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ein langjähriger freund plötzlich verstorben

frauschwarz

Neues Mitglied
kurz vorm jahreswechsel 2009 ist ein langjähriger guter freund plötzlich verstorben, mit ende 30. wir kannten uns über 20 jahre und haben viel zusammen durchgemacht, halt gute und auch schlechte zeiten. leider lief das jahr 2009 zwischen uns nicht so gut, wir hatten ab mitte des jahres kaum kontakt, nur noch via sms und das wollte ich auf jeden fall im neuen jahr unbedingt ändern, aber er wollte etwas rückzug,ihm ging es auch nicht gut, psychisch und wohl auch gesundheitlich.
nicht durch seine familie, sondern durch eine andere gute freundin hörte ich das er verstorben ist und wann die beeerdigung ist. dort war ich natürlcih auch. aber ich kann irgendwie nicht anfangen alles zu verarbeiten, denn ich weiss nicht was genau passiert ist, ich habe kaum informationen wie es ihm in seinen letzten monaten ging, ausser eben den paar sms von ihm.
das ist für mich ganz furchtbar, denn er hat mir in den über 20 jahren so viel anvertraut und wir haben so viel gemeinsam erlebt.
es ist schwer zu verstehen das ich ihn nie mehr sehen, hören, riechen kann, nichts mehr von ihm höre, ihm nichts mehr erzählen kann.
durch lieder oder sendungen im fernsehen (wo ich weiss er hat diese geschaut) werde ich sehr oft an ihn erinnert.
gestern konnte ich mal wieder nicht schlafen und da fiel mir ein das es doch trauer-foren geben müsste, deswegen habe ich heute im internet gesucht und dieses forum entdeckt.
 
Hallo frauschwarz,

erstmal mein aufrichtiges Beileid

Viel kann ich Dir dazu nicht sagen. Ich weiß noch, das war vor 28 Jahren, da ging mein damals einzigster Freund ohne Abschied durch Selbstmord. Dabei hatten wir fast täglichen Kontakt. Dadurch das ich mich nicht von ihm verabschieden konnte - weil ich zu spät davon erfuhr, hatte ich erst 1 Monat später an sein Grab gehen können.
Bis dahin hab ich mir schwerst Vorwürfe gemacht. Als ich dann wer weiß wie lang am Grab stand, fühlte ich mich wie gefangen, ich konnte nicht weg. Erst als ich mich direkt neben seinen Grabstein stellte, ihn berührte, ließ dieses Gefühl der Gefangenheit nach. Dann hab ich ihn - auf eine sehr liebvolle Art und Weise beschimpft. Noch heute tu ich das wenn ich an ihn denke. Ich schau dann nach oben und nenn ein ganz leise und liebvoll "du A*******".

Das ist meine Art zu trauern. Falls er es hören sollte, dann weiß ich das er dabei lacht. Und so findet jeder seinen eigenen Weg um mit solchen einschnitten umzugehen.

Abschied ist wichtig, dann sind auch die Erinnerungen leichter.

Ihr kanntet Euch 20 Jahre. Das ist ne Menge "Holz". Das braucht entsprechend Zeit ums zu verarbeiten. Nimm sie Dir! *stups...*

LG...
abendtau
 

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