Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Einschulung Oktober-Kind

hexe81

Neues Mitglied
Hallo, bin total hin und hergerissen. Mein Sohn wurde am 13.10.2010 5 Jahre alt, und da er ein Kann-Kind ist, lasse ich ihn derzeit die Vorschule im Kindergarten besuchen. Nun meinte die Erzieherin, dasss sie kein gutes Gefühl dabei habe, weiter in der Vorschule zu lassen, aber man könne es ja bis Weihnachten noch weiter probieren.
Nun sind meine Gedanken aber, dass sich bis Weihnachten nicht so viel tun kann wie bis zum Sommer nächsten Jahres. Leider wird es bei uns im Kiga nicht gerne gesehen, wenn die Vorschule 2x gemacht wird. Denn ich bin der Meinung, wenn er bis zum Sommer nicht schulfähig ist, kann er die Vorschule ein zweites Mal besuchen.
Außerdem hatte ich mit meinem großen Sohn (besucht jetzt die 3. Klasse) massive Probleme. Die Kindergärtnerin hat mir empfohlen mich an einen Psychologen zu wenden,aus welchem Grund auch immer. Die Lehrerin der 2ten Klasse erzählte mir, besagte Kigärtnerin sagte ihr gegenüber er sei an der Grenze zu einem Autist! Absolute Fehleinschätzung - auch schulisch. O-Ton Lehrerin:"Ihr Kind hat sich im Kindergarten gelangweilt."
Natürlich darf man die Kinder nicht miteinander vergleichen, habe aber Angst, dass mir das gleiche nocheinmal passiert!!
 
Hallo,

@manu00: alternativ wäre ihn heuer aus der vorschule rauszunehmen und einfach ein jahr später beginnen

@persil: also, die angebote, waren , denk ich mal nicht auf meinen sohn zugeschnitten. und bin hier auch nicht voreingenommen gegenüber Autisten. Finds nur krass, so eine Aussage zu machen, und das gegenüber einer dritten Person und nicht an die Eltern hin. Und dass er ein Autist ist, kann ich so nicht sagen.

Bin halt einfach hin und hergerissen, denn es gibt Situation, wo ich denke er schafft das und wieder andere, wo ich mir denk, lass es.
Ein Freund von ihm wurde im Februar 6, und die beiden ähneln sich ziemlich, und er muss - auch wieder so ne Sache wo ich mir denk: Warum net...
 
ich kann da jetzt nicht von außen etwas zu sagen, nur über meine Einschulung als Kann-Kind. (damals war die Frist Ende Juni, ich bin Anfang August geboren, ist also kein sooo großer Altersunterschied)

@Persil:

meine persönliche Erfahrung ist die, Kinder so spät wie es nur irgendmöglich geht einschulen zu lassen.

würde ich jetzt nicht unterschreiben, ich habe mich im Kindergarten fast zu Tode gelangweilt. Und ich WOLLTE in die Schule.
und ich denke, dass ein Kindergarten kaum für alle Kinder passende Angebote haben kann. Es sind so viele Kinder, da kann es leicht passieren, dass einige nicht derartig individuell gefördert werden können. Hätten meine Eltern mich ein Jahr zurückstufen lassen, hätte ich mehr Schaden als Nutzen davongetragen.

@Hexe:

Bin halt einfach hin und hergerissen, denn es gibt Situation, wo ich denke er schafft das und wieder andere, wo ich mir denk, lass es.

was für Situationen meinst du? wie verhält sich dein Sohn denn? Hast du ihn denn mal gefragt, ob er gerne in die Schule gehen möchte?


Es gibt ein paar Punkte, die ich selber als wichtig erachte, denn ich hab bei einem Freund mitbekommen, dass er einfach noch nicht reif genug für die Schule war, falls ihr versteht, was ich meine.

- interessiert er sich z.b. fürs Zählen oder Lesen?
- kann er Formen genau ausmalen? bzw. Schlangenlinien etc fortsetzen? (Feinmotorik)
- ich musste u.a. auch etwas nachbauen (mit Lego). Schafft er es, nach Vorlage etwas halbwegs genau nachzubauen? (z.b. ein Haus oder so etwas)
- (sorry, ist aber leider nicht mehr selbstverständlich) Spricht er in vollständigen Sätzen anstelle von 3-Wort-Konstruktionen?
- kommt er auch alleine (=ohne Eltern) mit fremden Situationen klar, wenn er andere, bekannte Bezugspersonen (z.b. Kindergärtnerin) hat?
- kann er still sitzen und sich auf eine Sache konzentrieren, ohne die ganze Zeit zu hibbeln? Ist er bereit dafür, weniger spielen zu können?


Lieben Gruß,
Julie 😀
 
Was ist wenn ein Kind am 30.9. geboren wird und das andere am 1.10. dann muss das eine und das andere nicht! Ist doch irgendwie idiotisch!
Das Kind, mit der er getauft wurde ist 2 Wochen älter als er! Und ist in logopädischer Behandlung.
Motorisch und sprachlich ist er fit. Spricht ganze Sätze. Er kann sich auf alleine beschäftigen und größtenteils spielt er ein Spiel zu Ende.
Wenn er im Kiga ist und es sind fremde Situationen gibt es keine Probleme.
Auch muss ich dazu sagen, dass wir in der Gemeinde zwei Kindergärten haben und über kurz oder lang einer schließen wird, mangels Kinder.
LG
 
Hallo hexe81,
meine Tochter ist am 15.10. 5 Jahre geworden, habe also ein ähnliches Problem. Nur bei uns hies es, es kann sein das im Frühling die Schule kommt und sagt das sie zu wenig Kinder haben. Dann wird das Einschulalter gesenkt sodass die Kids bis 30.Okt muß-Kinder werden! Das ist hier wohl schon vor gekommen. Also "muß" meine Maus die Vorschule jetzt mitmachen und dann nächstes Jahr nochmal...
Ich habe den Tipp bekommen, für den Fall der Fälle, bei Ergo oder Logo einen Test machen zu lassen ob sie schon reif genug ist um nächstes Jahr Eingeschult zu werden. Besteht sie ihn lass ich sie nächstes Jahr trotz allem Einschulen, besteht sie ihn nicht, lass ich sie nicht einschulen, und wenn sie zum "muß"-Kind wird nächstes Jahr, helfen die Ergebnisse bei der Zurückstellung!

Liebe Grüße und alles gute!
 
Was würdest du denn machen, wenn du entscheiden könntest??
Hab ihn von einer bekannten testen lassen und die meinte auf jeden Fall in die Vorschule. Der langweilt sich sonst im Kindergarten.
Leider darf ich das im Kindergarten nicht erwähnen, da sie es in ihrer Freizeit gemacht hat.
Denk ich lass ihn die Vorschule auf jeden Fall ganz durchziehen und wenn er nächstes Jahr nicht so weit sein sollte, dann macht ers halt nochmal, auch wenn denen des im Kiga net gefällt!!

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

Ich kann keine eigenen Erfahrungen beisteuern, gebe aber mal die von zwei Kollegen weiter. Beide hatte - ziemlich zeitgleich weil gleichaltrige Kids - entschieden, sie nicht 1 Jahr früher einzuschulen. Beide haben später gesagt, sie hättes sich lieber anders entscheiden sollen, weil sich die Kinder in ihren letzten Kita-Monaten zum Teil sehr gelangweilt hätten, unterfordert waren und entsprechend auch keine Lust mehr hatten, in die Kita zu gehen. "Denen fehlt doch die Schule", hieß es. Natürlich kann man diese Erfahrung nicht verallgemeinern, aber es heißt ja eigentlich, dass Kinder sehr gerne lernen und sich unvoreingenommen auf neue Dinge einlassen. Da kann die Schule sicher mehr bieten als eine Kita.
 
ich hab´s genau andersrum.
hab bei meiner mittleren (mai geb.) auch gesagt eigentlich sollte ich sie zurückstellen, sie war noch sehr verspielt. die klasslehrerin die auch die große schwester schon in der 1. und 2.klasse hatte sagte "warum? bei der großen klappts doch auch super (die ist im feb. geboren).
also haben wir sie eingeschult und es zieht sich bis jetzt, 7.klasse, durch, dieses gefühl ihr hätte es gutgetan ein jahr später zur schule zu "müssen". und die kleineste (ende juli geb.) haben wir letztes jahr auch zurückstellen lassen (die erzieherinen im kiga hätte uns so oder anders unterstützt) - und es war die beste entscheidung überhaupt. JETZT ist sie reif für die schule. sie war 4 jahre im kindi und hat zweimal die vorschule gemacht. und ihr war kein bißchen langweilig, sie hat sich sehr um die kleineren kinder gekümmert und sie hängt noch immer sehr an ihrem kindergarten.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben