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Gast5562
Gast
Hallo, ich muss jetzt hier einfach mal meinen Frust raus lassen und nach Hilfe fragen.
Also, ich bin schon 28 Jahre alt und lebe eigentlich alleine - im Haus was meine Eltern von meinen Großeltern geerbt haben und inoffiziell schon an mich weitergegeben haben. (bitte keine falschen Vorstellungen - Häuschen oder "bessere Hütte" trifft es eher)
EIGENTLICH - denn meine Eltern sind ständig unangemeldet bei mir - UND zu allem Überfluss sind sie nach meinem Auszug von zuhause (da sie - nachdem alle Kinder draußen waren - keine so große Wohnung mehr brauchten) IN DIE UNMITTELBARE NACHBARSCHAFT bei mir gezogen. - Sie können sogar fast sehen wer bei mir ein und aus geht.
Man muss dazu sagen, dass meine Eltern extreme Kontrollfreaks sind - und schon immer waren. Ich hatte damals zuhause wirklich nie meine Ruhe und konnte mich entspannen oder einfach nur aufs Studium konzentrieren - weshalb ich auch schon ewig dafür brauche. Freunde hatte ich auch keine, da meine Eltern nie wollten dass ich Besuch habe ("die stehlen ja alle").
In der Schule haben sie mir sogar verboten mit irgendjemandem befreundet zu sein, der ihnen nicht passte. Da ich damals noch jung war und dachte das wäre das beste für mich (ich habe das wirklich geglaubt) kam es natürlich, dass ich nie Freundschaften aufbauen konnte, sondern ganz im Gegenteil immer von den anderen gemobbt wurde. Aus diesem Teufelskreis bin ich bis heute nicht herausgekommen, obwohl ich ständig versuche Kontakte zu knüpfen
Es war für mich so eine riesige Erleichterung und Verbesserung meines Lebens als ich endlich ausziehen und mein eigenes Ding machen konnte. Und das obwohl ich dadurch auf viele Annehmlichkeiten von damals verzichten musste. (kein Internet und TV Anschluss, keine Klimaanlage, Dusche in der Küche, und so) Trotzdem, es was die beste Zeit meines Lebens!
So, nun bin ich also vor zwei Jahren ca umgezogen - und etwas über ein halbes Jahr später meine Eltern mir hinterher.
Das halbe Jahr war wie gesagt das beste meines Lebens - ich habe in der Zeit einige Kontakte aufbauen und sie ungestört zu mir einladen können können. In der Uni ist es auch bergauf gegangen UND ich hatte sogar meine ersten Dates und mein erstes Mal (ja, beim Thema Mädels hat sich noch viel weniger getan als bei normalen Freundschaften).
Tja - es war eine schöne Zeit, aber sie ist wieder vorbei.
Seit meine Eltern mir nämlich hinterher-gezogen sind, war es das wieder.
Gerade jetzt im Sommer sind sie vollkommen unregelmäßig und ohne sich anzumelden ständig bei mir, weil sie im Garten irgendwelche Blumen setzten wollen, oder weil sie sich in die Sonne legen wollen, oder - ja wirklich - weil sie nachsehen wollen ob ich den Rasen mähe. Sie halten es einfach nicht aus keine Kontrolle über mich zu haben.
Und selbst wenn sie sich wirklich "nur" in die Sonne legen wollen, kommt in mir so ein enormer Hass und so eine Wut hoch, dass ich in der Zeit einfach nichts machen kann - ich kann nicht lernen, ich kann nichts vorbereiten, natürlich kann ich auch niemanden einladen - ich kann ja nicht einmal telefonieren (weil meine Eltern dann sofort nachfragen wer das ist) - ich kann auch nicht weg - erstens, will ich meine Eltern nicht alleine bei mir lassen (weil sie meine Sachen durchwühlen würden), und zweitens, weil ich nicht einmal wüsste wohin (weil, die Kontakte die ich in dem halben Jahr aufbauen konnte natürlich schon wieder verloren habe)
Es geht also wieder steil bergab mit mir ... und so undankbar das auch klingen mag, ich bin überzeugt davon dass meine Eltern schuld daran sind.
Und ja - ich habe schon versucht mit ihnen darüber zu reden, dass das einfach nicht geht, dass sie ständig bei mir sind, weil ich einmal mein eigenes Leben aufbauen möchte. - Daraufhin kann ich mir wieder nur anhören wie undankbar ich bin, und dass sie auf alles verzichtet haben damit es uns (mir und meinen Geschwistern) gut geht - dabei kommen immer wieder so Sprüche, wie dass die ganze Familie wegen meiner Nachhilfe nicht in den Urlaub fahren konnte (weil ich einmal in der Unterstufe für eine Nachprüfung Nachhilfe genommen habe - bzw von meinen Eltern dazu gezwungen wurde).
Ich halte das einfach nicht mehr aus! Die einzige Möglichkeit die ich irgendwie sehe ist es den Kontakt zu ihnen vollkommen abzubrechen, irgendwohin ganz weit weg zu ziehen, mit dem Studium aufzuhören um Vollzeit arbeiten gehen zu können, damit ich mir eine Wohnung leisten kann ... nur will ich das auch nicht - ich mag mein neues Studium eigentlich total und der einzige Grund warum ich nicht weiter komme ist, weil ich häufig nicht hin gehe, weil sonst sofort meine Eltern bei mir "einbrechen" und weil es mir dadurch natürlich auch extrem schwer fällt wieder Kontakte zu knüpfen. Dazu kommt natürlich, dass ich den Kontakt zu meinen Eltern auch nicht wirklich abbrechen möchte - ich möchte dass es so ist wie es war, bevor wie umgezogen sind - da habe ich sie einmal die Woche gesehen und habe sie auch gerne hin und wieder eingeladen.
Also, wie seht ihr das - bin ich so undankbar, und sollte akzeptieren, dass meine Eltern ständig bei mir sind und sich in meine Angelegenheiten (Studium, Besuch, Einrichtung) einmischen?!
Ich denke nämlich um ehrlich zu sein nicht - auch wenn das Haus offiziell ihnen gehört. Sie haben schließlich zugestimmt dass ich dort wohnen kann - und ich zahle ja auch alles. Ich finde sie gehen viel zu weit und ihre Verhaltensweise und besonders ihre ständigen Vorwürfe sind vollkommen unangebracht.
Also, ich bin schon 28 Jahre alt und lebe eigentlich alleine - im Haus was meine Eltern von meinen Großeltern geerbt haben und inoffiziell schon an mich weitergegeben haben. (bitte keine falschen Vorstellungen - Häuschen oder "bessere Hütte" trifft es eher)
EIGENTLICH - denn meine Eltern sind ständig unangemeldet bei mir - UND zu allem Überfluss sind sie nach meinem Auszug von zuhause (da sie - nachdem alle Kinder draußen waren - keine so große Wohnung mehr brauchten) IN DIE UNMITTELBARE NACHBARSCHAFT bei mir gezogen. - Sie können sogar fast sehen wer bei mir ein und aus geht.
Man muss dazu sagen, dass meine Eltern extreme Kontrollfreaks sind - und schon immer waren. Ich hatte damals zuhause wirklich nie meine Ruhe und konnte mich entspannen oder einfach nur aufs Studium konzentrieren - weshalb ich auch schon ewig dafür brauche. Freunde hatte ich auch keine, da meine Eltern nie wollten dass ich Besuch habe ("die stehlen ja alle").
In der Schule haben sie mir sogar verboten mit irgendjemandem befreundet zu sein, der ihnen nicht passte. Da ich damals noch jung war und dachte das wäre das beste für mich (ich habe das wirklich geglaubt) kam es natürlich, dass ich nie Freundschaften aufbauen konnte, sondern ganz im Gegenteil immer von den anderen gemobbt wurde. Aus diesem Teufelskreis bin ich bis heute nicht herausgekommen, obwohl ich ständig versuche Kontakte zu knüpfen
Es war für mich so eine riesige Erleichterung und Verbesserung meines Lebens als ich endlich ausziehen und mein eigenes Ding machen konnte. Und das obwohl ich dadurch auf viele Annehmlichkeiten von damals verzichten musste. (kein Internet und TV Anschluss, keine Klimaanlage, Dusche in der Küche, und so) Trotzdem, es was die beste Zeit meines Lebens!
So, nun bin ich also vor zwei Jahren ca umgezogen - und etwas über ein halbes Jahr später meine Eltern mir hinterher.
Das halbe Jahr war wie gesagt das beste meines Lebens - ich habe in der Zeit einige Kontakte aufbauen und sie ungestört zu mir einladen können können. In der Uni ist es auch bergauf gegangen UND ich hatte sogar meine ersten Dates und mein erstes Mal (ja, beim Thema Mädels hat sich noch viel weniger getan als bei normalen Freundschaften).
Tja - es war eine schöne Zeit, aber sie ist wieder vorbei.
Seit meine Eltern mir nämlich hinterher-gezogen sind, war es das wieder.
Gerade jetzt im Sommer sind sie vollkommen unregelmäßig und ohne sich anzumelden ständig bei mir, weil sie im Garten irgendwelche Blumen setzten wollen, oder weil sie sich in die Sonne legen wollen, oder - ja wirklich - weil sie nachsehen wollen ob ich den Rasen mähe. Sie halten es einfach nicht aus keine Kontrolle über mich zu haben.
Und selbst wenn sie sich wirklich "nur" in die Sonne legen wollen, kommt in mir so ein enormer Hass und so eine Wut hoch, dass ich in der Zeit einfach nichts machen kann - ich kann nicht lernen, ich kann nichts vorbereiten, natürlich kann ich auch niemanden einladen - ich kann ja nicht einmal telefonieren (weil meine Eltern dann sofort nachfragen wer das ist) - ich kann auch nicht weg - erstens, will ich meine Eltern nicht alleine bei mir lassen (weil sie meine Sachen durchwühlen würden), und zweitens, weil ich nicht einmal wüsste wohin (weil, die Kontakte die ich in dem halben Jahr aufbauen konnte natürlich schon wieder verloren habe)
Es geht also wieder steil bergab mit mir ... und so undankbar das auch klingen mag, ich bin überzeugt davon dass meine Eltern schuld daran sind.
Und ja - ich habe schon versucht mit ihnen darüber zu reden, dass das einfach nicht geht, dass sie ständig bei mir sind, weil ich einmal mein eigenes Leben aufbauen möchte. - Daraufhin kann ich mir wieder nur anhören wie undankbar ich bin, und dass sie auf alles verzichtet haben damit es uns (mir und meinen Geschwistern) gut geht - dabei kommen immer wieder so Sprüche, wie dass die ganze Familie wegen meiner Nachhilfe nicht in den Urlaub fahren konnte (weil ich einmal in der Unterstufe für eine Nachprüfung Nachhilfe genommen habe - bzw von meinen Eltern dazu gezwungen wurde).
Ich halte das einfach nicht mehr aus! Die einzige Möglichkeit die ich irgendwie sehe ist es den Kontakt zu ihnen vollkommen abzubrechen, irgendwohin ganz weit weg zu ziehen, mit dem Studium aufzuhören um Vollzeit arbeiten gehen zu können, damit ich mir eine Wohnung leisten kann ... nur will ich das auch nicht - ich mag mein neues Studium eigentlich total und der einzige Grund warum ich nicht weiter komme ist, weil ich häufig nicht hin gehe, weil sonst sofort meine Eltern bei mir "einbrechen" und weil es mir dadurch natürlich auch extrem schwer fällt wieder Kontakte zu knüpfen. Dazu kommt natürlich, dass ich den Kontakt zu meinen Eltern auch nicht wirklich abbrechen möchte - ich möchte dass es so ist wie es war, bevor wie umgezogen sind - da habe ich sie einmal die Woche gesehen und habe sie auch gerne hin und wieder eingeladen.
Also, wie seht ihr das - bin ich so undankbar, und sollte akzeptieren, dass meine Eltern ständig bei mir sind und sich in meine Angelegenheiten (Studium, Besuch, Einrichtung) einmischen?!
Ich denke nämlich um ehrlich zu sein nicht - auch wenn das Haus offiziell ihnen gehört. Sie haben schließlich zugestimmt dass ich dort wohnen kann - und ich zahle ja auch alles. Ich finde sie gehen viel zu weit und ihre Verhaltensweise und besonders ihre ständigen Vorwürfe sind vollkommen unangebracht.