G
Gast
Gast
Hallo!
Ich möchte gern mal Menschen hier finden, die diese Diagnose erhalten haben. Ich wäge ab, ob meine Diagnose so stimmt. Manchmal glaube ich daran, immer weniger glaube ich nicht daran. Ich weiß nicht, hab da nie direkt die Psychologin drauf angesprochen.
Ich fühle mich grenzenlos einsam. Fast jede Minute fühle ich mich so. Ich könnte glücklich sein und wieder nicht. Mein soziales Netz ist begrenzt, so begrenzt, dass ich mir nicht sicher sein kann, dass jemand innerhalb der Woche mal Interesse für mich zeigen wird. Darunter leide ich sehr. Oftmals bin ich diejenige, die den Kontakt suchen muss. Inzwischen verkneife ich mir des öfteren bei Menschen anzurufen, denn niemand geht ran. Das geschieht nicht deshalb, weil ich die Leute terrorisieren würde. Meist liegen Wochen zwischen den einzelnen Anrufen, manchmal auch Monate.
Ich fühle mich vergessen. Würde ich nicht zu Veranstaltungen gehen, wo es mehrere Menschen gibt, die allerdings nicht mehr mit mir verbindet als diese Veranstaltungen, so würde ich nicht wissen, wer mich überhaupt noch gern sehen würde.
Eine Familie habe ich nicht mehr und so ziehen sich manchmal die Tage dahin und ich versuche mich nicht auf die Einsamkeit zu konzentrieren. Allerdings ist die Vorstellung des Alleinseins, der mangelnden Zuneigung so schmerzhaft, dass ich mich oft frage, wozu ich den Alltag denn meistern soll, wenn da niemand ist, mit dem ich ihn teilen kann.
Ich rede nicht von Partnerschaften und ich weiß auch, dass hier viel schlimmere Geschichten ziemlich häufig gepostet werden, aber ich fühl mich halt so allein.
Ich flüchte mich in Filme und Bücher, damit ich eine andere Welt hab, in der es Menschen gibt. Oft wurde mir geraten, auf die Straße zu gehen. Da wär ich ja nicht mehr allein. Aber auf der Straße sehe ich all diese Menschen, von denen ich meist denke, dass sie irgendwo noch ne Oma oder nen Freund oder sonstwas haben.
Viele Leute suchen doch regelrecht jeden Tag den Kontakt zu ihren Mitmenschen, planen schon mal im Vorraus, wann sie wen treffen. So eine Regelmäßigkeit ist geradezu unmöglich für mich.
Wenn jemand mich einlädt, habe ich deshalb immer große Hoffnungen...dann verschiebt sich das alles, obwohl ich schon dachte, der Termin wäre abgemacht und ich leide sehr.
ich hasse es auch, nur elektronischen oder telefonischen Kontakt zu Menschen zu haben. Der mag zwar ein klein wenig beruhigen, aber ich möchte so gern jemanden zum Anfassen.
Bin ich so ungeduldig?
Ich möchte gern mal Menschen hier finden, die diese Diagnose erhalten haben. Ich wäge ab, ob meine Diagnose so stimmt. Manchmal glaube ich daran, immer weniger glaube ich nicht daran. Ich weiß nicht, hab da nie direkt die Psychologin drauf angesprochen.
Ich fühle mich grenzenlos einsam. Fast jede Minute fühle ich mich so. Ich könnte glücklich sein und wieder nicht. Mein soziales Netz ist begrenzt, so begrenzt, dass ich mir nicht sicher sein kann, dass jemand innerhalb der Woche mal Interesse für mich zeigen wird. Darunter leide ich sehr. Oftmals bin ich diejenige, die den Kontakt suchen muss. Inzwischen verkneife ich mir des öfteren bei Menschen anzurufen, denn niemand geht ran. Das geschieht nicht deshalb, weil ich die Leute terrorisieren würde. Meist liegen Wochen zwischen den einzelnen Anrufen, manchmal auch Monate.
Ich fühle mich vergessen. Würde ich nicht zu Veranstaltungen gehen, wo es mehrere Menschen gibt, die allerdings nicht mehr mit mir verbindet als diese Veranstaltungen, so würde ich nicht wissen, wer mich überhaupt noch gern sehen würde.
Eine Familie habe ich nicht mehr und so ziehen sich manchmal die Tage dahin und ich versuche mich nicht auf die Einsamkeit zu konzentrieren. Allerdings ist die Vorstellung des Alleinseins, der mangelnden Zuneigung so schmerzhaft, dass ich mich oft frage, wozu ich den Alltag denn meistern soll, wenn da niemand ist, mit dem ich ihn teilen kann.
Ich rede nicht von Partnerschaften und ich weiß auch, dass hier viel schlimmere Geschichten ziemlich häufig gepostet werden, aber ich fühl mich halt so allein.
Ich flüchte mich in Filme und Bücher, damit ich eine andere Welt hab, in der es Menschen gibt. Oft wurde mir geraten, auf die Straße zu gehen. Da wär ich ja nicht mehr allein. Aber auf der Straße sehe ich all diese Menschen, von denen ich meist denke, dass sie irgendwo noch ne Oma oder nen Freund oder sonstwas haben.
Viele Leute suchen doch regelrecht jeden Tag den Kontakt zu ihren Mitmenschen, planen schon mal im Vorraus, wann sie wen treffen. So eine Regelmäßigkeit ist geradezu unmöglich für mich.
Wenn jemand mich einlädt, habe ich deshalb immer große Hoffnungen...dann verschiebt sich das alles, obwohl ich schon dachte, der Termin wäre abgemacht und ich leide sehr.
ich hasse es auch, nur elektronischen oder telefonischen Kontakt zu Menschen zu haben. Der mag zwar ein klein wenig beruhigen, aber ich möchte so gern jemanden zum Anfassen.
Bin ich so ungeduldig?