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Luiserl
Gast
AW: Der Tod meines Vaters...
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Hallo Mickey.....Danke für deine Antwort,hat mich gefreut.........War es dein Vater der damals gestorben ist und wie lange ist es her? Du hast recht mit dem Schmerz kann man wohl nicht klarkommen,das habe ich erst heute wieder richtig gespürt,ich wollte nicht verdrängen und habe nachgedacht und den Schmerz zugelassen doch es ist zu hart!!!!!!!!! Ich werde weiterhin verdrängen........Ich kann nicht einmal zum Friedhof denn wenn ich den Name lese breche ich zusammen und das will ich meiner Tochter nicht auch noch antun,denn sie bekommt mein Leid schon so mit. Wie war es bei dir,konntest du auf den Friedhof? Ich nehme Schlaftabletten ab und zu und habe vor zum Arzt zu gehen und mir Anti/Depressiva zu holen damit ich erst mal ne Weile die Zeit überstehe. Weist du es ist wie ein Film der nicht mehr aufhört,gar nicht real für mich,ich weiss es ist so kann es und will es aber gar nicht glauben...........Wenn du oder die anderen mir antworten würde ich mich sehr freuen. DANKE nochmal an dich(drück dich zurück) P.S. Ja ich habe Freunde,die einen können mein leiden nicht mehr sehen und kommen seltener vorbei die anderen reden immer so schlau weil sie mein Schmerz nicht fühlen(von denen nehm ich auch Abstand jetzt) und die wenigen die geblieben sind,sind da für mich(aber will eigentlich auch meine Ruhe).
Englo
#17 Heute, 09:33
Unregistriert
Gast Beiträge: n/a
AW: Der Tod meines Vaters...
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Hallo,"traurige Witwe" ?
War es Dein Freund,Dein Mann?
Drei Monate sind nicht viel.Und...meine Erfahrung..."Klarkommen"mit Schmerz und Trauer geht nicht.das einzig tröstliche ist:man kann irgendwann den Schmerz etwas verschieben...ihn dann nur Rausholen,wenn es erträglich scheint.Bitter...durch diese ganzen Zeiten ohne Licht muß man durch.
es ist bei jedem anders....manchem hilft das zeremonielle zum Friedhof wandern...mancher muß sich mit Arbeit vollpacken...verdrängen geht immer irgendwann schief.
Ich weiß,nur weil ich den Schmerz immer rausließ,wütend war auf Schicksal,alle Varianten anderer Lebenswege gedanklich durchlitt,mich über jeden überlebten Tag wunderte...habe ich sowas ohne Seelenschaden,ohne Groll hinter mir.Bzw,nicht richtig:es ist trotzdem jeden Tag da,Erinnerung,eingeprägtes Leid(wie Filme alle Zeiten,alle Schmerzen)...aber:heute wirft es mich nicht mehr um.
Deine Tochter ist noch zu klein für Gespräche...es ist noch eine einsame Zeit für Dich .Hast Du Freunde?Kannst Du REDEN ...das allein kann bißchen heilen...
Die Hoffnung ist DANN DEIN KIND!!!
Du schaffst das!!! Laß alles zu,schrei Dein Leid raus...hab Wut auf solch Grausamkeit,und---auf den,der SCHULD ist...
Schreib uns...immer wieder.
Was machst Du,wie lebst Du....ich fühle sehr mit Dir*Dich-ganz-fest-drück*
Micky
Unregistriert
#16 Heute, 07:20
Englo
Gast Beiträge: n/a
AW: Der Tod meines Vaters...
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Hallo Mickey.....Danke für deine Antwort,hat mich gefreut.........War es dein Vater der damals gestorben ist und wie lange ist es her? Du hast recht mit dem Schmerz kann man wohl nicht klarkommen,das habe ich erst heute wieder richtig gespürt,ich wollte nicht verdrängen und habe nachgedacht und den Schmerz zugelassen doch es ist zu hart!!!!!!!!! Ich werde weiterhin verdrängen........Ich kann nicht einmal zum Friedhof denn wenn ich den Name lese breche ich zusammen und das will ich meiner Tochter nicht auch noch antun,denn sie bekommt mein Leid schon so mit. Wie war es bei dir,konntest du auf den Friedhof? Ich nehme Schlaftabletten ab und zu und habe vor zum Arzt zu gehen und mir Anti/Depressiva zu holen damit ich erst mal ne Weile die Zeit überstehe. Weist du es ist wie ein Film der nicht mehr aufhört,gar nicht real für mich,ich weiss es ist so kann es und will es aber gar nicht glauben...........Wenn du oder die anderen mir antworten würde ich mich sehr freuen. DANKE nochmal an dich(drück dich zurück) P.S. Ja ich habe Freunde,die einen können mein leiden nicht mehr sehen und kommen seltener vorbei die anderen reden immer so schlau weil sie mein Schmerz nicht fühlen(von denen nehm ich auch Abstand jetzt) und die wenigen die geblieben sind,sind da für mich(aber will eigentlich auch meine Ruhe).
Englo
#17 Heute, 09:33
Unregistriert
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AW: Der Tod meines Vaters...
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Hallo,"traurige Witwe" ?
War es Dein Freund,Dein Mann?
Drei Monate sind nicht viel.Und...meine Erfahrung..."Klarkommen"mit Schmerz und Trauer geht nicht.das einzig tröstliche ist:man kann irgendwann den Schmerz etwas verschieben...ihn dann nur Rausholen,wenn es erträglich scheint.Bitter...durch diese ganzen Zeiten ohne Licht muß man durch.
es ist bei jedem anders....manchem hilft das zeremonielle zum Friedhof wandern...mancher muß sich mit Arbeit vollpacken...verdrängen geht immer irgendwann schief.
Ich weiß,nur weil ich den Schmerz immer rausließ,wütend war auf Schicksal,alle Varianten anderer Lebenswege gedanklich durchlitt,mich über jeden überlebten Tag wunderte...habe ich sowas ohne Seelenschaden,ohne Groll hinter mir.Bzw,nicht richtig:es ist trotzdem jeden Tag da,Erinnerung,eingeprägtes Leid(wie Filme alle Zeiten,alle Schmerzen)...aber:heute wirft es mich nicht mehr um.
Deine Tochter ist noch zu klein für Gespräche...es ist noch eine einsame Zeit für Dich .Hast Du Freunde?Kannst Du REDEN ...das allein kann bißchen heilen...
Die Hoffnung ist DANN DEIN KIND!!!
Du schaffst das!!! Laß alles zu,schrei Dein Leid raus...hab Wut auf solch Grausamkeit,und---auf den,der SCHULD ist...
Schreib uns...immer wieder.
Was machst Du,wie lebst Du....ich fühle sehr mit Dir*Dich-ganz-fest-drück*
Micky
Unregistriert
#16 Heute, 07:20
Englo
Gast Beiträge: n/a
AW: Der Tod meines Vaters...
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Unregistriert meinte:Mir laufen Traenen ueber mein Gesicht,ich kann auch selber grade gar nichts begreifen,mein Kopf ist wie leer. Ich wuerde gerne Glauben und Hoffnung zusprechen doch weiss selber nicht weiter..... Ein geliebter Mensch ist auch seit 3 Monaten nicht ehr bei mir,er wurde umgebracht.....Er fehlt mir so sehr das ich nichts mehr mit meinem Leben anzufangen weiss!!!!!!!!!!!!! Und ohne ihn will ich auch gar nich mehr.. Warum hat Gott ihn mir weggenommen?Mein Wunsch ist nur noch zu ihm zu kommen,doch ich habe eine kleine Tochter(2)und ihr will ich nicht den gleichen Schmerz zufuegen den ich jetzt habe,aber ich komme mit dem Verlust und dem Schmerz einfach nicht klar!!!!!!!!! Soviele Fragen und keine Antworten. Ich will auch gar nicht richig darueber nachdenken und es verdraengen sonst wuerde ich nicht mehr aufhoeren zu weinen! Und manchmal denke ich er ist noch hier und das ich ihn irgendwo treffen koennte,ich finde auch jetzt keine Worte mehr und wuerde am liebsten alles wieder loeschen den ich will darueber auch nicht sprechen. Aber ich habe gelesen und gesehen ich bin nicht die einziegste......... Wisst ihr du denkst alles scheint perfekt zu sein,doch eine einzige Sekunde kann dein ganzes Leben veraendern.