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Gast
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Kurz zu unserem Hintergrund: Eltern, Mitte 30, beide berufsttätig, Mann Vollzeit, Frau Halbtags, 2 Kinder (5 und 2, Kindergarten und Krippe bis Mittags), Haus in Neubausiedlung.
Im September des letzten Jahres bekamen wir einen Brief vom Jugendamt, dass es einen anonymen Hinweis 10 Tage zuvor gegeben habe, dass unsere Kinder morgens sehr laut schreien würden.
Hintergrund: 10 Tage zuvor war es total heiß - wir hatten morgens um 06 Uhr alle Fenster auf. Mein Mann war bereits zum Dienst, ich habe mich fertig gemacht und um kurz nach 6 wie immer die Kinder geweckt.
Der Große (fast 5 zu der Zeit) hat mal wieder, wie schon seit 1 Woche einen Affenzirkus gemacht. Da ist bei mir das Fass übergelaufen. Ich hab gebrüllt, richtig laut über mehrere Minuten und er hat geschrieen. Der Kleine (gerade zwei) hat noch geschlafen). Der Große hatte ein blöde Phase im Kindergarten, wollte nicht hin, Trotzalter halt. Aber zu lösen, mit Sanktionen, lieben Worten etc).
Es kam zu keinerlei Handgreiflichkeiten (niemals), sondern nur Geschrei.
10 Tage später dann der Brief. Ich hab nur geheult, mein Mann beim Jugendamt angerufen. Im Brief war ein Terminvorschlag für eine Woche später. Das war mir zu spät, das hätte ich nervlich nicht durchgestanden. Immer wieder hab ich gesagt das ich Angst habe, dass mir die Kinder weg genommen werden.
Die Frau vom JA versuchte meinen Mann zu beruhigen und erklärte, dass sie dem nachgehen muss und ich mich entspannen soll. Es wurde ein Termin am nächsten Tag ausgemacht.
Nun kam die wirklich nette Frau, setzte sich hin, schaute sie um. Wollte keine U-Hefte sehen, stellte ein paar Fragen (Arbeit, Kindergarten, Krippe). Schaute uns an und meinte: Und was soll ich jetzt hier?
SIe erläuterte noch kurz, dass sie nichts zu beanstanden hätte.
Wir gehen davon aus, von einem ruhebedürftigen Nachbarn gemeldet worden zu sein. Ich fragte noch, was ich denn nun mache, wenn wieder mal so eine Situation eintreten sollte. IHre Antwort war: Nichts. Sie erziehen die Kinder und da wird es mal laut. Wenn der nochmal anruft, werde ich es ihm schon so sagen.
Ich hab mit Freundinnen (Erzieherinnen im Kindergarten) darüber gesprochen. Auch dies schauten total ungläubig, konnten meine Angst verstehen und versuchen immer mich zu beruhigen (es wird nichts passieren).
Mein armer Mann wird von mir verrückt gemacht (du musst lernen damit umzugehen, NIEMALS werden uns die Kinder weggenommen).
Und ich? Ich hab Angst. Wenn ich mal schimpfe, dann frag ich mich jedes Mal: Kommt in 10 Tagen ein Brief? Werden die Kinder jetzt geholt? Ruft der Nachbar wieder an?
Mich verfolgt das, Auch jetzt im Januar noch. Mein Mann hat auf mein Drängeln Ende September nochmal bei der Frau vom JA angerufen und ihr geschildert das ich voller Angst bin. Sie sagt, dass wir nichts zu befürchten hätten.
Was ist, wenn der Nachbar wieder anruft, eine andere Mitarbeiterin am Tele hat, die kommt..... Ich werde und mach mich verrückt. Was soll das im Sommer werden, wenn die Kinder immer draußen sind?
Habt ihr einen Rat?
LG
Im September des letzten Jahres bekamen wir einen Brief vom Jugendamt, dass es einen anonymen Hinweis 10 Tage zuvor gegeben habe, dass unsere Kinder morgens sehr laut schreien würden.
Hintergrund: 10 Tage zuvor war es total heiß - wir hatten morgens um 06 Uhr alle Fenster auf. Mein Mann war bereits zum Dienst, ich habe mich fertig gemacht und um kurz nach 6 wie immer die Kinder geweckt.
Der Große (fast 5 zu der Zeit) hat mal wieder, wie schon seit 1 Woche einen Affenzirkus gemacht. Da ist bei mir das Fass übergelaufen. Ich hab gebrüllt, richtig laut über mehrere Minuten und er hat geschrieen. Der Kleine (gerade zwei) hat noch geschlafen). Der Große hatte ein blöde Phase im Kindergarten, wollte nicht hin, Trotzalter halt. Aber zu lösen, mit Sanktionen, lieben Worten etc).
Es kam zu keinerlei Handgreiflichkeiten (niemals), sondern nur Geschrei.
10 Tage später dann der Brief. Ich hab nur geheult, mein Mann beim Jugendamt angerufen. Im Brief war ein Terminvorschlag für eine Woche später. Das war mir zu spät, das hätte ich nervlich nicht durchgestanden. Immer wieder hab ich gesagt das ich Angst habe, dass mir die Kinder weg genommen werden.
Die Frau vom JA versuchte meinen Mann zu beruhigen und erklärte, dass sie dem nachgehen muss und ich mich entspannen soll. Es wurde ein Termin am nächsten Tag ausgemacht.
Nun kam die wirklich nette Frau, setzte sich hin, schaute sie um. Wollte keine U-Hefte sehen, stellte ein paar Fragen (Arbeit, Kindergarten, Krippe). Schaute uns an und meinte: Und was soll ich jetzt hier?
SIe erläuterte noch kurz, dass sie nichts zu beanstanden hätte.
Wir gehen davon aus, von einem ruhebedürftigen Nachbarn gemeldet worden zu sein. Ich fragte noch, was ich denn nun mache, wenn wieder mal so eine Situation eintreten sollte. IHre Antwort war: Nichts. Sie erziehen die Kinder und da wird es mal laut. Wenn der nochmal anruft, werde ich es ihm schon so sagen.
Ich hab mit Freundinnen (Erzieherinnen im Kindergarten) darüber gesprochen. Auch dies schauten total ungläubig, konnten meine Angst verstehen und versuchen immer mich zu beruhigen (es wird nichts passieren).
Mein armer Mann wird von mir verrückt gemacht (du musst lernen damit umzugehen, NIEMALS werden uns die Kinder weggenommen).
Und ich? Ich hab Angst. Wenn ich mal schimpfe, dann frag ich mich jedes Mal: Kommt in 10 Tagen ein Brief? Werden die Kinder jetzt geholt? Ruft der Nachbar wieder an?
Mich verfolgt das, Auch jetzt im Januar noch. Mein Mann hat auf mein Drängeln Ende September nochmal bei der Frau vom JA angerufen und ihr geschildert das ich voller Angst bin. Sie sagt, dass wir nichts zu befürchten hätten.
Was ist, wenn der Nachbar wieder anruft, eine andere Mitarbeiterin am Tele hat, die kommt..... Ich werde und mach mich verrückt. Was soll das im Sommer werden, wenn die Kinder immer draußen sind?
Habt ihr einen Rat?
LG