leistung=ideal) Garant für ungetrübten Fahrspaß - nicht um sonst orientiert sich jede MTB Schaltung an diesem Klassiker. Und wenn sie mal hackelt oder kratzt - sich die Kette verklemmt - dann ein gekonnter Kniff oder ein Ruckeln am Hebel und es war nichts gewesen! Wer weniger Geld ausgeben will dem sei eine komplette Shimano SLX 2012 mit 30 Gang und Scheibenbremsen empfohlen. Dabei ! Achtung ! das ALLE Komponenten (von Kette über Kassette bis Hebel) der gleichen Gruppe entsprechen, das ist immer besser, es sei denn man kennt sich aus und weiß welche Teile zusammen auch harmonieren oder man vertraut dem Hersteller... appropos Hersteller:



Marken und Hersteller:

- Es gibt Hersteller und Marken wie Sand am Meer und wenn man lange genaug googelt wird man am Ende weniger wissen als vorher bzw. mehr verwirrt sein, deshalb:

- gute Hersteller sind: u.a. Cube, KTM, C14, Scott, Trek, Steinbach, ... um noch drei Alternativen zu nennen Bulls, Conway und Rose. Wie gesagt es gibt sie millionenfach - aber bei den genannten Herstellern findet man etwas Taugliches, garantiert.



Preise und Zusatzteile:

- ein MTB braucht Zusatzteile, diese müssen im Preis einkalkuliert werden: es gibt wichtige und unwichtige

wichtige Zusatzteile:

- Nummer Eins: der Sattel - dieser passt nie, deswegen beim Händler Deines vertrauens - anbauen Probefahren, abbauen, anbauen - Probefahren, abbauen - bis es klick macht! Dann kaufen! Gute Hersteller sind z.B.: Selle Italia oder evtl. Specialized.
50 bis 140 Euro muß man rechen.

- die Pedale gehören meistens nicht zum Lieferumfang - sollten welche dran sein handelt es sich meistens um schlecht verkaufte Dinger oder Billigzeug! Deshalb: Nicht am Geld sparen - die Pedale sind SEHR wichtig!!!
Es eignen sich relativ flache und großflächige ! seitensymmetrische ! Plattformpedale mit kleinen Stiftschrauben und ohne anderen Schnickschnack am Besten - das ist einfach Fakt! Gute Hersteller sind z.B.: Across oder VP Components. 50,-€ bis 90,- €uro sollte man allein für ein Paar rechnen.

- Lenkerhörnchen - eine oft unterschätzte Lenkererweiterung! Z.B.: Scott, BBB oder Specialized. 15,- bis 35,- €
- das Schloß - ein Sicherheitsmuß wenn man an der Raststätte auch mal in ruhe ein Bierchen trinken will, das Gewicht entscheidet über die Sicherheit. Je nach Bike würde ich das Sicuritylevel wählen. Bis 1000,-€ Bike mindestens Stufe 3, bis 2000,-€ Bike mindestens Stufe 4, bis 3000,-€ Bike mindestens Level 5, bis 4000,-€ Bike mindestens Level 6/7....

Ein Spiralschloß ist der Klassiker - praktisch und problemlos (25,- bis 45,-€), bei teuren Fahrädern empfehlen sich Faltschlösser (55,- bis 75,-€) - perfekter Sitz und totale Sicherheit. Hersteller Abus - was sonst?

- Satteltasche (z.B.: Scott, SKS) - ein nützliches Ding (25,-€)- auch für das Allzweckwerkzeug (20,-€) - oder Handschuhe (z.B.: Specialized (40,-€)
- Mudboard (SKS (15,-€)) und Heckspritzschutz (SKS? 35,-€) - für totalitäre Freaks verpönt, aber bei feuchter Piste und Matsch - ein Segen.

- ein FunkTacho (z.B.: Specialized 80,-€)- kann auf Touren und auf langen steilen Abfahrten einen Überblick und eine Kontrolle bieten - "oh ich fahr schon 50 - nun muß ich aufpassen" - oder bei Fahrtenzielen einen Kompfort bieten - "wir sind schon auf der Hälfte des geplanten Weges..."

- die Beuchtung - ein muß für alle die immer fahren wollen - egal ob es nun dunkel wird oder nicht! Eine gute Beleuchtung (Akku) ist empfohlen... mindestens 10 Lux LED sind Pflicht - je mehr desto besser - das Rücklicht sollte mehere rote LED´s (mindestens 3) haben. Gute Hersteller sind z. B.: Cateye (Set ca. 45,-€) oder B&M (Busch und Müller - Set bis zu 150,-€).

- der Flaschenhalter (Scott, Specialized 15,- - 45,-€)- sollte so gewählt und angebracht werden das viele verschiedene Fl. und oder Dosen bzw. Becher darin aufrecht Platz finden (Sitzrohr). Vorzugweise aus biebaren Aluminium oder verstellbaren Konstruktionen.


unwichtige oder unsinnige Zusatzteile für MTB´s:
-Ständer! (!MTB-NoGo! = geht gar nicht Teil dran am MTB = Sünde 🙂, Luftpumpe, gefederte bzw. verstellbare (liftbare) Sattelstützen, Bügelschloß oder grobes Kettenschloß = viel zu schwer! Frontgepäckaufnahme, Gepäckträger, Stützräder! Kartenhalter!


Die Bereifung:

Das Wichtigste bei jedem MTB ist die Bereifung. Der Reifen entscheidet wie schnell (Endgeschwindigkeit/Rollwiederstand und vor allem Beschleunigung), wie sicher und wo (Sand, Matsch, Schnee) das Rad fahren kann!

Ein grober faltbarer Stollenreifen mit Minimum 1.9 bis 2.25 Zoll Durchmesser Dicke und natürlich in 26 Zoll Rad, evtl. mit Kevlarguard der ! auch auf Asphalt ! gut rollt (durchgezogener Mittelsteg?) mit einer mittelharten Gummimischung bei 3 bis 4 Bar und mit großzügig dimensionierten Downhillschlauch (z.B. Specialized) ist für den Winter und jedes Wetter bzw. jeden Weg geeignet.

Dabei macht sein rel. hohes Gewicht die Sportlichkeit ein wenig zu nichte, der ist aber absolut zuverlässig auch bei Glasscherben und spitzen Steinen sowie Bordsteinkanten und ein "install & forgot it" Pluspunkt (Reisetauglichkeit). Gute Hersteller sind Schwalbe (Hurrican/Marathon). Was sonst? Nichts! Ohne Flachs.



Der Biketyp:

Es gibt alle möglichen Bikes: Vollgefedert, super niedrig und 29 Zoll, Carbon, Magnesium, Alluminium, Titan, Stahl und Faltrahmen und Motor dran und mit Massagesessel unterm Ars... und es gibt MTB. 26 Zoll. Hardtail. So wie es sein soll. So wie es gedacht und konstruiert wurde.

Davon gibt es genau 2 Typen:

Typ 1. Der Ursprung - Ohne Federgabel. Wer das wählt bekommt ein pures Monster des Fahrspaßes. Besser geht es nicht, allerdings ist Kompfort etwas anderes. Deswegen gibt es noch

Typ 2. Das Weicheimodell - nein Spaß - das neue pure Monster des Fahrspaßes. Besser - neuer und genau das Richtige - deshalb ist es auch so oft angeboten und so oft gebaut - deshalb sieht man Sieger mit Hartails auf den Fotos. 🙂


Entscheide Dich. Fahre Probe. Ein Typ2 kann Laune machen wenn man das auch zu nutzen weiß und Wurzeln und Steine Mehr im Weg liegen als man auf glatgebügelten Asphalt unterwegs ist - sollte man jedoch eher sowieso nur auf Asphalt und wenn - dann auf eingefahrenen Feld und Waldwegen unterwegs sein, dann wäre meine erste Wahl: Starrgabel, am Besten (komischer Weise aus Stahl) - ich selber fahre Carbonstarrgabel - aber ich habe auch ein Asphaltspezialrenn-MTB (Speedmountainbike mit Slickbereifung). Auf jedenfall - Magnesium, Aluminium ist bei Starrgabel Tabuthema. Allenfalls noch Titan bzw. Carbon (achtung flex-Gummi-fest-feder-element-pflicht bei Carbon-starr-gabel!) Hersteller dafür: DTSwiss oder Ritchey. Bei Stahlgabeln ist der Hersteller egal. Bei Titan - gibt es nicht so viele Anbieter.


Der Rahmen:

Das Zentrum. Das Wichtigste beim Rahmen ist die Geometrie ! Vor allem die Größe - diese kann man einmessen - genau das sollte man tun dafür gibt es Geräte bzw. Tabellen und Vorgehensweisen - machen. Fertig. Gut.

Mal ein Beispiel: ein 1.84m schlanker 70 Kg Hengst mit langen Beinen braucht eine 75mm Kurvel auf einem 51-53cm Rahmen, der 51er wäre dann etwas kompakter und sportlicher weil wendiger und a little bit leichter, etc,..., der 53cm ist etwas bequemer, ein 55cm Rahmen wäre dann das Traumschiff der Bequemlichkeit.

Das Material ist fast egal. Günstig wäre eine Aluminiummischung, eine Magnesium Variante wäre noch leichter. Stahl wäre hier überholt. Carbon wäre das Optimum, weil auch eine gewisse innere Rahmenfederung (sogar besser noch wie bei Stahl) möglich ist - bei ultimativen Gewicht. Titan - das exklusiveste Metall-Modell hat alle Eigenschaften vermischt. Ist jedoch nicht ganz so hoch belastbar wie die Konkurenten...



Die Felgen und Naben, also die Räder oder der Satz...:

Die Felge ist genauso wichtig wie die Bereifung. Eine gutes rad ist das Shimano XT 2012 Set. Dieses Set kostet ca. 350,-€ und bietet vor allem das: Gut. Ein perfektes (auch racetaugliches) Set wäre das Mavic Crossmax SLR - dieses Set Räder kostet ca. 850,-€, da fängt es schon an weh zu tun. Ein Zwischending, zwischen den Beiden genannten sind Mavic Felgen um 450,- 650,-€ der Satz. Andere gute Hersteller sind: DT-Swiss und Tune.

Weniger als nen XT Satz?? Wenn es wirklich sein muß geht ein Shimano SL/X Satz - der kostet nicht viel - weniger geht nicht - dann kommt nur Scheiß bei heraus.



Die Federgabel - Dein Freund:

Eine Federgabel sollte vom Lenker aus einstellbar sein in mindestens 2 Stufen. Ihr Federweg sollte mindestens 120 und maximal 140 mm betragen, alles andere sind Spezialisten! Gute Hersteller sind z.B.: Fox, Rock Shox und ST-Swiss.

Eine robuste Luftfeder Rock Shox ist nahezu unverwüstlich und Pflegeleicht... appropos Pflege:


Die Pflege Deines MTB´s:

braucht nicht viel! Nur 3 Dinge:

1.) Luftdruck!

2.) Kettenöl!....... Nein nicht WD40, nein kein Feinmechanikeröl, nein kein Sonnenblumenöl, SONDERN Kettenöl!

3.) Immer unberüherte unbeschmierte undangefasste - ja mit Knicks begrüßte Bremsscheiben - Das Ding - wobei Du aufpassen musst - die Eier Deines Bikes - oder Titten der Karre (wenn es weiblich ist - kein falsches Wort -diese Dinger sind empfindlich!)

Deswegen wenn Du ölst paaaasssss auf!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ein Tropfen unbemerkt auf die Scheibe - und Du kannst Dir schonmal ne neue Bremse bestellen - kein Witz -alles andere ist egal -Dreck - Schmutz -Wasser - Sand, aber Öl = Tod auf der Bremscheibe.


Das letzte wichtige Teil:

Das Lenkkopflager. Bitte ab 40 bis 100,-€ ausgeben. Ritchey ist zwar weit verbreitet, aber Across führt hier den Markt an, es gibt aber noch andere gute Lager.
Das ist sehr wichtig - genauso wie die Pedale. Ein gutes Lenkopflager sorgt für Ruhe und Leichtgängigkeit bzw. Präzision im Bike.


Andere Komponenten wie Lenker und Vorbau und Sattelstütze sind wirklich nicht so wichtig, außer das die Maße stimmen - hier kann man ordentlich Geld sparen. Ritchey oder BBB wäre ein sehr verbreiteter Hersteller dafür.
Aluminium reicht absolut aus. Ist sogar besser geeignet als Carbon aufgrund der hohen Kräfte beim Festschrauben.




Ein sehr gutes günstiges MTB wäre das Bulls Chopperhead 3 - daran kann man sich ein wenig von "unten" (preislich)orientieren. Wenn es das etwas mehr besondere Cabonbike sein darf, dann wäre das C14 - Peaceberg ein Blick wert... bei dem Spezialisten in Osnabrück (Blüschke-C14) kann man alle Teile selbst wählen. Wenn man viel Auswahl haben will und auf hochqualitative Optik wert legt und keine bösen Überraschungen erleben will - sollte man bei Cube vorbei schauen.
Wenn das Beste (technisch) gerade gut genug ist und Sport mehr Ziel als die Tour ist, dann kommt man an Scott nicht vorbei.
Wenn man erstmal anfangen will und viel haben will - von allem gleichzeitig kann man getrost bei Rose oder Conway schauen - vor allem dann wenn man noch keinerlei Erfahrungen hat.


So wie gesagt ich hab es kurz gemacht.



Grüße
F
 
Wenn du dir ein neues Rad anschaffen willst, solltest dir aber auch gleich mal überlegen, wo du in den nächsten Jahren so hin möchtest. Wenn du hauptsächlich bei Singletrails bleiben willst is ein Hardtail (also nur eine Federgabel) schon eine gute Sache. Da würde ich auch nochmal das Acid Cube anführen (mMn nach die bessere Wahl als das Bulls und vorallem auch etwas günstiger zu haben).. Die verbaute RockShox-Gabel is zwar nicht DER Bringer, aber auch nicht so schlecht wie sie häufig dargestellt wird (zumindest meine Meinung - ich fahre selbst ein unverbasteltes Acid vom letzten Jahr und bin sehr zufrieden).

Generell würde ich auch immer eher mehr Geld in ein solides HT als in ein schlechtes FS (Full-Suspension - auch hinten gefedert) investieren.. Aber wenn du jetzt schon weißt, dass du auf jeden Fall irgendwann in die Freeride-Ecke möchtest, wäre es offen gestanden Käse, jetzt viel Geld in ein HT zu investieren, nur um in ein paar Jahren todünglücklich damit zu sein oder es dir sogar zu Schrott zu fahren.

Was dir aber klar sein muss: Ein gutes Fully kostet echt Asche und das Bergauffahren wird natürlich immer etwas anstrengender sein als mit einem HT, da eine Menge der getretenen Energie in der Federung abgebaut wird.
 


Hi,


ich hatte den ausführlichen Text zu MTB verfasst.

Mach blos nicht den Fehler - das Bike was Du rausgesucht hast würde eher ein Klotz am Bein sein als alles andere. Deswegen - da ich jetzt Deine Preisvorstellungen weiß - typischer Anfängerfehler = billig = genau richtig...

...habe ich Dir das ! Beste ! Bike für den Mindestpreis von 999,-€ rausgesucht - dieses hat gegen allen preisidentischen Konkurenten, darunter auch der allgemein starke Hersteller Cube gewonnen - im Test.


Das ich Ahnung habe siehst Du an den verbauten Marken im vergleich zu meinem letzten Posting.



Lege unbeding die nötigen 200-300,-€ drauf, sonst wirst Du nicht im Ansatz Freude am Fahren haben!



Dieses Bike ist Deine Wahl! - Achtung schaue nach den richtigen Rahmenmaßen - lass Dich da kostenlos vermessen, das ist wichtig - oder Du fährts Probe und weißt wie die Äbstände und Kniegelenkwinkel fallen müssen.

Bulls Copperhead 3 2013 Herrenfahrrad günstig kaufen bei RadOnline


Ein paar Tipps:

wenn Du auf dem Bike auf dem Sattel sitzend stehst und die Hände am Lenker hast (das Bike dabei aufrecht und gerade in Fahrstellung) den Boden mit der linken Fußspitze gerade noch ausreichend berüherst (gestrecktes Bein), den anderen Fuß auf der fahrbereiten Pedale (90°) und es sich dann in dieser Position sehr angespannt und unbequem anfühlt ist das Bike von der Sattelhöhe schon mal richtig eingestellt.

Dann:

Wenn Du fährst muß ein gewisser Mindestdruck (deutlich wahrnehmbar) von der Handfläche auf die Griffe am Lenker ausgeübt werden, ist keine oder kaum Belastung da - ist der Lenker zu hoch. Ist die Belastung schmerzhaft und auf weite Strecken undenkbar ist der Lenker zu niedrig justiert - man merkt das auch an einem zu stark gekrümmten Rücken (wie ein Katzenbuckel).

Wenn Du dann diesen eingestellt hast:

Beobachte Deine Beine beim Kurveln, diese dürfen nie ganz gestreckt sein (=180°) - in der untersten Kurvel-Position, ein kleiner aber deutlicher stumpfer Winkel (evtl. 165°) sollte immer drin bleiben.




Alles Gute und höre auf mich, denn das brauchst Du auf bergigen Strecken mindestens.


Zusätzliche Tipps:

Denke dran wenn Du allegemein gerade oder vor allem bergauf fährst (Aspahlt) immer die Gabel blockiert lassen, bzw. in der härteren Position mit weniger Dämpfung - geht es von der Straße ab auf holpriges "Gelände" - Gabelfederung dazu frei schalten - vom Lenker aus natürlich..

Die Federung sollte so eingestellt sein, das die Gabel (bei freigeschalteter Dämpfung) beim besteigen des Bikes einen Daumen breit einsackt - das nennt man den Negativfederweg.
 

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