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Entfremdung

  • Starter*in Starter*in mapapi
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mapapi

Gast
Vor sieben Jahren haben wir unsere Tochter Jessie zu meinen (Jessies Mutter) Eltern in Pflege gegeben, weil wir arbeitslos wurden und uns eine neue Existenz aufbauen mußten. Als wir Jessie nach 3 Wochen (Jessie war damals 4 Monate alt) nach Hause holen wollten, baten meine Eltern uns, Jessie noch da zu lassen, sie würden uns unsere Tochter in einer Woche nach Hause bringen. Jedoch geschah nichts und so begann ein jahrelanger Rechtstreit. Wir haben in allen Instanzen gewonnen. Jedoch meinten die Richter, daß wir Jessie langsam nach Hause holen sollten. Das heißt, wir hatten ein uneingeschränktes Umgangsrecht. Meine Eltern haben unser Umgangsrecht immer wieder vereitelt, indem sie dem Jugendamt immer neue Geschichten auftischten. Am Ende bestellte der Richter einen Gutachter. Dieser sah dann (Jessie war jetzt schon 2 Jahre alt) das Jessie gerne bei uns ist. Dann erfanden meine Eltern immer wieder neue Geschichten, z.B. Jessie sei krank, oder Jessie wolle uns heute nicht sehen, etc. Die Richter drohten meinen Eltern mit einer Geldstrafe, boten aber auch an den Umgang begleiten zu lassen. Als die Begleitperson den Richter mitteilte, daß Jessie auch mit uns alleine sein kann ( jetzt war Jessie 5 Jahre alt) wurde das auch so veranlasst.
Das letzte mal war mein Mann dann mit Jessie im Märchenpark. Ich blieb daheim, weil es unseren Sohn nicht gut ging. Nach 6 Stunden kehrten mein Mann und Jessie heim. Jessie war außer sich vor Freude und sagte:"Dies war der schönste Tag in meinem ganzen Leben!" Sie wollte noch zum Zoo. Als wir ihr dann erklärten, daß sie jetzt wieder zu Oma und Opa muß, fing sie an zu heulen und wollte wissen warum sie nicht bei uns bleiben darf. Tja, wie soll man das einem Kind erklären?
Das nächste Wochenende hatten meine Eltern wieder eine Ausrede, weshalb wir Jessie nicht sehen können. Plötzlich flatterte uns eine Anzeige ins Haus; mein Mann (Jessies Vater) soll Jessie im Märchenpark mißhandelt haben. Der Staatsanwalt hat uns vernommen und eine Woche später Jessie. Anfangs sagte Jessie noch, daß der Papa böse sei. Doch auf einmal fragte sie den Herrn Staatsanwalt, warum der Papa nicht mehr mit ihr im Märchenpark geht. Da fragte der Staatsanwalt:"ich denke der Papa ist böse?" darauf antwortete
Jessie "das stimmt doch garnicht, das soll ich doch nur sagen, damit Mami und Papi mich nicht mehr besuchen, hat die Oma gesagt!" Damit wurde das Verfahren gegen meinen Mann eingestellt.
Trotzdem drangsalierten meine Eltern Jessie weiterhin und weil in Deutschland in so einem Fall nicht viel zu machen ist, haben wir auf unser Umgangsrecht, schweren Herzens, verzichtet.
Wir fühlen uns ziemlich Machtlos und wissen nicht wie wir dieses Drama beenden sollen. Rechtlich kann man ja nicht viel unternehmen gegen meine Eltern, weil es in Deutschland für solche Fälle keine Strafen gibt. Alle vor Gericht gesprochenen Urteile sind ja im unserem Sinne ausgegangen. Kein Gericht in Deutschland ist gegen uns, aber kein Gericht kann uns mehr helfen.
Meine Eltern können ihre üblen Machenschafte also unbehelligt weiter führen. Das sind solche Egoisten. Was sich Jessie wünscht ist denen doch egal! Jedoch hoffen wir immer noch das einer eine Lösung weiß!
 

Hallo mapapi,

schau mal hier: Entfremdung. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Wenn ihr aber die Eltern seid und auch die Sorgeberechtigten (oder wie das heißt) habt ihr dann nicht das Aufenthaltsbestimmungsrecht über Eure Tochter? Kann man da gar nichts machen? Gibt doch auch diese Fälle, wo Kinder von geschiedenen Ehepartnern entführt werden, ist das Recht, dass da angewendet wird nicht anwendbar auf Eure Situation?
 
Klingt ja merkwürdig. Wenn Ihr die Eltern seid, habt ihr auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind, was die Gerichte, wie Du sagst, auch stets nur unterstrichen haben und Euch den Rücken stärkten. Dann ist das, was Deine Eltern tun, Vorenthaltung eines Kindes, wenn nicht gar "Kindesentführung". Normalerweise wird solch ein Kind, wenn es freiwillig nicht hergegeben wird, mit Jugendamt und Polizei aus dem Haus geholt. Wende Dich vielleicht mal eher unter www.jurathek.de an Menschen, die juristisch ein bißchen mehr wissen, als die meisten hier. Ihr habt bisher doch "nur" um das Recht gekämpft, dass sie zu Euch gehört - dann kämpft jetzt darum, dass sie dort rausgeholt wird.
Also wenn es meine Tochter wäre in der gleichen Situation - die hätte ich schon längst selbst an der Schule abgefangen o.ä. - alles natürlich unter der Bedingung, dass ich auch das gesetzliche Sorgerecht hätte und alle so ist, wie Du schreibst.
Warum habt ihr auf das Umgangsrecht verzichtet? Versteh ich auch nicht.

Gel06
 
Heißt "in Pflege gegeben",daß Ihr das Sorgerecht abgabt?
Pflegschaft ist doch normalerweise was vorläufiges..und weder JA,Gericht..noch die Pflegeeltern dürfen gegen den Willen der leiblichen Eltern was tun!!!
Es sei denn,Euch sei GERICHTLICH das Sorgerecht entzogen worden(wegen Mißhandlung,Kindesgefährdung,Strafvollzug,schwerem Drogenmißbrauch..)
Es gibt doch bei Pflegschaften kein "Gewohnheitsrecht" ?!

Evl.ans Justizministerium direkt eine Petition..Anzeige wegen Rechtsbeugung?
Für meine Kinder würde ich die schwersten Geschütze auffahren.
 

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