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Ein Jahr und schon vergessen-Traurig!!!

dauni

Aktives Mitglied
Für meine liebe Mama,

seit einem Jahr bist Du nun nicht mehr bei mir. Es vergeht kein Tag andem ich nicht an Dich denke... Du fehlst mir so das es sich mit Worten nicht beschreiben läßt.

Als ich an Deinem Todestag eine Messe für Dich halten ließ habe ich leider wieder gesehen wie Dich und mich alle vergessen haben. Niemanden hat es interessiert das Du nun schon solange nicht mehr da bist. Keiner aus der Familie ist noch für uns da. Nun ja, im echten Leben waren sie auch alle nie für Dich und mich da also was erwarte ich jetzt? Dieser schmerzhafte Tag hat mir nochmal gezeigt das ich es alleine schaffen muß!!!
Und liebe Mama, ich schaffe das, ich verspreche es Dir! Obwohl ich endlos Traurig darüber bin das Du weg bist, dass ich Dich nie wieder sehen kann zerreisst mir fast das Herz. Ich vermiss Dich so Mama.

Doch ich verspreche Dir ich werde Dich nie vergessen, niemals. In meinem Herzen wirst Du immer sein sowie Du es mir in meinem Traum gesagt hast.

MAMA ICH LIEBE DICH

Ich möchte erwähnen das meine Psychologin überraschender Weise zu der Messe kam, dass hat mich zu tiefst gerührt. Und eine Freundin die ich noch nicht solange kenne ging diesen schweren Weg mit mir. Ein paar liebe Menschen gibt es doch noch auf dieser Welt und ein ganz besonderer Mensch von diesem Forum hat eine Kerze für meine Mama angezündent dafür bin ich sehr dankbar, ich hab Dich sehr gern!

Dauni
 
Hallo Du,

deine Gedanken kann ich nur zu gut nachvollziehen. Ich fühle mit Dir, wenn ich Dir auch nur anbieten kann, mit mir zu reden.
Ich habe selbst meine über alles geliebte Frau durch Krebs verloren. Man hat das Gefühl zu ersticken. Sie hat mich immer schützen wollen, hat mir Ihre Krankheit verschwiegen, weil ich selbst krank war.
dann war Sie nicht mehr zu retten.

Ich kenne Trauer und Not, all die selbstvorwürfe und jede wenn und aber. Wie soll es weiter gehen.
Endschuldige. Schon wieder das Gefühlschaos.

Möchtest Du mit mir reden?

Alles Liebe für Dich
Sternenfeuer
 
Hallo Sternenfeuer,

vielen Dank für Deine Worte und Du brauchst Dich für nichts entschuldigen. Ich möchte gerne mit Dir reden auch Du kannst mir alles erzählen.

Es tut mir sehr leid das Du Deine Frau verloren hast, fühl Dich umarmt.
 
Mein Beileid euch beiden.
Habe auch vor kurzem meine Mama durch krebs verloren, mir fällt es sehr schwer damit klar zu kommen ist aber auch noch nicht so lange her wie bei euch.
Euch alles gute.
Finde es aber traurig das die meisten leute sich dann nicht haben sehen lassen bei der Messe.
 
Auch wenn es vielleicht grade wenig Hilfreich ist,das Leben geht weiter.

Was nicht heißt das sie von anderen nicht vermißt wird.

Sie finden sich vielleicht einfach auch nur damit ab das sie nicht mehr da ist und nicht mehr zurück kommt.

Sie konnten loslassen und ist bei denen im Herzen.

Ich wünsche Dir das Du loslassen kannst auf das dein Herz nicht mehr so schmerzt.
 
Vielen Dank für die lieben Worte...

Aber ich sehe das anderst, es hat sich kein Mensch aus meiner Familie an diesem Tag blicken lassen... Nicht mal für mich waren sie kurz nachdem Tode meiner Mama da auch nicht als ich stationär in der Klinik deswegen war. Niemand half mir in dieser schweren zeit und für meine Mama war auch in den schweren zeiten niemand da. Sie ist einfach vergessen.
Meine Psychologin kam, wie schon gesagt... Und aus der Familie keiner, finde ich schon ziemlich erbärmlich.

Wie auch immer, ich war da und meine Mama wird in meinem Herzen immer weiterleben.

Mir geht es heute gar nicht gut, ich vermisse sie so sehr und ich kann es immer noch nicht glauben das ich sie nie wieder sehen kann. Unvorstellbar! Die Tatsache macht mich traurig und fertig...

@Blacky: Fühle Dich umarmt, es tut mir sehr leid das Du auch die schmerzliche Erfahrung machen mußt. Ich weiß wie Du Dich fühlst... Es ist schrecklich!

Dauni
 
Der Schrecken verliert seine Macht,wenn man sich vor Augen hält das man mit dem Zeitpunkt der Geburt schon stirbt.

Und den Tod als etwas natürliches ansieht.Als Bestandteil des Lebens.


Und um vorzubeugen auch ich habe schon Menschen verloren die mir nahe sind.

@ Dauni vielleicht solltest Du dich auch mal mit deinem eigenen Tod auseinandersetzen.
Vielleicht dir auch Gedanken machen wie Du dir das vorstellst und auch wie es sein soll wenn Du stirbst,
wie Du beigesetzt werden möchtest usw.

Und solltest Dir Gedanken machen ob Du vielleicht mal loslassen solltest.
 
Also, ich habe schon einen Abschiedsbrief geschrieben, Und auch meine Beerdigung festgehalten. Was willst Du mir damit eigentlich sagen?
Und mit dem Thema Tod beschäftige ich mich jeden Tag, so dass es mich schon wahnsinnig macht....

Vorallem ist meine Mama plötzlich und unerwartet im Alter mit 49 Jahren gestorben... Das war und ist nicht leicht für mich.

Und mit loslassen hat das nichts zu tun, sie fehlt mir einfach, jeden Tag und ich muß an sie denken.
 
'Ach ja, definiere mir mal das Wort loslassen! Bedeutet dies das ich nicht mehr an sie denken soll? Das ich nicht traurig sein darf?
 

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