A
a_f
Gast
Knapp ein Jahr ist vergangen seit ich mich hier angemeldet habe. Was ist seit dem geschehen? Geht es mir besser, schlechter? Weder noch, aber das ist normal und so nehme ich das an. Nur weil es mir an einem Tag schlecht geht heißt es nicht, dass es mir für immer so gehen wird. Ich akzeptiere, dass es mir nicht gut geht und warte.
Als ich mich anmeldete brauchte ich Hilfe wegen meiner Wohnung. Ich konnte sie nicht ordentlich halten und entwickelte schon "messieartige" Zustände. Heute bin ich froh dieses Kapitel hinter mich gelassen zu haben. Ich bin kein Reinemacher geworden und es gibt Tage an denen es aussieht als hätte eine Bombe eingeschlagen, aber mit Anstrengung und Willen kriege ich das wieder hin und es macht mir dann sogar Spaß, das saubermachen und aufräumen.
Die Depressionen waren zu der Zeit auf einem Höhepunkt. Nichts ging und nichts wollte ich mehr. In der Hinsicht kann ich nicht sagen was und wie sich etwas veändert hat. Aber ich habe mich mit Lösungsmöglichkeiten beschäftigt. Probiere Reiki und Lebensphilosophien aus und versuche mich selbst zu verstehen, anstatt mich zu analysieren. Es gibt Tage an denen ich mich garnicht gut fühle (ich glaube auch, dass das so Katalisatoren sind für den Wohnungszustand), aber bevor es ausartet versuche ich die Notbremse zu ziehen und inne zu halten. Mich auf die Ursache zu konzentrieren und zu verstehen. Wenn es gar nicht geht dann habe ich Kontakt zu einer guten Freundin, die Psychologin ist mit der ich Absprache halte und eine Reikilehrerin, zu der ich gehe, spreche mit meinem Vater und unterhalte mich einfach nur des unterhalten weges mit ihm und eine Erdung zu finden. Wie man sieht habe ich mir einen Auffangschirm aufgebaut und ich glaube, das ist wichtig, für mich.
Damals war ich kurz davor von der Schule geschmissen zu werden. Irgendwann ist das auch passiert und es macht mich schon etwas traurig, aber ich bin nicht mehr enttäuscht von mir selbst. Ich bin nicht stolz darauf, aber ich denke es gab keinen anderen Weg und keine andere Möglichkeit. Es war einfach zu spät dafür. Heute versuche ich wieder neu anzufangen, auf der gleichen Schule. Aber weil sie die einzige ist in meinem Umkreis die mir das anbietet was ich machen will. Hätte ich das weiter durchgezogen wäre ich wohl auf einem einfacheren Weg zu dem Ziel gekommen, das ich anstrebe. Nun muss ich einen anderen Weg gehen und mehr Mühe aufnehmen. Ich sehe es nicht als Verlust an, sondern als Chance. Aber das war schon immer so. Vielleicht habe ich in der Hinsicht Glück. Egal wie sehr ich es auch verbaue, irgendwo öffnet sich immernoch etwas, eine andere Tür. Ich bin nicht stolz auf meinen Weg, in der Hinsicht, aber ich gehe besser damit um als vor einem Jahr. Egal wie oft ich auf die Schnauze falle, irgendeiner zieht mich raus, und darüber bin ich froh. Vor einem Jahr habe ich mich allein empfunden, einsam sogar, aber diese "Fehler" haben mir gezeigt, dass ich nie allein bin, ich habe es nur nicht sehen wollen, wenn man das so sagen will, war zu zerfressen von mir selbst. Wäre das nicht passiert, wäre ich wohl ein etwas anderer Mensch heute, wer weiß. Ich hätte vielleicht auch nicht das gelernt, was ich lernen musste.
Damals, ich weiß nichtmehr genau wann es war, kam mein Vater mit meinem Opa zu mir. Klingelte, aber ich öffnete die Tür nicht, wegen meiner Wohnung. Er hatte einen Ersatzschlüssel und öffnete die Tür. Ich glaube für ihn war es genau so ein Schock wie für mich. Ich bin geflüchtet. Mein Vater hat mich dann zu sich geholt und ich hatte Gespräche mit der besagten Psychologin. Wir fingen gemeinsam an die Wohnung aufzuräumen. Ich glaube er war beinahe genauso enttäuscht wie ich, aber von sich selbst und das tat mir mehr weh, als die Enttäuschung vor mir selbst und irgendwie hat mir das die Augen geöffnet, geholfen. Ich will nicht sagen, dass es gut ist, dass ich erst meinem Vater wehtun musste um zu sehen wohin mein Leben führt, aber es war wichtig. Vielleicht müssen wir manchmal erst anderen wehtun um zu sehen wie sehr wir und selbst schaden.
Zu der Zeit habe ich auch eine gute Freundin verloren, und das ist immer noch schwierig für mich. Ich habe vielen, die mir sehr wichtig waren, vor den Kopf gestoßen. Die Schuld bei ihnen gesucht und sie verletzt. Nachdem ich aber mit meinem Vater und meinem Opa die Wohnung bereinigt hatte, in Kontakt zu einer Psychologin war, habe ich den Schritt genommen mich zu erklären und zu entschuldigen. Alle, außer sie, haben Verständnis gezeigt und standen mit offenen Armen für mich wieder in meinem Leben. Bis heute bin ich dafür dankbar, dass sie mich nicht aufgegeben haben. Sie war die einzige, die sich von mir abgewendet hat. Ich gebe ihr keine Schuld, das wäre egoistisch, und ich verstehe sie. Ich habe ihr sehr wehgetan, und das ist in mancher Hinsicht unentschuldbar. Eine andere Freundin erzählte mir dennoch eines Tages, dass sie sagte "Ich brauche sie nicht, ich habe genug Freunde. Es ist mir eigentlich egal was sie sagt." und es gibt nur weniges, dass mich so sehr getroffen hat, wie diese Worte. Manchmal denke ich, der Verlust dieser Freundschaft ist wie ein Mahnmal für diese Zeit. Dennoch bin ich manchmal wütend darüber. Wir waren wie Schwestern, zumindest gab sie mir das Gefühl der Bedingungslosigkeit. Aber man kann die Zeit nicht zurückdrehen, und in der Hinsicht ist es doch wieder etwas das mir etwas zu lernen gibt, Akzeptanz.
Nun, vieles ist passiert, vieles nicht ungeschehen gemacht werden, vieles notwendig um weiterzukommen. Ich möchte nicht sagen, dass jetzt alles super ist und ich ein besseres Leben führe, aber es geht mir besser. Es gibt natürlich Tage an denen es mir beschissen geht und mir alles über den Kopf wächst. Es gibt Tage an denen ich zu Tode betrübt bin und nichtmehr atmen kann. Es gibt Tage an denen meine Wohnung ziemlich kacke aussieht. Es gibt Tage an denen ich die Menschen, die ich liebe, verletze.
Aber es gibt Tage an denen es mir gut geht. Es gibt die Tage an denen ich das Gefühl habe die Sonne scheint für mich. Es gibt Tage an denen ich lache und mich an allem freuen kann. Es gibt Tage an denen ich nicht aufhören kann zu atmen. Es gibt Tage da fühle ich mich unglaublich wohl in meiner Wohnung.
Und an diesen Tagen halte ich fest, wenn die anderen kommen. Ich habe keine Ahnung wie das "gute Leben" aussieht, und ich habe auch nicht die Hoffnung, dass ich dieses Leben einmal führen werde und in gewisser Hinsicht will ich das auch nicht. Es käme mir scheinheilig vor. Ich bin zu der Ansicht gekommen, dass das Leben hier und jetzt ist. Und wenn das hier und jetzt kacke ist, dann ist es hier und jetzt kacke. Wenn es gut ist, dann ist es hier und jetzt gut. Ich denke, dass es mir in gewisser Hinsicht auch einfach gemacht ist, aber das meiste davon habe ich mir selbst aufgebaut, und anderes war schon immer da.
Früher habe ich einen gewissen Neid gegenüber denen empfunden, bei denen es so einfach erschien. Die dies und das taten und eine gewisse Leichtigkeit im Leben vermittelten, doch seitdem ich mit offenen Ohren und Augen gehe bemerke ich, dass diese Menschen genauso große Probleme haben, andere, aber nicht weniger wichtige. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Seitdem ich all das sehe und höre verblasst dieser Neid und wandelt sich in Verständnis und seitdem in mir dieses Verständnis wächst, öffnen sich immer mehr Menschen mir gegenüber. Ich gehe viele Risiken für dieses Verständnis ein. Manche würden es vielleicht als Naivität empfinden, aber ich sehe es als Notwendigkeit.
Nun, knapp ein Jahr ist vergangen seit dem ich mich hier angemeldet habe, auf der Suche nach Hilfe. Gefunden habe ich diese nicht hier, sondern in meinem Leben. Aber es soll nicht heißen, dass es zwecklos war mich hier zu offenbahren. Es hat gut getan und es war auch gut um einmal zu reflektieren, so manch ein Kommentar war auch Anstoß für andere Dinge. Ich bin nicht besser als vor einem Jahr, aber ich gehe meinen Weg nichtmehr mit schlackernden Knien. Ich weiß auch nicht, wohin das alles führen wird, aber mein Kopf ist oben und meine Ohren und Augen öffnen sich.
Ich werde mich auch nicht abmelden, denn irgendwann kann immer noch eine Zeit kommen in der etwas nicht geht, ich Hilfe brauche oder einfach nicht weiter weiß. Aber ich habe keine Angst mehr davor, dass etwas zusammenbricht, oder ich selbst. Ich habe immernoch Ängste, so ist das nicht, vor vielen Dingen sogar, aber ich versuche Verständnis für mich selbst zu finden und meinen Weg zu gehen.
Ein langer Text, für eine relativ lange Zeit. 😉
Ich bedanke mich bei denjenigen, die sich ihre Zeit genommen haben zu lesen. Rückmeldungen dazu immer gerne, offenstehende Fragen können gestellt werden. (Einiges könnte ein wenig schwammig wirken, aber ich habe mir nicht die Mühe gemacht noch einmal Korrektur zu lesen.)
Als ich mich anmeldete brauchte ich Hilfe wegen meiner Wohnung. Ich konnte sie nicht ordentlich halten und entwickelte schon "messieartige" Zustände. Heute bin ich froh dieses Kapitel hinter mich gelassen zu haben. Ich bin kein Reinemacher geworden und es gibt Tage an denen es aussieht als hätte eine Bombe eingeschlagen, aber mit Anstrengung und Willen kriege ich das wieder hin und es macht mir dann sogar Spaß, das saubermachen und aufräumen.
Die Depressionen waren zu der Zeit auf einem Höhepunkt. Nichts ging und nichts wollte ich mehr. In der Hinsicht kann ich nicht sagen was und wie sich etwas veändert hat. Aber ich habe mich mit Lösungsmöglichkeiten beschäftigt. Probiere Reiki und Lebensphilosophien aus und versuche mich selbst zu verstehen, anstatt mich zu analysieren. Es gibt Tage an denen ich mich garnicht gut fühle (ich glaube auch, dass das so Katalisatoren sind für den Wohnungszustand), aber bevor es ausartet versuche ich die Notbremse zu ziehen und inne zu halten. Mich auf die Ursache zu konzentrieren und zu verstehen. Wenn es gar nicht geht dann habe ich Kontakt zu einer guten Freundin, die Psychologin ist mit der ich Absprache halte und eine Reikilehrerin, zu der ich gehe, spreche mit meinem Vater und unterhalte mich einfach nur des unterhalten weges mit ihm und eine Erdung zu finden. Wie man sieht habe ich mir einen Auffangschirm aufgebaut und ich glaube, das ist wichtig, für mich.
Damals war ich kurz davor von der Schule geschmissen zu werden. Irgendwann ist das auch passiert und es macht mich schon etwas traurig, aber ich bin nicht mehr enttäuscht von mir selbst. Ich bin nicht stolz darauf, aber ich denke es gab keinen anderen Weg und keine andere Möglichkeit. Es war einfach zu spät dafür. Heute versuche ich wieder neu anzufangen, auf der gleichen Schule. Aber weil sie die einzige ist in meinem Umkreis die mir das anbietet was ich machen will. Hätte ich das weiter durchgezogen wäre ich wohl auf einem einfacheren Weg zu dem Ziel gekommen, das ich anstrebe. Nun muss ich einen anderen Weg gehen und mehr Mühe aufnehmen. Ich sehe es nicht als Verlust an, sondern als Chance. Aber das war schon immer so. Vielleicht habe ich in der Hinsicht Glück. Egal wie sehr ich es auch verbaue, irgendwo öffnet sich immernoch etwas, eine andere Tür. Ich bin nicht stolz auf meinen Weg, in der Hinsicht, aber ich gehe besser damit um als vor einem Jahr. Egal wie oft ich auf die Schnauze falle, irgendeiner zieht mich raus, und darüber bin ich froh. Vor einem Jahr habe ich mich allein empfunden, einsam sogar, aber diese "Fehler" haben mir gezeigt, dass ich nie allein bin, ich habe es nur nicht sehen wollen, wenn man das so sagen will, war zu zerfressen von mir selbst. Wäre das nicht passiert, wäre ich wohl ein etwas anderer Mensch heute, wer weiß. Ich hätte vielleicht auch nicht das gelernt, was ich lernen musste.
Damals, ich weiß nichtmehr genau wann es war, kam mein Vater mit meinem Opa zu mir. Klingelte, aber ich öffnete die Tür nicht, wegen meiner Wohnung. Er hatte einen Ersatzschlüssel und öffnete die Tür. Ich glaube für ihn war es genau so ein Schock wie für mich. Ich bin geflüchtet. Mein Vater hat mich dann zu sich geholt und ich hatte Gespräche mit der besagten Psychologin. Wir fingen gemeinsam an die Wohnung aufzuräumen. Ich glaube er war beinahe genauso enttäuscht wie ich, aber von sich selbst und das tat mir mehr weh, als die Enttäuschung vor mir selbst und irgendwie hat mir das die Augen geöffnet, geholfen. Ich will nicht sagen, dass es gut ist, dass ich erst meinem Vater wehtun musste um zu sehen wohin mein Leben führt, aber es war wichtig. Vielleicht müssen wir manchmal erst anderen wehtun um zu sehen wie sehr wir und selbst schaden.
Zu der Zeit habe ich auch eine gute Freundin verloren, und das ist immer noch schwierig für mich. Ich habe vielen, die mir sehr wichtig waren, vor den Kopf gestoßen. Die Schuld bei ihnen gesucht und sie verletzt. Nachdem ich aber mit meinem Vater und meinem Opa die Wohnung bereinigt hatte, in Kontakt zu einer Psychologin war, habe ich den Schritt genommen mich zu erklären und zu entschuldigen. Alle, außer sie, haben Verständnis gezeigt und standen mit offenen Armen für mich wieder in meinem Leben. Bis heute bin ich dafür dankbar, dass sie mich nicht aufgegeben haben. Sie war die einzige, die sich von mir abgewendet hat. Ich gebe ihr keine Schuld, das wäre egoistisch, und ich verstehe sie. Ich habe ihr sehr wehgetan, und das ist in mancher Hinsicht unentschuldbar. Eine andere Freundin erzählte mir dennoch eines Tages, dass sie sagte "Ich brauche sie nicht, ich habe genug Freunde. Es ist mir eigentlich egal was sie sagt." und es gibt nur weniges, dass mich so sehr getroffen hat, wie diese Worte. Manchmal denke ich, der Verlust dieser Freundschaft ist wie ein Mahnmal für diese Zeit. Dennoch bin ich manchmal wütend darüber. Wir waren wie Schwestern, zumindest gab sie mir das Gefühl der Bedingungslosigkeit. Aber man kann die Zeit nicht zurückdrehen, und in der Hinsicht ist es doch wieder etwas das mir etwas zu lernen gibt, Akzeptanz.
Nun, vieles ist passiert, vieles nicht ungeschehen gemacht werden, vieles notwendig um weiterzukommen. Ich möchte nicht sagen, dass jetzt alles super ist und ich ein besseres Leben führe, aber es geht mir besser. Es gibt natürlich Tage an denen es mir beschissen geht und mir alles über den Kopf wächst. Es gibt Tage an denen ich zu Tode betrübt bin und nichtmehr atmen kann. Es gibt Tage an denen meine Wohnung ziemlich kacke aussieht. Es gibt Tage an denen ich die Menschen, die ich liebe, verletze.
Aber es gibt Tage an denen es mir gut geht. Es gibt die Tage an denen ich das Gefühl habe die Sonne scheint für mich. Es gibt Tage an denen ich lache und mich an allem freuen kann. Es gibt Tage an denen ich nicht aufhören kann zu atmen. Es gibt Tage da fühle ich mich unglaublich wohl in meiner Wohnung.
Und an diesen Tagen halte ich fest, wenn die anderen kommen. Ich habe keine Ahnung wie das "gute Leben" aussieht, und ich habe auch nicht die Hoffnung, dass ich dieses Leben einmal führen werde und in gewisser Hinsicht will ich das auch nicht. Es käme mir scheinheilig vor. Ich bin zu der Ansicht gekommen, dass das Leben hier und jetzt ist. Und wenn das hier und jetzt kacke ist, dann ist es hier und jetzt kacke. Wenn es gut ist, dann ist es hier und jetzt gut. Ich denke, dass es mir in gewisser Hinsicht auch einfach gemacht ist, aber das meiste davon habe ich mir selbst aufgebaut, und anderes war schon immer da.
Früher habe ich einen gewissen Neid gegenüber denen empfunden, bei denen es so einfach erschien. Die dies und das taten und eine gewisse Leichtigkeit im Leben vermittelten, doch seitdem ich mit offenen Ohren und Augen gehe bemerke ich, dass diese Menschen genauso große Probleme haben, andere, aber nicht weniger wichtige. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Seitdem ich all das sehe und höre verblasst dieser Neid und wandelt sich in Verständnis und seitdem in mir dieses Verständnis wächst, öffnen sich immer mehr Menschen mir gegenüber. Ich gehe viele Risiken für dieses Verständnis ein. Manche würden es vielleicht als Naivität empfinden, aber ich sehe es als Notwendigkeit.
Nun, knapp ein Jahr ist vergangen seit dem ich mich hier angemeldet habe, auf der Suche nach Hilfe. Gefunden habe ich diese nicht hier, sondern in meinem Leben. Aber es soll nicht heißen, dass es zwecklos war mich hier zu offenbahren. Es hat gut getan und es war auch gut um einmal zu reflektieren, so manch ein Kommentar war auch Anstoß für andere Dinge. Ich bin nicht besser als vor einem Jahr, aber ich gehe meinen Weg nichtmehr mit schlackernden Knien. Ich weiß auch nicht, wohin das alles führen wird, aber mein Kopf ist oben und meine Ohren und Augen öffnen sich.
Ich werde mich auch nicht abmelden, denn irgendwann kann immer noch eine Zeit kommen in der etwas nicht geht, ich Hilfe brauche oder einfach nicht weiter weiß. Aber ich habe keine Angst mehr davor, dass etwas zusammenbricht, oder ich selbst. Ich habe immernoch Ängste, so ist das nicht, vor vielen Dingen sogar, aber ich versuche Verständnis für mich selbst zu finden und meinen Weg zu gehen.
Ein langer Text, für eine relativ lange Zeit. 😉
Ich bedanke mich bei denjenigen, die sich ihre Zeit genommen haben zu lesen. Rückmeldungen dazu immer gerne, offenstehende Fragen können gestellt werden. (Einiges könnte ein wenig schwammig wirken, aber ich habe mir nicht die Mühe gemacht noch einmal Korrektur zu lesen.)