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Eigener Tod

Hallo, ich bin zufällig auf dieses Forum gestoßen, weil ich schwer krebserkrankt bin und ich bisher schon mehr Zeit überlebt habe als mir prognostiziert wurde. Ich fühle mich auch noch relativ gut und nehme - wenn auch mit eingeschränkten Kräften - am allgemeinen Leben teil.

Ich mache mir nichts vor und weiß, dass mein Zustand zum Tode führt und zwar nicht erst in 5 Jahren, es sei denn, ich gehöre zu einer absoluten Minderheit.

Vor nicht einer Woche ist meine Freundin gestorben, auch an Krebs. Ich bin immer noch sehr erschüttert und denke jetzt wieder verstärkt an mein wahrscheinlich nahes Ende.

Bin ich hier in dieser Rubrik überhaupt richtig oder müsste ein neues Themen-Forum aufgemacht werden? Ich möchte mich mit meinem Ende auseinandersetzen, vielleicht mir sogar Mut holen, dem Tod gefasst zu begegnen. Momentan habe ich unendliche Angst und spüre, dass ich hoffe, dass nicht das eintritt, was eintreten wird, aller Logik nach.

Gibt es einige ebenso Betroffene? Ich bin jetzt gerade 60 und würde eigentlich gerne noch 20 Jahre leben.

Viele Grüße
Katharina
 

Hallo Katharina1949,

schau mal hier: Eigener Tod. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo Katharina, was mich beim Lesen deines Beitrags sofort durchfuhr: Warum hast du dir nicht von deinen behandelnden Arzten oder Kliniken Adressen von Selbsthilfegruppen geben lassen.

Ich kenne das von einer guten Bekannten, die ständig dort ist, dort Gleichgesinnte trifft und Neustes erfährt.

Meine Frage soll dir natürlich keinesfalls den Zugang zu Antworten und Gesprächen hier versperren, so ist das nicht gemeint. Aber ich denke mir, vor Ort, wirkliche Menschen zu erleben, mal in den Arm genommen werden, das bei anderen können usw. wäre doch sehr wichtig? Außerdem bieten doch alle an, dass man in so einem Fall einen Psychologen bekommt, der einen mit betreut.

Zu deinem Fall selbst möchte ich nichts sagen, denn ich bin nicht mit so was behaftet und kann dir nicht das geben, was dir ebenfalls betroffene Menschen geben könnten.

Ich wünschte, du könntest an das Wunder glauben und es erleben.
Vielleicht ist das auch ein Weg, um das Abfinden mit dem Tod herum? Na ja, den Weg wünscht man jemand halt, weil es solche Wunder machmal gab. Aber ich denke, du machst das schon richtig und findest auch entsprechende Betroffene oder Mit-Überwinder.

Alles Gute und schönen Gruß und willkommen im Fourm.

Sigi🙂
 
Hallo Katharina,
es fällt mir schwer, das hier so offen anzusprechen aber ich weiß sehr gut wie du dich fühlst...
Ich selbst bin krebskrank und versuche mit festen Willen am Leben fest zu halten. Ich versuche meinen Alltag möglichst "normal" zu gestalten. Mein Körper versagt immer wieder und es macht mich wütend. Aber genau diese Wut treibt mich immer wieder an, weiter zu kämpfen!
Ich frage mich auch jeden Tag ob ich es wohl schaffen werde...ob ich wirklich den Biss habe es durch zu halten oder ob der Krebs doch aller Voraussagungen meiner Ärzte, gewinnt. Das aber will ich nicht und der Glaube/ Wille nicht zu verlieren und aufzugeben...bewirkt bei mir unwahrscheinlich viel. Ich habe die letzten Monate viele Bekannte, die mir zu Freunden geworden sind...mit denen ich viele Wochen im Krankenhaus verbracht habe, verloren. Ich bin jedesmal tief getroffen und traurig darüber. Die Zeit die man im KH miteinander verbringt, schweißt zusammen und es ist wohl ein anderes und intensivers kennen lernen.
Man teilt Sorgen und Ängste, die man mit "Nichtkranken" nie so austauschen könnte.

Ich selbst setze mich jeden Tag mal mehr und mal weniger mit meinem eigenen Tod auseinander. Ganz abschließen möchte ich nicht...denn ich denke...wenn man anfängt mit sich innerlich und seiner Umwelt abzuschließen, hat man schon so gut wie verloren. Man gibt der Krankheit den Raum den sie nicht verdient hat. Auch wenn mein Körper machmal nicht so möchte wie ich das will...mein Kopf und meine Seele will es...was aber nicht heißt, dass es nicht Tage gibt, an denen ich einfach nur verzweifelt bin!
Sich selbst auf den Tod vor zu bereiten ist schwer...gerade wenn man es nicht möchte. Das was ich gemacht habe..ist..ich habe eine Patientenverfügung notariell begläubigen lassen und hinterlegt. Für den Fall...das ich es nicht schaffen werden...habe ich auch das geregelt. (es ist alles beim Notar hinterlegt...und niemand braucht sich um Beerdigungskosten oder ähnliches zu kümmern.) Das sind die sachlich/ faktischen Dinge die ich erledigt habe...
Wichtig für mich ist es einen inneren Frieden zu bekommen, denn dann wird es sicherlich leichter sein..los zu lassen...und lächelnd zu gehen. Die Augen für immer zu schließen und dabei nicht das Gefühl zu haben...der Krebs hat gewonnen.
Ich bin jetzt 27 und ich habe den festen Willen, alle Weißkittel eines besseren zu belehren. Wer und was hat das Recht mir zu sagen...das ich nur noch ein Jahr zu leben habe?...und das Jahr ist lange schon vorbei?....ich will das nicht zu lassen und ich versuche jeden Tag..mal besser..mal schlechter...dagegen anzukämpfen.
Ich bin noch lange nicht fertig mit diesem Leben und habe da noch ein paar offene Rechnung, die ich noch gerne begleichen möchte.
So fühle ich im Moment...und ich lebe gerade für den Moment...ich möchte noch alles mit nehmen was ich mitnehmen kann...und das ohne dabei mitleidig belächelt zu werden. Die Krankheit hat mich äußerlich und vielleicht auch ein Stück weit innerlich gezeichnet...aber aufgeben kommt für mich noch nicht in Frage.

Ich füge dir noch einen link ein....
Krebs-Kompass Forum - Powered by vBulletin ...ein gutes Forum speziell für Krebskranke und/oder Angehörige...und wie Siggi bereits erwähnt hat...es gibt viele Selbsthilfegruppen...und mit Sicherheit gibt es auch Angebote in deiner Klinik, in der du behandelt wirst...die ich dir nahe legen würde. Es ist ein anderer Austausch und du hast real..greifbar jemanden...mit dem du dich Austauschen kannst oder mit dem du einfach nur zusammen sitzen kannst...über anderes sprichst und Ablenkung findest. Jemand der dich einfach einmal in den Arm nimmt und dich ein Stück weit begleitet.

Ich wünsche Dir jetzt erst einmal alles Liebe und wenn du möchtest
kannst du mir gerne auch eine PN zu kommen lassen...

doofi
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Katarina und Doof, eure Geschichten berühren mich sehr und es ist erstaunlich wie ihr mit eurer Krankheit umgeht. Ich denk ihr beide solltet wirklich versuchen, auch Kontakt zu Betroffenen aufnehmen, denn die Ängste die in einen vorgehen, kann ein gesunder Mensch nicht nachvollziehen.
Ich habe innerhalb von nur 5 Monaten meine beste Freundin und meinen Vater verloren und dieses hat mich zum Umdenken gebracht, da ich gesehen habe wie schnell es zu Ende sein kann .
Meine Freundin fiel einfach um, mit 42 und mein Vater starb 3 Wochen, nach der Diagnose Krebs im Endstadium. Ich bekam vergangenes Jahr Borreliose, was mir auch grosse Angst machte.
Ich habe dann sofort eine Sterbeversicherung abgeschlossen, damit im Falle eines Falles meine Kinder mich unter die Erde bringen können. Ich lebe heute ganz bewusst, versuche negativen Stress von mir fernzuhalten und leiste mir was mir möglich ist.
Habe mir Ziele gesetzt und setze diese auch um. Grosse Pläne mache ich nicht, da man sieht das sich das Leben schnell ändern kann. Ich bin jetzt 45 und wenn es mich heute treffen würde , könnte ich beruhigt sagen, ich habe alles erreicht , was ich wollte.
Ich habe zwei tolle kinder , eine Enkelkind, alle gehen ihren eigenen erfolgreichen Wege, ich lebe in einer mal mehr mal weniger entspannten Beziehung , habe zwar einen stessigen Job , der aber Spass macht und habe mir dieses jahr ein gutes gebrauchtes Auto gekauft. Ich bin zufrieden mit dem was ich erreicht habe und vorallem stolz darauf.
Wenn viele von grossen Reisen träumen, dicken Autos , Häuser bauen wollen , dann denk ich zwar super, aber sind diese Menschen glücklich und zufrieden?
Ihr solltet jeden Tag so nutzen, wonach euch ist und vorallem die Kräfte einteilen. Tut nur das, was ihr selber wirklich wollt und nicht was euch andere aufzwingen, denn dann ärgert man sich über verlorene zeit. Tut was euch möglich ist jetzt sofort und wartet nicht, denn manch einer wartet ewig und kommt nicht an Ziel.
Setze euch kleine Ziele und seit dankbar darüber, was ihr noch geschafft habt .
Mehr kann ich nun leider nicht sagen. Aber ich lebe auch wirklich jeden Tag so, als würde es mein letzter sein und komme somit Jahr für Jahr weiter.
Ich wünsche euch beiden ganz , ganz viel Kraft und noch viele gute tage, das ihr noch viel erreicht , was man mit so einer schweren krankheit erreichen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beeindruckend, eure Geschichten zu lesen und eure Auseinandersetzung mit eurer Situation und eurer Krankheit.
Ich denke schon, dass ihr damit hier richtig seid, denn es stimmt auch sicherlich Menschen, die sich ihrer Gesundheit wie auch Endlichkeit nicht bewusst sind, nachdenklich - und lässt so manchen u.U. auch ehrfürchtiger werden, was das Leben anbelangt.
Das Leben hier auf der Erde wie das, was danach auf uns wartet.
Lasst uns Teil haben - und schafft euch so Raum, euch weiter in eurem Kampf zu stärken.
Ich verneige mich vor euch.
alkuin
 
Hallo zusammen,

ich freue mich sehr, dass ich hier schon eine Reihe von einfühlsamen Antworten lesen konnte. Mein Wunsch ist vor allem, mich wirklich mit dem Sterben oder dem Tod auseinanderzusetzen.


In den Jahren meiner Krankheit habe ich eine Reihe von Selbsthilfegruppen besucht, die mir dann zu der Zeit wirklich gut geholfen haben. Auch hatte ich eine Therapie und mache aktuell auch wieder eine. Ich denke, dass ich nach meinen Möglichkeiten das Beste aus meiner Lage mache. Keiner sieht mir meine Krankheit an, viele denken, ich habe sie mehr als drei Jahre nach meiner Metastasendiagnose überwunden.

Vor fast 10 Jahren war ich das erste Mal erkrankt und hätte niemals gedacht, dass ich nach 6 Jahren einen schweren Rückfall bekommen würde. Nach meiner Ersterkrankung ging es um Überlebens- und Hoffnungsstrategien, um das Nehmen der Angst; da waren die Selbsthilfegruppen einfach richtig gut. Und die Hoffnung war damals auch berechtigt. Mit einigen Frauen aus dieser Zeit pflege ich sogar eine Freundschaft.

Aber glaubt mir, wenn man dann (ich war 56) eine solche Prognose vorgeknallt bekommt, dann ist die Sichtweise in Bezug auf das Leben eine völlig andere. Ich selbst habe keine Dankbarkeit gespürt, weil ich nun endlich den Wert des Lebens erkannte – im Gegenteil, ich wollte einfach noch länger leben.

Nun ist meine Freundin gegangen, der ich sehr viel Mut gemacht habe, der ich ein Vorbild war, und ich selbst sehe mich jetzt langsam auch in dieser Situation, obwohl ich ganz aktuell noch keinen Grund dafür hätte.

Ich stelle mir – um mir meine Gedanken an die Zukunft zu erleichtern - so viele Fragen, die ich vor Jahren weggewischt oder mit einer oberflächlichen Meinung, die sich fast alle Menschen manchmal aus den Ärmeln zaubern, abgetan hatte.

Ich wünschte, du könntest an das Wunder glauben und es erleben.
Vielleicht ist das auch ein Weg, um das Abfinden mit dem Tod herum?

Liebe Sigi, ja, ich würde gerne an Wunder glauben. Es würde so Vieles erleichtern. Das Wunder, ein langes Leben zu leben und danach mit etwa 90 Jahren wie eine welke Blume in Einverständnis mit der Natur einzuschlafen.

Glaubt Ihr an ein Leben nach dem Tode? Ich bin leider ein ungläubiger Mensch; meine Freundin hatte es einfach leichter. Sie glaubte und betete manchmal und war zum Zeitpunkt ihres Todes sehr nah an ihrem Glauben. Es ist ja wirklich egal, welcher Glaube, welcher Gott, welche höhere Macht, welche physikalische Einheit über uns steht, aber mich würde es ja schon erleichtern, wenn ich die Hoffnung hätte, es wäre nach dem Tode nicht alles endgültig vorbei. Das macht mich schon sehr sehr traurig.

Mmh, ich würde auch noch gerne auf die vielen anderen Beiträge antworten, das sprengt hier ein bisschen den Rahmen. Den Krebskompass kenne ich, er war mir auch oft eine Hilfe. Danke für den Tipp.

Ach, ich möchte Euch auch nicht herunterziehen. Ich habe heute schöne Sachen gemacht; im Chor gesungen und anschließend Doppelkopf gespielt. Das ist wohl Leben.

Seid herzlich gegrüßt

Katharina
 

Glaubt Ihr an ein Leben nach dem Tode? Ich bin leider ein ungläubiger Mensch; meine Freundin hatte es einfach leichter. Sie glaubte und betete manchmal und war zum Zeitpunkt ihres Todes sehr nah an ihrem Glauben. Es ist ja wirklich egal, welcher Glaube, welcher Gott, welche höhere Macht, welche physikalische Einheit über uns steht, aber mich würde es ja schon erleichtern, wenn ich die Hoffnung hätte, es wäre nach dem Tode nicht alles endgültig vorbei. Das macht mich schon sehr sehr traurig.

ich selbst mache meinen Glauben nicht an Gott oder ähnlichem fest. Ich glaube aber daran, dass es irgendetwas nach dem Tod gibt. Wir alle haben eine Seele, die weder orgnanische noch andersweitig erklärbar ist...für mich zumindest. Was also passiert damit wenn wir mal nicht mehr sind? Löst sie sich einfach in Luft auf oder hört sie auf zu existieren sobald unser Gehirn aufhört zu funktionieren?
Ich glaube eigentlich fest daran, dass es noch irgendetwas danach gibt...und da uns das niemand...der am Leben ist wirklich beantworten kann, macht es uns vielleicht soviel Angst?
Ich war schon oft an dem Punkt, an dem ich überlegt habe...meinem Leben ein Ende zu setzten. Selbst zu bestimmen wann es ein Ende hat und mit dem Gedanken zu gehen, ich habe es selbst entschieden und nicht weil ich es muss und den Kampf gegen den Krebs verloren habe. Das was mich aber unter anderem davon abhält, ist...das ich glaube...wenn ich mir das Leben nehmen würde, ich vielleicht...das alles noch einmal durchleben müsste aber dann nicht die Option habe, es zu beenden. Ich muss es zu Ende leben..ob ich will oder nicht.

Ich habe heute schöne Sachen gemacht; im Chor gesungen und anschließend Doppelkopf gespielt. Das ist wohl Leben.
..und genau das ist das Leben...das ist das was ein Leben ausmacht was dir das Gefühl von Lebendigkeit gibt. Genau das was einem den Abschied so
schwer macht...weil man sich immer wieder fragt...kann ich es morgen wieder machen...wieviel Zeit bleibt mir noch um genau diese Dinge zu tun...die Dinge die einem soviel Spass machen. und die das Leben so lebenswert machen.

Ich selbst habe keine Angst mehr vor dem Tod. Was ich mir für mich wünsche ist...einfach ein zu schlafen und keine Schmerzen dabei zu haben...einen inneren Frieden zu haben und gehen zu könnnen.
Was ich mir von meinen Mitmenschen wünsche...dass ich gehen kann und niemand darüber traurig ist....das sie zurück blicken und sich darüber freuen, dass wir die Zeit die wir zusammen hatten, miteinander verbringen konnten.

Was wünscht du dir?

glg doof
 
Glaubt Ihr an ein Leben nach dem Tode? Ich bin leider ein ungläubiger Mensch; meine Freundin hatte es einfach leichter. Sie glaubte und betete manchmal und war zum Zeitpunkt ihres Todes sehr nah an ihrem Glauben. Es ist ja wirklich egal, welcher Glaube, welcher Gott, welche höhere Macht, welche physikalische Einheit über uns steht, aber mich würde es ja schon erleichtern, wenn ich die Hoffnung hätte, es wäre nach dem Tode nicht alles endgültig vorbei. Das macht mich schon sehr sehr traurig.

Ich habe heute schöne Sachen gemacht; im Chor gesungen und anschließend Doppelkopf gespielt. Das ist wohl Leben.

Katharina

Liebe Katharina, Du hast obige Frage gestellt. Darum möchte ich was drauf sagen, auch wenn dies hier kein Glaubensthread werden soll.
Du hörst dich nicht an, wie eine progressiv Ungläubige, sondern eher wie eine traurig Ungläubige.
Die meisten Menschen wollen nach dem Tod weiterleben, daher gibt es die vielen Religionen, gerade im Osten, die Philosophien von Möglichkeiten aufzeigen, denen sich Millionen Menschen anvertrauen, um in einem lang dauernden Kreislauf von Neuerscheinungen, Gott immer näher zu kommen.

Das älteste und am weitestens zurückreichende Buch ist die Bibel. Dort wird davon berichtet, dass Gott die Weltl nicht umsonst erschuf (Jesaja 45🤐8). Die ganze Bibel hat nur einen einzigen Zweck, zu zeigen, wie das einst geschaffene ewige Leben, was verloren ging, wieder hergestellt werden kann. Das wird laut Bibel durch den Sohn, Jesus, geschehen, der bereits auferstanden sei und königliche Macht hat, die er zu seiner Zeit auch auf die Erde ausdehnen wird. Dann werden alle Toten auferstehen. Jesus sagte, wir sollten uns nicht darüber wundern, dass dies tatsächlich passieren würde (Johannes 5:28) und er auferweckte als Beweis auch selbst schon damals als er auf Erden war. In der Zwischenzeit ergeht es den Toten so wie dem, den Jesus damals auferweckte. Willst du wissen, wie es ihm im Totenreich erging? Lies mal im Johannesevangelium das Kapitel 11, wenn es dich interessiert.
An einer Stelle sagt kein geringerer als Jesus, wie es im Totenreich ist. Die Umstehenden meinten daraufhin Jesus habe nicht kapiert, dass er wirklich tot ist oder er sei gar nicht tot, aber Jesus machte dann klar, dass er tot sei. Du wirst dann darauf stoßen, wie es im Totenreich ist, mit was Jesus das verglich. Es ist ermutigend, noch ermutigender ist es aber, zu lesen, welche Macht Jesus von Gott hatte (alles aus Sicht biblischer Lehren, Atheisten sehen das selbstverständlich völlig anders und führen auch genügend Gründe dafür an).

Man kann natürlich auch den atheistischen Weg gehen und sich Philosophien ausdenken, wie man als Teil der Natur Geborgenheit findet, ohne als Mensch wieder zu kommen.

Ich wünsch dir, dass das Beste, was man erfahren kann, eintritt, dass ein Freund/Freundin bei dir ist, falls das Wunder, von dem ich ja anfangs sprach nicht rechtzeitig käme, aber das darfst du nicht glauben 😀, glaub an das Wunder und bau dir Brücken für den Notfall . . . die du dann wieder zudeckst. Und sei mir nicht böse, dass alles, was ich schreibe, nur aus dem Mund von jemand kommt, der NOCH nicht in deiner Lage ist.

Viele Grüße



Sigi
 
Hallo liebe Katharina!

Weiß Du, was mich jetzt unendlich glücklich machen würde?

Dir zeigen zu können, nur für einen Moment, was auf Dich zukommt.🙂

Du blickst dem Tod ins Auge? Nein, das tust Du nicht!!!
Im Gegenteil!!!

Deine letzen 60 Jahre hier hatten Höhen und Tiefen; seltsamerweise erinnert man sich mehr an die positiven Dinge und Situationen.
Und das ist auch gut und sinnvoll.

Alles Negative hat nämlich dort, wo wir hingehen, keine Bedeutung mehr, weil das Leben auf der Erde das schwerste ist, was uns Menschen möglich ist.

Du hast schon öfters von Gott gehört, und konntest nie so richtig mit diesem Begriff etwas anfangen.
Hast gedacht, es wäre eine Erfindung der Kirche, um im besten Fall die Menschen etwas zu trösten und zu blenden.😱

Aber Irrtum! Es gibt IHN genauso, wie es DICH gibt und ewig geben wird!

Leider kann ich Dir das jetzt nicht beweisen, weil der „Beweis“ immer in der Erkenntnis eines jeden Menschen selbst liegt und liegen muß.

„Physikalische Einheit“ ist wohl eine sehr witzige Bezeichnung für unseren Schöpfer, und da Er natürlich auch Humor hat, wird Er Sich wohl über Deine Worte amüsieren.🙄
Ein wenig, weil Ihm der heilige Ernst der Schöpfung natürlich wichtiger ist, als eine Albernheit Seiner Geschöpfe.....😉

Aber so sind wir nun mal; unvollkommen.
[FONT=&quot]

[/FONT] Wenn Du meine Worte richtig glauben könntest, dann hättest Du die wohl schönste Zeit Deines Lebens vor Dir; Du würdest eine Gelassenheit spüren und zulassen, eine Heiterkeit, eine Sorglosigkeit; das Leben geht zu Ende; na und?

Du könntest anderen Mensche Deine Kraft schenken, eine Kraft, die Du nie zuvor gespürt hast, Du würdest Deinen Lieben sagen, sie sollen aufhören, traurig zu sein, weil es dafür KEINEN Grund gibt.

Du würdest in aller Ruhe Deinen Übergang vorbereiten und erleben, ohne Angst, ohne Trauer, ohne Groll, denn Du wüsstest, daß die Ewigkeit auf Dich wartet, und dann immer genug Gelegenheit ist, alles Ungeklärte zu klären.

Ach Mensch, wenn ich Dir das nur verständlich machen könnte.....🙁

Liebe Grüße🙂

Marcus
 
Glaubt Ihr an ein Leben nach dem Tode? Ich bin leider ein ungläubiger Mensch; meine Freundin hatte es einfach leichter. Sie glaubte und betete manchmal und war zum Zeitpunkt ihres Todes sehr nah an ihrem Glauben.


ich glaube zwar nicht an ein Jenseits, an die Unsterblichkeit der Seele oder an die landläufige Vorstellung von Himmel und Hölle, aber ich glaube an die Auferstehung der Toten, an ein jüngstes Gericht und an eine kommende Welt, an der letzten Endes alle Menschen Anteil haben.

das ist dazu sehr lesenswert:

http://www.weltmanager.de/Tod.html

es könnte vll. nicht schaden mal die Bibel zu lesen, speziell das Neue Testament, ich empfehle entweder das Konkordante Neue Testament oder die Übersetzung von Heinz Schumacher.

Tut mir leid, wenn ich vll. nicht einfühlsamer schreibe, aber ich sehe den Tod irgendwie gelassen, ich weiß, wenn mein eigener Tod nahte, wäre ich vll. weniger gelassen, aber vll. hilft es dir trotzdem.

Alles Gute für die Zukunft.
 

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