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Einsamkeit - Ohne Freunde seit Jahren

Schattendrache

Neues Mitglied
Hallo,
ich bin neu hier. Männlich und fast 26 Jahre alt. Vielleicht stelle ich mich andersmal vor.

Mein Problem liegt darin, dass ich keine neue Freunde finde. Habe alles erdenkliche versucht. :wein:

Mir tut es immer weh, Silvester alleine zu verbringen. Niemanden zum reden und niemanden zum kuscheln. Und ich habe extrem Schwierigkeiten, Menschen zu finden. Ich könnte auch in Vereinen oder so gehen, aber ich fühle mich immer ausgeschlossen. Es liegt daran, dass ich damals gemobbt wurde und wenn mal nicht so ist, wurde ich so oder so nicht akzeptiert. Ich bin nunmal
anders als alle anderen. Das ist zum Weinen. :wein:

Ich höre die Stimme von damals immer noch:
"
Wer will dich schon?"
"
Es spricht sowieso keiner mit dir!!!"
"
Du bist nicht normal!!"
usw.

Ich habe die Lebenslust längst verloren und habe Lust auf gar nichts mehr. Und ich werde bald als Single sterben.
Bald meine ich auch in 60 Jahren, da mir die Zeit gefühlt immer zu schneller geht. Und auf neuen Arbeitsplatz habe ich kein Bock mehr, da ich höchstwahrscheinlich wieder gemobbt werde. Mein Leben ist offiziell zu Ende. Ich stehe noch da, aber nur als Erscheinung. Vielleicht sterbe ich früher, damit dieses Elend früher ein Ende hat.

Und ich sehe, dass jeder Freunde/Bekannte haben und ich der einzige bin, der keine Freunde/Bekannte hat. Wer braucht noch extra Freunde/Bekannte, wenn die Leute genug Freunde/Bekannte haben?

Sry für die schlechte Grammatik. Das lese ich viel zu oft, dass meine Grammatik für die Katz' ist. Leider bin ich in der Phase viel ungeübter als vor Jahren. Apropos: Ich habe das Gefühl, dass ich bei jeder kleinste Kleinigkeit rechtfertigen muss. Genug gejammert. Bevor es
dramatischer wird: Ich säe jetzt Pflanzen aus.

Liebe Grüße aus Wien
Schattendrache
 
Ich bin doppelt so alt wie Du und kenne Deine Gefühle und Erlebnisse von früher. Also erstmal bist Du nicht der Einzige der allein/einsam ist. Aus Deinem Text lese ich das Ausbildung/Job bisher nicht funktionierte. Aber mit 26 einfach aufzugeben ist wohl ein bisserl früh. Du sagst Du bist anders als alle anderen, und es ist zum Weinen. Da Du das nicht weiter erklärst kann man sich da kein Bild von machen. Ich persönlich würde Dir eine Therapie/vielleicht sogar stationär empfehlen, da Deine Aussagen sehr extrem rüberkommen.
 
Hallo,

schau mal, da gibt es einen netten Buben in deinem Alter, dem es genau so geht! Wie wäre es, wenn ihr euch zusammentut, dann seid ihr beide nicht mehr einsam. Darf ich vorstellen? Hier ist Hamrock93!

Liebe Grüße,
SFX
 
Viele Menschen sind "anders als die anderen".
Du musst nur den Mut fassen, diese anderen Menschen zuzulassen.
SFX hat da schnell und klug geschaltet. 🙂
Schau dich mal in Ruhe um.
 
Hallo,
ich fasse die Texte erstmal zusammen:


Ich persönlich würde Dir eine Therapie/vielleicht sogar stationär empfehlen, da Deine Aussagen sehr extrem rüberkommen.

Es gibt ja einen Haken, da ich zu Hause Pflanzen habe, die man für jeden 2. Tag gießen soll, im Sommer sogar täglich. Es handelt nicht um 0815-Pflanzen. Da kann ich mir nicht leisten, dass diese Pflanzen eingehen. Da wäre eine stationäre Behandlung nicht ideal. Und ich weiß es nicht, ob es einen "erdachten" Vorurteil ist oder nicht. Ich bekomme das Gefühl, da muss man "ständig" dort sein ohne rausgehen und ständig solche "Tablette" nehmen muss, die letztendlich nicht bringen.

Was ist an Dir anders, weshalb du Angst hast negativ aufzufallen und schon zu Beginn abgelehnt zu werden?

Ich habe Angst, dass die Leute draufkommen, was an mir ist. Irgendwie kann ich nicht genau beschreiben. Es liegt wahrscheinlich daran.... Ich hatte sogar mal meinem Vater angeschrien: "Ich möchte kein Mensch mehr sein". Wie auch immer. Vielleicht wäre ich in einem Körper eines Hundes aufgehoben.

Du musst nur den Mut fassen, diese anderen Menschen zuzulassen.

Schwierig. Danke für die Antworten.

Liebe Grüße
Schattendrache
 
Es kommt darauf an wo Du wohnst. Prinzipiell kannst Du auch teilstationär/tagesstationär gehen, d.h. ca. bis 16 Uhr und dann nach Hause. HIer bei mir gibt es auch niedrigschwellige Angebote wie leichte Arbeitstherapie mit therapeutischer Unterstützung sowie eine Tagesstätte der Diakonie mit psychologischer Unterstützung der Diakonie.

Die Pflanzen die Du erwähnst klingen für mich nach Hasch. Das solltest Du aufgeben, da eine Therapie so nicht möglich ist. Ein Freund von mir hat sich mit derlei Drogen und Alkohol letztlich versehentlich umgebracht mit nur 35 Jahren. Ich würde Dir dringend empfehlen Hilfe zu suchen.

Und: Trotz allem Frohes neues Jahr!
 
Hallo Schattendrache,

die Sache ist schwer zu beurteilen, weil man ja eigentlich wenig konkretes von Dir weiß.

Jedenfalls würde ich auf die Aussagen von Mobbern recht wenig Wert legen. Die sind kein Maßstab. Im Gegenteil!

In Deinem Alter ist es vielleicht das Beste, wenn Du eine Sache findet, für die du wirklich brennst. Wenn's beruflich läuft, ist nämlich schon viel gewonnen.

Ansonsten vermute ich, dass es vielen auch jungen Leuten so wie Dir ergeht. Wirkliche Freunde gibt es nicht so oft. Und viele Freundschaften entpuppen sich bei näherem Hinsehen eher als Zweckgemeinschaften (KarriereNetzwerke, ZeitTotSchlagen etc.). In einer wirklichen Freundschaft achtet man sich.

Und falls Du was mit Drogen zu tun haben solltest:
Die ändern auch eher was zum Negativen. Sie überdecken die eigentliche Problematik und leisten nichts zur objektiven Änderung der Sachlage.
 
Ich würde bitten den Text von Schattendrache intensiver anzuschauen. Schatten, bitte geh zur Caritas oder Diakonie oder einer anderen psychiatrischen Beratungsstelle in Deiner Nähe und lass Dir helfen.
 
Wieder da,

ich habe nichts vom Drogen erwähnt. Das einzige, was ich zu viel nehme ist Schokolade. Schokoladen löst das Problem auch nicht.

Teilstationär wäre am besten, da ich dort nicht übernachten muss. Außerdem kann ich um die Pflanzen kümmern. Einen davon habe ich seit Herbst 2008. Das war mein Versuch mit dem Zitronenkern. 🙂 Das bedeutet mir heute noch viel und ich möchte nicht aufgeben.

Wenn ich in dem Anstalt übernachten würde, muss ich wahrscheinlich mit anderen übernachten und das ist Horror pur. Ich kann nur einschlafen, wenn kein anderer Mensch in dem selben Raum ist. Wenn ein Hund in dem selben Raum ist, ist mir das egal, da kann ich trotzdem einschlafen. Nur das Vertrauen muss da sein. Wäre meine Wohnung haustier-geeignet, dann würde ich dem Hund sogar erlauben, neben mir zu schlafen.

Was niemand erwähnt wurde... Eine Therapie mit Tieren wäre auch wahrscheinlich geeignet. Müsste man schauen.

Das alles muss noch überlegt und durchdacht sein. Nicht, dass man wegen einer unpassende Methode noch mehr schadet als nützt.

Und in einer Woche habe ich in der neuen Arbeitsplatz Arbeit. Da muss ich verdammt nochmal alles unter einem Hut bringen. Therapie + Arbeit + Pflanzen + "irgendwas". Ich muss die Arbeit als Prioität Nr 1 nehmen, da ich Geld verdiene.
Ich habe keine finanzielle Probleme, aber trotzdem...

Wenn ich zum Hobbyverein gehe, bekomme ich voll Schiss, ausgeschlossen zu sein. Für mich ist sehr schwierig, auf mich zu kommen zu lassen, daher brauche ich noch die ganze Vorbereitungen.

Danke für die Antwort

Liebe Grüße
Schattendrache
 

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