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Emotionale Verbundenheit mich sich selbst und anderen

Hier von normal oder unnormal zu sprechen finde ich falsch. Es ist in gewisser Weise normal, im Sinne einer normalen, "natürlichen", Reaktion auf gewisse, weltliche Umstände.
 
Ich war sonst immer ganz bei mir. Habe achtsam die Tage genossen. War zufrieden und dankbar. Nun ist alles weg. Dieser feste Boden der Zufriedenheit ist zersprengt.
Eine Vermutung.
Woran machst du deine Zufriedenheit fest?
Ob wir zufrieden sind hängt ja allein von unseren Zielen, Werten, Ansprüchen ab und in wie weit wir diese erreicht haben. Siehst du dich als gescheitert?

Es gibt die Problematik der zu hoch gesteckten Ziele und die Problematik das Gute oder die Realität nicht mehr sehen zu können.
Wenn alles nach unten relativiert wird, kann keine Zufriedenheit entstehen.
Setzt man seine Ziele zu niedrig an, entwickelt man sich nicht weiter.

Wenn die Bewertungen des eigenen Handelns und Daseins zu sehr mit Emotionen verknüpft sind, kann das auch schwierig sein, finde ich.
Alleine sein zum Beispiel, ist einfach alleine sein, es muss nicht schlecht oder gut sein.
Wenn du jedoch für alles eine Bewertung hast und Emotionen drauf setzt, fließt das Leben nicht mehr. Du bist dann nur noch in einem Bewertungsmodus und klebst Emotionen wie Etiketten auf verschiedene Zustände und Situationen.
 
Ich denke , wenn Du Dir irgendwann sicher bist, dass Dich jemand wirklich liebt, Du diese ehrliche Liebe erwiderst, was Absprachen nahezu unnötig macht, weil nicht die " Wertung " der eigenen Entwicklung im Vordergrund steht , sondern die Zweisamkeit, die Geborgenheit, die Sicherheit, die Hoffnung und der Glaube daran das es gut ist , was Ihr tut und vor Euch liegt.

Das mit sich selbst ins Reine kommen, die eigenen Baustellen angehen, was wenn du keine Baustelle mehr hast, die Baustellen weg sind und nur noch das Gefühl da ist , was Du beschreibst.

Dann ist das Gefühl nicht ehr den eigenen Baustellen geschuldet , sondern einfach die Folge der Tatsache alleine zu sein und wie Du damit umgehst.

Wie willst Du mit Dir alleine eine Gefühl des Zusammenhalts empfinden, Du bist doch nur ein Mensch.

Das Gefühl des Zusammenhaltes der Partnerschaft das kann doch nur entstehen, wenn es zwei Personen hat.....bedeutet das geht nur dann weg - wenn Du weißt das Du nicht mehr alleine bist.

Selbst wenn Du alle Baustellen handelst und Dein Leben genau so läuft wie Du Dir das vorgestellt hast oder es geplant hast, bedeutet das doch nicht das Du nicht mehr merkst alleine zu sein ,wenn Du es bist.

Deshalb, denke ich, das sind zwei Sachen, einmal die Unwissenheit was denn nun eine Partnerschaft erfordert, in der das Gefühl nicht vorhanden ist
und einmal Möglichkeiten des Umgangs mit dem Gefühl , wenn es für Dich zu negativ gewertet ist.

Ich würde Dir raten das zu differenzieren, die challenge alleine zu funktionieren wäre keine , wenn Du genug "Alleinefunktionieren Erfahrung" hättest.

Hast Du aber nicht , weil immer wieder warm gewechselt .....jetzt bist Du alleine .....sammelst diese Erfahrung....später als andere , die früher schon immer nach den Beziehungen eine Pause hatten.

Kinder begegnen der Langeweile die aus dem Alleinsein kommt mit Aktivität.
Sie spielen, sie bewegen sich, sie suchen sich eine Handlung, ganz automatisch - Mir ist langweilig , ich muss was unternehmen ....
die Zeit der Pause von der Beziehung wird genutzt, um zu reflektieren, was quer gelaufen ist, Du denkst es liegt an Dir ....
ich denke, es liegt an etwas anderem.....

hätte die letzte Beziehung Dir dieses Gefühl der inneren Zufriedenheit vermittelt, so hättest Du sie nicht beendet.
Deine körperlichen oder psychischen Probleme oder seine, sehe ich da eher als einen Zeitfaktor, als ein Unvermögen, denn es dauert vielleicht etwas länger sich zusammenzuraufen, wenn man mehr Baustellen drum herum hat, aber es stellt kein Ding der Unmöglichkeit dar , wenn es beide wirklich wollen.
Wenn die aber schon im Vorfeld beide Angst haben ihre "Freiheiten" zu verlieren und der Fokus darauf steht sich nicht weiter zu entwickeln und dazuzulernen, wie eine Partnerschaft funktioniert , dann darf man doch im Grunde nicht viel erwarten.

Man hat einen Lebensabschnittspartner , den man in seiner Lebensabschnittsfase als Partner mag - fertig . Aber man lebt sozusagen nicht für die Beziehung und die Partnerschaft und das was sich daraus entwickeln kann, sondern man ist bestrebt den Status Quo zu halten ,bzw. für sich zu verbessern.

Möchte man aber nun empfinden 4 Augen sehen mehr als Zwei und 4 Hände schaffen mehr als Zwei,

dann ist der Fokus , wenn er der oben genannte ist, falsch.
 

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