Grüße miteinander.
Ich habe mal Frage zu diesem Thema.
Man hört ja hier und da, bzw. es werden in Comedy Serien Witze darüber gemacht, wenn jemand unausgeglichen ist, das er am Vortag / Abend keinen Sex hatte - gereizt ist.
Bei mir ist das Thema generell immer schon kompliziert gewesen. Das liegt rückblickend wohl an der Erziehung, denn ich hatte immer den Eindruck, das "Untenrum" Thema tabu ist, was so weit führte, das ich sogar 1 Hoden verloren hatte, irgendwann zwischen 8 und 12 schätz ich (kann nicht genauer ordnen). Es tat untenrum extrem weh, aber ich traute mich aus Scham nichts zu sagen. Überhaupt, das da was fehlt wurde erst sehr viel später (mit 17) bei einer Untersuchung festgestellt.
Es waren andere Dinge "auch". Während die Jungs bald über Selbstbefriedigung redeten, in der Schulklasse, während der "Lehrer-Wechsel-Pausen", war ich bei dem Thema außen vor, machte nichts - und wurde dafür auch aufgezogen.
Später, so im Jugendlichen Alter (12-14?) entwickelte ich dann eine Intimkrankheit, eine Pilzinfektion an den Füssen und "unten rum". Juckte schrecklich, und ich hatte viele Nächte, wo ich einfach nur kratzte, bis es tlw. blutete - aber - irgendwann entlich auf gehört hatte zu jucken.
Es roch auch, und ich bekam dazu auch ab und zu Kommentare zu hören. Es dauerte bis 25 (also mindestens 10 Jahre) bis ich es endlich los geworden bin. Folglich hab ich die ganzen "Erfahrungen", die man im Jugendalter macht verpasst. Zwar hab ich mit ~ 13,5 Jahren auch das 1. x Selbstbefriedigung gemacht (und verstanden, warum die andern es machen), aber ich rede hier von den Erfahrungen mit einer Freundin.
Zwar gab´s ein Mädchen, das wohl irgendwie Interesse an mir zeigte (u.A. wegen gemeinsamen Musikgeschmack), mir auch ihre Telefonnummer gab... aber ich habe es nicht weiter verfolgt, bin überhaupt - wenn man es so sagen würde - absolut nicht Gesellschaftskonform... aber das ist ein anderes Thema.
Nun, ich wurde älter, und habe erst mit etwas um die 20, bzw. kurz über 20 die Sexualität entdeckt. Wichtig war hier das damals noch existierende "med1" Forum und der entsprechende Forum-Bereich, in dem ich mich "Erst mit Scham, dann mit Neugierde" eingelesen habe, um vor allem zu lernen, das Sexualität nicht "böse" ist, sondern im Prinzip quasi zur Körperpflege gehört.
Es ist halt so, da sind ein paar Dinge.
Das erste ist mein Ballon-Fetisch, den ich als Kind entwickelt habe. Den hab ich als Kind ein paar Jahre gehabt, und dann schlief er einfach ein, ich hörte auf mit dem Loonen.
Das zweite ist, das ich - jetzt 36 - immer noch bei den Eltern wohne. Ich habe eine Behinderung (wenn auch nicht offiziell Behindertenausweis) wegen der ich bis letzten Freitag zur Psychologin ging (naja es waren eher generelle Gespräche, und nun muss ich 2 Jahre warten, bis ich wieder Gespräche machen darf). Ich kann darüber etwas schreiben, aber viele Dinge im Leben fallen mir schwer, wegen dieser Krankheit. Es sind Zwangsgedanken magisches Denken und "Shizoide Persönlichkeitsstörung". So wurde es mir zumindest gesagt, konkret einen Zettel wollte man mir nicht ausstellen, und die Diagnose wurde nach Besuch beim eigentlichen "Psychologen" (Pillen Doc) und der "Gespräche Psychologin" - welche Rücksprache mit dem anderen hielt - nach einigen Sitzungen gegeben.
Wie dem auch sei. Es war irgendwann im Jahr 2014..2015? Da wurde der "Ballon Fetisch" reaktiviert. Es kam völlig spontan und unerwartet. Ein Youtuber, dessen Videos ich gerne gucke, hatte damals eine Frau (hat sich geändert, jetzt hat er eine andere). Sie feierten eine Party, und mussten nach der Party die Ballons wegmachen, sie platzen lassen. Also saßen sie sich drauf, doch die waren so stabiel, das sie nicht einfach geplatzt sind. Ich fand das faszinierend, erregend - und - es erinnerte mich auch daran, was ich als junger bub (8-12? Ich hab es nicht in den Kalender geschrieben), auch gemacht habe. Ich hab dann einfach in Youtube eingegeben "Ballon sit", und wurde mit einer vielzahl von Videos konfrontiert. Ich hab die Videos angefangen, und nach all den Jahren angefangen, diesen Fetisch wieder aufleben zu lassen. Ich dachte früher immer (als Kind) das ich Seltsam sei, was ich da mache, das es nicht normal sei... schön, dann als lange Erwachsener herauszufinden, das ich nicht alleine bin, und das es ein Fetisch ist. Ich habe mich auch in einem entspr. Forum angemeldet, und halte dort hier und da Plausch mit anderen "Betroffenen" 😉
Hier nun zu den "Problemen"
Da ich noch bei meinen Eltern lebe, kann ich den Fetisch nur sehr eingeschränkt machen. Es ging damals, als ich 2014/15 wieder mit dem Fetisch angefangen hatte, ganz gut, da meine mom halbtags Berufstätig war, und somit Vormittags von ca. 8:00-12:00 nicht Zuhause. Immer, wenn ich Spätschicht hatte, oder schichtfreien Tag habe ich - wenn die Triebe es wollten - "geloont", bin dem Fetisch nach gegangen. Ich hatte ein paar wirklich schöne, und befriedigende (...) Sessions... alles war gut.
Über die Jahre gab es allerdings einige "close calls", also Situationen, in denen ich fast erwischt wurde. So war es, das mir gesagt wurde, das mein Bruder (mtlw. ausgezogen) den ganzen Tag nicht da sei, und auch so hatte ich das Haus für mich. Ich hab also geloont, und gerade, als ich fertig war, kam er mir quasi entgegen... weil er nach Hause kam um "Mittag zu essen". Hätte ich 1 Minute länger geloont, hätt er mich erwischt.
Dann war mal eine Situation, wo ich das Haus für mich hatte, und dachte "Frühstückst du jetzt erst, oder erst Fetisch?" Ich hab mich für´s Frühstück entschieden, und sah dann, das an dem Tag mein Dad Zuhause war, weil es ihm nicht so gut ging. Hätte ich erst geloont, hätte auch er mich erwischt.
Es gab weitere Situationen, die mich psychisch so "Crazy" machen, das ich das loonen extrem eingeschränkt habe, und es frustet mich, denn es war für mich ein Ventil in meiner Sexualität.
Natürlich ist es nicht vergleichbar mit echtem Sex, den ich tatsächlich im späten Alter von 35 erleben durfte, mit meiner ersten und bis jetzt einzigen Freundin (Ich weis nicht, ob ich das genauer ausführen soll).
Was wichtig ist, ist, das mir dieser Fetisch als Ausgleich genügt, für mein Single Leben. Jetzt ist es so, das meine Mom 2020 mit ihrem Job aufgehört hat, und fast immer Zuhause ist. Die 8-12Uhr Zeit fällt also weg. Es gibt jetzt zwar noch kleine "Zeitfenster", in denen ich loonen könnte, aber es is einfach nix gescheites mehr. Zudem wurde ich neulich tatsächlich erwischt.
Meine mom wollte zum Haare machen fahren. Ich wusste, das dauert, und hab wieder geloont... war gerade schön dabei, das zu geniessen, als plötzlich die Tür auf geht. Ich hab zwar schnell reagiert, sie zu gezogen und "BESETZT" gerufen, aber dennoch.
Ich habe mal Frage zu diesem Thema.
Man hört ja hier und da, bzw. es werden in Comedy Serien Witze darüber gemacht, wenn jemand unausgeglichen ist, das er am Vortag / Abend keinen Sex hatte - gereizt ist.
Bei mir ist das Thema generell immer schon kompliziert gewesen. Das liegt rückblickend wohl an der Erziehung, denn ich hatte immer den Eindruck, das "Untenrum" Thema tabu ist, was so weit führte, das ich sogar 1 Hoden verloren hatte, irgendwann zwischen 8 und 12 schätz ich (kann nicht genauer ordnen). Es tat untenrum extrem weh, aber ich traute mich aus Scham nichts zu sagen. Überhaupt, das da was fehlt wurde erst sehr viel später (mit 17) bei einer Untersuchung festgestellt.
Es waren andere Dinge "auch". Während die Jungs bald über Selbstbefriedigung redeten, in der Schulklasse, während der "Lehrer-Wechsel-Pausen", war ich bei dem Thema außen vor, machte nichts - und wurde dafür auch aufgezogen.
Später, so im Jugendlichen Alter (12-14?) entwickelte ich dann eine Intimkrankheit, eine Pilzinfektion an den Füssen und "unten rum". Juckte schrecklich, und ich hatte viele Nächte, wo ich einfach nur kratzte, bis es tlw. blutete - aber - irgendwann entlich auf gehört hatte zu jucken.
Es roch auch, und ich bekam dazu auch ab und zu Kommentare zu hören. Es dauerte bis 25 (also mindestens 10 Jahre) bis ich es endlich los geworden bin. Folglich hab ich die ganzen "Erfahrungen", die man im Jugendalter macht verpasst. Zwar hab ich mit ~ 13,5 Jahren auch das 1. x Selbstbefriedigung gemacht (und verstanden, warum die andern es machen), aber ich rede hier von den Erfahrungen mit einer Freundin.
Zwar gab´s ein Mädchen, das wohl irgendwie Interesse an mir zeigte (u.A. wegen gemeinsamen Musikgeschmack), mir auch ihre Telefonnummer gab... aber ich habe es nicht weiter verfolgt, bin überhaupt - wenn man es so sagen würde - absolut nicht Gesellschaftskonform... aber das ist ein anderes Thema.
Nun, ich wurde älter, und habe erst mit etwas um die 20, bzw. kurz über 20 die Sexualität entdeckt. Wichtig war hier das damals noch existierende "med1" Forum und der entsprechende Forum-Bereich, in dem ich mich "Erst mit Scham, dann mit Neugierde" eingelesen habe, um vor allem zu lernen, das Sexualität nicht "böse" ist, sondern im Prinzip quasi zur Körperpflege gehört.
Es ist halt so, da sind ein paar Dinge.
Das erste ist mein Ballon-Fetisch, den ich als Kind entwickelt habe. Den hab ich als Kind ein paar Jahre gehabt, und dann schlief er einfach ein, ich hörte auf mit dem Loonen.
Das zweite ist, das ich - jetzt 36 - immer noch bei den Eltern wohne. Ich habe eine Behinderung (wenn auch nicht offiziell Behindertenausweis) wegen der ich bis letzten Freitag zur Psychologin ging (naja es waren eher generelle Gespräche, und nun muss ich 2 Jahre warten, bis ich wieder Gespräche machen darf). Ich kann darüber etwas schreiben, aber viele Dinge im Leben fallen mir schwer, wegen dieser Krankheit. Es sind Zwangsgedanken magisches Denken und "Shizoide Persönlichkeitsstörung". So wurde es mir zumindest gesagt, konkret einen Zettel wollte man mir nicht ausstellen, und die Diagnose wurde nach Besuch beim eigentlichen "Psychologen" (Pillen Doc) und der "Gespräche Psychologin" - welche Rücksprache mit dem anderen hielt - nach einigen Sitzungen gegeben.
Wie dem auch sei. Es war irgendwann im Jahr 2014..2015? Da wurde der "Ballon Fetisch" reaktiviert. Es kam völlig spontan und unerwartet. Ein Youtuber, dessen Videos ich gerne gucke, hatte damals eine Frau (hat sich geändert, jetzt hat er eine andere). Sie feierten eine Party, und mussten nach der Party die Ballons wegmachen, sie platzen lassen. Also saßen sie sich drauf, doch die waren so stabiel, das sie nicht einfach geplatzt sind. Ich fand das faszinierend, erregend - und - es erinnerte mich auch daran, was ich als junger bub (8-12? Ich hab es nicht in den Kalender geschrieben), auch gemacht habe. Ich hab dann einfach in Youtube eingegeben "Ballon sit", und wurde mit einer vielzahl von Videos konfrontiert. Ich hab die Videos angefangen, und nach all den Jahren angefangen, diesen Fetisch wieder aufleben zu lassen. Ich dachte früher immer (als Kind) das ich Seltsam sei, was ich da mache, das es nicht normal sei... schön, dann als lange Erwachsener herauszufinden, das ich nicht alleine bin, und das es ein Fetisch ist. Ich habe mich auch in einem entspr. Forum angemeldet, und halte dort hier und da Plausch mit anderen "Betroffenen" 😉
Hier nun zu den "Problemen"
Da ich noch bei meinen Eltern lebe, kann ich den Fetisch nur sehr eingeschränkt machen. Es ging damals, als ich 2014/15 wieder mit dem Fetisch angefangen hatte, ganz gut, da meine mom halbtags Berufstätig war, und somit Vormittags von ca. 8:00-12:00 nicht Zuhause. Immer, wenn ich Spätschicht hatte, oder schichtfreien Tag habe ich - wenn die Triebe es wollten - "geloont", bin dem Fetisch nach gegangen. Ich hatte ein paar wirklich schöne, und befriedigende (...) Sessions... alles war gut.
Über die Jahre gab es allerdings einige "close calls", also Situationen, in denen ich fast erwischt wurde. So war es, das mir gesagt wurde, das mein Bruder (mtlw. ausgezogen) den ganzen Tag nicht da sei, und auch so hatte ich das Haus für mich. Ich hab also geloont, und gerade, als ich fertig war, kam er mir quasi entgegen... weil er nach Hause kam um "Mittag zu essen". Hätte ich 1 Minute länger geloont, hätt er mich erwischt.
Dann war mal eine Situation, wo ich das Haus für mich hatte, und dachte "Frühstückst du jetzt erst, oder erst Fetisch?" Ich hab mich für´s Frühstück entschieden, und sah dann, das an dem Tag mein Dad Zuhause war, weil es ihm nicht so gut ging. Hätte ich erst geloont, hätte auch er mich erwischt.
Es gab weitere Situationen, die mich psychisch so "Crazy" machen, das ich das loonen extrem eingeschränkt habe, und es frustet mich, denn es war für mich ein Ventil in meiner Sexualität.
Natürlich ist es nicht vergleichbar mit echtem Sex, den ich tatsächlich im späten Alter von 35 erleben durfte, mit meiner ersten und bis jetzt einzigen Freundin (Ich weis nicht, ob ich das genauer ausführen soll).
Was wichtig ist, ist, das mir dieser Fetisch als Ausgleich genügt, für mein Single Leben. Jetzt ist es so, das meine Mom 2020 mit ihrem Job aufgehört hat, und fast immer Zuhause ist. Die 8-12Uhr Zeit fällt also weg. Es gibt jetzt zwar noch kleine "Zeitfenster", in denen ich loonen könnte, aber es is einfach nix gescheites mehr. Zudem wurde ich neulich tatsächlich erwischt.
Meine mom wollte zum Haare machen fahren. Ich wusste, das dauert, und hab wieder geloont... war gerade schön dabei, das zu geniessen, als plötzlich die Tür auf geht. Ich hab zwar schnell reagiert, sie zu gezogen und "BESETZT" gerufen, aber dennoch.