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Elterngewalt im Rückblick eines Dritten

D

DerAlteM

Gast
hi,
meiner Frau wurde während ihrer Kindheit gelegentlich von ihrem Vater mit einer Gummischlappe der Hintern versohlt. Und wie das so ist, wenn man als Mädchen übers Knie gelegt wird, wird da nicht der Hintern getroffen, sondern der Genitalbereich -der sich jetzt bei ihr taub anfühlt.
Diese Übergriffe gingen größtenteils auf den Terror ihrer Mutter zurück, die den Vater wenn er nachhause kam aufstachelte und der für meine Frau wohl wesentlich traumatischer war als die Schläge.
Ich habe keine Ahnung woher der Hass dieser Frau kommt.
Meine Frau jedenfalls kommt dank Therapie inzwischen die meiste Zeit über ganz gut damit klar.
Ich nicht.
Ich habe das dringende Bedürfnis den beiden Eltern weh zu tun. Gerade wenn da zur Weihnachtszeit heile Familie celibriert wird.
Ich weiß, dass es für meine Frau wichtig ist ein gutes Verhältnis zu Ihrer Familie zu haben aber ich kann das nicht mehr.
Jedesmal wenn meine Frau wieder einen Tiefpunkt hat möchte ich da rüber gehn und den selbstgerechten Bauern ins Gesicht schlagen.
Gibt es da keine legale Möglichkeit?
Kann man nicht einfach mit dem Finger auf die zeigen und dann kommen die ins Gefängniss?
Muss ich mit meiner Hilflosigkeit leben und damit, dass Eltern ungestraft ihre Kinder verstümmeln dürfen, wenn die Verstümmelung auch seelisch nur weit genug geht, dass sich die Kinder nicht mehr wehren?
Ich weiß, ich kann das Mädchen das vor 20 Jahren ihren Vater anflehte "nicht in den Keller! Papa, bitte! nicht in den Keller!" nicht mehr retten -die Frau mit der krankhaften Beziehung zu ihrer Mutter braucht nun meinen Beistand.
Aber gibt es keine Gerechtigkeit?
 
Hallo,

ich kann dich sehr gut verstehen man fühlt sich mächtig hilflos.

Ich selbst bin über Jahre hinweg grün und blau geschlagen worden, nichts konnte ich meinem Vater recht machen ich war einfach nur da.

Ich könnte noch weiter ausholen was noch so alles geschehen ist aber das würde den Rahmen sprengen und dir würden sich die Haare sträuben.

Ich habe seit knapp einem Jahr absolut keinen Kontakt mehr zu ihm und ich weiß von Verwanten das es ihn reichlich gegen den Strich geht das ich mich nicht melde. Er zeigt auch überhaupt keine Reue oder ähnliches. Aber jetzt bin ich am Zuge in dem ich den Kontakt meide und mir nichts mehr gefallen lasse. Er soll sehe wie es ist wenn man gedemütigt wird.

Dir kann ich nur raten vielleicht auch den Kontakt abzubrechen, aber dazu muss auch deine Frau bereit sein,ist sie es?

Gewalt erzeugt nur Gegengewalt. du hast auch wenig aussichten ihn für das gewesene zur Rechenschaft zu ziehen das weiß ich aus eigenen Erfahrungen.

Wichtig ist das du deiner Frau weiterhin zur Seite stehst und ihr zuhörst wenn sie reden möchte. Es ist gut das deine Frau eine Therapie gemacht hat,aber vergessen wird sie es nie, vielleicht hättet ihr auch eine gemeinsame Therapie machen können,oder?

Ach ja, mein Mann hat sich als erster von meinem Vater losgesagt nachdem er sovieles erfahren hat und er sagt das er da besser mit zurecht kommt als immer auf heile Welt zu machen.

Ich schicke dir ein riesen Kraftpaket.

Ein lieber Gruß sexy-hexy
 
danke.
Werde ich brauchen.

Ich denke, ich werde weiterhin die Klappe halten und lächeln.
Vielleicht bis zur nächsten Gartenparty.
Vielleicht ziehe ich auch mit meiner Frau hier weg.
Wenn ich dem Vater was auf die Nase gebe nehme ich vielleicht meiner Frau die Möglichkeit es selbst tun zu können.
Soviele "Vielleichts" in meinem Beitrag fühlen sich vielleicht nicht wie eine befriedigende Lösung an -aber vielleicht geht das auch garnicht anders.
 
- wegziehn
- sie überzeugen dass das scheiß eltern sind und sie sie in Ruhe lassen sollen (könnte sehr schwer werden!)
- Angehörigenhilfe?

lg, fee
 
Ich weiß, dass es für meine Frau wichtig ist ein gutes Verhältnis zu Ihrer Familie zu haben

Das verstehe ich nicht. Ich bin in einer Zeit gross geworden, wo prügeln an der Tagesordnung war. Hätten meine Eltern dies übertrieben, wäre das Verhältnis alles andere gewesen, aber nicht annähernd gut. Ich hatte einen Beinahe-Sadisten als Lehrer, und an den Betrieb wo ich meine erste Ausbildung gemacht habe, mag ich garnicht mehr denken - zumindest an einige Leute.

Wieso will man zu seinen Peinigern ein gutes Verhältnis behalten ? Religiöser Hintergrund ?

Peter
 
hi,

das kommt wohl relativ häufig vor.

ich wurde so vom 7. bis 12. lebensjahr regelmäßig von meinem vater geschlagen, wegen kleinigkeiten oder weil er schlecht drauf war. er wußte, daß ich es als besonders demütigend und schmerzhaft empfand, ins gesicht geschlagen zu werden, demzufolge hagelte es ohrfeigen.

ich war mir ziemlich sicher daß meine mutter zumindest von einigen der prügelorgien wußte, schließlich fanden sie auch dann statt wenn sie zuhause war. ich ging aber davon aus, daß meine eltern zusammenhalten gegen mich.

so mit 12 war dann ne familienfeier, ich hatte wohl mal wieder irgendwas falsch gemacht, und vattern fing an zu nörgeln. hinzufügen muß ich, daß er mich auch gerne öffentlich blamierte, mich zb. vor der familie oder vor meinen freunden zusammenschiß oder mit worten demütigte (besonders gerne an meinen geburtstagen). ich fühlte mich in dem moment ziemlich sicher, darum knallte ich es ihm vor versammelter mannschaft vor den latz "na los doch, schlag mich doch, gib mir doch wieder zwanzig ohrfeigen!".
allgemein schockiertes schweigen.
ich bin dann abgehauen, mit dem rad durch die gegend gefahren. als ich zurückkam gabs vorwürfe von mami, daß ich "papa aber ganz schön gemein angegangen wäre und mich doch entschuldigen solle". da war ich auch erst mal baff. hab aber die konsequenzen gezogen und mich auch von meiner mutter ziemlich zurückgezogen, ihr nicht mehr viel vertraut.

wozu jetzt dieser ganze weitschweifige schlenker?

das klingt jetzt so als sei meine kindheit die hölle gewesen. war sie aber nicht. ok was meinen vater angeht schon, aber es gab genug anderes im leben - freunde, schule, sport, erste liebe, musik - das sehr positiv war und alles mehr als relativierte.
zudem gab es seit diesem ereignis keine schläge mehr. vllt war ich auch körperlich zu stark geworden, so daß er angst hatte ich würde irgendwann zurückschlagen. das habe ich zwar nie getan, aber mir bis weit ins erwachsenenleben ab und an ausgemalt, wie ich es tun würde, wenn er mir nur einen grund liefern würde.

angesprochen wurde das ganze nie. wie gesagt, meine eltern und ich hatten kein sehr vertrautes verhältnis.
letztes jahr auf einer geburtstagsparty einer gemeinsamen freundin hat diese das aber mal unter wenigen augen angesprochen. mein vater wand sich etwas, dann meinte er, er könne sich nicht mehr daran erinnern. glaube ich ihm zwar nicht, aber für mich war da der drops schon längst gelutscht. einfach deswegen, weil es in meinem leben so viel relativierendes gab und gibt. deswegen konnte ich im lauf der zeit auch wieder ein recht gutes verhältnis zu meinen eltern aufbauen. ich besuche sie selten, aber wir kommen dann ganz gut aus. mehr möchte ich auch nicht, ich bin damit zufrieden.

ich nehme an, so oder ähnlich geht es vielen menschen. zumindest habe ich schon öfters von bekannten ähnliche abläufe gehört.

ich weiß nicht wie das bei deiner (threadstarters) frau ist, da scheint die sache krasser zu liegen. hat deine frau zwischenzeitlich die möglichkeit gehabt, das alles aufzuarbeiten, sich von ihren eltern zu disktanzieren?
wenn nicht wäre es echt ratsam, mal den kontakt zu reduzieren.
oder mal mit ihr drüber zu reden über deinen wunsch, dem alten aufs maul zu geben (o wie gut ich das nachvollziehen kann... sowohl aus eigener erfahrung als auch weil meine exfreundin als kind mißbraucht wurde - hab ich in blauregens thread angedeutet - vom damaligen freund ihrer mutter, und dessen hackfresse... aber das würde ausarten 😉). ganz politisch unkorrekt: wenn ihr beide das bedürfnis danach hättet spräche nichts dagegen... aber wäre das kurzfristige hochgefühl nach so einer aktion die möglichen folgen wert?

wie erwähnt hielte ich es fürs beste, einfach mal abstand zu den alten zu gewinnen. dann sieht vieles anders aus.

alles gute
denYo
 
Leider doch alles etwas kompliziert.
Die Familie ist dort sehr verflochten.
Meine Frau hat zwei Schwestern diverse Onkel und Tanten.
Überhaupt kennen sich hier alle untereinander und sind über 5Ecken miteinander verwand (zb sind da Mädels mit dem Kollegen Ihrer Väter verheiratet und ähnliche praktische Konstellationen)-ich bezeichne das gerne als Sozialinzucht (und das in einer Großstadt!).
Hier hängt Deine Glaubwürdigkeit von Deiner Integration ab "Der Willi? Nee, der hat mir neulich beim Renovieren geholfen. Ordentlicher Kerl -kann mir nicht vorstellen, dass das stimmt...".
Zumal -wie beschrieben- eigentlich der massive Einfluss der Mutter das Problem ist.
Würde meine Frau den Kontakt abbrechen, wäre das auch das Ende der Beziehung zu ihren Geschwistern, die sich mit den Eltern solidarisieren würden (wobei ihnen auch alle Nachbarn und Verwandte Recht geben würden).

Ausserdem war die Kindheit meiner Frau gefühlt normal. Das war wohl auch ein gehöriger Brocken Arbeit des Therapeuten, dass sie jetzt manches in Frage stellt und in Verbindung zu heutigen Ängsten setzt.

Was also für mich zu tun ist, ist eine politisch/strategische Entscheidung -die ich eigentlich auch schon getroffen habe. Nur komme ich mit meiner Entscheidung nicht klar. Trotz dem Wissen darüber dass Rache hier garnichts verbessern kann, kann ich dem Treiben immer weniger zusehen, fordert mein Kindergarten-Gerechtigkeitssinn eine Bestrafung der Missetäter. Mein Hass breitet sich sogar auf Nachbarn (die vermeintlich alles mitbekommen haben) und Bekannte (die sie bei jeder Gelegenheit in Schutz nehmen) aus.

Man kann sich seine Familie nicht aussuchen, und meine Frau wird den anerzogenen hohen Stellenwert der Familie auch vorerst nicht loswerden.
Ich werd schaun, dass sie ausserhalb des Knäuels eine befriedigende Identität findet die sie dann innerhalb der Familie behaupten kann.
Was ich dabei an Frustrationstolleranz lerne verbuchen wir einfach mal als Vorteil. ;-)
 
hi

Ich werd schaun, dass sie ausserhalb des Knäuels eine befriedigende Identität findet die sie dann innerhalb der Familie behaupten kann.
Was ich dabei an Frustrationstolleranz lerne verbuchen wir einfach mal als Vorteil. ;-)

jo, ist wohl das beste.
wenn ihr zwei/deine frau so peu a peu immer mehr mit anderen leuten/freunden zu tun habt und salamitaktisch die kontakte zur familie reduziert, könnte das funktionieren.
du müßtest dann zwar deine kindergartengerechtigkeit (schönes wort^^) anders ausleben - boxverein? hab das schon nem anderen user mit "wutproblem" vorgeschlagen... bei mir hats geholfen - aber die lieben verwandten werden weniger ansatzpunkte zum klagen und nölen haben, als wenn ihr von heute auf morgen den kontakt abbrechen würdet.

so oder so ist mmn wichtig, daß ihr (du und deine frau) das offen miteinander besprecht. weiß sie, daß du dieses problem in einem hilfeforum ansprichst? wenn nicht, wäre es vllt nicht schlecht, ihr den thread hier zu zeigen...

alles gute
denYo
 
Hallo,

also ich finde diese Sache mit dem Schlagen auf den Genitalbereich total seltsam. Ich wurde auch von meinem Vater geschlagen...beim Übersknielegen kommt es an sich nicht zu Schlägen auf die Genitalien....ist schon rein physikalisch eher unwahrscheinlich..es sei denn hier hat der Täter gezielt dorthin geschlagen oder aber wie ich vermute kann man es ggf. mit sexuellem Mißbrauch zu tun haben? Wie auch immer... bei beidem hat man es mit körperlicher Gewalt zu tun, die ein Trauma verursacht, dass erstmal verarbeitet sein will.

Gerechtigkeit passiert nie von allein, man muss sie herstellen...an sich wäre es Hauptaufgabe des Opfers das zu tun...meiner Ansicht nach..ich habe diesen Weg auch hinter mir und zwar wie ich denke mit Erfolg. Ich habe keinen bzw. nur noch sehr seltenen Kontakt zu meinen Eltern und bin ohne sie auch wesentlich glücklicher dran...an sich brauche ich sie nicht...zwar brauchen sie heute eher mich, aber es ist dann sone Art Ausgleich zu sagen: ihr habt mir mehr Schlechtes als Gutes getan...daher fühle ich mich euch ggü nicht verpflichtet, seht zu wie ihr selber klarkommt. Meine Mutter war übrigens so ähnlich drauf wie die Mutter deiner Frau...hat uns drei Geschwistern immer mit der väterlichen Gewalt gedroht und uns regelmäßig ans Messer bzw. den Prügelstock geliefert...sie selber wurde auch von meinen Vater geprügelt und hat dann aus einer Art Sklaven-Sadismus heraus oder um selber nicht so viel abzubekommen uns Kinder/Jugendliche vorgeschoben....tja dadurch hat sie sich nicht gerade beliebt gemacht, ihr schlechtes Gewissen setzt ihr sehr zu, sie ist heute eine kranke und einsame, frustrierte Frau..auch sone Art ausgleichende Gerechtigkeit...alles fällt letztlich auf einen zurück....wir Geschwister haben zugesehen möglichst rasch das Weite zu suchen und ein eigenes besseres Leben mit Menschen, die besser zu uns waren aufzubauen. Dasselbe würde ich auch deiner Frau raten. Abnabelung und ausreichende Abgrenzung ist grad in Fällen wie diesem total wichtig um nen klaren Überblick zu erhalten und auch erwachsen zu werden.
Denn die Heimtücke von Gewalt ist die inneliegende Macht die dadurch auf das Opfer ausgeübt wird..mit Gewalt wird ein Opfer unterworfen und an den/die Täter gekettet....wenn sich das Opfer nicht genügend abgrenzt....Abgrenzung bedeutet zu sagen: NEIN..ich akzeptiere den Mist nicht und wende mich von Mistmaden ab....ist an sich einfach...oft aber schwer für einige, die zu wenig Selbstbewusstsein haben, zu wenig eigenständig sind, nie erwachsen wurden, immer abhängig sind von jemandem, der ihnen sagt wie es laufen sollte. Einen eigenen Willen zu entwickeln bedeutet an sich auch harte Arbeit, Denkarbeit, die nicht jeder bereit ist zu leisten...Ohne diesen Abgrenzungsschritt bleibt ein Gefühl der Minderwertigkeit bestehen...durch Gewalt wird dem Opfer gesagt: du bist nix wert, verdienst Strafe, bist Sklave und hast keine besonderen REchte..und aus dieser Denklogik muss man sich erstmal radikal genug befreien..sonst bleibt man in der Opferhaltung hocken...Das ist meiner mittleren Schwester passiert..sie hat sich nie emotional gelöst und innerlich diese Phasen der Ablösung durchlaufen...die Dinge nie richtig gestellt und beim Namen genannt, nie die schwerwiegenden seelischen Verletzungen in sich wahrgenommen und verarbeitet, sondern immer nur schön geredet, und dadurch jahrzehntelang immer inneren Druck in sich rumgetragen, bis sie psychisch krank wurde...

Mein Rat: deine Frau sollte ganz gezielt weiter in ihrer Therapie daran arbeiten sich von der Vergangenheit und auch ihren Eltern zu lösen. Ablösung bedeutet nicht immer totale Trennung..innere Ablösung kann durchaus weiteren Kontakt unter veränderten Vorzeichen bedeuten...allerdings erledigt sich der Wunsch nach Konktakt oft, wenn man mal hinter die Dinge guckt und erkennt was gelaufen ist, und erkennt das man selber wichtiger ist als die Eltern...die einem allerdings mit jedem Schlag was anderes behauptet hatten: "ich Massa mit dem Recht dich mit dem Gummischlappen zu verdreschen) du Sklave" Wichtig ist, dass die Macht und Abhängigkeit...emotional und ggf. auch materiell konsequent gebrochen wird.
Sie sollte lernen die Dinge offen beim Namen zu nennen...bei Gewalt nix beschönigen oder verschleiern...ich hatte meinem Vater damals auch ganz klar gemacht, dass er sich strafbar macht wenn er Gewalt ausübt und ihn als Gewalttäter behandelt: zunächst mit Wut und Ablehnung, Gegenaggression und Abwehr, dann mit Ignoranz und Ausschluß aus meinem Leben....man muss da bestimmte Phasen durchlaufen um sich zu lösen um ne gewisse Gerechtigkeit für sich selber herstellen zu können....aber das wird ein einigermaßen fitter Therapeut deiner Frau genauer erklären können. Wichtig ist auch öffentlich locker sagen zu können: mein Vater war ein brutales Ar***und fertig. Mir macht das überhaupt nix mehr aus.
Die Wut die du empfindest ist eine gerechte, gerechtfertigte Wut, eine Wut die an sich deine Frau empfinden sollte....ich hoffe sehr dass sie eines Tage dahin kommt das zu erkennen..einige Menschen sind ja leider Weltmeister im Verdrängen und Selbsttäuschung...aber das alles hilft nix..die Wahrheit holt einen immer wieder ein. Sag das deiner Frau und steh ihr dabei bei mit der Realität leben zu können..viel mehr wirst du ihr hier nicht helfen können..ist auch nicht dein Job den Rächer oder WAchpudel ggü ihren Eltern zu spielen..sie ist ne erwachsene Frau und sollte lernen sich auch so zu verhalten...klingt ein wenig barsch, aber ein gewisser Anspruch muss schon sein. Das weiss ich aus eigener Erfahrung.

Ich wünsche dir und deiner Frau alles Gute und hoffe ihr kommt gut ins Neue Jahr!

Gruß
Tyra

P.S In Hinsicht auf die gefühlten Aggressionen würde ich zu Kampfsport raten...und zwar dir und deiner Frau...grad bei körperlich-psychischen Blockaden wie dieser GEnitaltaubheit bei deiner Frau ist körperliche Betätigung total wichtig..man sollte nicht nur intellektuell mit Therapie an ein Gewalttrauma ran, sondern am besten ganzheitlich indem man auch andere Maßnahmen wie Kampfsport und Zenmeditation etc. unternimmt...grad für Opfer ist es wichtig zu spüren: so schwach bin ich gar nicht, ich kann mich wehren und kann mein Leben selber in die Hand nehmen...Kampfsport hat oft gute und stärkende Auswirkung auf die Psyche und das Selbstbewusstsein, trainiert Körper und Geist
 
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