Hi maycky76,
deine Einleitung ist durchaus okay. Ob sie nun eher gut oder eher durchschnittlich ist, kommt darauf an, wo du dich bewirbst. Stadt/Land, große/kleine Firma etc. Ich erlaube mir dir ein paar Tipps zu geben. Vielleicht sind sie nützlich für dich.
Richtigen Ansprechpartner finden
Mir fällt auf, dass du das Anschreiben an "Sehr geehrte Damen und Herren" richtest. Versuche doch herauszufinden, wer in der entsprechenden Firma die Personalentscheidungen trifft bzw. wer zuständig ist für deine Bewerbung. Eine persönliche Ansprache zeigt, dass du dich informiert hast und du gelangst (wenn du dein Schreiben auch entsprechend adressierst) viel eher zur richtigen Person.
Sich auf die Firma einstellen
Die Einleitung einer Bewerbung ist natürlich wichtig. Achte darauf, dass du die wichtigsten Informationen in aller Deutlichkeit und in kurzen klaren Sätzen einbindest. Dabei darfst du dich dennoch bereits an dieser Stelle gut verkaufen und Sympathie erwecken. Sympathie ist nichts anderes als "Ähnlichkeit". Du kannst Sympathie hervorrufen in dem du dich mit dem Unternehmen auseinandersetzt und dich fragst, was ihnen wichtig ist.
Bedenke, dass die Aufmerksamkeitsspanne von Personalentscheidern variiert. In großen Firmen wird oft nach bestimmten (oft vordefinierten) Fakten gesucht - diese sollen auf den ersten Blick erkannt werden können. Es muss sofort ersichtlich sein: Bringt die Person mit, was wir in erster Linie erwarten. Informiere dich auf jeden Fall über die Firma und sieh dir deren Broschüren, Webseiten etc. an. Wie schreiben sie? Welche Philosophie verfolgen sie wirklich? Bei vielen Firmen kann es sich als Vorteil erweisen, wenn du deren Werte studierst und dich auf diese einstellst. Viele traditionelle, ländliche, kleinere Betriebe am Land oder Unternehmen, die ihre eigenen Werte verwirklicht sehen möchten, kannst du durchaus beeindrucken mit einer Bewerbung, die nicht so "minimalistisch" ist, wie es heutzutage modern geworden ist.
Echte Informationen liefern
Informationen, die keine sind - also nichts Neues erzählen - kann man dennoch getrost weglassen. Das sind Lückenfüller, die Platz für das verschwenden, was die Firma über dich wissen möchte und/oder das, was du vermitteln möchtest. Versuche die Fragen, die das Unternehmen hat sofort zu beantworten. Mache "ehrliche" Werbung für dich und beschreibe, was du kannst.
Wie ein Vorredner in diesem Thema schon kurz angeschnitten hat: Wenn du weißt was sie suchen, sage ihnen, dass "du es bist". Wenn du weißt, was sie von dir verlangen, dann sage ihnen, dass du es erfüllen wirst.
Zeige Begeisterung
Zu viel Schmeichelei ist unangebracht. Dennoch mögen wir Menschen positive Gefühle wie Begeisterung, Lob, Freude etc. Es ist es gut, wenn du deine Freude und/oder Begeisterung darüber ausdrückst, dass diese Stelle frei ist oder du diese offene Position gefunden hast bzw. sie ausgeschrieben wurde. Das funktioniert am Besten, wenn du dich ehrlich freust, dich dort zu bewerben und wenn du dich ehrlich darüber freuen würdest, angenommen oder zum Gespräch eingeladen zu werden. Du darfst auch ruhig sagen, was genau dir an der bestimmten Firma gut gefällt und was dich besonders angesprochen hat. Auch hier gilt: Alles was ehrlich gemeint ist, klingt auch eher so als wenn du es dir aus den Fingern saugst. Deine Energie strahlt durch jedes deiner Worte. Authentizität ist dabei sehr wichtig 🙂
Vielleicht schieße ich über's Ziel hinaus, aber ich wünsche dir, dass du zum Gespräch eingeladen bist und vielleicht kannst du ja etwas anfangen mit meinen Worten.
Alles Liebe und Gute beim Jobbekommen!
einfachheit