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Euer schlimmster Urlaub?

Umbra°

Aktives Mitglied
In der Schule heißt es doch meist, schreib einen Aufsatz über deinen schönsten Urlaub.

Man könnte es ja auch mal andersrum machen. Was war dein schlimmster Urlaub?

Für mich ist das einfach zu formulieren: Als Kind und Jugendliche waren eigentlich alle Urlaube und Freizeiten irgendwie schlimm, weil ich fast immer krank wurde. Vielleicht kam Heimweh noch dazu.

Das alles wurde als Erwachsene dann besser, als ich selbst über Urlaubsort etc. bestimmen konnte.

Und - war bei euch immer alles schick?
 
Mein Ex-Mann und ich waren 2x mit zwei verschiedenen Pärchen in Urlaub. Eine Katastrophe was das Konkurenzgedönse anbelangte, nach dem Motto, wer ist das bessere Pärchen und wie viel macht man gemeinsam und wie viel getrennt. Mehr Tamtam als Urlaub.
 
Mega gefreut, das einzige Mal im Reisebüro gebucht, Top Empfehlung für das Hotel laut der Dame.

In Kuba mitten in einem Hotel gelandet, außenrum nichts. Müll am Strand, überall Stromkabel ungesichert. Beim Essen musste man immer schauen, ob noch Speistereste des Vorgängers dran kleben.
Und das reinste Ballermann.

Wasser konnte man gar nicht trinken, das hat so nach Chlor geschmeckt, dass ich 2 Wochen Bier getrunken habe ( das war dünn zum Glück).

Das einzig deutsche Ehepaar rannte den halben Tag hinter meiner Reisebegleitung und mir her, um uns zu zu quatschen, wir suchten schon Fluchtwege.

Salsa lernen, schwimmen, Musik hören und Kniffel war das Einzige, was zum Aushalten war.

Briefmarken wurden wohl auch wieder von den Postkarten entfernt 😂.

Nach 2 Wochen kam das Beste. Der Rückflug- spontan 1. Klasse mit einem geringen Aufpreis.
 
Mein schlimmster Urlaub mit meinem Sohn, damals 3 J., Unwetter über Spanien. Wir waren auf Formentera und wurden nachts um 2 Uhr aus unseren Wohnungen geklopft. Sofort packen, zig Busse standen bereit für die Fahrt zum Hafen, von dort sollten die Fähren es noch rechtzeitig bis zum Hafen Ibiza schaffen.

Das Wasser tobte, die Fähre mit ca. 150 Personen wackelte schon ordentlich. Als alle auf der Fähre waren, wurden alle Schotten dicht gemacht. Die 5köpfige Crew warf Kotztüten in die Menge und verstellte jede Tür. Die ersten wurden hysterisch und schrien, dass sie runter wollen von der Fähre. Diese legte ab und uns stand eine Höllenfahrt bevor. Das Wasser drang durch die Scheiben und binnen weniger Minuten stand allen das Wasser bis unters Knie. Es war gruselig und ich dachte, wir saufen ab, das überleben wir nicht. Die Fahrt dauerte fast 2 Stunden (sonst ca. 40 Minuten).

Endlich am Hafen Ibiza angekommen, wir nass, Gepäck nass, müde hungrig, übel, aber lebendig, ging es weiter zum Flughafen. Die Flieger durften aber vorerst nicht starten. Wir warteten Stunden, bis wir ins Flugzeug konnten.
Im Flieger wurden Durchsagen gemacht, dass mit starken Turbulenzen zu rechnen sei usw.
Ich weiß nicht mehr, mit wieviel Stunden Verspätung wir endlich in der Heimat ankamen.
Diesen Urlaub habe ich nie vergessen und was mir so alles durch den Kopf ging, während ich für meinen tapferen Sohn die coole Mama mimte.
 
Aber eigentlich war es schlimmer, als in Afrika ( Rückflug) die Koffer ohne uns auf dem Weg nach Hause waren.
Die Maschine konnte aus technischen Gründen nicht alle mitnehmen und wir waren die letzten 6 Personen, die einsteigen wollten ( ich steig immer zuletzt ein, Empfehlung weniger Stress).

Auf dem Papier bereits ausgereist - Stempel wurden wir nach 3 Stunden in eine Maschine nach Italien gesetzt.

Kaum gesessen, wieder raus gerufen.

Wir wurden dann in ein Taxi gepackt und nach Mombasa in ein 5 Sterne Hotel gebracht.

Kein Handyladekabel dabei, das war schon auf dem Weg nach Hause.
Mutter kurz geschrieben, um Akku zu sparen, dass wir 2 Tage später kommen und sie meinen Arbeitgeber anrufen muss.

Im Hotel gab es in meinem Handgepäck Früchte, ein Buch und Winterkleidung für Deutschland.

Second Hand Bikinis gekauft, Kinderzahnbürsten und Shampoo, das war das letzte Bargeld.

Im Hotel 12 Stunden erstmal 12 Stunden durchgepennt, kostenfrei am Buffet vollgefuttert, am Strand spazieren gegangen, da hat man noch 10 Kamele für mich geboten und zuhause noch um die Rückerstattung gekämpft, also nicht wegen den Kamelen, sondern wegen dem Flugausfall.

Der beste Satz war dann am Flughafen in Deutschland " Haben Sie was zum verzollen?"

Ja gnädiger Herr, ein schonmal getragenen Bikini mit Dolly Buster Ausschnitt.

Hakuna matata 😂, es war anstrengend, aber ich habe es dennoch mit Humor genommen.
 
Für mich ist das einfach zu formulieren: Als Kind und Jugendliche waren eigentlich alle Urlaube und Freizeiten irgendwie schlimm, weil ich fast immer krank wurde. Vielleicht kam Heimweh noch dazu.
Also als Kind hatte ich so weit ich mich noch zurück erinnere immer schöne Urlaube.
Ok, daß ich mit dem Hänseln im Schullandheim und Verein nicht umgehen konnte, dafür können ja die anderen nichts.
Mit den Eltern waren wir in Tirol -> Zugspitzarena u. a.
Das alles wurde als Erwachsene dann besser, als ich selbst über Urlaubsort etc. bestimmen konnte.
Im Winter 2008 war leider unserer Stammpension in Bichlbach (Ortsausgang) belegt, so daß wir sozusagen im nächsten Ort Heiterwang (Ortseingang) eine Pension fanden.

Es war zu merken, daß die Besitzerin wie die "Made im Speck" lebt. Die Talstation des Skilifts direkt gegenüber...
Da ausgebucht wurde uns ein Zimmer "aufgedrückt" wo der gast vor uns im Zimmer geraucht hatte....
bäh... wechseln ging nicht 🙁
Am Frühstückstisch lagen jeden Morgen noch die Krümel der Vorgänger...
Wir stellten fest, daß wir morgen fast die letzten beim Frühstück sind...
Wir setzten wir uns an den Tisch direkt ans Fenster....
Nippes...
Wir mussten wieder zurück an den "wie jeden morgen" ungedeckten Tisch...

Ich merke gerade...
Soweit lief es doch ganz gut.

und...
In meinem ersten jugendlichen Strandurlaub, hatte ich Glück denn vom lokalen Reisebüro wurde ein Urlaubertreffen in unserem Hotel organisiert, in dem ich zufälligerweise ein junges Paar aus unserem Ort getroffen haben, die in dem Hotel gelandet sind, in das wir euch auch wohnen sollten, dieses aber ausgebucht war. Sie meinten in dem eigentlichen Hotel wäre es sehr schlecht Essen/Sauberkeit...
Wiir hatten ein wunderschönes Hotel mitten in der Innenstadt > Fußgängerzone,
mit einem tollen Innenhof mit sauberen Pool...
 
Als Kind war ich sehr oft mit meinen Eltern in Österreich, immer im selben Ort. Einmal haben wir beide Omas mitgenommen. Schon die stundenlange Fahrt im Opel Kadett, ich auf der Rückbank, eingequetscht zwischen den Omas, war recht anstrengend.
Und dann hat es 3 Woche geregnet. Wir haben alle Cafés der Gegend abgeklappert. Es war unfassbar langweilig.

Vor ein paar Jahren war ich mit meinem Partner in Italien. Auf der Hinfahrt ist uns ca. 50 km vor dem Ziel im Hinterland das Auto kaputtgegangen. ADAC, Abschleppdienst noch weiter ins Hinterland, mit x Taschen und Koffern ewig auf ein Taxi warten, gerade noch rechtzeitig am Campingplatz angekommen, spätabends. Dann den ganzen Urlaub extreme Mückenplage. Frühstücken auf der Terrasse war kaum möglich, abends draußen sitzen gar nicht. Ich hatte riesige Beulen von den Stichen. Wir hatten kein Auto, mussten warten, bis es repariert war. Mit Bussen ewig ins Hinterland gegurkt, um das Auto wieder abzuholen.
 

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