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Eltern müssen wohl Haus verkaufen....

Student123

Mitglied
Hallo zusammen,

ich weiß gar nicht, wo ich am besten anfangen soll und vermutlich sind es mehr oder weniger nur "Luxusprobleme"....

Tatsächlich hat Corona und auch der aktuelle Krieg in der Ukraine unser Leben auf den Kopf gestellt
(zugegebener Maßen etwas unerwartet).

Ich bin immernoch sprachlos, da ich niemals damit gerechnet hätte und meine Eltern eigentlich finanziell immer recht gut aufgestellt zu sein schienen...

Wie dem auch sei, ich habe mich wohl geirrt...

Leider habe ich selbst bisher wenig aus meinem Leben gemacht und bin mehr oder weniger eine Enttäuschung/Belastung für meine Familie (zumindest sehe ich mich so).

Aber dies ist ein anderes Thema..., worauf ich in diesem Beitrag eigentlich nicht eingehen wollte.

Jedenfalls war jemand schon einmal in einer ähnlichen Situation?
Ich habe selbst nur zwischen 2-2,2k Euro netto im Monat zur Verfügung und meine Eltern wohl zusammen eine wirklich nur mickrige Rente von vielleicht 1k.... (Vater selbstständig/nun arbeitslos & Mutter primär Hausfrau)

Ich kann es einfach nicht fassen und kriege nicht mal einen vernünftigen Beitrag zustande.
Vermutlich bleibt nur der Hausverkauf, wofür mein Vater sein Leben lang gearbeitet hat und wo er alt werden wollte?!

Da wir eine schlechte Kommunikation intern haben, weiß ich nicht mal genau wie der Stand der Dinge ist und was ich genau tun kann...

Aufgrund meiner Vergangenheit bin ich psychisch leider nicht die stabilste Person..
Corona bzw. diese aktuelle Kriegsthematik mit den daraus resultierenden Folgen tun ihr übriges...

Sicherlich bin ich mit dieser und auch anderen Thematiken nicht alleine, wie geht ihr damit um?
Was kann ich tun oder auch nicht?

Ehrlichweise habe ich natürlich auch damit gerechnet, das Haus etc. irgendwann einmal zu erben...
Diese "Problematik" ist für mich aber nicht wirklich wichtig, da es letztendlich um meine Eltern geht und ich mich nur das Beste für sie wünsche....
 
Wenn du dich mit deinen Eltern gut verstehen würdest..könntet ihr vielleicht gemeinsam eine andere Lösung finden.
Ihr könnt euch wegen dem Geld in einer Beratungsstelle beraten lassen.

Aber wenn deine Eltern schwierig sind
könnt ihr keinen gemeinsamen Weg finden..
 
"Schlechte Kommunikation" in einer Familie hat meistens ihren Grund... in der Regel einen unschönen Grund.
Realitätsflucht, dysfunktionales Verhältnis zu Zahlen und einen Mangel an Bedürfnisaufschub führen dann meistens zu solchen Situationen.

Mit deinem jetzigen Stand (2 - 2,2k netto) würde ich mir von deinen Eltern jedoch nicht das Gefühl vermitteln lassen, dass ich im Leben versagt hätte.
Auch das ist wohl eher eine Projektion deiner Eltern auf dich, weil sie sich selber mit ihren Finanzen wohl eher nicht beschäftigen woll ( t ) en.

Zur Sache:

Immobilen und Grundstücke haben in der Vergangenheit massig an Wert gewonnen.
Deine Eltern sollen verkaufen, etwaige Schulden (auch die, von denen du nichts weißt) tilgen und den Rest in eine Eigentumswohnung für sich selber stecken.
Falls nicht genügend Rest vorhanden, dann zur Miete.

Zu dir:

Gewinne unbedingt mehr Selbstvertrauen. Du siehts, dass auch bei deinen "lieben" Alten nicht alles Gold ist was glänzt. Statt deine Eltern auch hier noch so sklavisch in Schutz zu nehmen, wäre es für dich langsam Zeit über die Prinzipien von Ursache und Wirkung nachzudenken.
 
also das Haus kann vermietet werden, um es in der FAmilie zu halten...
oder Du ziehst mit ein und ihr legt Eure Konten zusammen.
An sich ist ein Haus eine Altersvorsorge, klar, jedoch impliziert das nicht unbedingt, dass man auch drin wohnt...
manchmal muss es dann, eben für die Altervorsorge, verkauft werden. Deine Eltern können ihre finanzielle Situation nun nicht mehr grundständig ändern, egal, was Du machst.
 
Als ich Student vor fast 40 Jahren war, hatte ich keine 2000.- zur Verfügung als Student. Eltern bezahlte günstige Wohnung zu Beginn und für Essen, wohl Fr. 800.- (ja Schweiz, wo alles noch teurer ist). Dann suchte ich mir einen Studentenarbeit, wo ich Geld verdienen konnte. Dann hatte ich micht nach ca. 1 Jahr vollständig finanziell abgenabelt. Man ist nicht glücklicher mit viel Geld - das ist noch heute so.
Suche Dir doch eine Arbeit und entlaste Deine Eltern finanziell...
 
Ein Haus ist im Alter eine große Belastung. Verkaufen und eine Wohnung kaufen. Vom Rest das Leben bestreiten.

Dein Einkommen ist nicht gering. Und die 1k Rente bekommen viele Leute nicht. Meine Mutter hatte seinerzeit von 600 Euro Rente gelebt.

Ihr müßt das Haus loslassen. Bei meiner Mutter war das auch so. Man muß alle Räume heizen, selbst wenn man nur 3 wirklich benutzt. Ständig ist irgendwas zu machen, der Kostenapparat vom Haus ist in der heutigen Zeit nur noch was für Leute, die 5000 Netto haben.

Meine Mutter ist mit 70 den Weinberg rauf und runter Trauben lesen gegangen, damit es fürs Heizöl gereicht hat. Heutzutage ist Heizöl unbezahlbar geworden. Wurst vom Metzger hat sie sich preiswerter für den Hund geben lassen und selbst verzehrt. Manchmal war die nicht mehr einwandfrei. Kein Wunder, dass sie an Krebs verstarb. Will damit sagen, daß das Haus, wenn es zur Belastung wird, weg muß. Ein Verkauf kann schnell gehen, kann aber auch je nach Lage, Größe und Preis Jahre dauern, während Wohnungen an einem Tag verkauft werden. Deine Eltern könnten das Haus beleihen, davon eine Wohnung kaufen, umziehen und anschließend den Verkauf vom Haus einleiten.

Guckt Euch geeignete Eigentumswohnungen, Erdgeschoss an, macht Besichtigungen mit und irgendwann denken Deine Eltern auch, Mensch, warum sind wir nicht schon viel früher auf die Idee gekommen. In Einer Wohnung habt ihr eine Hausverwaltung, die sich um alles kümmert, ihr müßt Euch keinen Kopf mehr um irgendwas machen. Guckt Euch Immobilien ab BJ 1960 an. Älter besser nicht, da es dann oft Probleme gibt. Zu guter Letzt hast Du dann auch noch was vom Erbe, bzw. später eine Eigentumswohnung.

Sollen Deine Eltern noch arbeiten gehen und sich mit Mietern beschäftigen, nur ums Haus zu halten? Irgendwann werden die Cents zusammengekratzt für sich ein Brot zu kaufen. Deswegen, die Hütte muß weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo.

Dann muss halt deine Mutter auch mal arbeiten gehen. Oder ist sie inzwischen im Rentenalter?

Das kommt doch alles nicht von heute auf morgen, so ein Haus muss doch geplant sein finanziell, auch mit Blick auf die Rente.

Oder vielleicht auf Leibrente verkaufen? Ist es denn schon zum Großteil abbezahlt?
 
Kenne einen etwas ähnlichen Fall,
dort hat der Erbe das Haus an einem anderen Verwandten (seinem Cousin) verkauft (vermutlich um die Verwaltung selbst nicht am Hals zu haben)und wieder andere Verwandte (bzw. ein anderer Cousin des Erben) zieht dort mit seiner Familie bald als Mieter ein.
 
@cucaracha
Wir kommunizieren leider allgemein in der Familie sehr wenig, wir haben alle unsere Probleme und fressen diese in uns hinein bis "die Bombe platzt" oder man wird wiederholt missverstanden/nicht ernst genommen (ich hatte beispielsweise schwere Depressionen, Therapien, eine falsche Selbstwahrnehmung usw.)

@Styx.85
Da werden wahrscheinlich unterschiedlichste Dinge mit reinspielen..., schwierig diese Situation zu verstehen bzw. aufzuarbeiten.

Ich vermute du wirst wohl recht haben mit dem Hausverkauf...., welches meines Wissen schuldenfrei und in einem sehr guten Zustand ist...

Zu mir:
Ja das mit der Selbstwahrnehmung/dem Selbstbewusstsein ist weiterhin ein großes Problem, viele negative Erfahrungen in der Vergangenheit durch Mobbing/Ausnutzung und anderem...

Beispielsweise habe ich noch nie eine Beziehung oder Freundin gehabt oder allgemein viele "falsche" Freunde, naja und irgendwie stehe ich mir da leider weiterhin oft selbst im Wege...

Obwohl ich es definitiv besser wissen müsste...

Zu meinen Eltern:
Diese machen sich glaube ich nur sorgen, da ich mein Privatstudium aus den oben genannten psychischen Gründen abgebrochen habe und allgemein zu wenig aus meinem Leben mache

@dr.superman
Ich bin schon Mieter..., du wirst recht haben.
Muss ich wohl akzeptieren.

@Irgendwer
Ich bin Studienabbrecher und arbeite in Vollzeit... (Qualitätssicherung/Qualitätsmanagement)

@tonytomate
Ja du wirst wohl Recht haben, ich bin da bisher mit einer anderen Vorstellung/Erwartung rangegangen...

Ich bin Mieter der Wohnung...

Aber du hast natürlich viele Pro´s und Kontra´s genannt...

Was eine Wohnung in einem mehrparteien Haushalt angeht sind meine Eltern etwas eigen (weil nicht gewohnt oder schlecht auf andere Menschen zu sprechen, 2 Hunde usw.)

Danke für deine Ratschläge, letztendlich muss ich erstmal schauen ob die überhaupt mit sich reden lassen und was deren Pläne sind...

@_cloudy_
Meine Mutter ist fast im Rentenalter..., arbeitet aber aktuell nicht.

Wie gesagt vermutlich ist es schon länger ein Thema, nur war ich bis vor kurzem nicht involviert.

@Bodenschatz
Das Haus ist abbezahlt, ich bin Mieter der anderen Wohnung im Haus...

Was geplant ist und wie es weitergeht ist mir nicht bekannt.

Wie gesagt ich muss wohl mal versuchen ins Gespräch zu gehen.

Nochmals Danke für eure bisherigen Beiträge/Meinungen.
 

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