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Ein legaler Außerirdischer

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Tagträumer

Gast
I'm an alien, I'm an legal alien
I'm a english man in New York...

So heißt es in einem Lied von Sting. Und wenn ich genauer drüber nachdenke, hat er vielleicht mich gemeint. Wenn ich so durch die Straßen gehe, oder mit dem Fahrrad durch die Natur fahre, dann fühle ich mich erst wohl. Warum, frag ich mich dann immer. Und jedesmal bin ich dann überrascht, zum Teil sogar angewidert, wenn ich zurück in städtische Regionen komme. Überall sieht man Menschen unter Stress noch die letzte Bahn erwischen, oder Kinder, die schon mit Handys herumlaufen. Das ganze wirkt dann nicht mehr real auf mich. Und wenn ich dann nach Hause komme, höre ich von allen Seiten, dass man dreist in der heutigen Zeit sein muss. Ich frage mich - wo ist die Zeit hin, in der man anderen Menschen noch etwas Gutes getan hat, ohne selber daraus Profit zu schlagen, oder einen Hintergedanken dabei? Ich stelle mir dann immer vor, wie es denn wäre wenn diese Leute auch so denken würden. Vielleicht kämen wir dann wieder zu der guten Zeit zurück.

Und genau das ist es, warum ich mich teilweise wie ein Außerirdischer in der sozialen Welt fühle, da ich mit niemanden so richtig reden kann, weil man andere Sprachen spricht. Außerdem werden dann Absichten falsch, oder mit großer Überraschung verstanden.

Doch ohne das soziale Umfeld würde ich erst gar nicht wissen, wo ich stehe. Somit kann man auch dem etwas abgewinnen.


Liebe Grüße,
Tagträumer
 
hallo

ich glaube ich bin auch ein solches alien ....
ich verstehe diese welt nicht mehr diesen neid diese missgunst
nur wer was hat ist was .....
der konsumterror ....
nur menschen die gesichter ziehen als ob nie die sonne scheint
wenn man lächelt wird man dumm angeschaut.....
man wird angeschaut wie ein alien .....

olive
 
hallo

ich glaube ich bin auch ein solches alien ....
ich verstehe diese welt nicht mehr diesen neid diese missgunst
nur wer was hat ist was .....
der konsumterror ....
nur menschen die gesichter ziehen als ob nie die sonne scheint
wenn man lächelt wird man dumm angeschaut.....
man wird angeschaut wie ein alien .....

olive


Es gibt ein "Verstehen", das weiter hinter der Welt deiner Worte liegt. Ich weiß nicht wie ich das erklären soll, woher ich das wissen will. Ich weiß nur, dass es so ist und es ist nicht Wunschdenken.

Sianus
 
Wenn mir die Decke des Alltags auf den Kopf fällt, dann fahre ich auch raus in die Natur.

Wenn ich dann da sitze, auf der Bank aus Baumstämmen und über die feuchte Wiese zum kleinen Waldbach schaue, das Plätschern des Wassers meine Ohren umsäuselt, das kleine Eichhörnchenpäärchen vielleicht sogar aus dem Waldstück links wieder da ist und sich gegenseitig neckt ... ja, dann fühle ich mich auf einmal zu Hause. Dabei bin ich dort gar nicht aufgewachsen, oder habe dort irgendjemanden kennengelernt oder verbinde mit diesem Ort bewußt etwas aus meiner Vergangenheit.
Momente der Klarheit, der simplen Schönheit erlebe ich an diesem Platz. Meine Gedanken sind frei und können fliegen, ich bin daheim ...

Fahre ich dann wieder zurück, erschlagen mich fast die unnatürlichen chaotischen Eindrücke der "zivilisierten" Welt ... vom Geruch angefangen, über das teilweise sinnlose Gewusel der Leute, bis zu stupiden Gesprächen über Beckham und Paris Hilton. Wir bauen Häser, Städte, Straßen, Einkaufspassagen und Tiefgaragen ... manchmal kommt es mir so vor, als ob die Stadt ein riesiges Gefängnis wäre, unser Verstand ist eingesperrt unsere Gefühle polarisiert auf Egomanie, Mißgunst und Banalität.

Oft denke ich "Wir sind ganz schön krank!" ... ich bin ein Alien.^^

Schönen Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
willkommen im club derer, die kein massenbewusstsein haben *g*
aber - sind wir deshalb aliens ??
na, ich hoffe, wir werden mehr, immer mehr...

peter
 
I'm an alien, I'm an legal alien
I'm a english man in New York...

So heißt es in einem Lied von Sting. Und wenn ich genauer drüber nachdenke, hat er vielleicht mich gemeint. Wenn ich so durch die Straßen gehe, oder mit dem Fahrrad durch die Natur fahre, dann fühle ich mich erst wohl. Warum, frag ich mich dann immer. Und jedesmal bin ich dann überrascht, zum Teil sogar angewidert, wenn ich zurück in städtische Regionen komme. Überall sieht man Menschen unter Stress noch die letzte Bahn erwischen, oder Kinder, die schon mit Handys herumlaufen. Das ganze wirkt dann nicht mehr real auf mich. Und wenn ich dann nach Hause komme, höre ich von allen Seiten, dass man dreist in der heutigen Zeit sein muss. Ich frage mich - wo ist die Zeit hin, in der man anderen Menschen noch etwas Gutes getan hat, ohne selber daraus Profit zu schlagen, oder einen Hintergedanken dabei? Ich stelle mir dann immer vor, wie es denn wäre wenn diese Leute auch so denken würden. Vielleicht kämen wir dann wieder zu der guten Zeit zurück.

Und genau das ist es, warum ich mich teilweise wie ein Außerirdischer in der sozialen Welt fühle, da ich mit niemanden so richtig reden kann, weil man andere Sprachen spricht. Außerdem werden dann Absichten falsch, oder mit großer Überraschung verstanden.

Doch ohne das soziale Umfeld würde ich erst gar nicht wissen, wo ich stehe. Somit kann man auch dem etwas abgewinnen.


Liebe Grüße,
Tagträumer



Hello Tagträumer,

Den Song kenne ich nicht, aber was und wie Du das geschrieben hast, gefällt mir. Du hast auch einen wahren Kern getroffen.

Aufgewachsen bin ich auf den Land, gelebt und gearbeitet habe ich großen Städten, auch häufig im fernen Ausland. Jede Stadt hatte ihren besonderen Reiz und div. Vorzüge. Jetzt aber muß ich nicht mehr arbeiten.

Ich bin zurück gegangen mit meiner Familie auf das Land. Es ist schöner als die schönsten Städte, geruhsamer, nicht so hektisch, frische Luft, man hat noch Natur, soweit das Auge reicht, man kann noch mit dem Nachbarn reden, man bekommt wirklich frisches Gemüse und Obst etc., das besser schmeckt und vieles mehr. Hat man ein Problem, findet man auf dem Land eher Leute die helfen, als in der anoymen Stadt.

Aber man hat auch Nachteile, vorallen bei der täglichen Beschaffung und der medinzinischen Versorgung und öffentlichen Verkehrmöglichkeite und Kulturangebote.

Solange man noch Auto fahren kann, ist das alles halb so schlimm. Aber was ist, wenn man das nicht mehr kann ? Das könnte ein Problem sein und noch werden.

Ich hatte mich auch in den Städten wohlgefühlt, aber noch besser auf dem Land und da möchte ich auch bleiben.

Jedoch die gute alte Zeit, werden wir leider kaum mehr bekommen.
Das fängt schon mit dem Islam an, den 75% der Deutschen gar nicht in Deutschland haben möchte.
In fast jeder großen Stadt gibt es heutzutage Getthos, wo man nur Islamisten findet. Die Deutschen sind zum großen Teil aus solchen Stadtteilen geflüchtet in andere Stadtteile.

Das Kreuzberg in Berlin, ist wahrlich wohl fast in jeder Deutschen Großstadt.
Traurig aber wahr, wenn Deutsche Bürger sich genötigt sehen, innerhalb des eigenen Landes die Flucht zu ergreifen.

Der unbeliebte Islam in Deutschland und in anderen europäischen Staaten, findet man auf dem Land auch kaum. In den Städten ist alles vorhanden.
Man findet die armen Trippelbrüder, Zuhälter, Drogenjunkies, das horizontale Gewerbe und vieles mehr und oft sind das Anlässe für Polizeieinsätze.
Auf dem Land findet man solche Leute in aller Regel auch nicht.
Und wenn doch, sind das wohl eher Ausnahmen.
 

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