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Emotionaler Schmerz

Hallo, ich wollte mal einen Faden zu emotionalem Schmerz machen.
Welch Dinge empfindet ihr als emotional besonders schmerzhaft?
Mir fallen zwei Punkte ein die einen Einfluss haben:
1. Wie einfach etwas hätte verhindert werden können
2. Wie schlimm das Ereignis ist

Tatsächlich hängt es bei mir am allerstärksten von Punkt eins ab. Es kommt vielleicht dazu dass ich Schwierigkeiten habe die Dinge zu akzeptieren wie sie sind. Am Schlimmsten ist menschliches Versagen aus niederen Beweggründen.
Ich frage mich welche Funktion solche Schmerzen haben. Es gibt Schmerzen die mich schon mein ganzes Leben begleiten. Ich nehme an sie werden auch nicht mehr weggehen. Ich habe das Gefühl ich sammle immer mehr Schmerzen an.
 
Hallo, ich wollte mal einen Faden zu emotionalem Schmerz machen.
Welch Dinge empfindet ihr als emotional besonders schmerzhaft?
Mir fallen zwei Punkte ein die einen Einfluss haben:
1. Wie einfach etwas hätte verhindert werden können
2. Wie schlimm das Ereignis ist

Tatsächlich hängt es bei mir am allerstärksten von Punkt eins ab. Es kommt vielleicht dazu dass ich Schwierigkeiten habe die Dinge zu akzeptieren wie sie sind. Am Schlimmsten ist menschliches Versagen aus niederen Beweggründen.
Ich frage mich welche Funktion solche Schmerzen haben. Es gibt Schmerzen die mich schon mein ganzes Leben begleiten. Ich nehme an sie werden auch nicht mehr weggehen. Ich habe das Gefühl ich sammle immer mehr Schmerzen an.
3. Hilflosigkeit - also einer drohenden Katastrophe ohnmächtig und wehrlos entgegenzublicken
4. Herabwürdigung - wenn einem Opfer keinen Glauben geschenkt wird, und es stattdessen sogar verhöhnt oder gedemütigt wird
 
Verständnisfrage: Meinst du, dass es dir besonders weh tut, wenn etwas "Negatives" geschieht, das hätte leicht verhindert werden können?
Was bedeutet für dich in dem Zusammenhang "Menschliches Versagen aus niederen Beweggründen"- kannst du da vielleicht mal 1,2 Beispiele nennen?
Z.B. Wenn jemand jemandem aus Eifersucht nicht hilft, obwohl er könnte.
Aber auch Fehler aus menschlichem Versagen mit weniger niederen Beweggründen lassen mich manchmal verzweifeln.
Z.B. wenn jemand aus Bequemlichkeit nicht genauer hingeschaut hat.
Meinst du damit sowas wie- dass es dir schwer fällt menschliche Schwächen zu akzeptieren, wenn daraus für andere oder einen selbst Nachteile entstehen?
Es gibt schon „Schwächen“, die ich akzeptieren kann, nämlich dann, wenn ich davon überzeugt bin, dass die Person wirklich im besten Wissen und Gewissen gehandelt hat und es nicht besser hätte machen können. Auch da ist es natürlich schmerzhaft, wenn etwas z.B. fast bemerkt worden wäre, aber dann doch nicht wurde.
 
3. Hilflosigkeit - also einer drohenden Katastrophe ohnmächtig und wehrlos entgegenzublicken
4. Herabwürdigung - wenn einem Opfer keinen Glauben geschenkt wird, und es stattdessen sogar verhöhnt oder gedemütigt wird

jep gut zusammengefasst

besonders 4 ist ein wichtiger Punkt - a) wenn sich über Schmerz lustig gemacht wird oder sich darüber erhöht .. oder sogar abgesprochen wird …
addieren könnte man noch die obligatorische Täter Opferumkehr


Die meisten Menschen die ich kennen gelernt habe, trampeln wie Elefanten durch dein Innenleben und hinterlassen Scherbenhaufen und ziehen sich dann aus Bequemlichkeit zurück .. anstatt beim Scherben aufkehren zu helfen .. wäre dann erwachsene Kommunikation praktizieren. Weil „Vorwürfe“ möchte ja keiner hören.


Ich musste erst letztens wieder wem etwas simples erklären: es ist recht simpel zu verstehen :

angenommen man holt sich eine Katze, die Katze ist fröhlich und schnurrt viel. Der Besitzer zieht die Katze die ganze Zeit am Schwanz .. also simpel gesagt AUA AUA für die Katze .. das erste mal ist die Katze irritiert kommt nochmal schnurrend daher beim vierten Mal erkennt die Katze ein Muster und wird sich höchstwahrscheinlich vor dem Besitzer hinter dem Schrank verstecken und fauchen wenn der Besitzer sich nähert. Recht logisch oder? Der Besitzer lädt dann Freunde ein und erklärt den Menschen puhhh meine Katze ist aber psychisch gestört die lässt sich ungern streicheln … Mhhhmm

Tjo man lässt aber vorsorglich den Teil weg wo die Katze noch schnurrend und fröhlich herumsprang. Und warum die Katze sich fauchend hinter einem Schrank versteckt .. die katze kann leider aber nicht erklären was ihr so alles passiert ist ..

Recht simpel erklärt oder ?
 
Z.B. Wenn jemand jemandem aus Eifersucht nicht hilft, obwohl er könnte.
Aber auch Fehler aus menschlichem Versagen mit weniger niederen Beweggründen lassen mich manchmal verzweifeln.
Z.B. wenn jemand aus Bequemlichkeit nicht genauer hingeschaut hat.

Es gibt schon „Schwächen“, die ich akzeptieren kann, nämlich dann, wenn ich davon überzeugt bin, dass die Person wirklich im besten Wissen und Gewissen gehandelt hat und es nicht besser hätte machen können. Auch da ist es natürlich schmerzhaft, wenn etwas z.B. fast bemerkt worden wäre, aber dann doch nicht wurde.

da kann ich dich gut verstehen. Die meisten Menschen schauen weg und wollen sich nicht mit Schmerz anderer beschäftigen ! Bequemlichkeit oder weil es Vorteile bringt… Gründe gibt es viele..

in der heutigen Zeit agieren 93% opportunistisch bedeutet du wirst mit offenem Herzen und guten Intensionen und als Empath oftmals und reichlich verletzt.

Ich kann dir nur raten ein dickes Fell dir zuzulegen ! Anders geht es in der heutigen Zeit nicht. Allen voran habe ich bemerkt das Leute dich recht schnell fallen lassen wenn du am Boden liegst deswegen sollte man es tunlichst vermeiden am Boden zu liegen (leichter gesagt ich weiß). das klingt recht traurig aber es ist leider so .. als empath wird man regelrecht ausgelutscht ! Da gilt es sein Radar wirklich, wirklich gut zu schulen, damit man lernt von wem wird man nur benutzt .. wem ist man als Person defakto nichts wert, nicht mal erwachsene Gespräche.. und wo findet man sinnvolle Menschen, die sind rar in der heutigen Zeit ! Die Erkenntnis ist ernüchternd aber es ist eine.
 
Z.B. Wenn jemand jemandem aus Eifersucht nicht hilft, obwohl er könnte.

Da könnte man sich die Frage stellen, ob man selbst zu sich nett sein will, indem man versucht die Probleme selbst zu lösen. Notfalls auch mit anderer Unterstützung. Fremde Hilfe zu holen ist auch nicht peinlich oder so, falls dass das Problem sein sollte. Schließlich/Außerdem gibt es Menschen, die gerne andere unterstützen, ohne ins Lästern zu verfallen, oder so. Menschen wollen schließlich was gelten, wahrgenommen, gut sein, auch wenn nicht alle aktiv ihre Hilfe anbieten sollten/können.

Aber auch Fehler aus menschlichem Versagen mit weniger niederen Beweggründen lassen mich manchmal verzweifeln.
Z.B. wenn jemand aus Bequemlichkeit nicht genauer hingeschaut hat.

Da könnte man falls dich das beruhigen sollte nach Gründen suchen, warum jemand bequem war. Ein bestimmtes Vorleben von etwas in der Kindheit zum Beispiel. Oder die Existenz von etwas Materiellem, was die Menschen fesseln könnte etwa, obwohl man auch mal andere Aktivitäten verfolgen/machen könnte. Ich nehme mal TVs als Beispiel, da sitzen viele Menschen davor und wollen da unbedingt immer reinstarren, anstatt sich wenigstens mal ein paar Minuten zu nehmen am Tag z. B., um mal andere Sachen zu erleben, beispielsweise Gesellschaftsspiele, die einem ein Gemeinschaftsgefühl vermitteln kann.
 
Hi Kugelschreiber, bei deinem Thema dachte ich zuerst garnicht an mögliche Auslöser, sondern daran, wie ich emotionalen, psychischen Schmerz fühle.
Z. Bsp.
- in Anspannung, oder
- in einem Gefühl im Bauch, wie ein Klumpen, brennen oder sogar als körperlichen Bauchschmerz.
- körperlich wie Herzstiche, aber das schwingt auch hin und her mit Schmerzen aus den Verspannungen, die dann in den Faszien weh tun,
- aus der starken An- und Verspannung kann gut und gerne Kopfschmerz entstehen, bei mir dadurch ausgelöste Migräne,
- ekelgefühl,
- unwohlsein / wie Übelkeit,
- lähmungsartige Gefühle, so wie die Beine wollen nicht vorwärts gehen,
- die Luft wird eng, die Kehle schnürt sich zu...
- Schmerz der zu Angst wird oder Wut, auch zu Aggression und dem Gegenteil, der Depression
- z. Bsp. auch meine Hautkrankheit reagiert in Wechselwirkung zu emotionen und Psyche, also kann ich auch Schmerz durch verstärkte Symptome wie Jucken und Brennen und Schmerz auf der Haut fühlen...
- Hunger...
- Nervösität
- Wünsche...
Ja, ich denke, das ist dann soweit alles, was mir einfällt, auf welche verschiedene Arten ich den verf*ckten Schmerz fühlen und erleben kann.
Und Du?
 
Langeweile, Einsamkeit und Antipathie der anderen sind Schmerz. Meistens im Brustbereich und im Kopf, ich leide auch an einem Druck in den Ohren und Schwindel, Lustlosigkeit wach zu bleiben aber dann doch nicht schlafen können.

Ich hatte nie mal eine schöne Berührung durch Menschen von denen ich welche wollte, die haben mich nicht gemocht. Es schmerzt jeden Tag und immer kommen andere Beschwerden hinzu, weil niemand einen gern hat. Mit niemand kann man reden, man gehört nicht dazu. Ich höre keine Stimmen aber mich selber im Kopf reden, lesen und muss Dampf ablassen durchs schreiben, über traumatische Ereignisse und Zukunftsangt. Eigentlich will ich längst tot sein aber da ich noch leben habe ich Angst vor dem Sterben/Schmerzen. Ich bräuchte dringend jemand zum Kuscheln und der Verständnis zeigt, so was habe ich leider nicht und das schmerzt sehr. Es macht unruhig, krank, manchmal glaube ich hätte ich jemand vergewaltigen sollen einfach um mal Nähe zu spüren, aber dann schlägt Lust in Ekel und Angst über. Meinem Körper werden die Bedürfnisse nicht erfüllt. Mir wurde immer nur Gewalt angetan, entweder man wird geschlagen oder einfach nicht angefasst oder angegrabscht von Leuten mit denen man nichts zu tun haben will. Ich wurde wegen reiner Boshaftigkeit, auch einfach in der Klapse sediert und fixiert, und sonst mehrere Wochen liegen gelassen oder sogar beleidigt vom Personal und mir wurden Gegenstände verweigert, die liesen männliche Pafienten in das Zimmer und haben dumm getan, wenn man den roten Knopf drückte, meine Sicherheit war denen scheißegal. Man wurde von den Leuten dort nur ausgelacht und ich war dort durch Richterinnen 4 wochen weggesperrt. Das war die zweite einweisung.

Ich werde mein ganzes Leben diffamiert weil den Leuten mein Aussehen nicht passt. Die Leute die in der Klapse abeiten sind nix weiter als V***. Ich habe PTBS davon und von anderen traumatischen Erlebnissen und wie man vernachlässigt wurde bis heute, wird aber natürlich nicht anerkannt und es heißt stattdessen ich hätte Borderline und kein Recht auf Grundsicherung. Arbeiten kann ich aber auch nicht, ich bin ganz alleine und wenn ich draußen bin werde ich auch nur gemobbt,weil denen mein Gesicht nicht passt oder Klamotten oder alles zusammen. Leider wurde ich nie geliebt und leide seitdem ich 10 bin an Suizidgedanken. Schon im Kindergarten wurde ich ausgeschlossen.

Da ist immer eine seltsame Stille und Alleingelassenheit, der man ausgesetzt ist. Mit anderen Menschen verstehe ich mich nicht und die werden mir auch schnell gefährlich, weil die mein Aussehen nicht mögen. Als Frau wirke ich kränklich, zwittrig, das macht die wütend ohne das ich überhaupt was mache und wenn die mich näher kennen werde ich als Dummbatz eingeordnet. Ich habe niemand auf meiner Seite, die Täter verdienen weiterhin ihr Geld damit benachteiligten Menschen wie mir zu schaden.
 

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