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Eine sehr intime Frage

baltar

Aktives Mitglied
Hallo,

in einem anderen Beitrag von mir hab ich ja geschrieben, dass ich noch nie Sex mit einer Frau hatte, noch nie intim mit einem Menschen gewesen bin. Und dass ich zu einer Prostituierten gehen will.

Die Frage hört sich jetzt bestimmt furchtbar naiv und zum Lachen an, aber wie muss man sich vorbereiten, wenn man zu einer Prostituierten geht? Dass man sich gewaschen haben soll überall, am besten geduscht, ist klar. Aber was muss ich beachten? Eine Prostituierte ist zwar kein Date, aber es handelt sich ja auch um einen Menschen, den man verärgern kann und das Treffen absagen kann.

Baltar
 
Also ich gehe mal davon aus, dass frischt geduscht als Vorbereitung reicht. Ich könnte mir auch vorstellen, dass du auch dort duschen kannst, diese Möglichkeit sollte ja im Interesse der Frau liegen.

Aber, mal anders gefragt: Du kommst so unglaublich nett rüber, meinst du nicht, du würdest auch auf herkömmlichem Wege Sex mit einer Frau haben können, die es nicht für Geld macht?

A propos Geld: Vorher noch zum Geldautomaten wäre bestimmt nicht schlecht.
 
Danke. Es ist bei mir so, dass ich sehr große Sozialphobie und ein sehr geringes Selbstwertgefühl habe (Ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung). Daher hab ich ein gestörtes Verhältnis zu anderen Menschen und zu mir. Mein Therapeut hat mir geraten, eine Sexualbegleiterin oder eine einfühlsame Prostituierte aufzusuchen, um die Ängste anzugehen.
 
Hi baltar,

erst einmal voll verständlich das du das auch mal erleben möchtest.
Ich habe da folgende Gedanken zu. Willst du wirklich dein erstes mal mit jemanden haben der dich nicht liebt und der das alles nur für Geld macht?

Ich kann mir vorstellen aber trotzdem vorstellen das dies eine schöne Erfahrung sein kann.
Was ich sehr wichtig finden würde wäre das du zu jemanden hingest der das nicht für einen Appel und nen Ei macht, leider gibt es viele Prosituierte die nur sehr wenig mit ihrem Job verdienen und auch solche noch die es zwangsweise machen müssen.
Es gibt ja viele Internetseiten wo man sich die Prostitueirten vorhher anschauen kann und was ihre Dienste und die Preise sind, da kann man dann schon immer erahnen ob sie eine faire Bezahlung bekommen oder nicht.
 
Ich hab mich bei mehreren Seiten registriert und offen gesagt, dass ich trotz fortgeschrittenem Lebensalter noch unberührt bin. Da haben viele gleich geschrieben "kein Interesse", einige haben sogar geschrieben "nee danke". Es gab aber auch welche, die geantwortet haben, dass es für sie kein Problem ist.

Schwer ist an der Stelle, dass die meisten Frauen ihr Gesicht nicht zeigen, sondern nur ihren Körper. Ich sage offen, dass das Gesicht für mich unbedingt mit dazugehört. Ich fühle mich angesprochen von Frauen, die etwas mehr auf dem Körper haben. Öffnen kann ich mich wohl eher einer Frau, die schon etwas älter ist, eine Frau in den 20ern traue ich einfach nicht. So fühle ich. Ich habe noch nicht telefoniert, sondern nur per E-Mail kommuniziert.

Ich habe über den Vorschlag meines Therapeuten nachgedacht, eine Sexualbegleiterin in Anspruch zu nehmen. Aber in mir gibt es den Wunsch, etwas zu tun, was Sexualbegleiterinnen nicht bieten. Sie bieten überwiegend körperliche Stimulation, aber einen Kuss oder gar Geschlechtsverkehr gehört nicht zu ihrem Bereich. Das kann man nur bei Prostituierten finden. Vielleicht überfordere ich mich, aber ich weiß, dass ich bestimmte Dinge versuchen möchte.
 
Ich widerspreche nur ungern Therapeut:innen, aber hier tue ich es mal.

Du wirkst sympathisch, mit deinen Schwierigkeiten stehst du nicht alleine da. Es sind auch nicht alle Frauen so selbstsicher und sexuell erfahren, wie du meinst - und wie sie sich vielleicht darstellen.

Warum machst du aus deiner Unerfahrenheit so ein großes Thema? Ich würde das, wenn überhaupt, erst ansprechen, wenn es so weit ist. Vermutlich schreckt das, was du für Offenheit hältst, mehr ab als die Tatsache an sich.

Und was soll es dir bringen, wenn du dann Sex mit einer Frau hattest, die das für Geld macht? Warum solltest du dann weniger unsicher sein? Weil du "es kannst"? Glaub mir, viel zu können gibt es da nicht, und vor allem nichts, was immer und bei allen gleich funktioniert.

Wenn ich jemanden liebe, dann lerne ich mit diesem Menschen gemeinsam, was uns jeweils gefällt.

Das braucht man nicht zu üben.

Ich wünsche dir alles Gute, egal, wie du dich entscheidest. Ich würde es an deiner Stelle lassen.
 
Eine Prostituierte ist zwar kein Date, aber es handelt sich ja auch um einen Menschen, den man verärgern kann und das Treffen absagen kann.
Es wird sich nicht geküsst, ein Kondom benutzt, vorher bezahlt und besprochen was du für eine Leistung möchtest.

Ich finde es nicht schlimm, wenn du die Dienstleistung in Anspruch nimmst, um deine Unsicherheit zu überwinden oder um es "hinter sich zu bringen" um vllt etwas selbstsicherer dadurch zu werden.
 
Warum machst du aus deiner Unerfahrenheit so ein großes Thema? Ich würde das, wenn überhaupt, erst ansprechen, wenn es so weit ist. Vermutlich schreckt das, was du für Offenheit hältst, mehr ab als die Tatsache an sich.

Weil es für Betroffene nunmal ein großes Thema ist... 🙈
Für mich wäre es das größte Horrorszenario, wenn ich das verschwiegen hätte und die Partnerin (ob nun professionell oder nicht) es merkt und mich dann deswegen ablehnt oder auslacht. Deswegen würde ich das auf jeden Fall auch erwähnen, wenn sich in irgend einer Form etwas sexuelles abzeichnen würde.

Und was soll es dir bringen, wenn du dann Sex mit einer Frau hattest, die das für Geld macht? Warum solltest du dann weniger unsicher sein?

Es geht doch hier nur darum, mal erlebt zu haben, wie sich menschliche Nähe überhaupt anfühlt - oder hab ich da was überlesen? 🤔
Auch wenn ich mich nicht zu einer Prostituierten trauen würde, den Wunsch kann ich sehr gut verstehen.
 
Die Gefahr, ausgelacht zu werden, besteht immer. Zu kurzer Penis, zu langer Penis, zu schnell gekommen, nicht schnell genug gekommen, zig Sachen, die passieren können. Nur, dass halt die allermeisten Frauen dann doch mit Intimität eben etwas Intimes verbinden und demjenigen, dem sie Intimität gewähren, doch erstmal wohlgesonnen sind und eben nicht lachen.

Woher stammt denn dieses Frauenbild von der Frau, die sich erst einem Mann öffnet. um diesen dann auszulachen? Aus der realen Welt oder aus irgendeinem Hirngespinst?
 

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