missladyjanna
Aktives Mitglied
Hallo ihr Lieben,
ich bin mal wieder überfordert.
Vor 6 Wochen hat mein Medizinstudium angefangen in einer neuen Stadt.
Ich dachte neue Stadt, neuer Lebensabschnitt, Neuanfang.
Das Studium ist anstrengend, ich bin das viele Lernen nicht mehr gewohnt, denke aber, dass das Übungssache ist. Ich wollte heute abend lernen, habe aber wie gestern nichts hinbekommen, weil ich mich nicht konzentrieren konnte.
In meinem Kopf ist ein ständiges Surren, alle Gedanken fliegen abwechselnd durch meinen Kopf, ich kann keinen Gedanken richtig einfangen, anschauen, wegstecken.
Ich hab vor ein paar Tagen wieder hier ins Forum geschaut, damit es mir hilft, meine Gedanken zu sortieren.
Für die einen Gedanken nehme ich mir dann Zeit, für die anderen eine andere.
Aber das funktioniert nicht.
Während ich im Bett liege muss ich an alles gleichzeitig denken und es erschlägt mich fast. Ich habe permanent ein schlechtes Gewissen, weil ich mit dem Lernen hinterherhinke.
Sitze ich am Schreibtisch, spüre ich den Zeitdruck schon im Nacken (29.11. und 4.12. sind die beiden Klausuren). Ich will mir den Tag einteilen, aber weil ich morgen schon wieder von 8-21 Uhr mit nur insgesamt 2,5 Stunden Pause in der Uni bin, ist das morgen schon wieder nicht möglich.
Wenn ich es an den Schreibtisch schaffe, bin ich erschöpft.
Ich esse, mach mir Tee, Kaffee um dann mit neuer Energie ranzugehen.
Doch wenn ich zur Ruhe komme, prasseln die Gedanken und Erinnerungen wieder auf mich ein.
In der Uni geht es, weil ich unter Leuten bin und abgelenkt bin.
Aber wenn ich für mich bin, im Bett, am Schreibtisch, beim Essen....
ich muss daran denken, was früher vorgefallen war.
Die Sache mit meinem besten Freund, als er sich vor eineinhalb Jahren nachts einfach auf mich drauflegte und sich nahm, was er wollte.
Vor ca. 7-8 Wochen kam das alles beim Feiern wieder hoch. Ich habe ihn dort sitzen sehen und bin aus dem Raum, habe angefangen zu heulen. Er kam kurz danach und fragte, was los sei, ob es wegen einer anderen Person wäre. Ich sagte nein. Er fragte ob es wegen ihm wäre und ich sagte ja. Er fragte was los ist, ich schrie ihn an, dass er sich verpissen soll. Er blieb. Wusste nicht was er sagen sollte. Fragte nochmal. Ich schrie ihn wieder an dass er gehen sollte, beleidigte ihn.
Ein Tag darauf schrieb ich, dass ich überreagiert hatte. Die Situation war zuviel für mich gewesen (ihn neben dem Freund sitzen zu sehen, bei dem es damals passiert war nach einer Party, und neben ihm seine neue "Freundin") und der Alkohol hätte den Rest getan.
Er schrieb "genau, der Alkohol". Er war der Meinung, dass ich im Recht sei und machte sich selbst total fertig, weil ich jeden Tag daran denken müsste. Ich antwortete, dass das nicht der Fall ist, dass ich jetzt jeden Tag mit schlechter Laune rumlaufe oder immer daran denken muss und meinte, dass ich endlich darüber reden will und nicht wir beide heulend nebeneinander sitzend mit einem Cocktail in der Hand, abseits von den feiernden Leuten (wie es vor einem Jahr schonmal der Fall war). Er wollte nicht, weil es nacht war, er sagte er sei total fertig, (Seine neue zickte wohl herum) und er bräuchte Zeit für sich. Bin sogar zu ihm gefahren um dann eine halbe Stunde vor seiner Tür zu stehen und dann wieder zu fahren, nachdem er mich nicht reinließ, aber wir hatten einen festen Termin ausgemacht. Er versprach "zu 100% würde er nicht absagen"
Das Treffen sollte 2 Tage später nachmittags sein. Er schrieb mir in der nacht, dass er nicht kann, weil er dann nicht "@home" sein wird, sondern in PB (da wo seine neue wohnt). Ich hab ihm geschrieben, dass er damit alles gesagt hat. Und hab ihm geschrieben wie respektlos ich sein verhalten finde, wie sehr mich das verletzt, nach dem, was er getan hat, dass er dann nicht mal darüber reden kann.
Plötzlich meinte er "Ist ja nicht so, dass die Woche nur einen Tag hat" und zickte auf einmal rum. Ich schrieb ihm, dass er anscheinend nicht merkt, wie sehr mich das verletzt, da er mir gezeigt hat, dass es ihm scheißegal ist.
Darauf antwortete er nichts mehr und seitdem ist es ungeklärt und plötzlich muss ich wieder jeden Tag daran denken. Und könnte jeden Tag heulen, weil er mich so verletzt hat.
Und ich weiß einfach nicht, wie ich damit abschließen kann, dass ich es hinter mir lassen kann.
Denn mit dieser Erinnerung kommt auch wieder alles mit meinem Exfreund hoch, was damals passiert ist, da das beides sich zeitlich ja überschnitt.
Auch die letzte Nachricht von meinem Exfreund, bevor ich ihn gesperrt und blockiert habe war tiefverletzend und das beabsichtigt.
Und jetzt finde ich jemanden aus meinem Semester recht sympathisch, aber sobald ich an diese Person denke, tauchen auch direkt wieder diese Erinnerungen und das Gefühl der Verletztheit auf.
Und das will ich nicht!
Ich will nicht daran denken müssen, wenn ich wen neues kennenlerne, ich will nicht daran denken müssen, wenn ich lernen sollte, wenn ich mal eine freie Minute habe und ich will nicht mehrmals am Tag daran denken müssen!
Es hat sich so sehr eingebrannt, ich weiß nicht wie ich es los werde.
Vorallem, weil ich einfach das Gefühl habe, dass es offen bleibt und immer bleiben wird.
Ich brauch für mich das Gefühl, dass ich etwas beendet habe, indem ich das letzte Wort hatte.
Aber das fühlt sich überhaupt nicht beendet an.
Meinen Exfreund blockiere ich weiterhin und meinen ehemals besten Freund ignoriere ich bzw. fahre den Kontakt auf ein minimum herunter.
Und das alles hindert mich daran, mein Studium zu meistern.
Es lässt mich einfach nicht los... oder ich lasse nicht los... weil es für mich nicht zuende ist... ich weiß es nicht.
Aber mittlerweile fühl ich mich deswegen immer so ausgelaugt und selbst dann kreisen die Gedanken darum.
Nichts handfestes, einfach konfus durcheinander, nicht greifbar aber immer dieses Gefühl, dass mich 2 Personen denen ich voll vertraut habe, so verletzen konnten.
Mein Gehirn fühlt sich gebranntmarkt an und ich will nicht auf ewig mit einem Brandfleck herumlaufen, der irgendwie nie erlischt!
Und das macht mich gleichzeitig total wütend auf diese Personen!
Während ich mich nicht mehr konzentrieren kann, nicht abschließen kann und weiterschauen kann, laufen sie weiter durch ihr Leben und ich bleib zurück!
Und diese Wut staut sich auch auf aber auch wenn ich vor Wut und Enttäuschung heule, sie fängt dann bald schon wieder an, sich langsam aufzustauen....
ich bin mal wieder überfordert.
Vor 6 Wochen hat mein Medizinstudium angefangen in einer neuen Stadt.
Ich dachte neue Stadt, neuer Lebensabschnitt, Neuanfang.
Das Studium ist anstrengend, ich bin das viele Lernen nicht mehr gewohnt, denke aber, dass das Übungssache ist. Ich wollte heute abend lernen, habe aber wie gestern nichts hinbekommen, weil ich mich nicht konzentrieren konnte.
In meinem Kopf ist ein ständiges Surren, alle Gedanken fliegen abwechselnd durch meinen Kopf, ich kann keinen Gedanken richtig einfangen, anschauen, wegstecken.
Ich hab vor ein paar Tagen wieder hier ins Forum geschaut, damit es mir hilft, meine Gedanken zu sortieren.
Für die einen Gedanken nehme ich mir dann Zeit, für die anderen eine andere.
Aber das funktioniert nicht.
Während ich im Bett liege muss ich an alles gleichzeitig denken und es erschlägt mich fast. Ich habe permanent ein schlechtes Gewissen, weil ich mit dem Lernen hinterherhinke.
Sitze ich am Schreibtisch, spüre ich den Zeitdruck schon im Nacken (29.11. und 4.12. sind die beiden Klausuren). Ich will mir den Tag einteilen, aber weil ich morgen schon wieder von 8-21 Uhr mit nur insgesamt 2,5 Stunden Pause in der Uni bin, ist das morgen schon wieder nicht möglich.
Wenn ich es an den Schreibtisch schaffe, bin ich erschöpft.
Ich esse, mach mir Tee, Kaffee um dann mit neuer Energie ranzugehen.
Doch wenn ich zur Ruhe komme, prasseln die Gedanken und Erinnerungen wieder auf mich ein.
In der Uni geht es, weil ich unter Leuten bin und abgelenkt bin.
Aber wenn ich für mich bin, im Bett, am Schreibtisch, beim Essen....
ich muss daran denken, was früher vorgefallen war.
Die Sache mit meinem besten Freund, als er sich vor eineinhalb Jahren nachts einfach auf mich drauflegte und sich nahm, was er wollte.
Vor ca. 7-8 Wochen kam das alles beim Feiern wieder hoch. Ich habe ihn dort sitzen sehen und bin aus dem Raum, habe angefangen zu heulen. Er kam kurz danach und fragte, was los sei, ob es wegen einer anderen Person wäre. Ich sagte nein. Er fragte ob es wegen ihm wäre und ich sagte ja. Er fragte was los ist, ich schrie ihn an, dass er sich verpissen soll. Er blieb. Wusste nicht was er sagen sollte. Fragte nochmal. Ich schrie ihn wieder an dass er gehen sollte, beleidigte ihn.
Ein Tag darauf schrieb ich, dass ich überreagiert hatte. Die Situation war zuviel für mich gewesen (ihn neben dem Freund sitzen zu sehen, bei dem es damals passiert war nach einer Party, und neben ihm seine neue "Freundin") und der Alkohol hätte den Rest getan.
Er schrieb "genau, der Alkohol". Er war der Meinung, dass ich im Recht sei und machte sich selbst total fertig, weil ich jeden Tag daran denken müsste. Ich antwortete, dass das nicht der Fall ist, dass ich jetzt jeden Tag mit schlechter Laune rumlaufe oder immer daran denken muss und meinte, dass ich endlich darüber reden will und nicht wir beide heulend nebeneinander sitzend mit einem Cocktail in der Hand, abseits von den feiernden Leuten (wie es vor einem Jahr schonmal der Fall war). Er wollte nicht, weil es nacht war, er sagte er sei total fertig, (Seine neue zickte wohl herum) und er bräuchte Zeit für sich. Bin sogar zu ihm gefahren um dann eine halbe Stunde vor seiner Tür zu stehen und dann wieder zu fahren, nachdem er mich nicht reinließ, aber wir hatten einen festen Termin ausgemacht. Er versprach "zu 100% würde er nicht absagen"
Das Treffen sollte 2 Tage später nachmittags sein. Er schrieb mir in der nacht, dass er nicht kann, weil er dann nicht "@home" sein wird, sondern in PB (da wo seine neue wohnt). Ich hab ihm geschrieben, dass er damit alles gesagt hat. Und hab ihm geschrieben wie respektlos ich sein verhalten finde, wie sehr mich das verletzt, nach dem, was er getan hat, dass er dann nicht mal darüber reden kann.
Plötzlich meinte er "Ist ja nicht so, dass die Woche nur einen Tag hat" und zickte auf einmal rum. Ich schrieb ihm, dass er anscheinend nicht merkt, wie sehr mich das verletzt, da er mir gezeigt hat, dass es ihm scheißegal ist.
Darauf antwortete er nichts mehr und seitdem ist es ungeklärt und plötzlich muss ich wieder jeden Tag daran denken. Und könnte jeden Tag heulen, weil er mich so verletzt hat.
Und ich weiß einfach nicht, wie ich damit abschließen kann, dass ich es hinter mir lassen kann.
Denn mit dieser Erinnerung kommt auch wieder alles mit meinem Exfreund hoch, was damals passiert ist, da das beides sich zeitlich ja überschnitt.
Auch die letzte Nachricht von meinem Exfreund, bevor ich ihn gesperrt und blockiert habe war tiefverletzend und das beabsichtigt.
Und jetzt finde ich jemanden aus meinem Semester recht sympathisch, aber sobald ich an diese Person denke, tauchen auch direkt wieder diese Erinnerungen und das Gefühl der Verletztheit auf.
Und das will ich nicht!
Ich will nicht daran denken müssen, wenn ich wen neues kennenlerne, ich will nicht daran denken müssen, wenn ich lernen sollte, wenn ich mal eine freie Minute habe und ich will nicht mehrmals am Tag daran denken müssen!
Es hat sich so sehr eingebrannt, ich weiß nicht wie ich es los werde.
Vorallem, weil ich einfach das Gefühl habe, dass es offen bleibt und immer bleiben wird.
Ich brauch für mich das Gefühl, dass ich etwas beendet habe, indem ich das letzte Wort hatte.
Aber das fühlt sich überhaupt nicht beendet an.
Meinen Exfreund blockiere ich weiterhin und meinen ehemals besten Freund ignoriere ich bzw. fahre den Kontakt auf ein minimum herunter.
Und das alles hindert mich daran, mein Studium zu meistern.
Es lässt mich einfach nicht los... oder ich lasse nicht los... weil es für mich nicht zuende ist... ich weiß es nicht.
Aber mittlerweile fühl ich mich deswegen immer so ausgelaugt und selbst dann kreisen die Gedanken darum.
Nichts handfestes, einfach konfus durcheinander, nicht greifbar aber immer dieses Gefühl, dass mich 2 Personen denen ich voll vertraut habe, so verletzen konnten.
Mein Gehirn fühlt sich gebranntmarkt an und ich will nicht auf ewig mit einem Brandfleck herumlaufen, der irgendwie nie erlischt!
Und das macht mich gleichzeitig total wütend auf diese Personen!
Während ich mich nicht mehr konzentrieren kann, nicht abschließen kann und weiterschauen kann, laufen sie weiter durch ihr Leben und ich bleib zurück!
Und diese Wut staut sich auch auf aber auch wenn ich vor Wut und Enttäuschung heule, sie fängt dann bald schon wieder an, sich langsam aufzustauen....