HowlingSoul
Neues Mitglied
Ich habe ein Problem! Oder was heißt Problem; viel eher weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll.
Vor ein paar Monaten habe ich jemanden kennengelernt, im Internet (Jaja, ich weiß. Komische moderne Welt). Da ich bei solchen Internetgeschichten auch recht skeptisch bin, habe ich ihm zunächst nicht viel von mir verraten, und sowas wie Fotos gab es erst recht nicht - hat er auch gar nicht verlangt. Allerdings hat er mir weitaus mehr von sich erzählt, und irgendwann waren wir eben vertrauter miteinander, wie das eben so ist. Dann hat er irgendwann (Monate später) auch mal meine Telefonnummer bekommen und wir haben angefangen zu telefonieren. Erst das und irgendwann auch via Video, also nicht nur unbewegtes Bild und Stimme, sondern richtig. Erwähnungswürdig ist dabei, dass er mir in sexueller Hinsicht nie “zu nah” gekommen ist - also bitte keine falschen Ideen bekommen...
Nun, vor einer Weile fragte er mich dann, ob er mich nicht mal besuchen könnte. Ist ja auch verständlich - würde ich nicht noch bei meinen Eltern wohnen und der Kerl nicht auf der anderen Seite des Pazifiks. Genauer gesagt in den USA. Ihr wisst schon. Ich weiß, eigentlich lässt man sowas, aber jetzt kann ich es nicht mehr rückgängig machen. Will ich auch gar nicht. Zeitverschiebung war für uns nie ein Problem, ich frage mich halt nun, wie ich meiner Mutter sagen soll, dass ich will dass mich jemand von so weit her besucht. Meine Mutter mag eine generell offene Person sein, aber ich weiß nicht, ob so etwas irgendwo auf ihrem Horizont ist. Mein Azubigehalt mag recht großzügig sein, aber für eine eigene Wohnung und alles andere reicht es eben nicht und Flüge wären für ihn schon teuer genug, dass ein Hotel womöglich den Rahmen sprengen würde.
Er macht mir diesbezüglich keinen Druck, aber ich merke schon, dass er sich da Hoffnungen macht. Ich ja auch. Und aus irgendeinem Grund habe ich einen Narren an der Idee gefressen.
Er würde, wenn, auch erst Ende des Jahres kommen und zwischen 5 und 7 Tagen. Dann würden wir uns fast ein Jahr lang kennen. Und wir wären ja auch “überwacht”, er könnte mich wohl kaum kidnappen... Eigentlich gibt es bei der Idee keinen großen Haken; ich bin volljährig und kann mich abgeben, mit wem ich will, aber ich kann meine Eltern da aufenthaltstechnisch eben auch nicht einfach vor vollendete Tatsachen stellen.
Ich kenne etliche Menschen, Freunde und Bekannte, die so etwas auch erfolgreich hinbekommen und das schon seit längerem. Die habe ich mehr oder weniger in der Hinterhand.
Es geht mir hier auch gar nicht darum, wie oder mit welchen Mitteln sowas klappen kann, sondern was ich sagen soll.
Also: Bin ich einfach nur völlig bekloppt geworden? (Das wird meine Mutter zweifelsohne denken), oder was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Eins steht fest: fürs einfach hängenlassen ist er mir zu wichtig geworden.
Danke und Gruß
Vor ein paar Monaten habe ich jemanden kennengelernt, im Internet (Jaja, ich weiß. Komische moderne Welt). Da ich bei solchen Internetgeschichten auch recht skeptisch bin, habe ich ihm zunächst nicht viel von mir verraten, und sowas wie Fotos gab es erst recht nicht - hat er auch gar nicht verlangt. Allerdings hat er mir weitaus mehr von sich erzählt, und irgendwann waren wir eben vertrauter miteinander, wie das eben so ist. Dann hat er irgendwann (Monate später) auch mal meine Telefonnummer bekommen und wir haben angefangen zu telefonieren. Erst das und irgendwann auch via Video, also nicht nur unbewegtes Bild und Stimme, sondern richtig. Erwähnungswürdig ist dabei, dass er mir in sexueller Hinsicht nie “zu nah” gekommen ist - also bitte keine falschen Ideen bekommen...
Nun, vor einer Weile fragte er mich dann, ob er mich nicht mal besuchen könnte. Ist ja auch verständlich - würde ich nicht noch bei meinen Eltern wohnen und der Kerl nicht auf der anderen Seite des Pazifiks. Genauer gesagt in den USA. Ihr wisst schon. Ich weiß, eigentlich lässt man sowas, aber jetzt kann ich es nicht mehr rückgängig machen. Will ich auch gar nicht. Zeitverschiebung war für uns nie ein Problem, ich frage mich halt nun, wie ich meiner Mutter sagen soll, dass ich will dass mich jemand von so weit her besucht. Meine Mutter mag eine generell offene Person sein, aber ich weiß nicht, ob so etwas irgendwo auf ihrem Horizont ist. Mein Azubigehalt mag recht großzügig sein, aber für eine eigene Wohnung und alles andere reicht es eben nicht und Flüge wären für ihn schon teuer genug, dass ein Hotel womöglich den Rahmen sprengen würde.
Er macht mir diesbezüglich keinen Druck, aber ich merke schon, dass er sich da Hoffnungen macht. Ich ja auch. Und aus irgendeinem Grund habe ich einen Narren an der Idee gefressen.
Er würde, wenn, auch erst Ende des Jahres kommen und zwischen 5 und 7 Tagen. Dann würden wir uns fast ein Jahr lang kennen. Und wir wären ja auch “überwacht”, er könnte mich wohl kaum kidnappen... Eigentlich gibt es bei der Idee keinen großen Haken; ich bin volljährig und kann mich abgeben, mit wem ich will, aber ich kann meine Eltern da aufenthaltstechnisch eben auch nicht einfach vor vollendete Tatsachen stellen.
Ich kenne etliche Menschen, Freunde und Bekannte, die so etwas auch erfolgreich hinbekommen und das schon seit längerem. Die habe ich mehr oder weniger in der Hinterhand.
Es geht mir hier auch gar nicht darum, wie oder mit welchen Mitteln sowas klappen kann, sondern was ich sagen soll.
Also: Bin ich einfach nur völlig bekloppt geworden? (Das wird meine Mutter zweifelsohne denken), oder was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Eins steht fest: fürs einfach hängenlassen ist er mir zu wichtig geworden.
Danke und Gruß