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erzieherinnenausbildung, warum werde ich so gemobbt?

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hallo,

ich bin beruflich gesehen ein ziemlicher spätzünder. nach meinem fach-abitur wollte ich erst studieren, habe aber nach dem ersten semester abgebrochen, weil es doch nicht das richtige war und mich für eine ausbildung als erzieherin entschieden.
ich bin jetzt 22 und damit gute 6 jahre älter als die durchschnittspraktikantinnen dort.

nachdem mit der schule alles abgeklärt war und ich mir einen kindergarten gesucht habe, in dem ich 3x die woche bin, begannen auch schon die probleme. die gruppenleiterin macht mich permanent fertig, was ich persönlich null nachvollziehen kann, da die kinder mich echt mögen und ich mich super mit ihnen beschäftigen kann. wenn ich vorlese, hängen alle an meinen lippen, wenn ein kind weint kommt es meistens zu mir, generell werde ich von jedem kind dort um hilfe gefragt, wenn es irgendwas braucht und ich schaffte es auch schon nach wenigen tagen, eher stillere kinder zu integrieren, dass sie in der gruppe mitspielen. das einzige (aber eben auch schwerwiegendste) problem ist meine gruppenleiterin.


sie gibt mir z.b. die anweisung, die kinder im freispiel draußen im garten nicht zu stören und nur einzugreifen, wenn gestritten wird. also bin ich dem nachgekommen und bekam anschließend zum vorwurf, dass ich ja nur blöd dasitze und vor mich hinglotze, statt mich aktiv mit den kindern zu beschäftigen. als ich versucht habe, ihr klarzumachen, dass das ein widerspruch ist, freispiel = kinder in ruhe lassen und dann die beschwerde, dass ich mich nicht mit ihnen beschäftige, wurde sie sofort aggressiv und fiel mir ins wort, dass sie das ja wohl besser beurteilen könnte.

so läuft es eigentlich immer. sie lässt mich kein einziges mal aussprechen und redet immer nur dagegen, meist extrem aggressiv, fast schon neurotisch. eines der kinder hat sie kürzlich so fest angepackt, als sie wütend auf es war, dass es richtiggehende druckstellen am arm hatte. als das kind rotz und wasser heulte und ich es getröstet habe, hat sie es mir total grob entrissen und meinte, ich bräuchte es gar nicht auf die "schleimer-tour" versuchen, deswegen würde mich ein kind auch nicht mehr mögen..

ich habe den eindruck, dass sie selbst total unzufrieden mit sich ist und dafür ein ventil braucht. nachdem ich dort gerade mal 2 wochen gearbeitet habe, rief sie mich zu einem reflektionsgespräch und machte mich auch hier permanent runter. sie behauptete, das was ich hier an arbeit abliefere sei notentechnisch nicht besser als eine 5- , eher eine 5-6.
in meiner berufsschule wurde mehrfach gesagt, dass es in dem beruf bzw. im beschäftigen mit den kindern eigentlich nie jemanden gab, der eine schlechtere note als eine 4 gehabt hätte und selbst das wäre quasi nur mit totaler arbeitsverweigerung zu erreichen.

da ich wie gesagt toll mit den kleinen zurechtkomme, kann ich diese note natürlich nicht wirklich nachvollziehen. erklären, woher sie diese grottenschlechte bewertung nimmt, konnte sie mir auch nicht. es folgten nur wieder aggressive beleidigungen, indem sie mich anbrüllte, als hätte ich irgendwas schlimmes verbrochen. sie verlangt auch von mir, mein berichtsheft jedesmal vorzuzeigen, bevor es auch nur ein lehrer in die hände bekommt, damit ich dort nicht irgendwelche "lügen" über sie verbreite.. verhält sich so etwa jemand mit weisser weste?

das problem ist, dass ich schon mehrere andere kindergärten durchtelefoniert habe, da ich gerne wechseln möchte, aber keiner hat einen platz frei. dort bleiben möchte ich auf keinen fall, da mir diese person und ihr verhalten allmählich an die substanz gehen. habt ihr einen tipp für mich?
 
Hallo Gast! 🙂

Ich würde das Jugendamt einschalten. Wer ein Kind so aggresiv anfässt, darf nicht als Erzieherin arbeiten. Mich beschleicht nach deiner Darstellung das Gefühl, dass sie eifersüchtig ist, wie gut du mit den Kindern kannst.


LG
Surrender
 
Ich verstehe noch nicht so ganz, musst du das Praktikum für deinen Abschluss machen oder ist das freiwillig? Wie lange hast du noch?

Als erstes solltest du dich immer an die offiziellen Ansprechpartner wenden, sprich Ausbilder und Kitaleiter. Vorfälle würde ich gut dokumentieren, notfalls mit Fotos, wenn die Kinder zum Beispiel Druckstellen haben. Wobei interessant wäre, ob die Eltern etwas erzählt bekommen oder Fragen stellen.

Was ich nicht unbedingt machen würde, wäre eine erneute direkte Konfrontation mit der Erzieherin, weil sie scheinbar aus dem letzten Loch pfeift. Wer weiß, wie sie normalerweise drauf ist. Vielleicht fühlt sie sich tatsächlich von dir bedroht und dreht deswegen so am Rad. Außerdem würde ich wenig mit Kollegen und Eltern reden, das führt meist zu Gerüchten und unbeholfenen Interventionsversuchen der anderen Seite.

So an sich, ist es ja richtig, nicht zu viel mit den Kindern zu machen. Sie müssen lernen, sich allein zu beschäftigen. Unsere Kindergärtnerinnen haben eigentlich nie etwas mit uns gemacht, aber sie sind immer unterwegs gewesen. Entweder gab es etwas zu putzen oder sie mussten etwas reparieren, vorbereiten, etc. Ich kann mich allerdings natürlich nicht daran erinnern, wie das im Kleinkindalter war. Weiß nur, dass ich meine Erzieherin frisieren durfte... ^^

Wenn Eifersucht hinter den Problemen steht, dann wird es irgendwann sinnvoll sein, sich mal zu unterhalten. Es kann dich immer erwarten, wo sehr viele Frauen zusammen arbeiten. Bei mir in der Kita gab es große Unstimmigkeiten zwischen zwei Kolleginnen. Die haben sich gehasst. Die eine ist dann krank geworden und ging, danach war Ruhe. Ist leider so. Allerdings gibt es meist auch jemanden, der mit dir auf der gleichen Welle liegt. Mindestens einen. Veranstaltungen für die Kollegen würde ich deswegen immer besuchen. Ist aber eine Frage des Managements.
 
Liebe TE,

sprich dringend mit einem Beratungslehrer deiner Schule, oder deinem Klassenlehrer. Es ist gut, wenn deine Schule vorher bescheid weiß, bevor die Lage noch mehr eskaliert.

Am besten schreibst du dir noch für dich auf, wann du von dieser Gruppenleiterin mies behandelt wurdest, das bringt notfalls mehr einen roten Faden mit rein.

Ist diese Frau dort alleinige Chefin? Ansonsten würde ich einfach mal ein sachliches, aber ehrliches Gespräch mit der höheren Stelle suchen. Nicht, um sie anzuschwärzen oder zurückzuschießen, sondern um deinen Leidensdruck klar zu machen und was man tun kann, um den Druck rauszunehmen.

Ich denke, dass es auch unter bestimmten Bedingungen möglich ist, den Praktikumsplatz trotzdem spontan zu wechseln. Was in jeder anderen Berufsausbildung geht, wird auch bei einer Erzieherausbildung meiner Meinung nach möglich sein. Es würde mich wundern, wenn es in deinem Fall nicht berücksichtigt werden würde.

Lass dir nicht alles von dieser Frau gefallen. Du hast das Recht dazu, auch deinen Standpunkt zu vertreten, solange du nicht beleidigend wirst. Geht sie auch so mit den anderen Mitarbeitern um? Wie stehen die so zu ihr?

Sprechen solltest du aber unbedingt darüber mit "offizielleren Stellen". Es ist meiner Erfahrung nach immer ganz gut, wenn man sich einen einfühlsamen und verständnisvollen Lehrer mit ins Boot holt, wenn man Schwierigkeiten hat.
 
Es gibt manchmal Leute ,welche einen nicht mögen...z.B. weil sie selber mit dem Leben unzufrieden sind,
eine Psycho Macke haben,ein schwieriges Sozialverhalten,die emotionale Chemie stimmt nicht, neidisch sind,
haben Lust am Machtspiel und demütigen,benutzen dich als ihr Aggressionsventil, sie denkt vielleicht...du erinnerst sie an ihre unangenehme Schwester/ Mutter....

Auf jeden Fall würde ich mich bei Vorgesetzten und Lehrer beschwerden und den Praktikumsplatz wechseln.
 
Moin

wir betreiben mehrere Kinderhäuser. Mein Rat:

1) Wende dich an den Träger des Kindergartens

2) Sprich mit dem Leiter deiner Kita

3) Informiere deine Schule

Mehr gern per PN.
 

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