Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ein Miniproblem aber dennoch erwähnenswert , freche Menschen

Nopihier

Mitglied
Ich habe eine Nachbarfamilie, deren Sohn wenig Freunde hat. Er hat einige psychische (seelische ) Probleme.
Durch diese eben wenig Freunde. Nun ist es so, dass ich ab und zu möchte - meistens will es mein Sohn selbst- dass mein Sohn sich etwas erholt von der Schule und dann sage ich" er darf erst in einer Stunde oder auch mal in zwei Stunden erst zu ihm " . ER ist aber so dreist und kommt dennoch drei mal vorher und versucht mich zu überreden, ob er nicht früher zu ihm kann. Das war schon öfter so. Ich sage dann dennoch "nein".

Ich fand es heute wieder mal frech, dass er das machte. Und die Mutter erlaubte es ihm. Nun, ich weiß ich muss mich wohl beim nächsten Mal mal wieder mit der Mutter unterhalten. Aber mich regt es ein wenig auf, wie die so dreist sein können.

Aber es gibt Schlimmeres. Nur, wie kann man so dreist sein ? Er darf jeden Tag zu ihm, er hat sonst keinen außer meinen Sohn.

Da könnten sie ja wohl auch mal weniger dreist sein ???

Würde euch so etwas aufregen ?? Wobei mein Sohn manchmal auch keinen hatte zum Spielen bzw. nichts besseres zu tun und froh war zu ihm zu können aber selbst wenn er ihn nicht hätte, stört es ihn wenig- also nicht so sehr- denn er hat Geschwister und viele Hobbys.

Die Wahrheit ist, dass ich möchte, dass er so wenig wie es geht mit ihm zusammen ist, da er ziemlich angeberisch ist , aber ansonsten ist er lieb.
Aber zu erwähnen ist noch, dass er fast den ganzen Tag nur zockte und dabei immer ausrastete.
Einige Tasturen und Mäuse hat er dabei schon zertrümmert.
Die Mutter wollte das schon so oft einschränken... jetzt wohl auch ( heute ). Nur, können sie nicht erwarten, dass wir dann Zeit haben , wenn sie meinen Sohn brauchen.
Er hat schon genug Stress in der Schule .
Denken nur an sich. Ob es bei uns passt, denen doch egal.



Ich muss eben auch an meinen Sohn ( 9 Jahre ) denken. Manchmal hatte er auch keine Lust zu ihm, und traute es sich nicht ihm zu sagen, da er dann sehr vorwurfsvoll mit ihm redet.

Ein paar Mal hatte ich ihn dann dennoch rüber geschickt, weil ich nicht wusste , dass er das nicht will, habe ihn gar nicht gefragt gehabt. Das war wenn der Nachbarjunge an der Tür stand, dann ging er mit.

Aber das darf nie wieder passieren. Mein Sohn ist kein Therapieinstrument ! Und ich denke bis zu zwei Stunden täglich waren schon sehr sehr nett von mir.

Ja, war schon zu nett. Und ich werde es nun ein wenig mehr einschränken- Nicht mehr jeden Tag erlauben. Wegen dieser Frechheit und auch so, da Pausen nicht schaden können.

Es ist nicht mein Problem wenn die Mutter das nicht hin bekommt mit seinen Störungen .
 
Zuletzt bearbeitet:
Ohne selber Kinder zu haben,ich denke du solltest klare Grenzen ziehen. Ich lese raus das du schon mal mit seiner Mutter geredet hast. Dann tu dies noch einmal und sag ganz klar,das dein Sohn neben Schule/Hausaufgaben/lernen auch seine Zeit brauch und nicht immer für ihren Sohn da sein kann und will.
Ich nehme an,der Junge ist ähnlich alt wie deiner,er wird das selber ggf. noch nicht so verstehen. Da ist die Mutter dann in der Verantwortung ihren Sohn quasie zu "zügeln" und ihm klarzumachen das er nicht immer mit deinem Sohn spielen kann.
Ich würde vielleicht im Vorfeld eine Verabredung festmachen. Z.b 2-3 Mal die Woche das die zwei zusammen was machen können und gut ist. Steht der Junge dann trotzdem "ausserhalb" vor der Türe,ihm erklären was abgemacht war.
Wäre zumindest meine Idee dazu 🙂
 
Auf der einen Seite steht ein Kind, welches gelernt hat, nirgends willkommen zu sein. Ablehnung die er erfährt und spürt.
Er fühlt auch Deine Ablehnung. Er hat gelernt, sich Zuwendung erzwingen, um innerlich nicht zu verhungern.
Er kennt nur seine erlernten Möglichkeiten. Er ist kein dreistes Kind, sondern ein Kind was laut um Hilfe schreit, ohne es selbst zu wissen. Sicher machen solche Kinder einen auch Angst, aber es die Angst, die sie selbst haben und auf uns umlenken. Damit auch wir endlich spüren, was sie fühlen.

Hilfreich wäre es, diesen Jungen zu signalisieren, das er immer willkommen ist, in dem man sich ehrlich auf ihn freut, ihn auch einmal in den Arm nimmt zur Begrüßung. Nur so ist es möglich, das er Step bei Step eine neue Erfahrung macht - willkommen zu sein. Dann wird es ihm auch möglich sein, zu akzeptieren, das es auch ein NEIN gibt und das dieses NEIN nichts mit Ablehnung zu tun hat.
Vor jedem NEIN - steht immer ein JA - um Grenzen als solche erkennen zu können. Akzeptanz der Grenzen.

Die Eltern haben es wohl nicht gekonnt, aber vielleicht wollt und könnt ihr es - dann profitiert ihr alle davon, weil sich das Umgangsverhalten dieses Kindes ändert..........und somit auch das Eurige, ihm gegenüber.

Allerdings würde es auch voraussetzen, das Euer Sohn sanft an die Situation seines Freundes herangeführt wird, damit er auch miterlernt, wie er seinen Freund im Umgang mit ihm führen kann.

Es ist schwer, aber möglich.
 
Du schreibst hier von einem Kind, das einsam ist und keine Freunde hat, außer deinem Sohn.

Ich gehe mal davon aus, dass der Junge bei euch klingelt und fragt, ob er mit deinem Sohn spielen kann. Und dann sagst du ihm, in zwei Stunden. Und nach einer Stunde läutet er bei euch und fragt, ob er mit deinem Sohn spielen kann. Und das findest du dreist und regst dich darüber auf?

Sag ihm doch beim zweiten Mal auch ganz deutlich, er muss noch warten und dann kommt dein Sohn rüber und holt ihn ab oder er soll dann eben noch mal kommen.

Was ich nicht gut finde, ist, dass du deinen Sohn rüber geschickt hast ohne zu fragen, ob er das überhaupt will. Und da das Spielen nicht besonders harmonisch verläuft, scheint dein Sohn verständlicherweise auch nicht so viel Lust zu haben.

Und wenn beim Zocken Material von euch kaputt geht, dann sollte man das eben einschränken. Dann muss es eben auch mal ein friedliches Spiel gespielt werden, wo man nichts kaputt machen kann.

Du solltest mit der Mutter reden. Gib ihr klar zu verstehen, dass der Sohn nicht jeden Tag zu euch kommen soll. Und eben erst zu einer bestimmten Zeit nach der Schule. Warum legt ihr nicht eine Uhrzeit fest und einen Tag und wenn es dann doch nicht klappt, ist das auch in Ordnung. Dein Sohn sollte nicht unnötig Stress haben.
 
Ich kann dich volles Rohr verstehen. Denn das färbt ab - leider immer zum Negativen... Vor allem, wenn man es mit den betreffenden Eltern nicht klären kann.

Aber es gibt Möglichkeiten: Lass die Kiddies weiter miteinander spielen, aber NUR bei euch. Dann hast du eine Kontrollmöglichkeit.
 
Ich finde es traurig, dass du das Verhalten des Nachbarskindes als dreist und frech empfindest. Das ist meiner Meinung nach ein ganz natürliches Verhalten, dass ein Kind Anschluss sucht. Du bist natürlich nicht verantwortlich dafür, dass es dem Nachbarn gut geht, aber versuche es doch mal aus der Perspektive des Kindes zu sehen. Er meint es sicher nicht böse.
 
Ohne selber Kinder zu haben,ich denke du solltest klare Grenzen ziehen. Ich lese raus das du schon mal mit seiner Mutter geredet hast. Dann tu dies noch einmal und sag ganz klar,das dein Sohn neben Schule/Hausaufgaben/lernen auch seine Zeit brauch und nicht immer für ihren Sohn da sein kann und will.
Ich nehme an,der Junge ist ähnlich alt wie deiner,er wird das selber ggf. noch nicht so verstehen. Da ist die Mutter dann in der Verantwortung ihren Sohn quasie zu "zügeln" und ihm klarzumachen das er nicht immer mit deinem Sohn spielen kann.
Ich würde vielleicht im Vorfeld eine Verabredung festmachen. Z.b 2-3 Mal die Woche das die zwei zusammen was machen können und gut ist. Steht der Junge dann trotzdem "ausserhalb" vor der Türe,ihm erklären was abgemacht war.
Wäre zumindest meine Idee dazu 🙂

Hallo, ja das habe ich wieder gemacht. 🙂 Danke für Deinen Rat.
 
Das klingt fast wie eine Rechtfertigung deinerseits, was es nicht sein muss.

Du denkst an das Wohl deines Kindes, welches sich auch nicht belullen lassen muss, nur, weil dieser Junge alleine ist.
Es ist ein Problem der Eltern des Kindes, nicht deines.

Das klingt zwar hart, ist aber meines Erachtens nach so.
Und wenn dieser Junge scheinbar schon so weit ist, dass er dich und dienen Sohn überreden möchte, ist das schon leicht manipulativ, wofür man dem Jungen keinen Vorwurf machen sollte, sondern eher den Eltern.

Es sagt ja auch einiges aus, dass er scheinbar nur deinen Jungen als Spielkameraden hat und Dinge kaputt macht.
Das ist zwar echt S****, allerdings nicht dein Bier - so hart es klingt.
Mal ganz doof gefragt: Hat schon mal jemand versucht der Mutter zu helfen?
Also, bei der Erziehung ihres Kindes, Grenzen setzen und so weiter, da er derlei ja nicht zu kennen scheint.
Ist sie alleinerziehend?Ist sie berufstätig?

hi, ja ich sehe es auch so, es ist nicht mein Problem. Allerdings helfe ich so gut ich kann, denn ich mag Kinder nicht leiden sehen. Ich opfer mein Kind (nicht mehr ) und auch mich nicht auf, ich habe der Mutter schon versucht zu helfen, in dem ich ihr Tipps gab, aber bisher machte sie es dennoch anders. Der Junge hatte sehr schlimme Dinge sehen müssen, als der Vater noch mit ihnen zusammen lebte. Er war nicht gerade kinderlieb und gewalttätig zu der Mutter. Sie meinte aber dennoch ihn als Mann behalten zu müssen. Ich sagte ihr, dass dass das der Grund sei, warum ihr Sohn so ist jetzt. Ihr älterer Sohn, der schon nicht mehr da wohnt ist auch etwas in die schiefe Bahn geraten. Ich sagte ihr einmal: " willst Du das... auch so wird ? "
Es ist meiner Meinung nach gut, dass der Vater nun weg ist. (Er sitzt seit ungefähr einem Jahr hinter ..............). Daher kann er nicht noch mehr Schaden anrichten. Statt sie das freut, beschwert sie sich noch, dass er ihr ja so gut geholfen hätte bei der Erziehung. Da sagte ich ihr noch mal : "Er hat Deinen Sohn so gemacht . Sie meinte daraufhin aber tatsächlich : "Er sei ein guter Mann"😕
Nein, ich hoffe, sie meinte das nur so.

Der Junge war traumatisiert. Erst jetzt wo der Vater weg ist, scheint es ihm ein wenig besser zu gehen, da er sich erholen kann.
Sie schränkt es jetzt seit ein paar Tagen doch sehr ein mit dem PC- Spielen. Und sie akzeptieren meine Grenzen wieder.
Das war an dem einen Tag wohl ein Missverständnis, sie wusste nicht, dass er drei Mal wieder klingelte bei uns.
Und ihm sagte ich später noch mal, dass ich das nicht möchte. Und dann konnte ich das wieder vergessen.

Danke auch für Deinen Rat. 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf der einen Seite steht ein Kind, welches gelernt hat, nirgends willkommen zu sein. Ablehnung die er erfährt und spürt.
Er fühlt auch Deine Ablehnung. Er hat gelernt, sich Zuwendung erzwingen, um innerlich nicht zu verhungern.
Er kennt nur seine erlernten Möglichkeiten. Er ist kein dreistes Kind, sondern ein Kind was laut um Hilfe schreit, ohne es selbst zu wissen. Sicher machen solche Kinder einen auch Angst, aber es die Angst, die sie selbst haben und auf uns umlenken. Damit auch wir endlich spüren, was sie fühlen.

Hilfreich wäre es, diesen Jungen zu signalisieren, das er immer willkommen ist, in dem man sich ehrlich auf ihn freut, ihn auch einmal in den Arm nimmt zur Begrüßung. Nur so ist es möglich, das er Step bei Step eine neue Erfahrung macht - willkommen zu sein. Dann wird es ihm auch möglich sein, zu akzeptieren, das es auch ein NEIN gibt und das dieses NEIN nichts mit Ablehnung zu tun hat.
Vor jedem NEIN - steht immer ein JA - um Grenzen als solche erkennen zu können. Akzeptanz der Grenzen.

Die Eltern haben es wohl nicht gekonnt, aber vielleicht wollt und könnt ihr es - dann profitiert ihr alle davon, weil sich das Umgangsverhalten dieses Kindes ändert..........und somit auch das Eurige, ihm gegenüber.

Allerdings würde es auch voraussetzen, das Euer Sohn sanft an die Situation seines Freundes herangeführt wird, damit er auch miterlernt, wie er seinen Freund im Umgang mit ihm führen kann.

Es ist schwer, aber möglich.

Hallo,

danke für Deinen Rat, Du hast schon Recht, dass ich da noch mehr geben könnte. Aber ich habe immer noch im Hinterkopf, dass es meinen Sohn negativ beeinflussen könnte, zu viel mit einem vor kurzem noch extrem schnell aggressiven Kind zu spielen. Erst jetzt bessert sich das bei ihm. Und ja, Du hast Recht, ich muss ihn herzlich aufnehmen und nicht nur so halbwegs. Also nicht dabei ablehnend sein. Ich habe das einmal gut hin bekommen, am Wochenende hat er bei uns einen Film gekuckt und ich war da ganz nett, habe ihm nur ein mal gesagt, dieses und jenes mache aber bitte anders (in Bezug auf sein Verhalten meinen Kindern gegenüber ) denn das ist sonst gemein ihnen gegenüber.

Aber auch vorher habe ich ihn wirklich versucht anzunehmen wie er ist. Das hat mal gut, mal weniger gut geklappt.
Aber es wird nun besser, ich kriege es nun leichter hin, denn ich habe mich selbst reflektiert und es stimmt schon, was Du meinst. Dennoch bin ich noch nicht soweit, ihn wie ein Familienmitglied zu behandeln, der jetzt von morgens bis abends hier bei uns ist. 🙂 Dafür war er in der Vergangenheit einfach zu anstrengend. Aber mehr Herz öffnen (noch mehr als bisher ) das will ich nun mehr versuchen.
 
Ich kann dich volles Rohr verstehen. Denn das färbt ab - leider immer zum Negativen... Vor allem, wenn man es mit den betreffenden Eltern nicht klären kann.

Aber es gibt Möglichkeiten: Lass die Kiddies weiter miteinander spielen, aber NUR bei euch. Dann hast du eine Kontrollmöglichkeit.


Hallo,

eben, es färbt auf Dauer ab. Darum ließ ich ihn bisher auch höchstens zwei Stunden am Tag mit ihm spielen.

Bei uns ist es sehr eng, daher kann ich sie nicht hier spielen lassen. Aber sie gehen manchmal auch raus und spielen Fußball. Aber auch das wollte ich nicht all zu lange. (Daher immer nur zwei Stunden höchstens pro Tag ). Denn er hat meinen Sohn und andere Kinder oft runter gemacht gehabt dabei und angegeben.
Nun.... aber noch ist nicht Hopfen und Malz verloren, er ist wirklich freundlicher geworden in den letzten Tagen. Das hat wohl damit zu tun, dass die Mutter den PC- Konsum nun wirklich stark einschränkt. Nur er weiß nicht recht was er machen soll nun. Da müsste ich der Mutter mal Tipps geben. So könnte er z.B zum Jugendtreff.
Denn ich lasse sie dennoch nicht länger als zwei Stunden pro Tag miteinander spielen. Manchmal ist mein Sohn auch nicht da, daher ist es wichtig, dass die Mutter sich darum kümmert, dass ihr Sohn ein Hobby findet und Wege Kinder kennen zu lernen.

Danke für Deinen Beitrag. 🙂
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben