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Einsamkeit, wie kann man damit umgehen?

denker12121

Mitglied
Hallo zusammen,

ich fühle mich oft einsam, auch wenn ich unter Leuten bin. Ich habe nur ein Freund, den ich ungefähr einmal im Monat sehe und ein paar Online Bekanntschaften. Deshalb frage ich mich..Wie geht ihr mit Einsamkeit um?

Wenn ich unter Menschen bin oder versuche, neue Leute kennenzulernen, möchte ich meistens schnell wieder nach Hause, weil es mich irgendwie anstrengt.
Gleichzeitig will ich manchmal alleine sein, aber trotzdem habe ich eine Sehnsucht nach Freundschaften. Manchmal werde ich auch eifersüchtig, wenn ich sehe, wie meine Schwester mit ihren Freunden abhängt, wie sie ohne Probleme neue Leute kennenlernt und es für sie nicht unangenehm ist.
Wie kann man lernen auch alleine glücklich zu sein?
 
Möchtest du nun mehr Freunde haben oder alleine glücklich werden?

Schnell fällt mir ein, dass du dich manchmal an deine Schwester "hängen" könntest um unter Menschen zu kommen. Da kannst du ja jederzeit wieder gehen, wenn es dir zu viel wird.

Falls dir das schon zu intensiv an Kontakten ist, wie wäre es mit Brieffreundschaften? Da können auch wunderbare Freundschaften entstehen.
 
Hallo zusammen,

ich fühle mich oft einsam, auch wenn ich unter Leuten bin. Ich habe nur ein Freund, den ich ungefähr einmal im Monat sehe und ein paar Online Bekanntschaften. Deshalb frage ich mich..Wie geht ihr mit Einsamkeit um?

Wenn ich unter Menschen bin oder versuche, neue Leute kennenzulernen, möchte ich meistens schnell wieder nach Hause, weil es mich irgendwie anstrengt.
Gleichzeitig will ich manchmal alleine sein, aber trotzdem habe ich eine Sehnsucht nach Freundschaften. Manchmal werde ich auch eifersüchtig, wenn ich sehe, wie meine Schwester mit ihren Freunden abhängt, wie sie ohne Probleme neue Leute kennenlernt und es für sie nicht unangenehm ist.
Wie kann man lernen auch alleine glücklich zu sein?


Das gelingt bei weitem nicht jedem
Ich lebe schon mein ganzes Leben lang zurückgezogen und kenne keine Einsamkeit.
hast du Hobbys? Auch unter Menschen kann man einsam sein wenn das Gefühl der Zugehörigkeit fehlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Bekannter ist ein Super Beispiel- der dachte sich " Menno" ich bin einsam ich brauche Leute .
Aber welche ?
Alle sagten " Such Dir etwas , was Spaß macht , das ist wichtig " - er denkt sich haha " Ich werde Sondengänger "
also hat er sich so nen Detektor gekauft und manchmal suchen die gezielt was , manchmal in der Gruppe - meist ist er aber alleine unterwegs ....., andere , so sagt er sind da ständig nur am rumquatschen , wer finden will , muss suchen....das geht halt am besten alleine .....

ich denke mir , da war gar nicht die Einsamkeit das Problem , sondern das er nix hatte ,was ihm Spaß gemacht hat.
 
Hallo,

Wenn man eher introvertiert und schüchtern ist, muss man ein bisschen ausprobieren, um das richtige Maß an Gesellschaft hinzubekommen.

Die Gefahr ist, dass man immer mehr alleine bleibt, deswegen dann auch noch weniger Lust hat, unter Leute zu gehen und so in einer Spirale landet. Immer nur alleine sein ist glaube ich für niemanden gut.

Gibt es Interessen oder Hobbies, für die du dich mit anderen zusammentun könntest, dich an Gruppentreffen beteiligen? Ich finde, gelegentliche Treffen mit begrenzter Dauer sind eine gute Möglichkeit, gesellig zu sein, ohne sich zu überfordern.
Und das gemeinsame Hobby ergibt automatisch den Gesprächsstoff.

Danach kann an das Alleinsein wieder genießen.
 
Eher Tatsachen schaffen, anstatt ständig nur zu hoffen? Oder das Hoffen einfach ganz sein lassen und sich selbst mehr oder weniger genügen? Kommt halt darauf an, wie du das so handhabst und auch handhaben willst. Manchmal sind das vielleicht auch nicht richig gute Bekanntschaften oder Freundschaften, sondern man hat nur zu liefern, anstatt dass das ein gegenseitiges Geben und Nehmen ist, ausgeglichen, mit gegenseitigem Interesse. Vielleicht strengt ja dich das deshalb so an, falls das so sein sollte. Oder du brauchst erstmal für das Erste mehr als andere? Könnte das sein? Und wenn du dich einsam fühlst, hilft vielleicht manchmal der Glaube an was weiß ich, was du halt glauben kannst... Obwohl, da wären wir wieder bei der Hoffnung, oder? 🙂
 
Hallo zusammen,

Wie kann man lernen auch alleine glücklich zu sein?
Servus. Gute Frage. Aber ja das kann man.

Das Problem dabei ist nur, das man es auch wieder verlernen kann. Genau das ist mir passiert. Ich war 1,5 Jahre alleine glücklich. Ich brauchte niemanden. Dann kam der Rückschlag. Vor 15 Jahren ist mir auch das gleiche passiert.

Wenn man alleine glücklich ist aber dann wieder immer mehr Kontakt zu andern Menschen hat, gewöhnt man sich wieder daran nicht mehr alleine zu sein.

Ich versuche es jetzt schon seit fast 1 Jahr wieder dorthin zu kommen. Gefühlt komme ich immer weiter hin. Aber nur ganz langsam.

Wie mache bzw. trainiere ich das? Ich denke viel nach. Ich denke bewusst daran, das ich z.b. nächstes Wochenende wieder alleine verbringen werde, damit ich dann nicht davon überrascht werde. Ich Plane schon voraus. Eben wenn ich weiß das ich wieder alleine bin.

Und wenn ich nur überlege, was ich im Fernseher anschauen könnte.
Ja. Es ist sehr schwierig, aber möglich.
 
ich denke mir , da war gar nicht die Einsamkeit das Problem , sondern das er nix hatte ,was ihm Spaß gemacht hat.

Was macht Spaß? was IST Spaß?

Kann hier irgendwer ganz nur mit sich selber Spaß empfinden? Ich brauch dafür eine weitere Komponente- zb ein Gegenüber.

So ein Gegenüber habe ich von außen, wie auch von innen. Spaß haben kann ich auch mit meinem Hund zb- oder mit Leuten, Freunde, Fremde, das ist egal. Ich kann aber auch kichern über meine Ideen, über Einfälle, über Gedankengänge, oder wenn mir ein Uuups passiert, vorausgesetzt ich befinde mich in gutem Zustand.

Ich glaub, hier ist ein schlechter Zustand gegeben, aus dem man herauskommen will. Intuitiv denkt man da an "Hilfe" von außen, also das Auftauchen eines lieben Menschen, der einem das Gefühl wieder gibt, so, nun ist mein Leiden zu Ende, ich habe wieder Anschluss.
 
Wenn ich unter Menschen bin oder versuche, neue Leute kennenzulernen, möchte ich meistens schnell wieder nach Hause, weil es mich irgendwie anstrengt.
Ich vermute, dass dich anstrengt, trotz schlechter Befindlichkeit "normal" rüberzukommen.
Mir scheint, du hättest gern gute Zu-Stände ( gut zu jemanden zu stehen) aber du kriegst das nicht fertig. ( weil du Kummer hast).
Einsamkeit ist eigentlich ein Ausdruck für ein Gefühl- ich fühle mich nicht zugehörig, ich fühle mich nicht integriert, nicht angekommen, nicht angenommen, das erschwert zugleich den Zugang zu jemand.
Ich habe mal gelesen, das ist wie bei einem Magneten- es gibt eine anziehende Seite, eine die abstößt. Unten drunter bist du abgekühlt, das erschwert dir den Zugang, da fehlt der Magnetismus- das ist echt ein Teufelskreis.

Wegen dem magst du es gar nicht mehr versuchen, weil du merkst und spürst niemand fühlt sich zu dir hingezogen und du dich auch nicht.

Das kann man aber beheben.
 
Ich finde die Idee gut, die hier aufgetaucht ist- lass dich von deiner Schwester mitnehmen, probier wenigstens als stiller Teilhaber einfach wieder unter Leute zu gehen, egal wo- überall wo Menschen sind, sind Energien am Werk, die auf dich überspringen, die wirken, auch wenn du nichts tust, nur teilnimmst. Es wäre halt gut, dass du dann offen bist, also interessiert, neugierig, beobachtend, OHNE dass du nebenher miesen Gedanken nachhängst ( will mich eh keiner).
Sag dir, ich gehe jetzt bewusst raus aus diesem Kummerleben, ich nehme wieder teil, ich geh wieder unter die Menge, ich schließe mich nicht mehr ( schmollend) weg.
Entscheide dich für ein normales Miteinander wieder- geh weg von diesem Bäh-Denken, von diesem Kummereck geh raus wieder, das bringt dich um, das schadet dir einfach. Legs weg- hebe diese Einsamkeit auf und zerbrösle sie.
Lächle uns an...oder irgendwen und schau, man lächelt doch zurück und freut sich, weil ein freundlicher Mensch aufgetaucht ist.
Ich glaub, Freundlichkeit ist der Pol- der anziehend macht. Wenn du den hinhältst, dann klebt gleich mal wer fest. Ich meine damit in dir Freundlichkeit fühlen, statt bäh-Denke.
 

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