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Erwachsen sein macht mich depressiv

MarcelHelmer

Neues Mitglied
Ich komm nicht damit klar erwachsen zu sein, jeden tag wünsche ich mir das ich wieder 12 bin (bin jetzt 24). Ich wache morgens auf und stelle fest wie sehr ich das alles einfach nur hasse. Die leute in meinem Umkreis finden mich merkwürdig weil ich das mache was mit spaß macht und das ist in der regel einer jüngeren altersgruppe zu zu schreiben. Vor kurzem war ich im Kino und hab mir Bibi und Tina angesehen das finden die leute um mich rum z.b. sehr merkwürdig es gibt einfach nichts am Erwachsen sein was mir irgendwie freude macht.. naja Geld zu haben ist ganz nett aber da ist mein nächstes Problem ich habe einfach große Zukunfts ängste ich bin zurzeit in einer Ausbildung als Steuerfachangestellter und jeden morgen wenn ich aufstehe habe ich angst davor. Angst vor meinen Aufgaben, Angst vor meinem Chef und Angst vor meinen Mitarbeiterinnen, aber die größte angst ist die Ungewissheit was nach der Ausbildung ist. Ich bin wirklich nicht so gut in diesem Beruf und bin mir sicher das ich das nach der Ausbildung nicht weiter machen werde bzw. kann ich mir nicht vorstellen das ich mich lange in einem Betrieb halten kann der einzige grund warum ich noch Arbeite ist das ich als Azubi ja nicht gekündigt werden kann. (Jedenfalls hatte ich ne langezeit sehr viel stress weil ich scheinbar nicht gut genug und zu langsam arbeite). Als Kind habe ich die Schule geliebt und wollte eig nie erwachsen sein davor hatte ich schon als Kind angst. Vor der ausbildung hab ich Fachabitur gemacht und davor war ich 2 Jahre Arbeitslos einfach weil ich trotz 100 bewerbungen nirgendwo angenommen wurde. So viel zum thema Berufsleben. Ich komm auch nicht mit personen klar die in meiner Altersgruppe sind da hab ich zwar glück das mein bester Freund locker drauf ist wegen meinen interessen aber der hat aufgrund Beziehung kaum noch zeit für mich. Beziehung ist auch ein problem wegen meiner sehr eigenen art fällt es mir sehr sehr schwer eine Freundin zu finden das ich mit 24 noch nie eine Freundin hatte scheint auch bei anderen nicht so gut an zu kommen weswegen ich da oft lügen muss.

Zurzeit habe ich auch sehr mit einem Gewissenskonflikt zu kämpfen da ich die meiste meiner zeit mit einer 12 Jährigen verbringe. Sie hat mit mir kein problem sie vertraut mir voll und liebt meine Art ich mag Sie auch sehr und bin froh das ich ihr Vertrauen genieße ich habe allerdings angst das es um mich rum zu gerüchten kommt das ich Phädophil bin oder ein Lolita Komplex habe auf diese art mag ich Sie sicher nicht. Sie hat mein verlangen ein Kind zu sein einfach nur gestärkt ein Kind sein zu wollen. Wenn ich was mit ihr unternehme vergesse ich oft das ich Erwachsen bin allerdings wenn ich morgens aufwache kommen mir manchmal die Tränen und ich wünschte mir das alles nur ein Traum ist.

Ich könnte noch einiges mehr dazu schreiben aber ich bin wirklich schlecht darin meine Probleme zu erklären und hoffe man versteht einigermaßen worauf ich hinaus.
 
ich kann das gut verstehen. Ich glaube bei jedem von uns kommt mal der Punkt, wo wir uns in eine sorgenfreie schöne Kindheit zurücksehen.
Mensch war das schön, keine finanziellen Sorgen, keine Verantwortung und Mama und Pappa (bei mir waren es Oma und Opa) sind immer für dich da. Die großen Ereignisse im Leben waren die nächste Klassenarbeit oder das neue Videospiel. Als Erwachsener freue ich mich über Dinge viel weniger. Man stumpft ab, alles wird langweilig und man fragt sich "War´s das? Werde ich jetzt die nächsten 40 Jahre in der Tretmühle meiner Arbeit verbringen und dafür noch dankbar sein müssen weil ich wenigstens einen Job habe?" Die kindliche Sorglosigkeit und Unbekümmertheit ist weg.

Aber muss man unbedingt "erwachsen" sein?
Ich schau auch gerne Zeichentrickserien, Animationsfilme und co. Ich habe mir die Tage auf Netflix die alte Anime Serie "Cowboy Bebop" und die französische Trickserie "Wakfu" angeschaut (kennt keiner aber egal 😛). Es gibt keine Regel, was man tun muss als Erwachsener, außer vielleicht seine Miete zahlen und generell für sich sorgen.

Deinen Kontakt mit einer 12 jährigen sehe ich prinzipiell unkritisch, könnte auch deine kleine Schwester sein. Wobei ich mir die Frage stelle wie du mit ihr in Kontakt kommst. Es ist ja nicht so als wenn dir in deinem Alter ständig 12 jährige über den Weg laufen. Da würde es dir sicher besser tun gleichaltrige zu suchen, von denen auch einige kindliche Hobbies habe, hab ich ja auch mit über 30. Man versteckt sowas nur manchmal, aber ich habe schon Leute in meinem Alter kennen gelernt, die z.B. heimlich Mangas lesen - so what? Das ist doch absolut ok.
 
Wie kommt jemand wie du, der gar nicht erwachsen sein will dazu, dann ausgerechnet steuerfachangestellter zu werden? Einer der trockensten und 'erwachsenste' Berufe?
Das wäre das erste was mich an deiner Stelle machen würde...mich nach einem 'kindlicheren' Job umsehen nach ausbildungsende. Spielwarenverkäufer oder was weiss ich was...einfach was viel weniger trockenes, was kreatives...
Dass du den Mut hast im Kino Kinder Filme zu gucken find ich klasse. Warum nicht?
Das mit der 12jährigen^^..Hmmm. .ich hab ne Tochter in dem Alter und würde mich schon fragen was ein 24jähriger von ihr wollen würde...
Aber wen du dir sicher bist, dass es nix anstößiges ist ist vermutlich auch das in ordnung...
 
So langsam müsstest du mal realisieren, dass du keine 12 mehr bist.
Du kannst froh sein, dass du nach zahlreichen Bewerbungen eine Ausbildungsstelle hast.
Mit deiner laschen Einstellung, unkündbar zu sein, obwohl du deinen Job nicht gut machst, wirst du eh`nicht übernommen werden.
Deine Begeisterung für Kinderfilme kannst du bis ins hohe Alter beibehalten. Deine Vorliebe für 12-jährige beäuge ich allerdings recht kritisch. Wo lernt ein 24-jähriger, 12-jährige Kinder kennen? Bist du gezielt danach auf der Suche?
Es gibt auch Frauen deines Alters, die ihr kindliches Gemüt behalten wollen. Denen solltest du dich zuwenden. Ich bin selbst Mutter. Hätte meine Tochter mit 12 Jahren, einen 24 jährigen bespaßt, würden bei mir die Alarmglocken angehen.
 
Das Gefühl, nicht erwachsen werden zu wollen, kenne ich sehr gut. Bei mir war das Problem, dass ich wusste, wenn ich erwachsen bin, dass ich dann eine "Frau" sein würde und mich alle anderen auch für eine Frau halten würden, weil ich ja damals noch so aussah (ich bin Frau zu Mann transsexuell und lebe seit über 10 Jahren als Mann, zur Info). Also nahm ich mir vor, Kind zu bleiben und blieb auch Kind bis zu meiner ersten Liebesbeziehung. Mir hat die verlängerte Kindheit sehr gut getan, allerdings war der Sprung, innerhalb eines halben Jahres erwachsen zu werden, sehr krass. 😉

Ich frage mich bei dir, warum du gerade 12 Jahre alt sein möchtest, denn mit 12 ist man eigentlich kein Kind mehr, aber so richtig in der Pubertät auch nicht. Es ist eher so ein Zwischenalter, wo man weder "Fleisch, noch Fisch" ist. Eigentlich ein sehr schwieriges Alter. Also, warum gerade 12?

Die Antwort auf die Frage hilft dir vielleicht weiter. 🙂

LG
 

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