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Elternteil unterstützen/helfen

Nutzer654

Neues Mitglied
Hallo Miteinander,
ende Dezember ist mein Vater mit 63 verstorben. Nun lebt meine Mutter alleine im Haus mit den zwei Hunden. Bei ihr ist noch in Abklärung ob Sie eine beginnende Demenz hat. Depressionen hat sie aber definitiv und nimmt auch etwas dafür. Meine Frau ist 41 ich 36.
Seit Ende Dezember waren wir bisher jedes Wochenende dort, teilweise auch mal unter der Woche. (einfache Fahrt 110km). Wir investieren sehr viel Zeit was für mich mittlerweile zur Normalität geworden ist. Aufräumen, Einkaufen, Rechnungen bearbeiten, Anträge machen usw. Natürlich pumpen wir auch Geld rein, sie hatten nie besonders viel auf Seite legen können und am Haus geht eben aktuell auch permanent etwas kaputt. Nächste Woche sind wir mal nicht dort weil wir im Kurzurlaub sind, selbst da habe ich jetzt schon ein schlechtes Gewissen Sie alleine zu lassen nicht zu besuchen und ihr zu helfen. Auch wenn wir grundsätzlich täglich mit ihr per Videocall telefonieren. Meine Frau kommt langsam oder ist schon an ihrem Limit und ich weiß ich verlange ihr viel ab, vielleicht zu viel. Ich habe grundsätzlich die Gedanken das sich meine Mutter auf uns verlässt und natürlich auch mein Vater. Wir haben schon öfters darüber gesprochen etwas kürzer zu treten aber ich befinde mich da in einer Zwickmühle. Habt ihr damit Erfahrungen? Tipps? Wie würdet ihr damit umgehen?
Ich weiß, riesen Text
Vielleicht ergibt sich ja eine Diskussion
 
Hi Nutzer,
ich würde sowas davon abhängig machen, ob das Elternteil eine gute Mutter/Vater war oder nicht.
Wenn sich als Kind liebevoll um einen gekümmert wurde und auch mal altruistisch Opfer fürs Kind erbracht wurden, würde ich das jetzt auch umgekehrt machen.
Bei schlechten Eltern, die ich dann eher Erzeuger nennen würde, müsste man kein schlechtes Gewissen haben, wenn man keinen Finger rührt.
Da hätte ich höchstens das Wohl der Hunde im Blick, die können nichts fürs Herrchen/Frauchen.
 
Herzlich willkommen im HR!

Es ist schwer, da etwas zu raten.
Du solltest darauf achten, Deine Partnerschaft nicht zu gefährten.
Rede mit Deiner Frau, frage sie, wie sie die nächsten Jahre sieht, und dann trefft gemeinsam eine Entscheidung.

Ich wünsche Euch allen alles Gute.
 
Hallo Miteinander,
ende Dezember ist mein Vater mit 63 verstorben. Nun lebt meine Mutter alleine im Haus mit den zwei Hunden. Bei ihr ist noch in Abklärung ob Sie eine beginnende Demenz hat. Depressionen hat sie aber definitiv und nimmt auch etwas dafür. Meine Frau ist 41 ich 36.
Seit Ende Dezember waren wir bisher jedes Wochenende dort, teilweise auch mal unter der Woche. (einfache Fahrt 110km). Wir investieren sehr viel Zeit was für mich mittlerweile zur Normalität geworden ist. Aufräumen, Einkaufen, Rechnungen bearbeiten, Anträge machen usw. Natürlich pumpen wir auch Geld rein, sie hatten nie besonders viel auf Seite legen können und am Haus geht eben aktuell auch permanent etwas kaputt. Nächste Woche sind wir mal nicht dort weil wir im Kurzurlaub sind, selbst da habe ich jetzt schon ein schlechtes Gewissen Sie alleine zu lassen nicht zu besuchen und ihr zu helfen. Auch wenn wir grundsätzlich täglich mit ihr per Videocall telefonieren. Meine Frau kommt langsam oder ist schon an ihrem Limit und ich weiß ich verlange ihr viel ab, vielleicht zu viel. Ich habe grundsätzlich die Gedanken das sich meine Mutter auf uns verlässt und natürlich auch mein Vater. Wir haben schon öfters darüber gesprochen etwas kürzer zu treten aber ich befinde mich da in einer Zwickmühle. Habt ihr damit Erfahrungen? Tipps? Wie würdet ihr damit umgehen?
Ich weiß, riesen Text
Vielleicht ergibt sich ja eine Diskussion
Du solltest dringend externe Hilfe organisieren.
Wende Dich mal an einen Pflegestützpunkt und sieh zu , was an Hilfe möglich und machbar ist.
 
Hallo Miteinander,
ende Dezember ist mein Vater mit 63 verstorben. Nun lebt meine Mutter alleine im Haus mit den zwei Hunden. Bei ihr ist noch in Abklärung ob Sie eine beginnende Demenz hat. Depressionen hat sie aber definitiv und nimmt auch etwas dafür. Meine Frau ist 41 ich 36.
Seit Ende Dezember waren wir bisher jedes Wochenende dort, teilweise auch mal unter der Woche. (einfache Fahrt 110km). Wir investieren sehr viel Zeit was für mich mittlerweile zur Normalität geworden ist. Aufräumen, Einkaufen, Rechnungen bearbeiten, Anträge machen usw. Natürlich pumpen wir auch Geld rein, sie hatten nie besonders viel auf Seite legen können und am Haus geht eben aktuell auch permanent etwas kaputt. Nächste Woche sind wir mal nicht dort weil wir im Kurzurlaub sind, selbst da habe ich jetzt schon ein schlechtes Gewissen Sie alleine zu lassen nicht zu besuchen und ihr zu helfen. Auch wenn wir grundsätzlich täglich mit ihr per Videocall telefonieren. Meine Frau kommt langsam oder ist schon an ihrem Limit und ich weiß ich verlange ihr viel ab, vielleicht zu viel. Ich habe grundsätzlich die Gedanken das sich meine Mutter auf uns verlässt und natürlich auch mein Vater. Wir haben schon öfters darüber gesprochen etwas kürzer zu treten aber ich befinde mich da in einer Zwickmühle. Habt ihr damit Erfahrungen? Tipps? Wie würdet ihr damit umgehen?
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Vielleicht ergibt sich ja eine Diskussion
Wo kommt ihr denn her? Vielleicht gibt es ja Menschen in der Nähe die Nachbarschaftshilfe anbieten. Pflegedienste können auch täglich vorbei schauen. Oder eine ganztagspflege?
 
Das mit der Demenz sollte mal abschließend geklärt werden, denn dann ändern sich die Bedingungen. Letztendlich gilt es zu klären, ob sie auch andere Hilfe in Form eine Putzfrau, Caritas, durch Pflege oder Nachbarschaftshilfe bekommen kann und unter diesen Umständen weiter allein im Haus leben sollte.
 
In 2 Wochen haben wir die finalen Ergebnisse. Sie aktuell wirklich noch sehr fit. Nur bei großen Stresssituationen verzweifelt Sie sehr. Vergesslichkeit ist natürlich auch da aber noch handelbar. Mit den Hunden kann sie noch selbst Gassi gehen und die Nachbarschaft hilft so gut es geht.
Sie könnte theoretisch zu uns aber das geht nur ohne Hunde, die möchte Sie behalten. Die kann und möchte ich ihr nicht nehmen
 

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