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Einladung zur NAKO Gesundheitsstudie

G

Gast

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Moin.

Hab jetzt die zweite Einladung (eher Aufforderung) per Brief erhalten, an der im Titel genannten Studie teilzunehmen.

Die haben die Adresse aus dem Einwohnermeldeamt und laden per Zufallsprinzip Leute ein.

Dann machen die da allerhand Tests mit einem (Blut abnehmen, Stuhl- und Urinprobe, Abstriche, Seh- und Hörtest, Konzentrationstest, evtl. EKG und MRT, psychologische Befragung usw.)

Außerdem möchten sie gern deine Zustimmung, auf deine Krankenakte zugreifen zu können, wenn du mal ernsthaft krank wirst.

Das Ganze wird angeblich gemacht, um ernsthaft Herz-Kreislauf-Krankheiten usw. früher erkennen und einordnen zu können, also je nachdem wie du jetzt abschneidest, und dann später mal nen Herzinfarkt kriegst, um da dann eine Verbindung herstellen zu können.

Davon abgesehen werden deine Daten von einen Untersuchungsergebnissen getrennt gespeichert.

Aber irgendwie trau ich der Sache nicht so ganz. Ich hab überlegt, dahinzugehen, weil es eben einen Haufen kostenloser Untersuchungen beinhaltet, die der normale Arzt nicht mal eben so mit einem macht, zumindest nicht ohne triftigen Grund.

Wenn die später meine Krankenakte anfordern und nutzen, müssen meine Daten ja in Verbindung mit meinen Untersuchungsergebnissen gespeichert sein, wie sollen die sonst diese Verbindung am Ende herstellen wollen? Also wenn ich jetzt mit 40 nen Herzinfarkt kriege, müssen die ja wissen, welche Untersuchungsergebnisse zu mir gehören, um meine Krankenakte diesen zuzuordnen.

Und irgendwie kotzt mich der Gedanke an, dass die da ein Gesamtbild über meine körperliche und geistige Verfassung zusammenstellen und das irgendwo abspeichern, und da die ja mit dem Einwohnermeldeamt zusammenarbeiten, die denen meine Daten ungebeten rausgeben, kriegt das ganze ja dann staatliches OK, das heißt, wer weiß, wer dann am Ende noch so alles auf die Ergebnisse dieser Studie Zugriff kriegt, evtl. auch jemand, der sich da schön eingekauft hat. Theoretisch kannste natürlich auch Patietennakten kaufen, wenn du schön schmierst, aber ein komplettes Gesundheitsprofil mit allerhand Tests + Daten, schön geordnet, ist noch mal eine andere Geschichte.

Ich finds gruselig, daher werd ich vermutlich nicht hingehen.

Würdet ihr da mitmachen? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum?
 
Hallo Gast,

es ist schon ein paar Tage her, dass Du hier geschrieben hast, trotzdem möchte ich Dir gerne antworten.

Ich habe auch diese Einladung erhalten und angenommen. Es geht darum, über einen längeren Zeitraum den Gesundheitszustand verschiedener Personengruppen zu beobachten und die Ergebnisse dann im Hinblick auf mögliche Krankheitsursache bzw. Krankheitsbegünstigende Faktoren zu beurteilen.
Die Frage bezüglich der Sicherheit meiner Daten habe ich mir auch gestellt, aber dann für mich beschlossen dass ich trotzdem an der Studie teilnehmen möchte.
Gründe habe ich mehrere, da einige Personen aus meinem engen Familienkreis an teils schweren, unheilbaren Erkrankungen leiden. Wenn diese Forschung da Licht in's Dunkel bringen kann, wäre es mir das Opfer meiner privaten Daten wert. Obwohl die dort ja versprechen dass alle Daten kodiert und sicher verwahrt sind.
Allerdings ist das meine ganz persönliche Abwägung. Ich kann Deine Skepsis total verstehen und hätte ohne meine persönliche Geschichte wahrscheinlich auch anders gehandelt.

Alles Gute,
Singvogel.
 
Danke dir für deine Erfahrung und Erläuterung dazu!

Ich hadere immer noch damit, da ich auch ein paar gesundheitliche Probleme habe, die ich gerne mal aufgeklärt hätte, aber kein Arzt möchte sich dazu herablassen, diesen Dingen nachzugehen und verkauft sie mir als normal. Vielleicht würde in der Studie ja was rauskommen.

Aber trotzdem tendier ich nach wie vor eher dazu, nicht hinzugehen.
 

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