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Erste Zweifel am neuen Job

Skyfall

Mitglied
Hallo,

ich habe Anfang Jänner meine alte Firma nach über 13 Jahren verlassen. Die Bezahlung war nicht Leistungsgerecht und ich wollte mich beruflich auch unbedingt nochmal verändern.

Nach einigen Bewerbungen hat es geklappt das ich eine sehr interessante Position im ÖD bekommen habe. Einstiegslohn 1000 € Brutto mehr, sehr flexibles Arbeiten mit der Möglichkeit oft von Zuhause aus arbeiten zu können - ich war und bin echt happy so eine Stelle bekommen zu haben. Was für mich ungewohnt ist das ich einige Tage unter der Woche im Außendienst tätig bin, ich muss zum Glück nichts verkaufen, sondern mehr oder weniger "nur" beraten. Natürlich benötigt man dafür ein enormes Fachwissen und ich gebe mir Mühe dieses aufzuarbeiten, schon im Vorstellungsgespräch wurde mir mitgeteilt das die Einarbeitung ca. 1 Jahr dauert und ich die Zeit auch brauche werden bis ich eigenständig arbeiten kann.

Nun sind die ersten 3 Monate gelaufen, das erste Feedbackgespräch war soweit positiv mit meinem Vorgesetzten. Er sieht das ich mich reinhänge und auch einige Zeit nach der Arbeit noch für den Job investiere und am Wochenende Sachen nachbereite oder auch Tage ins Büro gehe anstatt HO zu machen. Einziger Kritikpunkt, was auch von anderen Kollegen kommt, das ich noch nicht selbstsicher genug bin und es im Außendienst mir es schwer fällt mit den Kunden offene Gespräche zu führen. Ich arbeite meine Liste mehr oder weniger ab und stelle viele geschlossene Fragen. Ich verhaspel mich auch oft wenn ich nervös bin und Grammatik war noch nie so meine Stärke🙁. Mit der Kritik haben die Kollegen auch absolut Recht und es ärgert mich selbst ein wenig das ich es (noch?) nicht besser hinbekomme. Aktuell bin ich mit Kollegen unterwegs, darf die Gespräche eigenständig führen und mir wird nur über die Schulter geschaut. Die Kollegen kritisieren natürlich auch immer recht offen was ich besser machen soll und ich versuche mir jeden Ratschlag anzunehmen.

Aktuell bin ich etwas frustriert weil ich merke das ich mich noch sehr schwer tue wenn ich im Außendienst unterwegs bin. Ich stelle mir auch die Frage ob der Job überhaupt der richtige für mich ist und ob ich es noch hinbekomme.
 
A

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Re: Erste Zweifel am neuen Job
Hallo,

ich habe Anfang Jänner meine alte Firma nach über 13 Jahren verlassen. Die Bezahlung war nicht Leistungsgerecht und ich wollte mich beruflich auch unbedingt nochmal verändern.

Nach einigen Bewerbungen hat es geklappt das ich eine sehr interessante Position im ÖD bekommen habe. Einstiegslohn 1000 € Brutto mehr, sehr flexibles Arbeiten mit der Möglichkeit oft von Zuhause aus arbeiten zu können - ich war und bin echt happy so eine Stelle bekommen zu haben. Was für mich ungewohnt ist das ich einige Tage unter der Woche im Außendienst tätig bin, ich muss zum Glück nichts verkaufen, sondern mehr oder weniger "nur" beraten. Natürlich benötigt man dafür ein enormes Fachwissen und ich gebe mir Mühe dieses aufzuarbeiten, schon im Vorstellungsgespräch wurde mir mitgeteilt das die Einarbeitung ca. 1 Jahr dauert und ich die Zeit auch brauche werden bis ich eigenständig arbeiten kann.

Nun sind die ersten 3 Monate gelaufen, das erste Feedbackgespräch war soweit positiv mit meinem Vorgesetzten. Er sieht das ich mich reinhänge und auch einige Zeit nach der Arbeit noch für den Job investiere und am Wochenende Sachen nachbereite oder auch Tage ins Büro gehe anstatt HO zu machen. Einziger Kritikpunkt, was auch von anderen Kollegen kommt, das ich noch nicht selbstsicher genug bin und es im Außendienst mir es schwer fällt mit den Kunden offene Gespräche zu führen. Ich arbeite meine Liste mehr oder weniger ab und stelle viele geschlossene Fragen. Ich verhaspel mich auch oft wenn ich nervös bin und Grammatik war noch nie so meine Stärke🙁. Mit der Kritik haben die Kollegen auch absolut Recht und es ärgert mich selbst ein wenig das ich es (noch?) nicht besser hinbekomme. Aktuell bin ich mit Kollegen unterwegs, darf die Gespräche eigenständig führen und mir wird nur über die Schulter geschaut. Die Kollegen kritisieren natürlich auch immer recht offen was ich besser machen soll und ich versuche mir jeden Ratschlag anzunehmen.

Aktuell bin ich etwas frustriert weil ich merke das ich mich noch sehr schwer tue wenn ich im Außendienst unterwegs bin. Ich stelle mir auch die Frage ob der Job überhaupt der richtige für mich ist und ob ich es noch hinbekomme.

Dem Anschein nach wohl eher nicht.
 
Für mich klingt das, als ob Dir hauptsächlich die Routine und Erfahrung fehlt. Kommunikation kann man üben und verbessern, ggf. mit einer passenden Weiterbildung. Bietet Dein Arbeitgeber sowas vielleicht an? Hinzu kommt, dass es eine Stresssituation ist, wenn Dir ein Kollege über die Schulter schaut und Du dich ständig beobachtet und beurteilt fühlst.

Stell Dir mal vor, Du übst die Tätigkeit irgendwann ohne Wachhund und mit einer gewissen Routine aus, könntest Du Spaß dran haben (auch, was den dauerhaften Außendienst angeht)? Wenn ja, nimm Dir etwas Zeit.
 
Hi 🙂
du bist erst 3 Monate in dem neuen Job. Du erhälst die Kritik um dich zu verbessern, d.h. ja nicht, dass man mit deiner Arbeit nicht zufrieden ist. Man möchte dich da hinführen wo du in einem Jahr sein sollst.
Lass dir die Zeit - wie du sagst ist man mit dir zufrieden. Ist doch super 🙂

Die Idee von @ms.cooper würde ich auch aufgreifen. Vielleicht nicht sofort, aber wenn du merkst, dass deine Kommunikations-Skills nicht besser werden kannst du entsprechende Weiterbildungen besuchen.

Viel Erfolg weiterhin!
 
Kein Mehrverdienst der Welt würde mich zum Klinkenputzen bewegen.
Und das, was ihr da macht, liest sich nach Haustürgeschäften.
Dafür muss man der Typ sein.
Geht ihr zu Leuten, die eure Beratung bestellt haben oder belästigt ihr Menschen?
Wirst du fix bezahlt oder musst du eine bestimmte Menge erfolgreicher "Beratungen" dokumentieren?
 
Zuletzt bearbeitet:
Was für mich ungewohnt ist das ich einige Tage unter der Woche im Außendienst tätig bin, ich muss zum Glück nichts verkaufen, sondern mehr oder weniger "nur" beraten.
Wusstest du das, hast es dir aber anders vorgestellt?
Liegt dir sowas generell oder hast du es halt in Kauf genommen, weil dir der Job ansonsten getaugt hat?
Wenn dir das grundsätzlich Spaß macht, brauchst du halt noch Übung und musst dir erst mal das nötige Fachwissen aneignen, damit du dich sicher fühlen kannst. Das finde ich jetzt nicht weiter ungewöhnlich oder gar schlimm. Vielleicht meinen es deine Kollegen auch etwas zu gut mit ihrer "Kritik".
Wenn es darum geht, dass du Beratungsgespräche professionell üben möchtest, erkundige dich doch mal, ob du an einer entsprechenden Fortbildung/ Schulung teilnehmen kannst.
 
Aktuell bin ich etwas frustriert weil ich merke das ich mich noch sehr schwer tue wenn ich im Außendienst unterwegs bin. Ich stelle mir auch die Frage ob der Job überhaupt der richtige für mich ist und ob ich es noch hinbekomme.


Hallo Skyfall,

wenn du dich nicht mehr so richtig wohl fühlst, dann schau doch schon mal nach einer anderen Tätigkeit...
Die freien Stellen liegen ja auch nicht so auf der Straße rum.....
Inzwischen wird sich vielleicht zeigen, ob dir deine jetzige Stelle doch noch "Spaß" macht...

... falls nicht, hättest du was anderes; falls doch, kannst du bei der neuen Stelle ja immer noch mal absagen...

Vielleicht fällt dir das Arbeiten bei der jetzigen Stelle leichter, wenn du weißt, dass du was anderes in Aussicht hast....
 
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Und das, was ihr da macht, liest sich nach Haustürgeschäften.
Dafür muss man der Typ sein.
Geht ihr zu Leuten, die eure Beratung bestellt haben oder belästigt ihr Menschen?
Wirst du fix bezahlt oder musst du eine bestimmte Menge erfolgreicher "Beratungen" dokumentieren?
Das hast du völlig falsch verstanden🤣. Ich arbeite für eine staatliche Aufsicht, also nix mit Haustürgeschäften. Ich werde auch nach Fixgehalt vergütet.

Wusstest du das, hast es dir aber anders vorgestellt?
Liegt dir sowas generell oder hast du es halt in Kauf genommen, weil dir der Job ansonsten getaugt hat?
Wenn dir das grundsätzlich Spaß macht, brauchst du halt noch Übung und musst dir erst mal das nötige Fachwissen aneignen, damit du dich sicher fühlen kannst. Das finde ich jetzt nicht weiter ungewöhnlich oder gar schlimm. Vielleicht meinen es deine Kollegen auch etwas zu gut mit ihrer "Kritik".
Ich wusste es natürlich auf was mich zukommt, das war auch der Reiz was komplett neues zu machen. Der Rest passt ja auch soweit und der Job ist sehr vielseitig, eben die Gespräche liegen mir noch nicht so, ich hoffe das kommt einfach mit der Zeit. Nach den wenigen Wochen will ich ungern mein AG fragen ob es dafür Schulungen gibt.

Ich bin wohl selbst mein größter Kritiker und setze mich sehr unter Druck alles perfekt machen zu müssen. Und im Hinterkopf ist da auch noch etwas "Angst" dabei und es nicht zu schaffen, der Arbeitsmarkt sieht derzeit ziemlich bescheiden aus.
 
Nach den wenigen Wochen will ich ungern mein AG fragen ob es dafür Schulungen gibt.
Selbst bezahlen? Zusätzlich entsprechende Literatur zu "Kommunikation".

Das, was dir fehlt, lässt sich relativ einfach lernen. Solltest du trotzdem zu einem späteren Zeitpunkt feststellen, dass der Job insgesamt nicht passt, wäre eine solche Schulung für dein weiteres Leben trotzdem hilfreich.
 

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