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Gast
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Hallo,
ich fang einfach mal von vorne an. Mein Mann (30) und ich (22) sind nun seit fast einem Jahr verheiratet. Er hat einen normal bezahlten Job (etwa 1500,- Netto), ich bin Hausfrau und erwarte 2008 unser erstes Kind. Bevor wir zusammen gezogen sind (2005) hat er bei seinen Eltern gewohnt, hat dort schon immer alles in den A*** geschoben bekommen, musste sich noch nie wirklich selbstständig um irgendetwas kümmern.
Schon immer hatten wir kein Geld im Übermaß, wir haben allerdings versucht so gut wie es nur geht zurecht zu kommen, was auch ganz gut funktioniert hat. Anfangs bezog ich Arbeitslosengeld, er hatte zuerst eine 165,- Euro Stelle, danach war er auch Arbeitssuchend und hat sich letzten Endes vom 400,- Jobber zum Festangestellten hochgearbeitet. Als er auf 165.- Basis angestellt war, hat er immer noch ein wenig extra kassiert, für Überstunden oder spezielle Tätigkeiten. Das ganze Geld hat er nach der Arbeit sofort in die Spielhalle getragen, ausnahmslos. Teilweise hat er monatlich bis zu 1000,- verdient, durch "extra-arbeit".
Seit wir zusammen wohnen, versuchen wir nun um die Runden zu kommen. Er bekommt (heute noch!) immer wieder Geld von seiner Mutter zugesteckt, mal 'n Fuffi, mal Hundert Euro. Sie bezahlt unsere Lebensmitteleinkäufe, bringt ständig irgendwelche Geschenke an, bezahlt hier und dort für uns, weil wir es uns nicht "leisten" können (oder weil sie einfach zuviel Geld hat und das irgendwie los werden will...?). Wenn es bei uns knapp wird, fahren wir immer zu seiner Oma (100km weit weg) um 50,- Euro "Spritgeld" zu kassieren. Er besucht sie nicht weil er sie gern hat, weil er sie sehen will - nein, weil er weiss er bekommt 50 Euro. Jeden Sonntag (es kommt selten vor, dass einer ausfällt) fahren wir zu seinen Eltern (1ookm entfernt!) zum Mittagessen, aber nicht ausnahmslos weil es dort so gut schmeckt, nein, weil er weiss er bekommt Geld von seiner Mutter. Bei jeder Gelegenheit, wenn ich sage "wir können uns im moment das und das nicht leisten" erwähnt er, dass seine Mutter ihm ja das Geld sowieso geben würde. Dies ist auch oft der Fall. Im Schnitt bekommen wir (bzw er) so etwa 200.- - 300,- Bar jeden Monat von seiner Mutter zugesteckt.
Sein Bankkonto ist immer noch in seinem alten Wohnort, seine Mutter hat eine Kontovollmacht - ich nicht! Sie hat diese Vollmacht, sagt er, damit sie immer mal wieder Geld einzahlen kann. Ich bekomme nicht mal bei der Bank Auskunft über den Kontostand, Daueraufträge o.ä. - ich habe schließlich keine Vollmacht - als Ehefrau! Überweisungen werden Sonntags mitgebracht und von seiner Mutter zur Bank gebracht - wenn sie es zeitlich schafft. Teilweise bekomme ich 2 Mahnungen bevor Rechnungen wirklich bezahlt sind. Er kann die Überweisungen nicht von der gleichen Bank, einer hiesigen Filiale einreichen, dort würde er unmengen Gebühren bezahlen. Genauso kann er nur soundsooft bei unserer filale abheben, wegen der Gebühren. Er will aber partout kein Konto bei der hiesigen Bank eröffnen, dann könne seine Mutter ja nichts mehr direkt einbezahlen.
Habe ich schon erwähnt dass er 30 Jahre alt ist?!
Seit zwei Wochen führe ich nun Haushaltsbuch, denn ich habe das Gefühl, wir (bzw er hat) haben ein Loch auf dem Bankkonto, in dass das Geld rein fließt und irgendwo verschluckt wird. Nun bekomme ich auch die Kontoauszüge zu sehen, vorher nur sporadisch - da hab ich natürlich nicht durchgeblickt was wann warum wohin abgeht. Nun schon.
Jetzt sehe ich beispielsweise, dass er an einem Tag mit einem Abstand von 1 Stunde zweimal 50,- vom Konto abhebt. Ich frage natürlich wieso, seine Antwort: "Er war Tanken, wollte 50,- nur holen, hat nicht hingesehen und schwupps waren es 65,-. Er musste nochmal zur Bank um nocheinmal 50,- abzuheben."
Nun stell ich mir die Frage. Wieso bezahlt er dann nicht gleich mit EC-Karte, so wie er es sonst tut? Und warum braucht er für eine Autostrecke von der Tankstelle zur Bank, die eigentlich nicht mal 5 Minuten beträgt knapp 1 Stunde?!
Einige Auszüge später sehe ich, dass er innerhalb von 3 Tagen (!) 6x je 50,- abhebt. 1. tag: 13:44 2. tag 17:08 / 17:52 / 19:08 3. tag 11:51 / 13🤐7 - sprich 300 Euro innerhalb von 3 Tagen! Nun frage ich mich wieder, wo das Geld hin verschollen ist. Ich weiss sicher, dass wir in dieser Zeit nicht einkaufen waren. WENN er Lebensmittel mit bringt, dann meist Abends nach der Arbeit aus einem doch recht teuren Supermarkt, immer schnellschnell. Aber selbst wenn er "eingekauft" hat, wo sind dann die Lebensmittel? Ich weiss sicher, dass er in dieser Zeit, in diesen drei Tagen maximal Lebensmittel für 40,- eingekauft haben kann. Wo ist das Geld hin verschwunden?
Einige Tage vorher... er hebt an einem Tag (10:35/19:45) insgesamt 180.- ab. Wozu? Am nächsten Tag (!) fährt er für 80.- tanken und bezahlt allerdings mit EC-Karte. Wo sind die 180,- vom Vortag hin?!
Solche Auszüge finde ich massenweise. Nun stellt sich mir nicht mehr die Frage wieso wir ständig kein Geld haben, wieso er ständig seine Mutter anpumpt. ER ist das geheime Loch auf seinem Girokonto! Jetzt mache ich mir natürlich gedanken... geht er öfter in die Spielhalle als er es mir sagt? Gibt er doch mehr Geld auf seinen Pokerturnieren aus, als er zugibt? Geht er wohlmöglich mit seinem "Kumpel" (der seine Freundin schon mehrfach im Bordell betrogen hat) in ein Bordell? Hat er vielleicht sogar eine zweite "Freundin" die diese Unmengen an Geld verschleudert?
Ich kann es mir nicht erklären. Ich sehe nur, dass das Geld wie in ein Fass ohne Boden verschwindet und er verdächtig oft (trotz Feierabend um 19°° und 30 Minuten Fahrtdauer nach Hause) erst gegen 22°° oder teilweise sogar später nach Hause kommt.
Was soll ich tun? Ich erwarte unser gemeinsames Kind und bei aller Liebe - ich kann es sicher nicht von Zigaretten, Nutella und Red Bull ernähren, wie seinen Vater. Wie oft soll ich seiner Mutter noch sagen, sie soll ihm kein Geld zustecken, EGAL wie es finanziell bei uns aussieht?! Warum zum Teufel beklagt sie sich, dass wir Sonntags immer zum Mittagessen kommen, Geld von ihr kassieren und enorm Sprit verschleudern - kommen wir allerdings nicht, beklagt sie sich auch! Warum beklagt sie sich denn immer, dass sie ihr Konto ausgleichen muss weil sie "uns" so viel Geld in den Hintern bläst - kauft aber ständig irgendwelchen Krempel für "uns"?
Ich weiss nicht ob ich einfach nur doof bin, mich dumm anstelle oder verrückt bin - oder ob alle um mich herum verrückt sind.
Was soll ich tun? Reden, reden, reden sagen die einen. Wie oft soll ich mir noch den Mund fusslig reden? Es hatte bisher keinen Effekt, warum sollte es jetzt einen haben?
Wenn das so weiter geht, sehe ich mich gezwungen mit dem kleinen Wurm auszuziehen - denn so wie mein werter Gatte das Geld verschleudert, das ist doch nicht normal, oder?
Hilfe.
eine besorgte hausfrau.
ich fang einfach mal von vorne an. Mein Mann (30) und ich (22) sind nun seit fast einem Jahr verheiratet. Er hat einen normal bezahlten Job (etwa 1500,- Netto), ich bin Hausfrau und erwarte 2008 unser erstes Kind. Bevor wir zusammen gezogen sind (2005) hat er bei seinen Eltern gewohnt, hat dort schon immer alles in den A*** geschoben bekommen, musste sich noch nie wirklich selbstständig um irgendetwas kümmern.
Schon immer hatten wir kein Geld im Übermaß, wir haben allerdings versucht so gut wie es nur geht zurecht zu kommen, was auch ganz gut funktioniert hat. Anfangs bezog ich Arbeitslosengeld, er hatte zuerst eine 165,- Euro Stelle, danach war er auch Arbeitssuchend und hat sich letzten Endes vom 400,- Jobber zum Festangestellten hochgearbeitet. Als er auf 165.- Basis angestellt war, hat er immer noch ein wenig extra kassiert, für Überstunden oder spezielle Tätigkeiten. Das ganze Geld hat er nach der Arbeit sofort in die Spielhalle getragen, ausnahmslos. Teilweise hat er monatlich bis zu 1000,- verdient, durch "extra-arbeit".
Seit wir zusammen wohnen, versuchen wir nun um die Runden zu kommen. Er bekommt (heute noch!) immer wieder Geld von seiner Mutter zugesteckt, mal 'n Fuffi, mal Hundert Euro. Sie bezahlt unsere Lebensmitteleinkäufe, bringt ständig irgendwelche Geschenke an, bezahlt hier und dort für uns, weil wir es uns nicht "leisten" können (oder weil sie einfach zuviel Geld hat und das irgendwie los werden will...?). Wenn es bei uns knapp wird, fahren wir immer zu seiner Oma (100km weit weg) um 50,- Euro "Spritgeld" zu kassieren. Er besucht sie nicht weil er sie gern hat, weil er sie sehen will - nein, weil er weiss er bekommt 50 Euro. Jeden Sonntag (es kommt selten vor, dass einer ausfällt) fahren wir zu seinen Eltern (1ookm entfernt!) zum Mittagessen, aber nicht ausnahmslos weil es dort so gut schmeckt, nein, weil er weiss er bekommt Geld von seiner Mutter. Bei jeder Gelegenheit, wenn ich sage "wir können uns im moment das und das nicht leisten" erwähnt er, dass seine Mutter ihm ja das Geld sowieso geben würde. Dies ist auch oft der Fall. Im Schnitt bekommen wir (bzw er) so etwa 200.- - 300,- Bar jeden Monat von seiner Mutter zugesteckt.
Sein Bankkonto ist immer noch in seinem alten Wohnort, seine Mutter hat eine Kontovollmacht - ich nicht! Sie hat diese Vollmacht, sagt er, damit sie immer mal wieder Geld einzahlen kann. Ich bekomme nicht mal bei der Bank Auskunft über den Kontostand, Daueraufträge o.ä. - ich habe schließlich keine Vollmacht - als Ehefrau! Überweisungen werden Sonntags mitgebracht und von seiner Mutter zur Bank gebracht - wenn sie es zeitlich schafft. Teilweise bekomme ich 2 Mahnungen bevor Rechnungen wirklich bezahlt sind. Er kann die Überweisungen nicht von der gleichen Bank, einer hiesigen Filiale einreichen, dort würde er unmengen Gebühren bezahlen. Genauso kann er nur soundsooft bei unserer filale abheben, wegen der Gebühren. Er will aber partout kein Konto bei der hiesigen Bank eröffnen, dann könne seine Mutter ja nichts mehr direkt einbezahlen.
Habe ich schon erwähnt dass er 30 Jahre alt ist?!
Seit zwei Wochen führe ich nun Haushaltsbuch, denn ich habe das Gefühl, wir (bzw er hat) haben ein Loch auf dem Bankkonto, in dass das Geld rein fließt und irgendwo verschluckt wird. Nun bekomme ich auch die Kontoauszüge zu sehen, vorher nur sporadisch - da hab ich natürlich nicht durchgeblickt was wann warum wohin abgeht. Nun schon.
Jetzt sehe ich beispielsweise, dass er an einem Tag mit einem Abstand von 1 Stunde zweimal 50,- vom Konto abhebt. Ich frage natürlich wieso, seine Antwort: "Er war Tanken, wollte 50,- nur holen, hat nicht hingesehen und schwupps waren es 65,-. Er musste nochmal zur Bank um nocheinmal 50,- abzuheben."
Nun stell ich mir die Frage. Wieso bezahlt er dann nicht gleich mit EC-Karte, so wie er es sonst tut? Und warum braucht er für eine Autostrecke von der Tankstelle zur Bank, die eigentlich nicht mal 5 Minuten beträgt knapp 1 Stunde?!
Einige Auszüge später sehe ich, dass er innerhalb von 3 Tagen (!) 6x je 50,- abhebt. 1. tag: 13:44 2. tag 17:08 / 17:52 / 19:08 3. tag 11:51 / 13🤐7 - sprich 300 Euro innerhalb von 3 Tagen! Nun frage ich mich wieder, wo das Geld hin verschollen ist. Ich weiss sicher, dass wir in dieser Zeit nicht einkaufen waren. WENN er Lebensmittel mit bringt, dann meist Abends nach der Arbeit aus einem doch recht teuren Supermarkt, immer schnellschnell. Aber selbst wenn er "eingekauft" hat, wo sind dann die Lebensmittel? Ich weiss sicher, dass er in dieser Zeit, in diesen drei Tagen maximal Lebensmittel für 40,- eingekauft haben kann. Wo ist das Geld hin verschwunden?
Einige Tage vorher... er hebt an einem Tag (10:35/19:45) insgesamt 180.- ab. Wozu? Am nächsten Tag (!) fährt er für 80.- tanken und bezahlt allerdings mit EC-Karte. Wo sind die 180,- vom Vortag hin?!
Solche Auszüge finde ich massenweise. Nun stellt sich mir nicht mehr die Frage wieso wir ständig kein Geld haben, wieso er ständig seine Mutter anpumpt. ER ist das geheime Loch auf seinem Girokonto! Jetzt mache ich mir natürlich gedanken... geht er öfter in die Spielhalle als er es mir sagt? Gibt er doch mehr Geld auf seinen Pokerturnieren aus, als er zugibt? Geht er wohlmöglich mit seinem "Kumpel" (der seine Freundin schon mehrfach im Bordell betrogen hat) in ein Bordell? Hat er vielleicht sogar eine zweite "Freundin" die diese Unmengen an Geld verschleudert?
Ich kann es mir nicht erklären. Ich sehe nur, dass das Geld wie in ein Fass ohne Boden verschwindet und er verdächtig oft (trotz Feierabend um 19°° und 30 Minuten Fahrtdauer nach Hause) erst gegen 22°° oder teilweise sogar später nach Hause kommt.
Was soll ich tun? Ich erwarte unser gemeinsames Kind und bei aller Liebe - ich kann es sicher nicht von Zigaretten, Nutella und Red Bull ernähren, wie seinen Vater. Wie oft soll ich seiner Mutter noch sagen, sie soll ihm kein Geld zustecken, EGAL wie es finanziell bei uns aussieht?! Warum zum Teufel beklagt sie sich, dass wir Sonntags immer zum Mittagessen kommen, Geld von ihr kassieren und enorm Sprit verschleudern - kommen wir allerdings nicht, beklagt sie sich auch! Warum beklagt sie sich denn immer, dass sie ihr Konto ausgleichen muss weil sie "uns" so viel Geld in den Hintern bläst - kauft aber ständig irgendwelchen Krempel für "uns"?
Ich weiss nicht ob ich einfach nur doof bin, mich dumm anstelle oder verrückt bin - oder ob alle um mich herum verrückt sind.
Was soll ich tun? Reden, reden, reden sagen die einen. Wie oft soll ich mir noch den Mund fusslig reden? Es hatte bisher keinen Effekt, warum sollte es jetzt einen haben?
Wenn das so weiter geht, sehe ich mich gezwungen mit dem kleinen Wurm auszuziehen - denn so wie mein werter Gatte das Geld verschleudert, das ist doch nicht normal, oder?
Hilfe.
eine besorgte hausfrau.