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Eltern tod - Bin jetzt alleine

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Gast

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Nachdem vor kurzem auch meine Mutter gestorben ist bin ich ganz alleine...und weiß nicht mehr weiter.

Geschwister habe ich keine, und Freunde nur wenige die ich zudem selten sehe, genau so wie mit meinen Cousins.

Ich bin momentan total vom Leben überfordert. Meine Eltern waren sowohl psychisch als auch ganz praktisch wenn es z.B. um finanzielle Dinge ging eine Stütze auf die ich immer zählen konnte. In letzter Zeit war ich total in meine Ausbildung vertieft, und jetzt habe ich keine Ahnung was danach. Ich komme gerade noch nicht mal mit alltäglichen Dingen klar, wie Steuern bezahlen, Verträge abschließen, obwohl ich eigentlich schon recht selbständig war...Doch bis jetzt war immer noch meine Eltern bzw. meine Mutter da um mir im Notfall zu helfen, und jetzt bin ich ganz alleine für alles verantwortlich.

Ach verdammt es ist am Ende einfach alles zu schnell gegangen...
 
Hallo!

Das tut mir alles sehr Leid für dich!! Ein wirklich schlimmer Schicksalsschlag...

Ich kann gut nachvollziehen, dass du dich jetzt alleine fühlst. Aber du bist nicht alleine. Du kannst Hilfe von den Ämtern bekommen, die dir gerne mit all deinen Problemen weiterhelfen. Oder vllt. hast du ja auch eine nette Nachbarin, die dir gerne hilft. Wenn du Hilfe bei irgendetwas brauchst, dann steht dir diese auch zu.
Fragen kannst du auch hier ans Forum richten, hier wird dir gerne geholfen.
Desweiteren würde ich dir empfehlen, dir ein Hobby zu suchen. Zum beispiel einen tanzkurs oder ähnliches, da kann man super neue Leute und Freunde kennen lernen und außerdem lenkt dich das auch ein wenig ab.

ich hoffe, dass ich dir ein wenig helfen konnte...

Alles Gute
Salida
 
Hallo Gast, erstmal mein Beileid. Es ist egal wie alt man ist, man fühlt sich, wenn das zweite Elternteil geht, allein gelassen. So ging es mir im vergangenen Jahr, als mein Vater starb. Ich bin zwar erwachsen, aber trotzalledem, vermisse ich meinen Vater, der auch mal Ratschläge gibt und aus der Kindheit erzählt.
Hier im Forum kannst du dir auch die ein oder andere Hilfestellung holen oder ansonsten , musst du einfach drauf losgehen und fragen wenn es um Amtsangelegenheiten geht. Du hast doch bestimmt , Bekannte oder Kollegen, die dir auch den ein oder anderen Rat geben können. Nur nicht den Mut verlieren. Verarbeite erstmal den Tod deiner Eltern und dann wird sich alles finden.
 
ich kann gut anchvollziehn wie du dich fühslt meine mutter ist vor 3 jahren gestorben. ich bin jetzt 19 jahre alt.

ich leide heute noch darunter.

wenn du willst helf ich dir gern kannst mich mal anschreiben.

( ich wäre froh gewesen wenn ich damals jemanden gehabt hätte in der schweren zeit das einzigste was mir blieb , war die Sucht ):mad:
 
es tut mir leid für dich....
ich stehe seit 2 jahren auf eigenen beinen nachdem mein vater starb und musste mich mit beerdigungssachen usw rumschlagen und nebenbei meine lehre machen usw usw.
weiß we hart das für dich ist und wie schwer der weg aussieht.
bist du noch in der lehre?mir half damals mein berufsschullehrer in wichtigen fragen was die ämter anging, wenn ich nicht weiter wusste ging ich in der pause zu ihm und fragte ihn um rat.
wichtig wäre es für dich jemanden zu finden mit dem du darüber reden kannst.....
ich hoffe du packst das und wünsch dir viel kraft...
 
Ich habe in meinem Betrieb mehrere gefunden die mir helfen...Nicht unbedingt nur gut, da ich mich jetzt nicht mehr andauernd in Arbeit verkriechen kann.

Nachdem bei den praktischen Problemen sich eine Lösbarkeit abzeichnet, kommt die eigentliche Trauer voll zu tragen. Gestern bin ich wie immer erst um 7 nach Hause gekommen, und sonst hatte mir meine Mutter wie jeden Mittwoch eine Pizza gemacht. Ich komm heim und habe eine Art Flashback und freue mich für eine Sekunde auf die Pizza und das anschließende gemütliche Entspannen vorm Fernseher...Danach bin ich fast zusammengebrochen vor Schmerz. Wenn ich bedenke das ich noch mein ganzes restliches Leben, also ~60 Jahre lang nie wieder meine Mutter sehen werde
 
dir wird es öfter so gehen, es wird mit der zeit besser, aber es wird viele momente in deinem leben geben an denen der schmerz wieder voll da is.
mir graut z.b. vor morgen, morgen hätte mein vater geburtstag und der tag morgen wird nun anders als damals und alles is wieder so hautnah, als wäre es gestern gewesen.
 
Hallo,

ich kann sehr gut mitfühlen, wie es dir jetzt geht,
denn vor etwa 2 1/2 Monaten ist mit meiner Mutter auch der letzte Elternteil von mir
sowie Familienangehöriger überhaupt gestorben.
Die einzige Ablenkung und Kontakte, die ich z.Z. habe, sind die Arbeit und meine Kollegen dort.
Das hilft einem aber in gewisser Weise nur tagsüber.
Besonders schlimm sind die Abende und Wochenenden.
Die technischen Widrigkeiten des Alltags, so ganz auf sich gestellt, die du erwähnt hast,
die lernt man eigentlich recht schnell zu meistern.
Alles nur eine Sache der Gewöhnung.
So musste ich z.B. u.a. auch die Steuererklärung für meine Mutter machen,
da sie nicht mehr dazu gekommen war.
Das stellte sich aber, obwohl ich mich für ihre Finanzen nie sonderlich interessiert hatte,
als viel einfacher heraus, als ich es befürchtet hatte.
Die nötigen Unterlagen waren im Nachlaß schnell zusammengesucht und auf dem Finanzamt war man sehr hilfsbereit
und hat mir gesagt, was ich anrechnen lassen könnte und welche Unterlagen noch benötigt würden.
Wenn nur das eigene soziale Umfeld ebenso einfach managebar und ein Lebensziel erkennbar wäre.
Deshalb sei dankbar für den Beistand deiner Kollegen und zeige ihnen,
dass du ihre Hilfe schätzt.
Ausserdem ist es in deinem Alter noch leicht,
Kontakte zu knüpfen und neue Bekanntschaften zu machen.
Geh aus dem Haus und such Anschluss (z.B. zu Gleichgesinnten, Interessengruppen, Verienen etc.)
Ich wünsche dir, dass die Augenblicke der schmerzvollen Trauer um deine Mutter bald seltener werden und öfter den schönen Erinnerungen an sie Platz machen.
 
ich kann gut anchvollziehn wie du dich fühslt meine mutter ist vor 3 jahren gestorben. ich bin jetzt 19 jahre alt.

ich leide heute noch darunter.

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( ich wäre froh gewesen wenn ich damals jemanden gehabt hätte in der schweren zeit das einzigste was mir blieb , war die Sucht ):mad:
Hallo,

meine mutter ist gestorben als ich neun war, es war zwar noch mein vater da, es ist aber nich das gleiche, da er immer nur versuchte als mutter und vater für uns da zu sein, was nicht klappte, damals hab ich zu rauchen, zu saufen, und weiter dinge angefange, die ich bis heute noch nicht unter kontrolle hab....

Es ist echt hart das ganze mal in den griff zu bekommen aber es muss gehn egal wie....

lg
 
wenn man sich das hier alles so durchliest muss man mit erschrecken feststellen wieviele andere auch in der jugend oder noch schlimmer in der kindheit ihre eltern verloren haben.
darf ich euch mal fragen, also alle die das thema hier lesen und davon betroffen sind ob bei euch der rest noch hinter euch steht, sprich andere verwandte?
 

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