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Erster Job und Überforderung

  • Starter*in Starter*in Wattwürmchen
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W

Wattwürmchen

Gast
Hallo zusammen,

ich würde mal gerne andere Meinungen - vor allem Erfahrungsberichte - erfragen, wie es euch mit eurem erstem richtigen Job ging?

Zu mir: Ich habe im September mein Studium mit mittelmäßigen Noten abgeschlossen und habe sofort den Anschluss ins Berufsleben bekommen. Ich habe im Juli angefangen mich zu bewerben und habe auch noch im Juli eine Stelle ab Oktober angeboten bekommen. Die Konditionen waren nicht perfekt (Gehalt/ Arbeitszeit) aber ich war so happy trotz meiner "schlechten" Noten eine vielversprechende Stelle zu bekommen, dass ich gleich zugesagt habe.

Das Problem: ich arbeite eigentlich als etwas anderes als ich studiert habe (gewollt)... ich habe mich zwar durch Praktika (insgesamt 4, davon eins mit 5 Monaten, dass meinen jetzigen Aufgaben entspricht) versucht vorzubereiten, aber eigentlich hat meine Uni mich überhaupt nicht auf meine jetzigen Aufgabengebiete vorbereiten können.

Und nun - nach 3 Monaten Arbeit - fühle ich mich komplett überfordert. Ich kann die Termine nächste Woche nicht einhalten - die Qualität ist nicht so wie ich es gern hätte...
Die Arbeit gefällt mir sehr und die Kollegen + Chef sind wirklich super nett... ich habe auch noch nie Kritik bekommen, dass ich zu langsam wäre oder meine Arbeit nicht in Ordnung ist - aber ich fühle mich einfach viel zu langsam. Die Qualität würde ja auch mit mehr Zeit steigen - aber vielleicht will ich es einfach zu perfekt haben? Ich habe viele Verbesserungsvorschläge von meinem ältesten Kollegen bekommen, komme aber kaum dazu diese auch umzusetzen...

Ging es vielen von euch genauso? Oder sollte ich mir Gedanken machen, ob das vielleicht doch nicht die richtige Arbeit für mich ist? Vielleicht etwas mit weniger Verantwortung... aber ich wüsste nicht was, mein jetziger Job gefällt mir ja...
 
Hallo Wattewürmchen,

in erster Linie würde ich an deiner Stelle ruhig bleiben 🙂
In meinem Freundeskreis (wir sind alle Mitte - Ende 20) arbeiten alle seit 7 - 10 Jahren mit Ausnahme von zwei Freundinnen, die nach dem Studium jetzt den ersten Job haben.
Sie können garnicht verstehen, wie wir das seit Jahren machen und sind ebenfalls völlig überfordert, viel müde und etwas weniger unternehmungslustig als früher. ich glaube das liegt im Grunde daran, dass sie es einfach "noch nicht gewöhnt" sind einer Arbeit nachzugehen, verantwortung im beruf zu tragen und nicht nur verantwortung dafür genug zu lernen etc.

ich kann mich selbst an den Beginn meienr Ausbildung erinnern. da ging es mir im grunde ganz genau wie dir und ich habe super oft überlegt ob ich nicht einfach abbrechen soll weil ich mit der mir übertragegenen verantwortung überhaupt nicht umgehen konnte. das alles hat sich nach einem guten dreiviertel jahr gelegt und heute bin ich froh dass ich es durchgezogen habe weil für mich dadurch beruflich super viele türchen aufgegangen sind.

also bleib einfach locker, gib dein bestes und frag lieber einmal zu viel als einmal zu wenig nach! das wird schon alles gut 🙂

alles liebe wünsch ich dir und weiterhin ganz viel spaß!
 
Hallo sterndal,

vielen Dank für die Antwort. Das macht mir Mut. 🙂
Müde und "froh wenn ich mal meine Ruhe habe" bin ich auch oft... aber das find ich eigentlich normal... statt 10 mins hab ich jetzt 45 mins Weg zur Arbeit - hat man schon mal ne Stunde weniger am Tag - und so lange durchgängig konzentrieren musste ich mich ja im Studium auch nicht - da konnte man ja auch einfach Mittagspause machen und Nachmittags/ Abends wieder anfangen, dann natürlich bis in die Nacht hinein.

Mit meinen Kommilitonen kann ich leider gar nicht drüber reden, die meisten machen noch den Master - oder sind mit ihrem Bachelor noch nicht fertig...

(so nebenbei: man kann den Berufseinstieg auch mit Bachelor schaffen, ich glaube nicht, dass es mir mit Master jetzt irgendwie besser gänge ;-) )
 
na also, liebes wattewürmchen - das hört sich doch schon viel besser an.
ich bin wirklich der meinung, dass man sich an arbeiten mit allem drum herum erstmal gewöhnen muss wenn man frisch aus der schule oder dem studium kommt.
und ich bin ganz fest überzeugt, dass es nichtmehr lange dauert bis auch du dich ein wenig daran gewöhnt hast und dich besser und sicherer fühlst!

von herzen alles liebe für dich!
 
Hi Wattwürmchen,

ich denke mal das geht allen Menschen so, die irgendwo neu anfangen. 3 Monate ist ja relativ kurz und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen 😉

Es muss ja auch nicht alles soooo perfekt sein am Anfang. Ich denke auch mal, dass das auch keiner nach so kurzer Zeit von Dir erwartet.

Kopf hoch, mit der Zeit wirste immer perfekter und schneller... ist immer so.

Alles Gute und sei froh, das Du einen Job hast, der Dir Spass macht. Was meinste wieviel Menschen in einem Job arbeiten, wo sie todunglücklich mit sind.
 

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