Hallo,
ich stecke in einer sehr kniffligen Situation, zerbreche mir endlos den Kopf und benötige Unterstützung bei einer kurzfristigen Entscheidung, die ich momentan nicht bewältigen kann.
Da es sehr schnell gehen muss, geh ich nur ganz kurz auf meinen Hintergrund ein. Ich leide schon seit meiner Kindheit unter verschiedenen psychischen Problemen: selbstunsichere Persönlichkeitsstörung, Depressionen, Sozialphobie, Zwanghaftigkeitssymptome, diverse psychosomatische Schmerzen, Denk- und Gedächtnisstörungen. Mein Studium musste ich aufgrund dieser Belastungen nach langjähriger Quälerei endgültig abbrechen. Inzwischen bin ich erwerbslos und auf Grundsicherung angewiesen – derzeit mit Krankenschein, doch ich befürchte, dass mir nach der Krankschreibung von den Behörden gleich wieder fragwürdige Maßnahmen oder unzumutbare Stellenangebote aufgedrückt würden. Das ist nur ein Grund, weswegen ich schnell da raus will. Aber an einen selbstständigen Broterwerb und gesellschaftliche Teilhabe ist derzeit nicht zu denken, ich bin wieder bzw. immer noch an einem existentiellen Tiefpunkt.
Die eigentliche Frage ist, ob eine tagesklinische Behandlung in meiner Situation zu empfehlen ist. Um diesen Sommer noch einen Platz dort zu kriegen, müsste ich mich möglichst schnell melden. Gleichzeitig will ich spätestens bis zum Herbst endlich aus meinem Wohnort wegziehen und in die Nähe meines einzigen regelmäßigen Sozialkontakts, mehr als 100km weiter. Ich bin hier total vereinsamt, überfordert, frustriert und die Wohnsituation belastet mich zusätzlich, erinnert mich an viel Negatives, bedeutet Stillstand für mich. Außerdem war mein ursprünglicher Gedanke, der für mich immer noch Vorrang hat, dass ich nach dem Umzug eine RPK, also seelisch-berufliche Reha machen würde. Ohne einen regionalen Wohnsitz kann ich da nämlich vorher gar nicht aufgenommen werden, aber das ist sowieso alles riskant und steht auf ganz wackligen Beinen…
Ich war schon mal stationär in einer Klinik und habe mehrere Jahre ambulante Verhaltenstherapie mitgemacht, beides hat mir praktisch so gut wie gar nicht weitergeholfen. Und die Tagesklinik soll bezüglich der therapeutischen Maßnahmen sehr ähnlich aufgebaut sein… allerdings meinte mein Arzt, dass es dort Sozialarbeiter gäbe, die einen beraten können, was die weitere Zukunftsplanung anginge (das wär mein Hauptanliegen).
Angenommen ich gehe demnächst zur Tagesklinik, stelle aber nach kurzer Zeit fest, dass mir die Behandlung nichts bringt und breche es wieder ab – könnte es sein, dass die Krankenversicherung oder ein anderer Kostenträger mir dann die RPK später eher verweigern könnte? Ist es überhaupt sinnvoll vor der RPK (falls ich sie denn genehmigt bekommen sollte) in die Tagesklinik zu gehen oder sollte ich es ganz sein lassen?
Wäre sehr dankbar für Einschätzungen und ehrlich gemeinte Hilfe,
(ist leider etwas lang geworden)
Danke und viele Grüße!
ich stecke in einer sehr kniffligen Situation, zerbreche mir endlos den Kopf und benötige Unterstützung bei einer kurzfristigen Entscheidung, die ich momentan nicht bewältigen kann.
Da es sehr schnell gehen muss, geh ich nur ganz kurz auf meinen Hintergrund ein. Ich leide schon seit meiner Kindheit unter verschiedenen psychischen Problemen: selbstunsichere Persönlichkeitsstörung, Depressionen, Sozialphobie, Zwanghaftigkeitssymptome, diverse psychosomatische Schmerzen, Denk- und Gedächtnisstörungen. Mein Studium musste ich aufgrund dieser Belastungen nach langjähriger Quälerei endgültig abbrechen. Inzwischen bin ich erwerbslos und auf Grundsicherung angewiesen – derzeit mit Krankenschein, doch ich befürchte, dass mir nach der Krankschreibung von den Behörden gleich wieder fragwürdige Maßnahmen oder unzumutbare Stellenangebote aufgedrückt würden. Das ist nur ein Grund, weswegen ich schnell da raus will. Aber an einen selbstständigen Broterwerb und gesellschaftliche Teilhabe ist derzeit nicht zu denken, ich bin wieder bzw. immer noch an einem existentiellen Tiefpunkt.
Die eigentliche Frage ist, ob eine tagesklinische Behandlung in meiner Situation zu empfehlen ist. Um diesen Sommer noch einen Platz dort zu kriegen, müsste ich mich möglichst schnell melden. Gleichzeitig will ich spätestens bis zum Herbst endlich aus meinem Wohnort wegziehen und in die Nähe meines einzigen regelmäßigen Sozialkontakts, mehr als 100km weiter. Ich bin hier total vereinsamt, überfordert, frustriert und die Wohnsituation belastet mich zusätzlich, erinnert mich an viel Negatives, bedeutet Stillstand für mich. Außerdem war mein ursprünglicher Gedanke, der für mich immer noch Vorrang hat, dass ich nach dem Umzug eine RPK, also seelisch-berufliche Reha machen würde. Ohne einen regionalen Wohnsitz kann ich da nämlich vorher gar nicht aufgenommen werden, aber das ist sowieso alles riskant und steht auf ganz wackligen Beinen…
Ich war schon mal stationär in einer Klinik und habe mehrere Jahre ambulante Verhaltenstherapie mitgemacht, beides hat mir praktisch so gut wie gar nicht weitergeholfen. Und die Tagesklinik soll bezüglich der therapeutischen Maßnahmen sehr ähnlich aufgebaut sein… allerdings meinte mein Arzt, dass es dort Sozialarbeiter gäbe, die einen beraten können, was die weitere Zukunftsplanung anginge (das wär mein Hauptanliegen).
Angenommen ich gehe demnächst zur Tagesklinik, stelle aber nach kurzer Zeit fest, dass mir die Behandlung nichts bringt und breche es wieder ab – könnte es sein, dass die Krankenversicherung oder ein anderer Kostenträger mir dann die RPK später eher verweigern könnte? Ist es überhaupt sinnvoll vor der RPK (falls ich sie denn genehmigt bekommen sollte) in die Tagesklinik zu gehen oder sollte ich es ganz sein lassen?
Wäre sehr dankbar für Einschätzungen und ehrlich gemeinte Hilfe,
(ist leider etwas lang geworden)
Danke und viele Grüße!