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Eltern denken ich sei fremdgegangen

Wir kommen nicht aus einem anderen Kulturkreis, aber meine Eltern sind sehr gläubig. Sie haben daher so ihre Wert, aber haben meinen Geschwistern und mir das nie komplett aufgedrängt.

Die Beziehung zu verbieten, bezieht sich darauf, dass ich 13 war, als wir zusammengekommen sind, und er war 17,. Die Begeisterung meiner Eltern hielt sich in Grenzen, aber sie haben es irgendwie akzeptiert.

Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich schon immer ein schwieriges Kind war und es mit der Pubertät nicht besser wurde. Meine Eltern haben bei mir einiges durchgehen lassen, was bei meinen Geschwister niemals erlaubt gewesen wäre. Nur um Stress und Streit zu vermeiden. Sie waren immer schon froh, wenn sie mich einigermaßen auf dem richtigen Weg hatten.
Und je älter ich wurde, desto mehr habe ich verstanden, wie viel Kummer ich meinen Eltern gemacht habe. Ich versuche, das mittlerweile zu verhindern. Ich bin immer respektvoll, werde nie laut, lasse mir vielleicht auch zu viel gefallen usw. Dem entsprechend habe ich meinen Eltern die Situation ganz ruhig und sachlich erklärt. Ich bin nicht komplett ins Detail gekommen, aber habe dennoch deutlich gesagt, was Sache ist. Also keine extra Geschichte erfunden, sondern die Wahrheit, aber etwas geschönt ohne Details.
Ok. Dann hastvdu alles mit Anstand gesagt und es sollte damit fut sein. Warte einfach mal ein paar Tage wie sich das jetzt entwickelt...
 
@Vaiana, einige Antworten hier sind schon mehr als schräg.

Ich denke, Du hast die Sache gut angepackt, mehr kannst Du aktuell nicht machen.
Sollten sich Deine Eltern in den nächsten Tagen nicht beruhigen, suchst Du vielleicht erneut das Gespräch.
Aus meiner Sicht solltest Du ihnen sagen, dass Du ihr Leben akzeptierst, so wie sie es leben und Du sie liebst.
Du erwartest von ihnen, dass sie auch Dein Leben und Deinen Partner akzeptieren.
Machen Sie das nicht, wirst Du den Kontakt zu ihnen stark einschränken, da ihre ständigen Vorwürfe für Dich unerträglich sind.
 
Es ist nicht normal, wenn eine erwachsene, verheirateten Frau sich von ihren erzkatholischen Eltern in ihr Sexleben dreinreden lässt. Ich finde, du bist schon etwas seltsam. Anstatt dich zu erklären, hättest du sie anstrahlen und sagen sollen: "Schön war's." Um sie zu besänftigen hätte ich sie auf einen Drink eingeladen... in besagtes Etablissement. 😉
Es geht ja darum, die Beziehung zu den Eltern weiterhin trotz allem "im Guten" aufrecht erhalten zu wollen. Das ist nunmal manchmal ein Kampf, will man nicht das Verhältnis zu ihnen als zerrüttet beenden.
 
@Vaiana, einige Antworten hier sind schon mehr als schräg.

Ich denke, Du hast die Sache gut angepackt, mehr kannst Du aktuell nicht machen.
Sollten sich Deine Eltern in den nächsten Tagen nicht beruhigen, suchst Du vielleicht erneut das Gespräch.
Aus meiner Sicht solltest Du ihnen sagen, dass Du ihr Leben akzeptierst, so wie sie es leben und Du sie liebst.
Du erwartest von ihnen, dass sie auch Dein Leben und Deinen Partner akzeptieren.
Machen Sie das nicht, wirst Du den Kontakt zu ihnen stark einschränken, da ihre ständigen Vorwürfe für Dich unerträglich sind.
Den Kontakt stark einschränken ist hart. Aber ich sehe hier erstmal auch keine andere Möglichkeit, solange der Grundsatz "Leben und leben lassen" nicht auf beiden Seiten gleichermaßen akzeptiert wird und du als Tochter nicht nur von den Eltern geliebt sondern eher geduldet wirst.

@Vaiana
Wie empfandest du denn dein Verhältnis zu deinen Eltern vor deinem "Geständnis"? Wurdest du geliebt von deinen Eltern oder doch eher geduldet?

Außerdem kam mir noch folgender Gedanke. Ich möchte nicht zu sehr nachbohren und geschmacklos sein...

Aber manchmal hat es auch noch einen tieferen Sinn, warum man ein gutes Verhältnis zu den Eltern aufrecht erhalten möchte. So hart und geschmacklos es auch klingen mag... Aber ich denke da bspw. an Geld, Erbe oder Dergleichen und deine Eltern wollen dir solche Dinge nur dann in Aussicht stellen unter der Bedingung du lebst dein Leben eher nach dem Lebensmodell wie sie sich das vorstellen.

Könnte sowas zutreffen?
 
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Hätt ich wie gesagt nicht gemacht. Man muss nicht immer alles erklären, was irgendwer vielleicht gesehen haben will. Der Mann hätte das mit einem Statement leicht aus der Welt schaffen können, denn es würde niemand anzweifeln, ob er den Abend mit dir verbracht hat oder nicht. Jetzt ist die Katze halt aus dem Sack. Da würd ich mal Gras drüber wachsen lassen.

Was hätte er denn sagen sollen? Dass er dabei war, es keinen anderen Mann gab und meine Cousine lügt? Das wäre gelogen und damit stellen wir uns ja vom Verhalten auf die gleiche Stufe wie sie.

Den Kontakt stark einschränken ist hart. Aber ich sehe hier erstmal auch keine andere Möglichkeit, solange der Grundsatz "Leben und leben lassen" nicht auf beiden Seiten gleichermaßen akzeptiert wird und du als Tochter nicht nur von den Eltern geliebt sondern eher geduldet wirst.

@Vaiana
Wie empfandest du denn dein Verständnis vor deinem "Geständnis"? Wurdest du geliebt von deinen Eltern oder doch eher geduldet?

Außerdem kam mir noch folgender Gedanke. Ich möchte nicht zu sehr nachbohren und geschmacklos sein...

Aber manchmal hat es auch noch einen tieferen Sinn, warum man ein gutes Verhältnis zu den Eltern aufrecht erhalten möchte. So hart und geschmacklos es auch klingen mag... Aber ich denke da bspw. an Geld, Erbe oder Dergleichen und deine Eltern dir solche Dinge nur dann in Aussicht stellen unter der Bedingung du lebstvdein Leben eher nachbdem Lebensmodell wie sie sich das vorstellen.

Könnte sowas zutreffen?

Die Verhältnis zu meinen Eltern war schwierig, bis ich ungefähr 20 war. Ich habe viel rebelliert, bin mit 14 inoffiziell ausgezogen und mit 18 dann offiziell. Von 18-20 dann kaum Kontakt, und dann hat es bei mir Klick gemacht. Ich habe vieles verstanden und versucht, mich zu besser. Der Kontakt wurde auch immer besser. Ich kenne meine Eltern und ihre Ansichten, und meine Eltern kennen mich und meine Ansichten. Daher haben wir über gewisse Themen nicht gesprochen. Es war quasi von allen Seiten ein stilles Abkommen, dass man kein Salz in die Wunden streut. Es ist nicht verkrampft, aber gewisse Themen sind einfach tabu.

Und zum Thema Erbe etc.: Meine Eltern haben nicht viel Geld und auch nicht wirklich was zu vererben. Diese Gründe sind es definitiv nicht, und ich wäre auch nicht der Typ für sowas.
 
Was hätte er denn sagen sollen? Dass er dabei war, es keinen anderen Mann gab und meine Cousine lügt? Das wäre gelogen und damit stellen wir uns ja vom Verhalten auf die gleiche Stufe wie sie.
Das verstehe ich nicht.
Natürlich hätte er mit dir zusammen gemeinsam die Wahrheit sagen solllen und deinen Eltern aber dennoch wieder klar gegenüber kommmunizieren sollen, dass ihr so lebt und euch euer Lebensstil so gefällt und du und dein Mann euch sehr lieben und ein Paar seid.

Und wieso wärd ihr "auf der gleichen Stufe wie eure Eltern" wenn er sie anlügen würde (was ja natürlich nicht hätte passieren sollen, im Gegenteil)? Das verstehe ich nicht.
 
Das verstehe ich nicht.
Natürlich hätte er mit dir zusammen gemeinsam die Wahrheit sagen solllen und deinen Eltern aber dennoch wieder klar gegenüber kommmunizieren sollen, dass ihr so lebt und euch euer Lebensstil so gefällt und du und dein Mann euch sehr lieben und ein Paar seid.

Und wieso wärd ihr "auf der gleichen Stufe wie eure Eltern" wenn er sie anlügen würde (was ja natürlich nicht hätte passieren sollen, im Gegenteil)? Das verstehe ich nicht.
Und natürlich hättet ihr keine Detaills über euer Liebesleben gegenüber euren Eltern auspacken müssen - halt eher allgemein halten "Wir leben unser Liebesleben gerne nicht nur zu Hause aus und lieben uns sehr." Das hätte völlig gereicht. Wenn dein Mann dabei gwesen wäre hätte er oder du (je nachdem wer es denn gesagt hätte) dazu einfach nur mit dem Kopf zu nicken brauchen. Fertig. Ich denke, sie hätten schon verstanden ...
 
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