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Eltern trauen mir nichts zu

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 122040
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G

Gelöscht 122040

Gast
Hallo,

Das Problem wird im Titel ja schon etwas angeschnitten… Ich bin 19 Jahre alt - vor dem Inneren Auge meiner Eltern immer noch 4.
Das ist irgendwo verständlich, aber auch sehr anstrengend. Ich liebe meine Eltern, und es gibt auf jeden Fall viel was richtig läuft. So lassen sie mir z.B Freiraum bei meiner Studien-/Berufswahl (es gibt ja viele Eltern die da an ihre Kinder Erwartungen haben) und sind sehr locker was mein Liebes- und sexualleben angeht. Wir können auch immer offen kommunizieren und das ist toll.

Es gibt nur primär 3 Dinge , die mir total auf den Keks gehen.
1. Vor allem mein Vater redet sehr gerne schlecht über mich und meine Probleme. Da wird dann eine Panikattacke gerne als „Show“ dargestellt, obwohl ich schon oft mit ihm geredet und ihn gebeten habe das zu unterlassen, da meine Panikattacken ernst und kein Schauspiel sind um ihn zu nerven, wie er das immer denkt.
Das versteht er aber leider nicht und behauptet ständig ich wolle Aufmerksamkeit und sei nicht erwachsen genug.
Von dem Trip kriege ich ihn nicht, also ist die frage eher was ich tun kann, damit ich mir das nicht so zu Herzen nehme.

2. Ich habe eine beste Freundin und einen guten Kumpel. Beide hatten es nicht leicht im Leben, eine war lange in Therapie, der andere hatte was mit Drogen und Alkohol am Hut. Meine Eltern verteufeln die beiden und wollen mir den Umgang verbieten, dabei kann das Mädchen nichts dafür, dass sie von ihrer Mutter missbraucht worden ist und deswegen in Therapie war und ist mega lieb und der Mann ist seit 2 Jahren clean - darüber hinaus würde ich nie irgendwelche Drogen nehmen und ich bin enttäuscht, dass meine Eltern mir das zumuten. Was kann ich da machen?

3. Ich werde nächstes Jahr im Frühjahr ausziehen und studieren gehen. Das wollen meine Eltern wohl nicht wahr haben und mein Vater und sein bester Freund versuchen mir das die ganze Zeit auszureden in dem sie vor allen ständig herumposaunen dass ich es niemals alleine schaffen werde und heulend angekrochen kommen werde.
Da ich einen Nebenjob neben dem Abi habe (was Verantwortungsbewusstsein und Selbstständigkeit zeigt), alles selbstständig mache (z.B auch meine eigene Wäsche mache obwohl ich noch daheim lebe) und meine Aufgaben im Haushalt erledige weiß ich nicht, wie ich das denen noch beweisen soll.

Es wäre schön, wenn ihr auf die 3 Punkte eingehen könntet
Danke
 
Du kannst deine Eltern nicht ändern. Punkt. Konzentriere dich auf dein Leben.

Und was das "Heulend angekrochen" betrifft: Meine Mutter meinte auch kurz vor meinem Auszug ins betreute Wohnen damals, dass ich " schon heulend wieder angekrochen" komme. Am Ende war sie es, die "rumgeheult" hat. Also kann ich dir garantieren, dass dein Vater spätestens 2-3 Monate zu jammern beginnt und dir hinterherlaufen wird 😉
 
Sage ich irgendwo dass ich das kann?

Ja und genau dafür brauche ich Tipps. Wie ich die Beleidigungen nicht mehr an mich ranlasse, was ich im Bezug auf meine Freunde machen kann etc.

Schaff dir ein Gedankenbild zur Abwehr, um Sachen nicht zu dicht an dich ran zu lassen (muss man üben).

Stell dir vor, du bist eine Schildkröte und an deinem Panzer prallen unsinnige Bemerkungen über dich einfach ab oder du kannst um den Raum um dich herum Schutzschilde hochfahren wie in Startrek, so dass dich nichts erreicht oder...
 
Sage ich irgendwo dass ich das kann?

Ja und genau dafür brauche ich Tipps. Wie ich die Beleidigungen nicht mehr an mich ranlasse, was ich im Bezug auf meine Freunde machen kann etc.

Dann verstehst du meine Aussage nicht. Sobald du eben realisierst, dass deine Eltern sich nicht ändern, eben weil sie durch persöhnliche Probleme so verkorkst sind und eh in paar Monaten Ruhe hast, kannst du entspannt sein. Da geht das Gerede dort vorbei wo die Sonne nicht scheint 🙂
 
Punkt 1: "Panikattacken" sind bisweilen Auslegungssache. Dein Vater deutet deine Befindlichkeit anders als du. "Teeneskes Theater", wird er sich denken.
Lösung: Einfach keine "show" machen.
Punkt 2: KEINE vernünftigen Eltern wollen, dass ihr Kind sich mit Drogen-und Alkoholkonsumenten abgibt. Egal, ob sie nun missbraucht wurden oder nicht.
Punkt 3: Da hilft kein Reden. Deine Taten werden ja für dich sprechen, wenn du frei und autonom "studieren gehst" und dich ernährst.
(Wenn du weiterhin "Panikattacken" bekommst, könnte dein Vater mit Punkt 3 unter Umständen recht behalten. Beweise ihm doch jetzt schon, dass du in der Lage bist, dich erwachsen zu verhalten und Verantwortung für dich zu übernehmen.)
 
"Panikattacken" sind bisweilen Auslegungssache.
Wieso Anführungszeichen? Und was soll Ausslegungssache bedeuten? Ich denke es ist ziemlich eindeutig wenn jemand eine Panikattacke hat, in vielen Fällen zumindest.
Lösung: Einfach keine "show" machen.
Also einfach meine Panikattacken abstellen? Du weißt dass das so nicht läuft, oder? Könnte man zumindest von einem Urgestein welches in einem Forum unterwegs ist wo viele Leute mit psychologischen Problemen schreiben erwarten.
KEINE vernünftigen Eltern wollen, dass ihr Kind sich mit Drogen-und Alkoholkonsumenten abgibt. Egal, ob sie nun missbraucht wurden oder nicht.
Was hat das mit Vernunft zu tun? Erstens nimmt die missbrauchte keine Drogen und der 2. ist seit über einem Jahr clean. Würde er noch konsumieren wäre das was anderes. Aber sowas zeugt von mangelndem Vertrauen. Und das beantwortet ja meine Frage ob ich ihn treffen sollte oder nicht nicht.
Da hilft kein Reden. Deine Taten werden ja für dich sprechen
Und wie viel mehr Taten braucht man da noch? Ich mache ja nicht gerade wenig.
Beweise ihm doch jetzt schon, dass du in der Lage bist, dich erwachsen zu verhalten und Verantwortung für dich zu übernehmen.)
Mache ich das nicht zu genüge? Oder ist man jetzt wegen einer Angststörung unerwachsen?! Was an arbeiten gehen, im Haushalt tätig sein, selbstständig arbeiten erledigen etc. Ist kein Beweis ?
"studieren gehst" und dich ernährst.
(Wenn du weiterhin "Panikattacken" bekommst,
Ich habe selten Panikattacken. Keine „Panikattacken“ und ich gehe studieren. Nicht „studieren“. Danke.
auch mit gelegentlichen Panikattacken kann man ein normales Leben führen. es ist ja nicht so dass meine Angst mich 24/7 kontrolliert .
 
Panikattacken kann man nicht steuern. Die kommen einfach.

Mit etwas Empathie und Informationen aus dem Internet kann man das sehr schnell nachlesen. Als jemand der jahrelang Mal unter Panikattacken litt kann ich sagen, dass man das definitiv nicht steuern kann. Wer deine Freunde sind: Ja.

Doch mir kommt es eher so vor als würde dein Vater seine Unzufriedenheit mit sich selbst auf dich abwälzen. Meiner hats probiert und oft geschafft. Bis der Kontaktabbruch kam.

Ich würde einfach Abstand von den Eltern nehmen und so gut es geht mir eine gute Bubble aufbauen. Ein Ventil, Menschen die dir den Rücken stärken. Denn nur so schaffst du es durchs Leben zu kommen bis du nicht mehr von deinen Eltern abhängig bist.

Fühl dich gedrückt.
 
Panikattacken muss man ernst nehmen.
Das hat nichts mit einer Show zu tun.
Wenn dein Vater darüber keine Ahnung hat...dann rede mit ihm nicht darüber.

Panikattacken bekommen öfter junge Leute, welche schlimme Erlebnisse verdrängt haben.
Nach einem Auszug können sich Panikattacken verstärken.

Trotzdem würde ich ausziehen und mehr Abstand zu den Eltern halten.

Ein guter Therapeut könnte helfen.


Wenn deine Eltern gegen deine Freunde sind, dann erzähle ihnen nix über deine Leute.

Ziehe aus und nimm das Gequatsche von deinem Vater nicht so ernst und wortwörtlich.
 
dann rede mit ihm nicht darüber.
Ich habe ja auch nur mit ihm darüber geredet um meine Grenzen zu setzen,das sollte eigentlich in Ordnung sein
Nach einem Auszug können sich Panikattacken verstärken.
Eher nicht, es wird ja immer besser - zumal meine Eltern öfter mal die Auslöser sind…
Ein guter Therapeut könnte helfen.
Woher möchtest du denn wissen, ob ich Nicht in Therapie bin?😅
Panikattacken kann man nicht steuern. Die kommen einfach.

Mit etwas Empathie und Informationen aus dem Internet kann man das sehr schnell nachlesen. Als jemand der jahrelang Mal unter Panikattacken litt kann ich sagen, dass man das definitiv nicht steuern kann. Wer deine Freunde sind: Ja.

Doch mir kommt es eher so vor als würde dein Vater seine Unzufriedenheit mit sich selbst auf dich abwälzen. Meiner hats probiert und oft geschafft. Bis der Kontaktabbruch kam.

Ich würde einfach Abstand von den Eltern nehmen und so gut es geht mir eine gute Bubble aufbauen. Ein Ventil, Menschen die dir den Rücken stärken. Denn nur so schaffst du es durchs Leben zu kommen bis du nicht mehr von deinen Eltern abhängig bist.

Fühl dich gedrückt.
Vielen Dank!
 

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