Gemini
Sehr aktives Mitglied
Hallo Ihr Lieben,
wie einige wissen, lag meine Mutter im Sterben, aber sie ist wieder HIER.🙂
Ich schreibe dies hier in Lichtblicke, zum einen um mich bei euch zu bedanken und euch wissen zu lassen, was passiert ist.
Aber auch als Zeichen, dass man die Hoffnung nie aufgeben sollte und sich im Körper eines Menschen Dinge abspielen können, die kein Arzt voraussehen kann.
Zuerst einmal herzlichen Dank an alle, die mir geschrieben haben in den schweren Stunden. Seid bitte nicht böse, dass ich nicht jedem einzeln antworte, sondern es hier schreibe. Ich denke ihr habt Verständnis dafür, dass ich gerade völlig geschafft bin.
Was passiert ist:
Meine Mutter war im Krankenhaus zur Vorbereitung für eine OP. Die Blutwerte zeigten jedoch eine erhöhte Leukozytenzahl und sie erhielt deshalb ein Medikament, um die Entzündung zu bekämpfen.
Das wurde ihr zum Verhängnis.
Eine äußerst seltene Nebenwirkung des Medikaments ist die Störung der Blutgerinnung.
Plötzlich kollabierte meine Mutter und die Blutgerinnungswerte verschlechterten sich dramatisch.
Wir wurden ins Krankenhaus gerufen. Als ich ankam war sie völlig zusammen gefallen, nur noch ein Häufchen Elend, die Atmung ganz schwach. Die Ärztin sagte uns, sie gibt ihr höchstens noch 24 Stunden.
Daraufhin erhielt meine Mutter die Letzte Ölung.
Wir haben dann an ihrem Bett gewacht. Es war unheimlich schwer dort zu sitzen und nichts tun zu können, als dem Atem zu lauschen.Am frühen Morgen hatten wir den Eindruck, sie atme kräftiger und auch der Puls sei stabiler. Hoffnung keimte bei uns auf.
Und dann geschah das Wunder.
Gestern wachte meine Mutter auf, war ganz klar im Kopf, so als wäre nichts geschehen. Blut wurde wieder abgenommen. Die Ärztin kam mit dem Chefarzt an, der ungläubig den Kopf schüttelte. Er sagte uns die Blutwerte hätten sich extrem gebessert, läge fast im grünen Bereich. Beide Ärzte können sich das nicht erklären.
Der Chef meinte „Ihre Mutter hätte eigentlich verstorben sein müssen“ und die Ärztin „in meinen 28 Jahren Berufserfahrung ist so ein Fall noch nie eingetreten“. Es hatte sie schon mitgenommen, da sie meiner Mutter, das Medikament verordnet hatte.
Meine Mutter sagte uns sie wäre sehr, sehr weit fort gewesen.
Dann fragte sie nach Kaffee, sie ist eine richtige Kaffeetante. Wie so etwas möglich ist, ist unerklärbar.
Ich bin völlig fertig, kann mich noch gar nicht so richtig freuen. Muss heute unbedingt einige Stunden Schlaf nachholen. Meine Nerven sind am Ende und brauchen Ruhe.
Ich hoffe nun der Spruch „Totgesagte leben länger“ trifft bei meiner Mutsch zu. Sie hat ja noch die OP vor sich. Wenn die klappt, hätte sie auch wieder Lebensmut.
Entschuldigung, dass ich so viel über meine Mutter im Forum geschrieben habe, aber es hat mich total mitgenommen und ich musste es irgendwie loswerden.😱
LG
wie einige wissen, lag meine Mutter im Sterben, aber sie ist wieder HIER.🙂
Ich schreibe dies hier in Lichtblicke, zum einen um mich bei euch zu bedanken und euch wissen zu lassen, was passiert ist.
Aber auch als Zeichen, dass man die Hoffnung nie aufgeben sollte und sich im Körper eines Menschen Dinge abspielen können, die kein Arzt voraussehen kann.
Zuerst einmal herzlichen Dank an alle, die mir geschrieben haben in den schweren Stunden. Seid bitte nicht böse, dass ich nicht jedem einzeln antworte, sondern es hier schreibe. Ich denke ihr habt Verständnis dafür, dass ich gerade völlig geschafft bin.
Was passiert ist:
Meine Mutter war im Krankenhaus zur Vorbereitung für eine OP. Die Blutwerte zeigten jedoch eine erhöhte Leukozytenzahl und sie erhielt deshalb ein Medikament, um die Entzündung zu bekämpfen.
Das wurde ihr zum Verhängnis.
Eine äußerst seltene Nebenwirkung des Medikaments ist die Störung der Blutgerinnung.
Plötzlich kollabierte meine Mutter und die Blutgerinnungswerte verschlechterten sich dramatisch.
Wir wurden ins Krankenhaus gerufen. Als ich ankam war sie völlig zusammen gefallen, nur noch ein Häufchen Elend, die Atmung ganz schwach. Die Ärztin sagte uns, sie gibt ihr höchstens noch 24 Stunden.
Daraufhin erhielt meine Mutter die Letzte Ölung.
Wir haben dann an ihrem Bett gewacht. Es war unheimlich schwer dort zu sitzen und nichts tun zu können, als dem Atem zu lauschen.Am frühen Morgen hatten wir den Eindruck, sie atme kräftiger und auch der Puls sei stabiler. Hoffnung keimte bei uns auf.
Und dann geschah das Wunder.
Gestern wachte meine Mutter auf, war ganz klar im Kopf, so als wäre nichts geschehen. Blut wurde wieder abgenommen. Die Ärztin kam mit dem Chefarzt an, der ungläubig den Kopf schüttelte. Er sagte uns die Blutwerte hätten sich extrem gebessert, läge fast im grünen Bereich. Beide Ärzte können sich das nicht erklären.
Der Chef meinte „Ihre Mutter hätte eigentlich verstorben sein müssen“ und die Ärztin „in meinen 28 Jahren Berufserfahrung ist so ein Fall noch nie eingetreten“. Es hatte sie schon mitgenommen, da sie meiner Mutter, das Medikament verordnet hatte.
Meine Mutter sagte uns sie wäre sehr, sehr weit fort gewesen.
Dann fragte sie nach Kaffee, sie ist eine richtige Kaffeetante. Wie so etwas möglich ist, ist unerklärbar.
Ich bin völlig fertig, kann mich noch gar nicht so richtig freuen. Muss heute unbedingt einige Stunden Schlaf nachholen. Meine Nerven sind am Ende und brauchen Ruhe.
Ich hoffe nun der Spruch „Totgesagte leben länger“ trifft bei meiner Mutsch zu. Sie hat ja noch die OP vor sich. Wenn die klappt, hätte sie auch wieder Lebensmut.
Entschuldigung, dass ich so viel über meine Mutter im Forum geschrieben habe, aber es hat mich total mitgenommen und ich musste es irgendwie loswerden.😱
LG