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Fahrgemeinschaft mit Vorgesetztem, Konflikt

Ich hab folgendes Problem.

Ich bilde zum Arbeitsplatz eine Fahrgemeinschaft mit einen Kollegen und einem gemeinsamen Vorgesetzten.

Das Klima ist an sich gut bei uns, beruflich gab es kaum je mal ein Problem.

Nun wird aber genau diese Fahrgemeinschaft zum Problem. Den mein Vorgesetzter fährt einfach immer sehr schnell und sehr aggressiv. Bei Tempo 30 um die 50, bei 50 gerne mal 70, gerne mal bei "dunkelgelb" über Ampeln. Mir ist das nicht nur zuwider, ich fühle mich auch so langsam nicht mehr sicher. Oft wird erst im allerletzten Moment gebremst, wenn wir uns einem Stauende nähern, so etwas.

Versuche, dass augenwinkernd anzusprechen, sind gescheitert. Er ist sehr von sich, seinen Fahrkünsten überzeugt, ist stolz auf seine Punkte in Flensburg, weil er meint, die stünden für einen sportlichen Fahrstil.

Am liebsten würde ich nicht mehr mitfahren. Wie sage ich das? Ich hab ehrlich gesagt etwas Respekt, dass er mir das beruflich übel nimmt. Er schreibt Bewertungen über mich.

Ich grübel die ganze Zeit über eine Ausrede nach. Irgendwelche Termine direkt nach der Arbeit, zu denen ich woanders her muss. Aktuelle Überlegung ist, ob ich mit der Bahn fahre, aber die Verbindung ist nur so mittelmäßig und auch wenn wir Gleitzeit haben, so bliebe ihm das nicht verborgen, wenn ich oft später käme als üblich.

Fahrrad geht nicht, ist viel zu weit und wir haben keine Dusche im Büro.

Hat irgendwer eine Idee?
 
Als Übergang bis dir etwas passendes einfällt, würde ich mich nach hinten setzen und etwas zu lesen mitnehmen, dann bekommst du die krawallartige Fahrerei nicht so mit und es wäre ein Zeichen, wenn der Mann das überhaupt versteht.

- Ohne Begründung einfach sagen, du würdest mit anderen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen. Wenn er fragt, dann sagst du es sind private Gründe. (Es geht ihn nichts an.)
- Du könntest zu anderen Zeiten arbeiten, wenn ihr Gleitzeit habt, dann geht das.
-Du kannst auch ehrlich sagen, dass du für den Fahrstil keine Nerven hast und schweißgebadet im Büro ankommst und dir schlecht ist, ruhig übertreiben. Du kannst besser einschätzen, ob die Wahrheit besser ist oder nicht angebracht ist. Aber ich denke, wer so begeistert von seinem Fahrstil ist, da wird die Bemerkung nicht gut ankommen. Aber du kritisierst ihn ja nicht, du redest davon, wie es dir geht. Aber bei dem Typen würde ich mich mit irgendwas herausreden.
- Wenn du deswegen Nachteile hast, dann eine Bemerkung machen, du hättest eine Rechtsschutzversicherung.

Und behalte es im Kopf, nie irgendwas mit Vorgesetzten zusammen machen, nie nie nie.
Es könnte passieren, wenn er mit euch im Auto von einer Kontrolle erwischt wird, dass er das Bussgeld auf alle Mitfahrer umlegen will. Bei solchen Typen ist alles möglich. Mach, daß du aus dem Auto kommst und schau dich nach einem anderen Arbeitsplatz um, rein mal zur Information, vielleicht hast du Glück.
 
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Hallo.

Ich kann mir das schon sowieso nur schwer vorstellen.

Ihr 3 kommt und geht immer zur selben Zeit? Muss da einer von euch nie was besorgen, länger arbeiten...

Was für einen zeitlichen Unterschied macht das denn, Bahn oder Auto?

Ich fahre aber auch bei "dunkelgelb" noch durch wenn ich zur Arbeit muss.
 
Wieso um den heißen Brei herumreden, sag ihm, das dir sein Fahrstil schlaflose Nächte und Unbehagen bereitet und du jedesmal heilfroh bist an einem Stück angekommen zu sein, und du deshalb nicht mehr mitfahren wirst.

Mir wäre seine Reaktion dann auch wumpe.

Es ist tatsächlich nur ne Frage der Zeit, bis es da mal richtig kracht, wenn man halt fährt wie eine hirnlose D*******, das kann er ja gerne machen, wenn er alleine im Wagen sitzt, aber wenn er sich nicht beherrschen kann, wenn er Beifahrer hat, wobei, vielleicht macht er das ja tatsächlich, und fährt sonst noch "sportlicher", dann ist das seine Sache.

Mir wäre mein Leben lieber, als eine Stunde längere Fahrzeit.
 
Ich würde jetzt nicht davon ausgehen, dass ein erfahrener Autofahrer eine Unfall baut. Von daher würde ich das ehr locker nehmen. Ich hätte aber wahrscheinlich sowieso darauf verzichtet, bei dieser Fahrgemeinschaft mitzumachen. Er ist der einzige der fährt? Das mit den Arbeitszeiten wäre die plausibelste Erklärung.
 
Wenn du dich wirklich nicht sicher fühlst bei seinem Fahrstil, dann würde ich auf die Bahn umsteigen und eine Ausrede dafür finden.
Wenn er so von sich überzeugt ist, würde er es dir vielleicht übel nehmen wenn du ihn kritisierst und er sitzt als Chef am längeren Hebel.

Sag du hast jetzt begonnen morgens vor der Arbeit Yoga zu machen oder du gehst jetzt morgens eine kleine Runde mit dem Nachbarshund, weil der alte Nachbar nicht mehr so fit ist.

Wenn ihr Gleitzeit habt, ist es deine Sache wie du dir deine Stunden einteilst.
 
Ich würde künftig mit der Bahn fahren.
Begründung für den Ausstieg aus der Fahrgemeinschaft: Als Begründung Erfinde irgendwas, wofür du Flexibilität brauchst, sonst kommen die noch auf die Idee, ihre Fahrzeiten auf dich abzustimmen.
(Mich würde das eh nerven, wenn ich nicht dann fahren kann wenn ich bereit bin/ mit meiner Arbeit fertig bin usw)
 
(...)

Was Du aber mal durchrechnen könntest, wäre ein Roller. Die sind sehr billig mit Steuer und Verbrauch, oft für einen guten Preis gebraucht zu bekommen. Ansonsten brauchst Du nur Helm und Nierengurt. Da Ihr ja offensichtlich eher im Stadtverkehr unterwegs seid mit den ganzen 30- und 50-Bereichen, dürftest Du mit dem Roller nur unwesentlich langsamer sein.
 
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