G
Gast
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hallo zusammen,
ich rege mich gerade mal wieder total über meinen partner auf. er ist ein jahr jünger als ich (27) und in den letzten 2 jahren merke ich zunehmend, dass sich die beziehung meiner meinung nach in eine ungesunde richtung entwickelt. er fragt mich zwar in wichtigen dingen nach meiner meinung, gibt aber eigentlich keinen wert darauf. wozu also fragt er mich überhaupt?
beispiel: wir wohnen nicht zusammen und sehen uns auch unter der woche kaum bis gar nicht, allerhöchstens mal einen abend für 1-2 stunden. an den wochenenden geht er davon aus, dass ich ihn besuche, da es ihm bei ihm daheim einfach besser gefällt. kann ich nachvollziehen, mir gefällt's bei mir zuhause natürlich auch am besten, deswegen bin ich aber nicht so egoistisch und "verlange" von ihm, dass immer nur er zu mir kommt.
ich habe das ihm zuliebe jetzt über monate mitgespielt (das war vermutlich auch der fehler) und er hat dann jedes wochenende etwas anderes geplant. zwar fragte er mich jedesmal, ob es denn okay wäre, wenn wir dies und jenes machen, aber wenn ich dann sagte "nein, ich würde gern was anderes machen", dann ging es trotzdem nach seinem kopf.
besonders gern verabredete er sich mit seinen kumpels in der kneipe um die ecke und ging einfach mal stur davon aus, dass ich dort auch gerne hinmöchte - wenn ich ihm dann sage, dass es mir zu langweilig ist, den ganzen abend männergesprächen zuzuhören, zumal auch keine einzige frau dabei ist, reagiert er beleidigt.
hinzu kommt seine familie, mit der ich menschlich gesehen nicht sehr gut zurechtkomme. sie betreiben hobbymäßig (nicht für ihren lebensunterhalt!) landwirtschaft und fordern dann auch regelmäßig hilfe von meinem partner ein, obwohl dieser längst nicht mehr zuhause wohnt. wenn mutti schreit, dann springt er aber sofort. schließlich hat sie ja jahrelang seine wäsche gemacht! meistens natürlich am wochenende, da unter der woche ja alle arbeiten.
er geht auch hier davon aus, dass ich dann ganz selbstverständlich meinen samstag opfere, um für seine eltern kartoffeln zu ernten, unkraut zu jäten oder sonstige arbeiten zu verrichten.
prinzipiell hätte ich nichtmal was dagegen, dort mal mitanzupacken. was mich aber stört ist erstens, dass er sowie auch seine eltern einfach mal davon ausgehen, dass ich ja eh nichts besseres zu tun habe (das sagt man mir auch so!) und es mich ja dann nicht "umbringt", samstags dort mitzuarbeiten. zweitens dauern diese aktivitäten dann immer gleich den ganzen tag, statt vielleicht 2-3 h, womit ich ja noch leben könnte.
wenn er dann also freitagabends bei meiner ankunft lieblich lächelnd fragt, ob es denn möglich wäre, dass wir morgen seinen eltern helfen und ich dann sage, ich würde eigentlich lieber mal einen ausflug mit ihm machen oder was auch immer, dann redet er so lang dagegen, bis es mir zu blöd wird und setzt sich dann über meinen wunsch hinweg, indem er samstags einfach sein arbeitszeug anzieht mit den worten "komm mit oder lass es bleiben, dann hockst du halt allein hier rum!" die wohnung verlässt.
mich kotzt das einfach nur noch an, ich komme aber nicht gegen ihn an. er nutzt auch liebend gern das argument, dass der freund seiner jüngeren schwester (22) jedes wochenende da ist und mithilft, was er auch tut - aber ich bin nunmal ich und ich habe im gegensatz zu besagtem freund der schwester einen vollzeitjob mit 45h / woche, da verspüre ich relativ wenig lust, am samstag gleich noch weiter zu arbeiten.
leider bin ich aber auch nicht "hart" genug um ihm mal zu sagen, dass ich nicht mehr zu ihm fahren werde, wenn es immer nur nach seinem willen abläuft. vielleicht hat ja jemand einen tipp für mich, wie ich ihm dennoch klarmachen kann, dass diese einseitigkeit kein dauerzustand sein kann!
ich rege mich gerade mal wieder total über meinen partner auf. er ist ein jahr jünger als ich (27) und in den letzten 2 jahren merke ich zunehmend, dass sich die beziehung meiner meinung nach in eine ungesunde richtung entwickelt. er fragt mich zwar in wichtigen dingen nach meiner meinung, gibt aber eigentlich keinen wert darauf. wozu also fragt er mich überhaupt?
beispiel: wir wohnen nicht zusammen und sehen uns auch unter der woche kaum bis gar nicht, allerhöchstens mal einen abend für 1-2 stunden. an den wochenenden geht er davon aus, dass ich ihn besuche, da es ihm bei ihm daheim einfach besser gefällt. kann ich nachvollziehen, mir gefällt's bei mir zuhause natürlich auch am besten, deswegen bin ich aber nicht so egoistisch und "verlange" von ihm, dass immer nur er zu mir kommt.
ich habe das ihm zuliebe jetzt über monate mitgespielt (das war vermutlich auch der fehler) und er hat dann jedes wochenende etwas anderes geplant. zwar fragte er mich jedesmal, ob es denn okay wäre, wenn wir dies und jenes machen, aber wenn ich dann sagte "nein, ich würde gern was anderes machen", dann ging es trotzdem nach seinem kopf.
besonders gern verabredete er sich mit seinen kumpels in der kneipe um die ecke und ging einfach mal stur davon aus, dass ich dort auch gerne hinmöchte - wenn ich ihm dann sage, dass es mir zu langweilig ist, den ganzen abend männergesprächen zuzuhören, zumal auch keine einzige frau dabei ist, reagiert er beleidigt.
hinzu kommt seine familie, mit der ich menschlich gesehen nicht sehr gut zurechtkomme. sie betreiben hobbymäßig (nicht für ihren lebensunterhalt!) landwirtschaft und fordern dann auch regelmäßig hilfe von meinem partner ein, obwohl dieser längst nicht mehr zuhause wohnt. wenn mutti schreit, dann springt er aber sofort. schließlich hat sie ja jahrelang seine wäsche gemacht! meistens natürlich am wochenende, da unter der woche ja alle arbeiten.
er geht auch hier davon aus, dass ich dann ganz selbstverständlich meinen samstag opfere, um für seine eltern kartoffeln zu ernten, unkraut zu jäten oder sonstige arbeiten zu verrichten.
prinzipiell hätte ich nichtmal was dagegen, dort mal mitanzupacken. was mich aber stört ist erstens, dass er sowie auch seine eltern einfach mal davon ausgehen, dass ich ja eh nichts besseres zu tun habe (das sagt man mir auch so!) und es mich ja dann nicht "umbringt", samstags dort mitzuarbeiten. zweitens dauern diese aktivitäten dann immer gleich den ganzen tag, statt vielleicht 2-3 h, womit ich ja noch leben könnte.
wenn er dann also freitagabends bei meiner ankunft lieblich lächelnd fragt, ob es denn möglich wäre, dass wir morgen seinen eltern helfen und ich dann sage, ich würde eigentlich lieber mal einen ausflug mit ihm machen oder was auch immer, dann redet er so lang dagegen, bis es mir zu blöd wird und setzt sich dann über meinen wunsch hinweg, indem er samstags einfach sein arbeitszeug anzieht mit den worten "komm mit oder lass es bleiben, dann hockst du halt allein hier rum!" die wohnung verlässt.
mich kotzt das einfach nur noch an, ich komme aber nicht gegen ihn an. er nutzt auch liebend gern das argument, dass der freund seiner jüngeren schwester (22) jedes wochenende da ist und mithilft, was er auch tut - aber ich bin nunmal ich und ich habe im gegensatz zu besagtem freund der schwester einen vollzeitjob mit 45h / woche, da verspüre ich relativ wenig lust, am samstag gleich noch weiter zu arbeiten.
leider bin ich aber auch nicht "hart" genug um ihm mal zu sagen, dass ich nicht mehr zu ihm fahren werde, wenn es immer nur nach seinem willen abläuft. vielleicht hat ja jemand einen tipp für mich, wie ich ihm dennoch klarmachen kann, dass diese einseitigkeit kein dauerzustand sein kann!